DE897516C - Fluessigkeitsheber - Google Patents

Fluessigkeitsheber

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Publication number
DE897516C
DE897516C DEK13156A DEK0013156A DE897516C DE 897516 C DE897516 C DE 897516C DE K13156 A DEK13156 A DE K13156A DE K0013156 A DEK0013156 A DE K0013156A DE 897516 C DE897516 C DE 897516C
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DE
Germany
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liquid
liquid pipe
piston
stops
movement
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Expired
Application number
DEK13156A
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English (en)
Inventor
Johann Kraus
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Individual
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Publication of DE897516C publication Critical patent/DE897516C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F10/00Siphons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Flüssigkeitsheber Die Erfindung betrifft einen Flüssigkeitsheber mit :einem in einem Pumpenizylinder verschiebbaren Kolben, Nvelcher am Ende eines ihn durchsetzenden, axial verschiebbaren Flüssigkeitsrohres befestigt ist; das .an seinem anderen, aus dem Zylinder herausragenden. Ende ein Absperrventil trägt.
  • Es sind Flüssigkeitsheber bekannt, welche einen in einem Pumpenzylinder verschiebbaren Kolben besitzen, dessen. Kolbenstange aus einem Flüssigkeitsleitrohr besteht, das an seinem aus .dem Zylinder herausragenden Ende ein:Absperrventil trägt. Dieses Absperrventil bestand entweder aus einem normalen Absperrhahn mit Sperrkegel oder einem Drehkolbenschieber. In beiden Fällen erfolgt die Sperrung des Flüssigkeitsrohres vollkommen unabhängig von der Kolbenbewegung im Pttmpen.-zylinder. Es gibt nun Absperrventile, welche aus einem am Flüssigkeitsleitrohr zwischen Anschlägen axial bewegbaren Sperrschieber bestehen, der von Hand, betätigt wird und einen Kranz von Durchströmöffnungen im Ixitrohrende sperrt.
  • Der Erfindung liegt nun der Gedanke zugrunde, diese an sich bekannte Konstruktion zur Verbesserung .des Flüssigkeitshebers in der Form auszuwerten, daß das Öffnen und Schließen des Absperrventils vor dem Vor- und vor dem Rückgang des Saugkolbens selbsttätig erfolgt.
  • Gemäß der Erfindung wird dieser Gedanke dadurch verwirklicht, -daß das aus einem an. sich bekannten., in axialer Richtung in die Offen- und Schließstellung von Hand aus bewegbaren, in seiner Bewegung durch Anschläge: begrenzten Schieber bestehende Absperrventil unmittelbar als Handhabe zum Vorschieben und Zurückziehen des Kolbens ausgeibildet ist und demgemäß vor dem Vorschieben des Saugkolbens in seine eine Endstellung rückt und dadurch den Flüssigkeitsaustritt aus .dem Flüssigkeitsrohr selbsttätig schließt und nach .dem Saughub des Saugkolbens in seine andere Endlage von Hand aus rückt und damit das Flüssigkeitsrohr an seinem äußeren Ende selbsttätig öffnet.
  • Auf diese Weise wird erreicht, daß das Öffnen, und Schließen des Flüssigkeitsdurchganges durch den Heber und. die Bewegung des Kolbens durch gleichgerichtete, hintereinandergeschaltete Bewegungen ausführbar ist, welche eine wesentliche Vereinfachung der Konstruktion und der Handhabung zur Folge haben.
  • An diese grundlegende Maßnahme schließt sich noch eine Reihe weiterer Konstruktionsmerkmale an, welche in der folgenden Beschreibung genau behandelt werden.
  • In der Zeichnung ist der erfindungsgemäß ausgebildete Flüssigkeitsheber in einer beispielsweisen Ausführungsform in Abb. i im Längsschnitt veranschaulicht; Abb. 2 und 3 zeigen den Pfropfen und seine Sicherungsmutter im Schaubild.
  • Der Pumpenzylinder i ist in der bekannten Weise durch je eine. Stirnwand 2, 3 abgeschlossen, von denen die eine einen Saugstutzen q. für die nicht dargestellte Ausgangsleitung, die andere eine zentrale Öffnung 5 für das axial verschiebbare, als Kolbenstange dienende Flüssigkeitsrohr 6 besitzt. Der Kolben besteht aus zwei auf das Ende des Flüssigkeitsrohres 6 aufgeschraubten Scheiben 7, 8, welche einen Dichtungsring 9 von beiden Seiten erfassen. und festhalten. Der Durchmesser der beiden den Kolben bildenden Scheiben 7, 8 ist etwas kleiner als der Innendurchmesser der in den Zylinderinnenraum hineinragenden ringförmigen Vorsprünge io, ii .der beiden Stirnwände 2, 3 bemessen, so daß beim Hin- und Rückgang des Kolbens 7, 8 nur dessen Dichtungsring 9 an den. ringförmigen Vorsprüngen io, ii der Zylinderstirnwände 2; 3 anschlägt und so. nicht nur einen gedämpften Kolbenaufschlag bewirkt, sondern auch in den Kolbenendstellungen, den Zylindermantel gegen eine -der beiden Zylinderstirnwände dichtet.
