AT39838B - Selbstkassierender Garderobeschrank. - Google Patents
Selbstkassierender Garderobeschrank.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> Der Sehlissel 27 besitzt eine achsiale Bohrung für den Steckstift 26, einen radialen Schlitz entsprechend dem radialen Zapfen 40 der Nabe der Scheibe 24 und schliesslich eine Führung- rippe 42, für welche in der vorderen Schlossplatte 2 zwei diametral gegenüberstehende Ausschnitte 41 und eine Unterdrehung 4. 3 vorgesehen sind. Um die Beschreibung des Mechanismus zu vervollständigen, sei noch erwähnt, dass ein Stift 44 des Ringes 25 in eine exzentrische Bohrung des Schlüssels 27 eingreift und dass die rückwärtige Platte 2 mit einem Schlitz 45 ausgestattet ist, welcher durch eine Gewichtsklappe 46 verschlossen gehalten wird. Überdies ist die Tür des Schrankes durch eine Feder 47 (Fig. 5) nach aussen gedrückt und die Ofinung im Schliessblech 20 durch einen unter der Wirkung einer starken Feder 48 stehenden Hebel 49 verlegt, welcher beim Schliessen der Tür in die in Fig. 7 verschwenkt gezeichnete Lage durch den Riegel 4 zurückgedrückt wird. Die Wirkungsweise des Mechanismus ist folgende : Bei der in Fig. 2 gezeichneten Lage der Teile ist die Tür des Schrankes geöffnet gedacht. In dieser Lage befindet sich die Führungsrippe 42 des Schlüssels 27 genau hinter dem Ausschnitte 41, der Schlüssel kann also aus dem Schlosse herausgezogen werden. Der Riegel 4 ist durch den Schieber 16 gesperrt, die Klinke 39 verhindert das Zurückdrehen der Scheiben 22, 23 und 24 und der Stift 31 liegt in der Bahn der Zähne 29, so dass auch eine Drehung der Scheiben nach vorwärts verhindert ist. Die in Fig. 2 gezeichnete Lage des Sperrades 37 und des Doppelhebels 32 wird eingenommen, sobald die Tür zugeschlagen wird und der Stift 9 das Sperrad 37 um einen Zahn weitergedreht hat. Dadurch kommt der Fallenkopf des Riegels 4 in die Ausnehmung des Schliessbleches zu liegen (Fig. 7 in punktierten Linien gezeichnet) und der Schrank ist, nachdem vorher die entsprechenden Gegenstände (Kleider, Wertsachen etc.) in diesen hineingelegt wurden, verschlossen. Der Eigentümer des Schlüssels, welcher vorher durch Einwurf eines Geldstückes den Schrank öffnen konnte, öffnet das Schloss mit dem Schlüssel 27 und geht hiebei nachstehender Arbeitsvorgang des Mechanismus vor sich : Der Schlüssel 27 wird auf den Steckstift 26 gesteckt und zwar so weit, bis das vordere Ende seiner Rippe 42 in der Unterdrehung 43 der Platte 2 liegt. Nun wird der Schlüssel nach rechts herum gedreht. Zuerst wird der Riegel 4 durch den Anschlag des Zahnes 30 an den Bolzen 13 mitgenommen und dabei auch durch die Rippe 42, welche in entsprechende Ausschnitte der Scheiben 22 und 24 eingreift, die Scheibengruppe gedreht. Ein Zahn 29 dreht hiebei den Kniehebel 11, dieser schlägt mit seinem längeren Arm 12 an den Bolzen 15 an und setzt damit die gebogene Aussenfläche seines Armes 14 dem Eingriffe des Zahnes 29 aus. Während der Weiterdrehung des Schlüssels vollführt der Riegel 4 seinen Hub nach rückwärts und sobald der Zahn 29 den Kniehebel 11 passiert hat (die Lage der Teile einen Moment vor dieser Ausrückung ist in Fig. 3 dargestellt), wird der vorher auf der unteren Abstufung der Klinke 39 sitzende Steh- bolzen 21 durch den abgeschrägten Teil der Klinke 39 in der Drehrichtung vorwärts gedrückt, bis er auf die obere Abstufung gelangt, gleichzeitig kam die Feder 47 zur Wirkung, welche die Tür des Schrankes aufschnellt, der Riegel springt durch die Wirkung der Feder 50 wieder vor. Beim Zurückschieben des Riegels 4 wurde aber noch das Sperrad 37 um einen Zahn weitergedreht, so dass nunmehr der Doppelhebel 32 durch einen längeren Zahn des Sperrades in eine solche Lage gebracht wurde, dass der Stift ; 37 in der Bahn der Zähne 29 liegt. Der Schlüssel 27 kann nicht entfernt werden, weil seine Rippe 42 hinter der Unterdrehung 43 der Platte 2 liegt. Auch ein Drehen des Schlüssels ist verhindert durch den in der Bahn der Zähne 29 liegenden Stift 31 und den Kniehebel 11. Die Scheibengruppe erscheint also nach einer Dehung um 900 fixiert und dabei liegt jetzt ein Schlitz 28 in der Öffnung 51 der vorderen Platte 2. Wenn nun die Tür zugeschlagen wird und dadurch der Stift 31 wieder aus der Bahn der Zähne 29 herausbewegt wurde und zwar durch die Einwirkung des Riegels auf das Sperrad 37, so