DE89711C - - Google Patents
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- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F17/00—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
- G07F17/14—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for fastenings for doors; for turnstiles
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 68: Schlosserei.
Zweck vorliegender Erfindung ist, Thüren, Thore oder dergl., welche vorher geschlossen
waren, automatisch durch Einwurf eines gewissen Geldstücks oder ähnlichen Körpers zu
öffnen.
Dieselbe dürfte für öffentliche Bedürfnifshäuschen, Restaurant-Aborte etc. eine mit
Freuden zu begrüfsende Neuerung werden, welche sich durch eine äufserst einfache, aber
zweckentsprechende Construction auszeichnet.
Im wesentlichen besteht diese Vorrichtung aus einem einfachen Einfallschlofs, dessen
Riegel R unter der Beeinflussung einer Feder/ steht und welcher seither durch eine durchgehende
Welle mit entsprechenden Ansätzen zurückgeschoben wurde. Diese Welle ist nun im vorliegenden Falle in zwei Theile w und η>λ
getrennt, welche mit Längsschlitzen s und sx
versehen sind, die bei Einwurf eines Geldstücks oder dergl. eine Kupplung beider
Wellenenden herstellen.
Die Welle η>λ geht durch die Thür T hindurch
und besitzt auf der Aufsenseite derselben einen Handgriff oder Drücker, ferner ist im
Innern des Schlosses auf der Welle w1 noch
ein Ring r mit Nase η befestigt, an welch letzterer eine Spiralfeder/"1 das jedesmalige Zurückgehen
der Welle in ihre Aufangsstellung bezweckt. Die Welle n> ist mit einem eben
solchen Ring r1 versehen, der jedoch zwei
Nasen nl und n2 besitzt, von weichen die
erstere nl den Riegel R zurückschiebt, während
die andere n2 dazu dient, den abgekröpften Hebel h beim Zurückschieben des Riegels
wieder in seine Anfangsstellung zurückzubringen. Damit nun die Wellen w und n>l — nachdem
dieselben gekuppelt sind —■ nicht zu weit gedreht werden können, sind Anschlagstifte a a1
und α2 für die Nasen nnl und rc2 vorgesehen.
Der vorher erwähnte Hebel h besitzt bei D einen Drehpunkt und ist derart ausbalancirt,
dafs er in jeder Lage stehen bleibt; um jedoch das Ausbalanciren zu vermeiden, kann man dem
Hebel h bei D so viel Reibung geben — etwa durch strammes Aufstecken auf den Dreh- ·
bolzen D oder durch eine von vorn gegen den Hebel h drückende, bei D befestigte Feder —,
dafs er in jeder Lage stehen bleiben mufs und nur durch die Nase η 2 gezwungen werden
kann, zurückzugehen. Dicht über den Schlitzen s und s1 mündet ein nach aufsen führender Einwurfkanal
k, in welchen oben der abgekröpfte Arm h l des Hebels h hineinreicht.
Die Wirkungsweise dieser Neuerung ist nun folgende: Durch Einwurf eines Geldstückes
oder dergl. in den Kanal k wird der Arm h1
des Hebels h gehoben, worauf sich letzterer um den Bolzen D dreht und auf diese Weise
den Winkelarm h'2, welcher vorher mit den Schlitzen s und s1 abschnitt, etwas vorschiebt
und damit dem eingeworfenen Körper eine Auflage verschafft. Nachdem also jetzt eine
Kupplung beider Wellenenden w und jp1 hergestellt
ist, öffnet man das Schlofs durch einfaches Drehen an der einen mit Griff versehenen
Welle &>\ worauf der Riegel mit Hülfe
der Nase η x zurückgeschoben und der Hebel
durch die Nase n2 in seine Anfangsstellung zurückgebracht wird.
Der die Kupplung herstellende Körper hat jetzt seine Auflage verloren, fällt durch, und
die Kupplung kann nur durch dieselbe vor-
beschriebene Manipulation wieder hergestellt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Nach Einwurf eines Geldstücks zu öffnendes Schlofs, gekennzeichnet durch eine getheilte Drückerwelle, deren beide Theile w und wl an ihren gegenüberstehenden Enden je mit einem Schlitze s bezw. sl versehen sind, und einen um D sich drehenden Doppelhebel h, dessen eines in den Geldeinwurfkanal k hineinragendes Ende h1 von dem hineingeworfenen Geldstück angehoben wird, so dafs dieses durch das winkelförmig abgebogene Ende /22 behufs Verkupplung der Wellentheile w und w1 in den Schlitzen s und s1 so lange festgehalten wird, bis nach dem Zurückziehen der Falle das Hebelende h'2 durch eine Nase κ2 der Fallennufs bei Seite geschoben wird und das Geldstück fallen läfst.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89711C true DE89711C (de) |
Family
ID=361503
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89711D Active DE89711C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89711C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2416665A (en) * | 1944-07-03 | 1947-03-04 | Elmer F Semmler | Coin controlled mechanism |
-
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- DE DENDAT89711D patent/DE89711C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2416665A (en) * | 1944-07-03 | 1947-03-04 | Elmer F Semmler | Coin controlled mechanism |
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