  • Das äußere Ende des Flüssigkeitsrohres 6 ist mit einem in sein Innengewinde eingeschraubten Pfropfen 12 dicht verschlossen und unmittelbar vorher mit mehreren, z. B. drei, den Rohrmantel radial durchsetzenden Durchströmöffnungen 13 versehen, welche derart ausgerichtet sind, d aß sie eine im Winkel möglichst klein. bleibende Ablenkung des Flüssigkeitsstromes aus dem Flüssigkeitsrohr gewährleisten. Die Ablenkung der Flüssigkeit durch die Durchströmöffnungen 13 wind noch durch eine pyramidenförmig gestaltete Pfropfenspitze 14 unterstützt, deren Pyramidenflächen den Durchströmöffnun,gen 13 gegenüberliegen. Das entgegengesetzt zur Pyramide 1¢ liegende Ende des Pfropfens i2 ist als Kegelspitze 15. ausgebildet und dient zur störungsfreien Ableitung des Flüssigkeitsstromes. Der Pfropfen 12 ist durch eine- auf ihn aufgeschraubte und sich an der Stirnfläche des Flüssigkeitsrohres 6 abstützende Schraubenmutter 16 gesichert, welche .drei um i2o° .im Kreis versetzte und von ihrem Umfang radial abstehende Anschläge 17 besitzt (Abb. 3). Auf dem Flüssigkeitsrohrende ist ein Sperrschieber axial verschiebbar gelagert, welcher aus zwei. miteinander verschaubbaren Teilen 18, i9 besteht, von- denen der Teil 18 als Stopfbüchse ausgebildet und als solcher mit einer Dichtungseinlage 2o aus einem ,gut gleitbaren, jedoch auch ausgezeichnet dichtenden Material, z. B. Polyvinylchlorid, mit oder ohne Filzfüllung hergestellt .ist. Gegen diese Dichtungseinlage wird ein Druckring 21 mittels .des anderen Schieberteils i9 gedrückt, so. daß die Dichtungseinlage mit einem einen guten, feuchtigkeitsdichten Abschluß gewährleistenden Druck das Flüssigkeitsrohr umspannt. Die Länge ider Dichtungseinlage ist so bemessen, daß sie in der Schließstellung .des Sperrschiebers die Durchströmöffnungen 13 vollständig und dicht abschließt. Durch mehr oder minder starkes Zusammenschrauben der beiden Sperrschieberteile 18, i9 kann, der Dichtungsdruck der Dichtungseinlage reguliert werden. Der Teil i9 .des Sperrschiehers besitzt einen dem Ausmaß der axialen Schieberbewegung in der Länge entsprechenden Zylindermantel, einen daran anschließenden Kegelmantel und schließlich einen Mündungsteil. Der Zylinder-und der Kegelmantel bilden zusammen mit dem Flüssigkeitsrohrende und dessen Kegelspitze 15 einen ringförmigen, sich unten kegelförmig verengenden Leitkanal 23, durch welchen die Flüssigkeit frei von Wirbelbildung der Mündung 24. zuströmen und. aus dieser in einem einheitlichen Strahl austreten kann. Im offenen Zustand der Durchströmöffnungen liegt der Sperrschieber mit seinem kegelförmigen Mantelteil an den Anschlägen 17 an, welche den erforderlichen Durchgangsquerschnitt für die Flüssigkeit sichern. In der Schließstellung des Sperrschiebers dagegen liegt der Druckring 21 mit seiner Kegelfläche 22 an. den gegengeiformten Flächen der Anschläge 17 an. Es bilden also die Anschläge 17 sowohl beim Öffnen als auch beim Schließen der Durchströmöffnungen 13 die Begrenzung für die Bewegung des Sperrschiebers 18, i9 auf dem Flüssigkeitsrohr 6.
  • Die Wirkung des Flüssigkeitshebers ist wie folgt: Zum Absaugen der in der Ansaugleitung vorhandenen Luft wird der Sperrschieber 18, i9 mit der Hand erfaßt und aus der in Abb. i dargestellten Lage kräftig nach unten gezogen, wobei der Sperrschieber 18, i9 vorerst bis zum Auftreffen des Druckringes 21 auf die Anschläge 17 zum Schließen der Durchströmöffnungen 13 allein vorgeht und hierauf seine Bewegung gemeinsam mit dem Flüssigkeitsrohr 6 samt dem Kolben 7, 8 bis zum Anschlagen des Kolbendichtungsringes 9 an die Stirnwand 3 fortsetzt. Diese Kolbenbewegung entspricht dem Saughub des Flüssigkeitshebers, durch welchen die - Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter ausgehoben werden