kann das Schloss nur nach Einwurf eines Geldstückes in den Schlitz 28 geöffnet werden (Fig. 4). Das in den Schlitzen 28 der Scheibengruppe liegende Geldstück 52 greift gleichzeitig auch in einen Einschnitt 53 ein und wird dadurch der Riegel 4 bei der Drehung des Schlüssels 27 bei sleichzeitiger Drehung der Scheibengruppe so lange mitgenommen, bis das Geldstück den Einschnitt 53 verlässt. Dabei wurde der Kniehebel 11 teilweise durch einen Zahn 29 gedreht. Hat das Geldstück 52 den Riegel 4 verlassen, so schnellt der Riegel 4 ein wenig zurück und dreht hiebei den Kniehebel 11 an dem Zahne 29 bis zum Anschlage des Kniehebels an dem Stift 15 (Stellung 5 ?', 17), so dass der Kniehebel 11 in eine solche Lage gebracht wird, um ein Weiter- drehen der Scheibengruppe zu ermöglichen. Diese Weiterdrehung der Scheibengruppe bewirkt, wie bereits beschrieben, ein vollständiges Zurückziehen des Riegels 4 und durch die Wirkung der Feder 47 ein Öffnen der Tür des Schrankes, sowie ein abermaliges Vorschnellen des Riegels, EMI2.1 Natürlich kann durch entsprechende Verschiedenheit der Schlüsselgestaltung die Benützung eines und desselben Schlüssels für mehrere Sphläaser verhindert werden.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. SelbstkaS8Îerender Garderobeachrank, gekennzeichnet durch einen vom Münzenträger unabhängig verschiebbaren Schlossriegel (4),-welcher nach dem Schliessen des Schrankes vor der Benützung desselben durch eine in den Münzenträger eingelegte Münze bzw.vor dem öffnen durch die hiezu berufene Person soweit verschoben wird, dass ein Zahn (29) der als Münzenträger arbeitenden Scheibengruppe, welche mittels eines Schlüssels gedreht wird, einen am Riegel (4) drehbar gelagerten Kniehebel (11) bis zu dessen Anschlag an einen Stift M drehen kann, zu dem Zwecke, um durch den Eingriff einer Seitenfläche des Kniehebels (11) mit dem Zahne (29) ein vollkommenes Zurückziehen des Riegels (4) aus dem Schliessbleche zu erzielen und ein tonnen der Tür des Schrankes unter Federwirkung (47) zu ermöglichen.2. Selbstkassierender Garderobeschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Münzenträger aus drei durch Stehbolzen (21) mit einander verbundenen koaxialen Scheiben (22, 23 und 24) gebildet wird, von welchen eine Scheibe (24) an ihrem Umfange mit Zähnen (29) und an ihrer Vorderseite mit vorstehenden Zähnen (30) ausgestattet ist, welch erstere zum Eingriff mit dem Kniehebel (11), letztere zum Eingriff bzw.Anschlag an einen Bolzen (13) des Riegel Riegels (4) bestimmt sind, während in die einander deckenden Schlitze (28) der Scheiben (22, 23 und 24) eine Münze eingeführt werden kann und die Scheiben auf den abgesetzten Teil eines auf den Steckstift (26) lose aufgeschobenen Ringes (25) drehbar aufgesteckt sind.3. Selbstkassierender Garderobeschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit dem Riegel (4) drehbar verbundener Daumen (8) bei der Verschiebung des Riegels ein Sperrad (37) um einen Zahn weiterdreht, um einen Winkelhebel (32) zu bewegen und einen Stift (31) desselben in die Bahn von Zähnen (29) zu bringen oder aus dieser Bahn zu entfernen.4. Selbstkassierender Garderobeschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (4) durch einen Schieber (16) in seiner vorgeschobenen Lage bei geöffnetem Schrank gesperrt gehalten wird, während beim Schliessen der Tür der Schieber (16) durch Anlaufen seines Knopfes (18) auf eine Leiste (19) des Schliessbleches bewegt wird, um den Riegel freizugeben.5. Selbstkassierender Garderobeschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fallenkopf des Riegels (4) in der oeffnung des Schliessbleches (20) unter der Wirkung eines durch Federkraft angedrückten Hebels (49) steht, welcher die Entfernung des Riegels aus dem Schliessbleche unterstützt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT39838T | 1908-11-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT39838B true AT39838B (de) | 1909-11-25 |
Family
ID=3558060
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT39838D AT39838B (de) | 1908-11-30 | 1908-11-30 | Selbstkassierender Garderobeschrank. |
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| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT39838B (de) |
-
1908
- 1908-11-30 AT AT39838D patent/AT39838B/de active
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