DE897109C - Zugvormeldeanlage mit einheitlicher Vor- und gleicher Hauptwarnzeit - Google Patents

Zugvormeldeanlage mit einheitlicher Vor- und gleicher Hauptwarnzeit

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DE897109C
DE897109C DEL4236D DEL0004236D DE897109C DE 897109 C DE897109 C DE 897109C DE L4236 D DEL4236 D DE L4236D DE L0004236 D DEL0004236 D DE L0004236D DE 897109 C DE897109 C DE 897109C
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DE
Germany
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contact
warning
relay
train
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Expired
Application number
DEL4236D
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English (en)
Inventor
Friedrich Dipl-Ing Friedl
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Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L29/00Safety means for rail/road crossing traffic
    • B61L29/24Means for warning road traffic that a gate is closed or closing, or that rail traffic is approaching, e.g. for visible or audible warning
    • B61L29/28Means for warning road traffic that a gate is closed or closing, or that rail traffic is approaching, e.g. for visible or audible warning electrically operated
    • B61L29/32Timing, e.g. advance warning of approaching train

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • Zugvormeldeanlage mit einheitlicher Vor- und gleicher Hauptwarnzeit Die @sievt Jahrzehnten bestehenden, Zugvormelcleeinri.chtungen der Deutschen Bundesbahn in Form von elektrisch-mechanischen Strecken- und Zimmerläutewerken, sind bisher in die allgemeine Entwicklung der gesamten Sicherheits- und Fernm@eldeteinrichtunge,n nichteinbezogen worden und genügen daher infolge der außerordentlichen Steigerung des Verkehrs ;auf Straße und Schiene nicht mehr ,dein. erhöhten Anforderungen eines modernen Eisenbahnverkehrs. Das derzeitige Abläuteverfahren zwischenzwei Zugmeldestellen kündigt dem Schrankenwärter in der Zwischenstelle eine im Zugmelde:ab@s,chnitt A-B bevorstehende Zugfahrt an, wodurch lediglich zu erhöhter Wachsamkeit ermahnt wird, während die ;eigentliche Handlung zur rechtzeitigen S.chrankens-chlIeßung dem Ermessien des Schrankenwärters überlassen bleibt, die außer der Lage des Wegüberganges zur Zugmeldestelle im wesentlichen noch durch die großen Geschwindigkeitsabweichungen zwischen den verschiedenen Zuggattungen biestimmt wird.
  • Ein weiterer Nachteil besteht noch darin, daß die Läutewerke nach der elektrischen Auslösung mechanisch ablaufen, .ohne .daß hierfür feine ausreichende überwachuAg vorgesehen ist, die den Stand des Aufzugles erkennten läßt. Die vorhandenen Mängel einer ungenügenden Zugvormeldung treten weiterhin .durch den derzeitigen Einbau von überwachungseinrichtungen zur rechtzeitigen Schrankenschließung in Verbindung mit der @elektro:magnetisähen Zieeinflussung sehr bietriebs.störend in ErscheitriuAg, da hier die Schranke, um Zwangsbremsumgen zu vermeiden, in ,einer bestimmten Entfernung,des Zuges vor dem Wegübergang geschlossen seine muß.
  • Die Forderu4g einer rechtzeitigen S.chrankenscbließung kann andererseits mit Rücksicht lauf den ständig steigenden Straßenverkehr nicht durch eine vorzeitige Schheßumg der Schranke erfüllt werden, vielmehr erscheint ies zweckmäßig,, dem Schrankenwärter neben einer für alle Züge einheitlichen allgemeinen Varwiarnung leine von der. Fahrgeschwindigkeit @abhängige Hauptwarnung zu übermitteln, die für alle Zqggattlmgen die sofortige S,chraj*,mnsohR'eßung anzeigt.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, daß durch Betätigung der Vorwarnbaste stromriehtungsempfindliche Linienrelais beeinfußt werden, die die Vorwarnung rauslösen und daßdurch besondere Eimwixkstellen Sk i, S1 2, deren Endemugg (Meßstrecke) voneinander meinem bestimmten Verhältnis zur Entfernugg (Warnstrecke) der zweiten. Einwirkstell!e Sk 2 vom Wegübergang steht, ein mit Niockenscheiben versehener Motor mit zwei DrehrichtL1,1#genderart betätigt wird, @daß bei Betätigung der einen Einwirkstelle Sk i der Motor in der einen Drehrichtung eineschaltet wird, während bei Betätigung der zweiten Einwirkstelle Sk 2 die andere Drehrichtung des Motors eingeschaltet wird, wobei das Verhältnis der Drehgeschwindigkeit von Vor- .und Zurücklauf dem Quotilenten "aus Wamdurch Meß,streckeentspricht und @daß durch die nockengesteuierten Kontakte die Hauptwarnung mit 0eichblieibbiender Warnzeit für jede Zuggattung rausgelöst wird. Die Speicherurig der Vorwarnung beim Wäxterpiosten geschieht im Hauptpatent durch ein vor- und rückwärts laufendes Schrittschaltwerk.
