DE197552C - - Google Patents
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- DE197552C DE197552C DENDAT197552D DE197552DA DE197552C DE 197552 C DE197552 C DE 197552C DE NDAT197552 D DENDAT197552 D DE NDAT197552D DE 197552D A DE197552D A DE 197552DA DE 197552 C DE197552 C DE 197552C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M3/00—Automatic or semi-automatic exchanges
- H04M3/42—Systems providing special services or facilities to subscribers
- H04M3/58—Arrangements for transferring received calls from one subscriber to another; Arrangements affording interim conversations between either the calling or the called party and a third party
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 197552 KLASSE 21 a? GRUPPE 156.
FRIEDRICH WÖHLER in HANNOVER.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Schaltungsanordnung für selbsttätige Fernsprechvermittelungszentralen,
an welche öffentliche Leitungen sowie zum Verkehr mit diesen berechtigte als auch nicht dazu berechtigte Privatleitungen
angeschlossen sind.
Während bei den bisher bekannt gewordenen Schaltungsanordnungen für die Herstellung
einer Verbindung einer zum Verkehr mit dem
ίο öffentlichen Netz berechtigten Privatstelle mit
einer1 öffentlichen Leitung und für die Herstellung einer Verbindung mit Privatleitungen je
ein besonderer Wähler benötigt wurde, erreicht die vorliegende Erfindung den beabsichtigten
Zweck der Verhinderung einer Verbindung zwischen einer öffentlichen Leitung und einer mit
dieser nicht sprechberechtigten Privatstelle ■ schon durch nur einen Wähler für jede Leitung.
Bei den bekannt gewordenen Schaltungsanordnungen ist jede zum Verkehr mit dem öffentlichen Netz berechtigte Privatstelle in der
Lage, sich wahlweise mit einem von zwei oder mehreren Wählern in Verbindung zu setzen,
wobei die Anordnung derart getroffen ist, daß die zum Verkehr mit dem öffentlichen Netz
berechtigte Privatstelle zum Verkehr mit einer öffentlichen Leitung einen bestimmten Wähler
betätigen muß, wogegen dieselbe zur Verbindung mit einer anderen zum Verkehr mit dem
öffentlichen Netz berechtigten Privatstelle oder auch einer nicht dazu berechtigten Privatstelle
einen anderen Wähler in Betrieb setzen muß.
In diesem Falle muß also die betreffende 35
zum Verkehr mit dem öffentlichen Netz berechtigte Privatstelle mindestens zwei verschiedene
Wähler besitzen, während bei der vorliegenden Schaltung das Wählen einer öffentlichen
Leitung wie auch einer zum Verkehr mit dem öffentlichen Netz berechtigten als auch
einer nicht dazu berechtigten Privatstelle mittels desselben einzigen Wahlorgans erfolgt.
Wie in der Zeichnung schematisch angedeutet, führt die öffentliche Leitung, im folgenden
kurz »Postleitung Pk genannt, an den Postleitungswähler
PW (Vorwähler, Leitungswähler ο. dgl.) und ist gleichzeitig parallel an die Wahlkontakte
Wp der Wähler NW1, NW2 (Nebenstellen-,
Leitungs-, Vorwähler 0. dgl.) der zum Verkehr mit dem öffentlichen Netz berechtigten
Privatstellen 2V1, N2, im folgenden kurz als
»Nebenstellen« bezeichnet, abgezweigt.
Die Nebenstelle N1 besitzt einen Sprechapparat
SP, welcher mit einem Umschalter u derart verbunden ist, daß der Sprechapparat SP
wahlweise auf eine von zwei Leitungen (n, p) gelegt werden kann, wobei zwangsweise in
die andere Leitung ein Wecker G geschaltet wird. Die Nebenstelle kann so auf beiden Leitungen η
und p Signale empfangen, da stets an beide Leitungen einer der beiden vorhandenen Wecker
(G und der Wecker g des Sprechäpparates SP) geschaltet ist. Die Leitung η führt nun direkt
zu dem Nebenstellenleitungswähler NW1 und ist von dort über Ankerkontakte 1,2 eines
Relais R parallel an die Wahlkontakte der übrigen Nebenstellenwähler NW2 sowie der
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Wähler HW1 und HW2 (Vorwähler, Leitungswähler
ο. dgl.) der nicht zum Verkehr mit dem öffentlichen Netz berechtigten Privatstellen,
kurz »Hausstellen« genannt, geführt, während die Leitung p parallel an die Wahlkontakte der
Postwähler PW geschaltet ist und außerdem eine Abzweigung nach den °Ankerkontakten 3
und 4 des Relais R besitzt. Die Nebenstelle N1
wird also zufolge dieser Anordnung die Signale seitens einer Postleitung nur über die mit -p
bezeichnete Leitung erhalten können, während ihr Signale von anderen Neben- und Hausstellen
lediglich auf der mit η bezeichneten Leitung zugehen können. Die Nebenstelle hat dann
nur nötig, ihren Sprechapparat auf die Leitung einzuschalten, auf welcher das Anrufsignal gekommen
ist, um in die Gesprächsverbindung mit dem sie anrufenden Teilnehmer zu treten.