kann. Die in den Zylinder i und in das Flüssigkeitsrohr 6 eingedrungene Flüssigkeit kann. nach dem Rückschieben des Sperrschiebers bis zum Anschlag 17 (Stellung Fig. i) ohne Unterbrechung ausfließen. Der Flüssigkeitsablauf kann. durch den Sperrschieber jederzeit unterbrochen werden. Das nochmalige Öffnen des Flüssigkeitsdurchganges 13 erfordert keine neuerliche Kolbenbewegung. Für den Fall, daß bei einmaligem Kolbenhub der zur Förderung der Flüssigkeit erforderliche Unterdruck in der Saugleitung nicht erreicht werden kann, ist der Kolben mehrmals rasch hin und her zu bewegen, bis die Flüssigkeit in den Behälter einströmt.
  • Es sei noch erwähnt, d.aß der Pfropfen 12 an seinen beiden Enden kegelartig gestaltet und auch unmittelbar als Träger der Anschläge 17 ausgebildet sein kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flüssigkeitsheber mit einem in, einem Pumpenzylinder verschiebbarenKolben, welcher am Ende eines ihn. durchsetzenden, axial verschiebbaren Flüssigkeitsrohres befestigt ist, das an seinem anderen, aus dem Zylinder herausragenden Ende ein Absperrventil trägt, dadurch gekennzeichnet, daß das aus einem an. sich bekannten, in axialer Richtung in die Offen- und Schließstellung von Hand aus bewegbaren, in seiner Bewegung durch Anschläge (i7) begrenzten Schieber (i8, i9) bestehende Absperrventil unmittelbar als Handhabe zum Vorschieben und Zurückziehen des Heberkolbens (7, 8) ausgebildet ist und demgemäß vor dem Vorschieben des Saugkolbens in seine eine Endstellung rückt und dadurch den Flüssigkeitsaustritt aus dem Flüssigkeitsrohr (6) selbsttätig schließt und nach dem Saughub des Saugkolbens in seine andere Endlage von Hand aus rückt und damit das Flüssigkeitsrohr (6) am äußeren Ende selbsttätig öffnet.
  2. 2. Flüssigkeitsheber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .das Flüssigkeitsrohr (6) an seinem äußeren, radiale Durchgangsöffnungen: (i3) aufweisenden Ende durch einen an seinen beiden Stirnseiten, zweckmäßig kegelspitzartig ausgebildeten und mit Anschlägen (i7) für die Bewegungsbegrenzung des Sperrschiebers (i8, i9) versehenen Gewindepfropfen (i2) stirnseitig verschlossen ist und der ringförmige Leitkanal (23) des Sperrschiebers (i8, ig) im Bereich des Gewindepfropfens (i2, 15) zu einem Kreisquerschnitt mit störungsfreiem Strömungsdurchgang verjüngt ist, gegen den Pumpenzylinder (i) hingegen durch eine am Flüssigkeitsrohr (6) dicht und verschiebbar sitzende, den ganzen ringförmigen Querschnitt des Schieberleitkanals (23) einnehmende Stopfbüchseneinlage (2o) abgedichtet ist, welche die radialen Durchgangsöffnungen (i3) des Flüssigkeitsrohres (6) bei dem vor dem Saughub des Heberkolbens (7, 8) von Hand aus in die eine Endlage rückenden Sperrschieber (i8, i9) dicht abschließt.
  3. 3. Flüssigkeitsheber nach den Ansprüchen, i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewindepfropfen. (i2) in seiner Stellung am Ende des Flüssigkeitsrohres (6) durch eine auf ihm aufschraubbare und sich stirnseitig am Flüssigkeitsrohr (6) abstützende Schraubenmutter (i6) gesichert ist, welche die Anschläge (i7) für die Bewegungsbegrenzung des Sperrschiebers (17, 18) trägt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 54 30o, 647 348, 736211, 736348; französische Patentschrift Nr. 96g o77.
DEK13156A 1951-07-04 1952-02-12 Fluessigkeitsheber Expired DE897516C (de)

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AT897516X 1951-07-04

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DEK13156A Expired DE897516C (de) 1951-07-04 1952-02-12 Fluessigkeitsheber

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2840703A1 (de) * 1978-09-19 1980-03-27 Manfred Kammin Vorrichtung zum umfuellen von fluessigkeiten

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE54300C (de) * M. TH. SCHUBERTH in Malaczka, Ungarn Stechheber
DE647348C (de) * 1934-08-17 1937-07-02 Friedrich Barme Kinderspielzeugknallvorrichtung
DE736211C (de) * 1940-05-11 1943-06-09 Julius Frommherz Auslaufkolbenschieber
DE736348C (de) * 1939-06-28 1943-06-12 Julius Frommherz Auslaufkolbenschieber
FR969077A (fr) * 1947-07-09 1950-12-13 Dispositif de fermeture de soupapes

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