  • Die vorliegende Erfindung b@efaßt sich damit, vor- und rückwärts laufende Schrittschaltwerke zu ve mieydten und schlägt deshalb vor, die Speicherung der Vorwarnung beim Wärterpiosten durch das Zusammenwirken zweier nur in einer Richtung watemschaltbarer Schrittschahwerke vorzunehmen. Hierbiei wird die Vorwarnung durch ein Schrittsiehaltwerk gespeichert und durch ein weiteres Schrittschaltwerk entgpeichert, welches reit der Auslösung @detr Hauptwarnung beeinflußt wird. Drei Anordnung gemäß der Erfindung hat den Vorteil, da.ßdurch die übereinstimmung und das N:acheinanderfortschal.ten der einzelnen Scbxittsichasltwerke stets eine eindeutige Stellung vorhanden ist. Außerdenn: ist beim Eintreffen und bei,cler Speicherung einer weiteren Vorwarnung immer die Gewähr ,gegeben, daß beim iexneuten Auslösen der Hauptwaxnmg jeweils die korrespondierende Stellung der beiden Schrittschaltwerke ierreicht wird.
  • In der Zeichnung ist ein Beispiel für eine Ausführungsform des Erfindungsgedaaikens dargesitellt. Für ,den. Betrieb der ,gesamten Zugmeldeeinrichtung wird ausschließlich Gleichstrom verwendet, wobei In der Zi;gmeldes@telle und in. den Wärtersitellen getrennte Batterie#r rangoor riet sind. Der im. dien Zugmeldestelle bfeffinldliche TeR der Einrichtung isst in der Grundstellung stromlos, der beim Wärterposten biefindliche TeR hat zwei RIMiais-P und F, welche; unter Ruhestrom stehen. Die Vorwarnu4g wird für beide Fahrtrildhtungen über drei, Leitungen: ja, b und C giegeben, in denen mit, L i 'bis L 12 bezeichnete Linienrelais angeordnet sind, die durch Vorschaltumig von Sperrziellen GZ i bis G112 in Ab- hängigkeit von der Stromrichtung -stehen. In der Zeichnung gelten die Linienrelais mit ungeradzahl@g>em Index für eine Zugmeldung von,der Zugmeldestelle A nach ,der Zugmeldestelle B, die mit gemadxahligem Index für die Gegenrichtung, d. h. für eIne Zugmeldung von der Zugmeldestelle B nadh der ZngmesdesteHe A.
  • Es :sei; also iaNgenommen, daß ein .die ZugmeMestelle A verlassender Zug in Richtung B vorgemeldet werden, soll: Es. ist dann die Vorwarntaste Ta i zu bietätigen (wodurch die Taste Tja 2gleichzeitig mechamisch verriegelt wird), die Idas. Befehlsrelais A am, Spiannung legt. Der Anzug des Relais A; bat die Selbstbindung übler den Kontakt ja I I I i - zur Folge, und zwar über den Stromweg +, Wic'klu-nngA 1/5, a III- i, ,e i III, -; während über den Kontakt * 12 die Eknsch>altung des, Unterbrecherreliais, U i über dien Stromkreis a 12, 1t 2 11I, Wicklung U i/5 -f- erfolgt. Das Releisi U i .setzt mit seinem Kontakt u i III den Schrittschalter D unter Spannung, der @dadurrh sienne Konitaktaxne über die Bahnend i bis d3 um einen Schritt welterschaltet, indes durch Aden Ankerkontakt @da idas Un terbrecherreIais U 2 zum Anzug kommt, wodurdh über den sich öffnenden Ruhekontakt 1t 2 III das ReWs U 1 stromlos wird -und seinerseits das Schrittschaltwer'k D ab@sc,'hialtet. Mit dem Abaallen des. SchrittsOhaltexankers wird faber auch ,das Relais U 2 stromlos und se>altet über den Klon ntakt u 2 111 @dias Relais U i wieder !ein, so daß@ sich dex Vorgang unter gleichmäßiger Weitexschaltung der Schrittsclialroerkontakitarme so@ langie periodisch winderholt, wie ,die Unterbrecherrelais. U i und U 2 und der Suschalter D ran Spannung liegen.