Die Hausleitungen H1 und H2 sind an ihre
Wähler HW1 und HW2 (Leitungs-, Vorwähler
usw.) geführt und parallel an die Wahlkontakte W der Nebenstellenwähler NW1 und NW2
angeschlossen.
In allen Fällen soll 5 die Schaltärmträgerstange des betreffenden Wählers bedeuten, an
welcher die beweglichen Schaltarmkontakte I und II, welche lediglich zur Herstellung der
reinen Sprechverbindungsleitung dienen, befestigt sind. Die Einstellung der beweglichen
Schaltarmkontakte auf die Wahlkontakte Wf, Wn1, Wn2, Wh1, Wh2 wird auf irgendeine bekannte,
hier nicht näher zu erläuternde Art und Weise bewirkt, und' zwar nachdem die
Leitung, wie dies bei allen Systemen der Fall ist, auf Besetztsein hin geprüft worden ist.
Diese Prüfung geschieht mittels Schaltarmkontakten, welche, da sie mit der Anordnung
der vorliegenden Schaltung nicht das geringste zu tun haben, vollständig unberücksichtigt
geblieben sind.
Alle selbsttätigen Fernsprechwahlschalter sind mit Umschaltern ausgerüstet, welche während
des Wahlvorganges verschiedene Stellungen einnehmen, wodurch Schaltvorgänge, wie Prüfen
auf Besetztsein der Leitung und Herstellung der reinen Sprechverbindungsleitung veranlaßt
werden. Die Nebenstellenwähler NW1 und NW2
besitzen nun außer diesen beweglichen Schaltarmkontakten noch einen besonderen Schaltarmkontakt
III, welcher mit dem allgemeinen Umschalter. U in Verbindung steht. In der
dritten Stellung des Umschalters U wird nun der Schaltarmkontakt III an einen Pol der
Batterie B gelegt, so daß, wenn die Nebenstelle, beispielsweise N1, die Wahlkontakte W f
einer Postleitung P besetzt, der Stromkreis der Batterie B über ein Relais R geschlossen wird,
da in diesem Falle der Schaltarmkontakt III des Nebenstellenwählers NW1 mit einem Wahlkontakt
ζ in Berührung gelangt, an welchem das Relais R angeschlossen ist, welch letzteres
mit dem anderen Pol der Batterie B in Verbindung steht.
Durch die Erregung des Relais R wird nun ein Kontaktsatz K umgesteuert, wodurch die
vom Teilnehmerwähler NW1 parallel an die Wahlkontakte der übrigen Nebenstellen- und
Hausstellenwähler führende Leitung abgeschaltet wird und dafür die zweite vom Teilnehmerapparat
kommende Leitung fi, welche sonst lediglich mit den Wahlkontakten des Postleitungswählers
PW in Verbindung .steht, mit der Leitung, welche zu den Wahlkontakten der
übrigen Neben- und Hausstellenwähler führt, in Verbindung tritt.
Durch diese Anordnung ist ermöglicht, daß, wenn eine Nebenstelle eine Postleitung besetzt,
jede andere Nebenstelle oder Hausstelle dennoch der betreffenden Nebenstelle Anrufsignale zugehen
lassen kann.
Eine Hausstelle H1 würde im Ruhezustande
der Nebenstelle N1 letztere mittels ihres Wählers
HW1 und der Wahlkontakte Wn1 über den
Kontaktsatz K und Leitung η anrufen und sprechen können. Steht dagegen die Nebenstelle
N1 bereits in Gesprächsverbindung mit einer Postleitung, beispielsweise P, so benutzt
die Nebenstelle hierzu ihre Leitung n, die Schaltarmkontakte I, II, III und die Wahlkontakte
Wp. In diesem Falle wird der Strom für das Relais R über den Wahlkontakt ζ geschlossen
(Umschalter U, Stellung 3), wodurch der Kontaktsatz i? umgesteuert wird, so daß in diesem
Falle der Anruf einer Hausstelle, beispielsweise H1, zur Nebenstelle N1 auf der Leitung φ erfolgt.
Wenngleich jetzt auch die Hausstelle H1 in
Verbindung mit den Wahlkontakten Wn1, welche ja an allen Postleitungswählern vielfach
geschaltet liegen, der Postleitungswähler PW steht, kann dennoch ein Verkehr seitens einer
Postleitung P mit der Hausstelle H1, H2 u. dgl.
nicht zustande kommen, da ja, wie bei allen automatischen Fernsprechsystemen, das Besetztsein
eines Wählers, in diesem Falle des Nebenstellenwählers NW1, auf besonderen Prüfleitungen
markiert wird, so daß die Anschaltung der Wahlkontakte irgendeines anderen Wählers,
in diesem Falle der Postleitungswähler PW, unmöglich gemacht ist.
Die Hausstelle H1 ist also wohl imstande, der
Nebenstelle N1 über die Leitung p Signale zu
geben, ohne daß, trotzdem die Hausstellenleitung jetzt mit den Wahlkontakten' Wn1 des
Postleitungswählers PW in Verbindung steht, es der Postleitung möglich ist, mit der Hausstelle
verkehren zu können, da infolge des Besetztseins des Nebenstellenwählers NW1 es bei
allen Systemen dem Postleitungswähler unmöglich ist, die Wahlkontakte Wn1 zu besetzen.
Der Verkehr der Hausstellen untereinander geschieht in bekannter Weise, indem die Schaltarmträgerkontakte
der Wähler HW1 oder HW2
Claims (1)
- mit den gewünschten Wahlkontakten, beispielsweise Wh1 oder Wh2, in Verbindung treten.Die gleiche Anordnung findet statt bei einem Verkehr der Nebenstellen untereinander. Der Nebenstellenwähler besetzt lediglich die Wahlkontakte des gewünschten Nebenstellenwählers. Ist andererseits eine Nebenstelle, beispielsweise N1, von einer Postleitung P angerufen worden, so ist der Postleitungswähler PW beiίο vorgefundenen freien Wahlkontakten Wn1 über die Leitung ft mit der Nebenstelle N1 in Verbindung getreten. Wünscht nun während des Gespräches die Nebenstelle N1 mit einer Hausoder Nebenstelle zu verkehren, so braucht die Nebenstelle N1 lediglich über die Leitung η mittels ihres Wählers NW1 eine Verbindung mit den Wahlkontakten der gewünschten Nebenoder Hausstelle zu bewirken. In diesem Falle bleibt die Postleitung P über die Leitung ft für die Nebenstelle N1 besetzt, während sie über die Leitung η mit irgendeiner Neben- oder Hausstelle Rückfrage halten kann. Die Nebenstelle hält in diesem Falle gleichzeitig zwei Stellen besetzt, von denen sie jedoch immer nur mit einer von beiden sprechen kann, da ihr Sprechapparat zufolge der Konstruktion des Schalters u stets nur gleichzeitig auf einer von beiden Leitungen η und ft liegt.Pa τ ε ν τ - A N s ρ ε υ c η : .
Schaltung für selbsttätige Fernsprechzentralen in Netzen, die teils aus öffentlichen, teils aus privaten Fernsprechleitungen bestehen, von welch letzteren nur ein Teil berechtigt ist, mit den öffentlichen Leitungen verbunden zu werden, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Verkehr mit den öffentlichen Leitungen berechtigte Privatstelle zwei oder mehrere Leitungen besitzt, von welchen nur ein Teil dazu dient, eine Verbindung der Stelle mittels des Wählers derselben mit irgendeiner anderen Stelle zu bewirken und auf dieser Leitung oder diesen Leitungen nur dann Gespräche von zum Verkehr mit dem öffentlichen Netz berechtigten Privatsteüen als auch nicht dazu befugten Stellen entgegenzunehmen, wenn die Stelle unbesetzt oder nur von einer öffentlichen Leitung in Anspruch genommen ist, während bei hergestellter Verbindung seitens der Stelle mit einer öffentlichen Leitung die Anrufe von zum Verkehr mit dem öffentlichen Netz berechtigten als auch nicht dazu berechtigten Privatstellen auf dem zweiten Teil von Leitungen erfolgt, welcher sonst nur zur Entgegennahme von Gesprächen von Seiten öffentlicher Leitungen dient.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE197552C true DE197552C (de) |
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