  • Mist ,den ersten. Schritt über,die Kontaktbahn d i des SGhrittsichaltnerkes D wird über dien zur S:diheßung gekommenen Kontakt a I I 12 .des Relais A das Senidexela@s S i zum Anspreghien gebracht, wodure die Leitungsbatterie LB i der Zugmneldestellie A über die Kontakte s i II und: s i IV an die Leitungen ia und c' gelegt wird. Dieser Schaltunigsvoxgang führt zu folgendem: Stromkreis über di!e Meldeleitungen: Zugmeldestelle A, -, LB i, s i IV, Le@=ig c, Zugmeldestelle B, Leitung c, Linienrelais L 9, Sperrzelle G 19, Leitung a zum, Wäxfierpio@steIn, Leitung ja, Linieinrelaisi L 5, Sperrz.elle G I 5, Letumg ia, Zugmeldestelle A, Leitung n, Vorwiderstand Rv, Linienrelais L i, Spierrzelle G I i, s i I I, +, LB i.
  • Die Linienrelais L 3, L 7 und L i i bleiben zufolge ,der Stromrlchtungsabhangigkeit der ihnien vorges:chalteten, Sperrzellen 10 1 2, IG 16 und G I 10, die bei diesier PioluAg ider Batterie in Spierridhtun,g b,eanisprtc'ht :sind, urierregt. Mit dem Anzug dies Limüi=eaais L i in. der Zujgmeldestelle A wird eine LUbexprütung der Leitungen ja und c' bewirkt, da über den gesdiloss enen Kontakt I i 111 -und den ebenfalls geselossiene@n Kontakt a I i des Bersten Befehlsrelais :die Prüflampe 1(I leingeschaltet wird. Gleichzeitig erhält auch das Relais. J Strom, wo,-durch die Prüflampie I(I i bis zur Grundstellung des Schrittschalters D bzw. bis zur Fahrtstellung des Ausfahrs;gn!als (Silgnialkomtakt Sg) weiter gespeist wird.
  • Der SdhrittschaherDi in der Zugmeldestelle wird, wie bereits eeingangs, :dargestellt, edurch die UnterbrechierreIans U i und U 2 in biestim ten Interval1en weitergeschaltet. Mit dem Verlas!s!en des zweiten; Kontaktes der Kontaktbiahn 1d' i wird; das S,ilgnalrelai;s S i stromlos :und trennt damit die Batterie LB i von den Meldeleitungen a und c wieder ;ab. Diagegen, kommt mit dem vierten Schritt das Silgnnlreliais. S 2 übler die zweite Kontaktbahn über folgenden Stroimweg zum Anziehen: -, Kontaktarm: id 2, Kontakt ia V 2, Relais S 2, Wicklunlg i/`5 und +.
  • ' Durch die Kontakte s 2 1I und s 2 IV wird die Lei.tungshatteriie LB i neuerlich iah die Meldeleitungen ia und e gelegt, jetzt faber mit eeintgegengeisietzter Polarität, io, idaß zufolge U.nkehr der Stromrichtung * muh die Linvonrelais L 3, L 7 und L i i zum Anziehen gebracht werden. Dias Signalrelais, S 2 bleibt über zwei Schritte :des Schritt-' schalters ungezogen. Für die Vorwarnung in- Richtung von B nach A wird nach einiem Leerschritt der Strom für das Rieiails S 2 hochmal geschlossien, wie in der Schaltung durch gestrichelte Linie idargestellt eerscheint.
  • Mit der Betätigung dies Signalrelais S 2 ist der eigentliche Voirwarngaing in der Zugmieldestelle A abgeschlossen. Die Grundstellung des Schrittschalters. wird durch die Endrelais E i und E 2 bewirkt, indem zuerst,das Endrelais E 2 beim zehnten Schritt über die Kontakthahn d i und den Kontakt a V i Stromerhalt, wodurch fauch -das. Endrelais E i über den zur Schließung kommenden Kontakt rc V 2 erregt wird. Beeide Endrelais bleiben auch beim folgenden Schritt :angezogen und werden ferst beim letzten Schnitt (Endstellung) iaberregt. Durch das An.zieben des Relais. E i ist das Befehlsrelais A, zufioe#e Öffnung dies Kontaktes ie i III .stromlos geworden -und ;abgefallen. Für den geöffneten Kontakt ia 12 übernimmt der Kontakt ie 2 I :die Spieisung der Unterbrecherrelais U I und U 2 und des Schrittschalters D während der letzten beiden Schritte, nach ,deren Vollendung die- Grundstellung erreicht und :damit die Vorwarneinrichtung für ieine weitere Befehlsübermittlung wieder betriiebsbereit isst.
  • Beim Wärterpiosten wird durch edas kurzzeitige Ansprechendes Linienrelais. L 5 der Drehrn!a;gmet Di I einfies Speeicherschrittwerkes über den Kontakt 12 1I an Spannung gelegt, wodurch der zugehörige Kontaktarm über die Kontaktbahn d I um einten. Schritt weitergeschaltet wird. Dies hat die Unterbrechung des bisher unter Ruhestrom stehenden Signalrelais P zur Folge, dessen Abfall übler den Kontakt p I die der Fahrtrichtung A-B zugeordnete Vorwarnlamp,e VL einschaltet. Dias hörbare Signal wird nach Umpuleung der Batterie ZB i in edier Zugmeldiestelle Adurch eden: Kontakt 17 III des. Lini:enreIais L 7 'ausgelöst, wodurch die Diauerdies Signials von ider Anzahl der iah, ider Kontaktbahn :d 2 aDigeschlos!senien Schritte b.zw. auch noch von der Ansprech- und Abfallzeit des Linienrelais L 7 ;abhängt. Wie im vorliiegendien Fall rangenommen, wird für eine Zugmeldung von A ;nach B ;nur ein langei§ Signal gegeben, während für Meldungen ;aus der Gegenxvchtung durch idasdoppelte Ansprechen des Signalrelais S 2 zweimal ein langes Signal ertönt. Die Vorwarnung unterscheidet sich alsio; von dem bisher üblichen Abläuteverfahren lediglich dadurch, da:ß außer dem iakustischen Signal noch eine optische Anzeige vorhanden ist, die für die iallgemeine Wegübiexgangs;sichierung wesentliche Vorteile bietet, da -sie dem S,dhrankenwärter bis zum Eintreffen der Hauptwarnung jeder# Zeit ewne Prüfung ider Vorwarnung @ermö;glicht und ;außerdem die Fahrtrichtung des ian:gekündigten Zuges. @erkennen lä:ßt.
  • Um dem Schrankenwärter ein verl.äßliches Signal für ,die rechtzeitige Schranke!asch:ließung unter Berücksichtigumg der Zuggesichwindiigkeit zu übermitteln; wird edie, Hiauptwarnunjg dlurch besondere Einwirkstellen in Verbfindung mit einem Warnzeita4gleiichier [ausgelöst. Die Entfernung :der Einwirkstellen vom Wegüberg ;arg isst jeweils nach der lauf der Strecke zulässigen Höchstgeschwindigkeit, und zwar Schließzeit der Schranke einschließlich Räumung des Wegübierganges, bestimmt. Niachdem durch :die Vorwarnung der Schrittschaltier D! I um einten Schritt weitergeschaltet wurde, ist das SignalreIais P iabigefiallen und hat übler steinen Kontakt p- I die Vorwarnlam!pie VL zum Aufleuchten ;gebracht und über den Kontakt p, III die Einwirkrelnis V und R bzw. das Prüfr.eIavs.K [ausgeschaltet, während durch Schließen des Kontaktes. p, V die Einschaltung des Motors vorbereitet wurde. Beim Befahren aderersten Einwirkstellie S1( i wird der Stromkreise des Relais V durch Öffnen des Kontaktes Sk i unterbrochen, das Relais V fällt lab und bleibt durch das Öffnen des Kontaktes v I 11 2 ;ab;giefalleen, bis das Relais R gleichfalls [abgefallen ist eder bis zurr Sichliießen eimies von einer Nockenscbeib@e ;gesteuerten Kontaktes xs 3 i. Mit lern Biefahren dies zweiten Scheneinkontaktes Sk 2 kommt das Relais R durch Öffnen des Schienenkontaktes zum Abfall, nachdem der Einsc'haltstromkreis durch das Umlegen des Kontaktes P 111 2 aufgelöst worden war. Das Relais R beleibt bei' weiteren Impulsen des: Schienienkontaktes abgefallen. Mit dem Schließen des Kontaktes Y III i kommt .das Relais V wieder zum Anzug, dias sich neuerlich über den Kontakt v 111 2 hält. Durch Schließen einfies Kontaktes xs 2, der vorn seiner Nto,ckens,dheibie des. Motors gesteuert wird, wird das Hawptwarnrela:ls H eerregt, und zwar über den Stromkreis -, Taste TI i, Kontakt r^ 12, Kontakt xs 2, Relais H, Wicklung i/2, +. Dias Relais H bindet sich übler den Kontakt f III i rund den Kontakt h' I I -und schaltet die Hiauptwarnung,ein über -, Kontakt /zi IV, den Schrankeinekontakt Set, die Hupei HW, +. Gleichzeitig wird die Vorwarnung entspleIch ert über den Kontakt v V 2, den Schalter Ts 2 und .den Schrittschaltmagneten D' II, indem der S@dhritts,chalfier se inlen Kontaktarm ,t, II Lern ,einen Schritt weiterschaltet und dadurch die korrespiondIerende Stelluu;g zu dem Kontaktarm d I wieder erreicht (sofern inzwischen keine neue Vorwarnun;gg eingetroffen ist), so, daß. das Relais P wieder anzieht und die Vorwarnlampe VL durch Öffnen des Kontaktes, p I terlischt. Die Hauptwarnung selbst kann durch Schließen der Schranke und damit öffnen des Schrankenkontaktes. Sch ;ab,ges,chaltet werden, bleibt aber durch den Kontakt lt IV biss zahn, Eintreffen des Zuges eingeleitet, sio daß, bei vorzeitijger Öffnung der Schranke das akustische Signal von neuem ertönt. Der überbrückungskontäkt ,g ist für .den Fall vorgeshehen, daß der Schrankenkontakt nicht (arbeitsfähig ist, @er wird in diesem Fall als Kurzs,chlußbü;gel eingefügt.
  • Sind mehrere Vorwarnungen nacheinander eingegangen, sio daß. der Kontaktarm, d I 'um mehr als einen Schritt gegenübler @d II vorgeeilt ist, mithin nach der Entspei-cherung des Relais P nicht wieder angezogen hat, dann bleibt die Unterbrechung durch den Kontakt f I nach Erreichen der Ausgangsstellung edier Nockenscheibe durch den Parallelschluß des Kontaktes p III wirkungslos. Das Relais V hält :sich über den Kontakt Sk i, )das Relais 1Z über den Kontrakt Sk 2 [angezogen, und das Relais I< kommt über den- Kontakt f 111 2 und den Kontakt v 12 wieder zutun Anziehen. Durch öffnen des Kontaktes f III i werden das Relais iH und die HauptwarnunghW abgeschaltet, womit :die Anlage für eine neuerliche Einfahrt des ;nächsten, Zuges in die Meßstrecke betriebsbereit ist, wonach sich die Vorgänge .sio lange wiederholen, bis idurch gleiche Stellung der Schrittschalter D', I und D, II das Relais P wieder anzieht und. damit lalle Relais mit Ausnahme dies Relais F jabgeschaltet werden.
  • Durch die parallel zu den Schri'tts.chaltern DII und Di I I geschalteten Impulszähler Z I und Z 11 ist eine übierwachung des Speichervorgangs gegcblen. Durch Vergleich der Z .1-Zähler innerhalb eines Zugmeldeabschni:ttas läßt sich feststellen, ob die Vorwarniunigen ian @ lallen Stellen gleichmäßig aufgenommen wurden. Der Vergleich von Z I und Z II gewährt leimte Überprüfung für @ordnungsgemäßes Arbeiten: bzw. für ordnungsmäßige Bedierung.der Anlage. Blei gleichem: Stand der beiden Zähler müssen das Relais P und F ;awgezogen und alle anderen Relais abgefallen stein, @d. h. :die Anlage muß sich in der Grundstellung biefinden. Schließlich gestattetz die Zähler noch eine einfache Überprüfung ,der Zahl der abgefertigten Zilge innerhalb des zugehörigen -Meldeabschnittes..

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zlygvoruucld@eeinrichtung mit teinheitlicher Vor- und ;gleicher Hauptwarnzeit, bei der dem Wäxterposten sowohl zur Vorwarnung als auch zur 'Hauptwarnung ein hörbares Signal gegeben wird, dadurch gekemnzeichnvet, daß die Spelcherunig der Vorwarnung beim Wärterpiosbendurch das Zusammenwirken zweier nur meiner Richtung weiterschaltbianer Schrittschältwerke erfolgt.
  2. 2. Zuygvorxnieldeamlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, draß zur Speicherung der Vorwarnvung ,ein Schritts@chaltwerk (D I) und zur Entspeichierun,g ein weiteres Speücherwerk (D II) verwendet werden, von denen das zuletzt genannte reit der Auslösung der Hauptwarnugg b@eeimfußt wird.
DEL4236D 1942-09-26 1942-09-26 Zugvormeldeanlage mit einheitlicher Vor- und gleicher Hauptwarnzeit Expired DE897109C (de)

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