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Zugvormeldeanlage mit einheitlicher Vor- und gleicher Hauptwarnzeit
Die @sievt Jahrzehnten bestehenden, Zugvormelcleeinri.chtungen der Deutschen Bundesbahn
in Form von elektrisch-mechanischen Strecken- und Zimmerläutewerken, sind bisher
in die allgemeine Entwicklung der gesamten Sicherheits- und Fernm@eldeteinrichtunge,n
nichteinbezogen worden und genügen daher infolge der außerordentlichen Steigerung
des Verkehrs ;auf Straße und Schiene nicht mehr ,dein. erhöhten Anforderungen eines
modernen Eisenbahnverkehrs. Das derzeitige Abläuteverfahren zwischenzwei Zugmeldestellen
kündigt dem Schrankenwärter in der Zwischenstelle eine im Zugmelde:ab@s,chnitt A-B
bevorstehende Zugfahrt an, wodurch lediglich zu erhöhter Wachsamkeit ermahnt wird,
während die ;eigentliche Handlung zur rechtzeitigen S.chrankens-chlIeßung dem Ermessien
des Schrankenwärters überlassen bleibt, die außer der Lage des Wegüberganges zur
Zugmeldestelle im wesentlichen noch durch die großen Geschwindigkeitsabweichungen
zwischen den verschiedenen Zuggattungen biestimmt wird.
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Ein weiterer Nachteil besteht noch darin, daß die Läutewerke nach
der elektrischen Auslösung mechanisch ablaufen, .ohne .daß hierfür feine ausreichende
überwachuAg vorgesehen ist, die den Stand des Aufzugles erkennten läßt. Die vorhandenen
Mängel einer ungenügenden Zugvormeldung treten weiterhin .durch den derzeitigen
Einbau von überwachungseinrichtungen zur rechtzeitigen Schrankenschließung in Verbindung
mit der @elektro:magnetisähen
Zieeinflussung sehr bietriebs.störend
in ErscheitriuAg, da hier die Schranke, um Zwangsbremsumgen zu vermeiden, in ,einer
bestimmten Entfernung,des Zuges vor dem Wegübergang geschlossen seine muß.
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Die Forderu4g einer rechtzeitigen S.chrankenscbließung kann andererseits
mit Rücksicht lauf den ständig steigenden Straßenverkehr nicht durch eine vorzeitige
Schheßumg der Schranke erfüllt werden, vielmehr erscheint ies zweckmäßig,, dem Schrankenwärter
neben einer für alle Züge einheitlichen allgemeinen Varwiarnung leine von der. Fahrgeschwindigkeit
@abhängige Hauptwarnung zu übermitteln, die für alle Zqggattlmgen die sofortige
S,chraj*,mnsohR'eßung anzeigt.
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Es ist bereits vorgeschlagen worden, daß durch Betätigung der Vorwarnbaste
stromriehtungsempfindliche Linienrelais beeinfußt werden, die die Vorwarnung rauslösen
und daßdurch besondere Eimwixkstellen Sk i, S1 2, deren Endemugg (Meßstrecke) voneinander
meinem bestimmten Verhältnis zur Entfernugg (Warnstrecke) der zweiten. Einwirkstell!e
Sk 2 vom Wegübergang steht, ein mit Niockenscheiben versehener Motor mit zwei DrehrichtL1,1#genderart
betätigt wird, @daß bei Betätigung der einen Einwirkstelle Sk i der Motor in der
einen Drehrichtung eineschaltet wird, während bei Betätigung der zweiten Einwirkstelle
Sk 2 die andere Drehrichtung des Motors eingeschaltet wird, wobei das Verhältnis
der Drehgeschwindigkeit von Vor- .und Zurücklauf dem Quotilenten "aus Wamdurch Meß,streckeentspricht
und @daß durch die nockengesteuierten Kontakte die Hauptwarnung mit 0eichblieibbiender
Warnzeit für jede Zuggattung rausgelöst wird. Die Speicherurig der Vorwarnung beim
Wäxterpiosten geschieht im Hauptpatent durch ein vor- und rückwärts laufendes Schrittschaltwerk.
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Die vorliegende Erfindung b@efaßt sich damit, vor- und rückwärts laufende
Schrittschaltwerke zu ve mieydten und schlägt deshalb vor, die Speicherung der Vorwarnung
beim Wärterpiosten durch das Zusammenwirken zweier nur in einer Richtung watemschaltbarer
Schrittschahwerke vorzunehmen. Hierbiei wird die Vorwarnung durch ein Schrittsiehaltwerk
gespeichert und durch ein weiteres Schrittschaltwerk entgpeichert, welches reit
der Auslösung @detr Hauptwarnung beeinflußt wird. Drei Anordnung gemäß der Erfindung
hat den Vorteil, da.ßdurch die übereinstimmung und das N:acheinanderfortschal.ten
der einzelnen Scbxittsichasltwerke stets eine eindeutige Stellung vorhanden ist.
Außerdenn: ist beim Eintreffen und bei,cler Speicherung einer weiteren Vorwarnung
immer die Gewähr ,gegeben, daß beim iexneuten Auslösen der Hauptwaxnmg jeweils die
korrespondierende Stellung der beiden Schrittschaltwerke ierreicht wird.
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In der Zeichnung ist ein Beispiel für eine Ausführungsform des Erfindungsgedaaikens
dargesitellt. Für ,den. Betrieb der ,gesamten Zugmeldeeinrichtung wird ausschließlich
Gleichstrom verwendet, wobei In der Zi;gmeldes@telle und in. den Wärtersitellen
getrennte Batterie#r rangoor riet sind. Der im. dien Zugmeldestelle bfeffinldliche
TeR der Einrichtung isst in der Grundstellung stromlos, der beim Wärterposten biefindliche
TeR hat zwei RIMiais-P und F, welche; unter Ruhestrom stehen. Die Vorwarnu4g wird
für beide Fahrtrildhtungen über drei, Leitungen: ja, b
und C giegeben,
in denen mit, L i 'bis L 12 bezeichnete Linienrelais angeordnet sind,
die durch Vorschaltumig von Sperrziellen GZ i bis G112 in Ab-
hängigkeit von
der Stromrichtung -stehen. In der Zeichnung gelten die Linienrelais mit ungeradzahl@g>em
Index für eine Zugmeldung von,der Zugmeldestelle A nach ,der Zugmeldestelle B, die
mit gemadxahligem Index für die Gegenrichtung, d. h. für eIne Zugmeldung von der
Zugmeldestelle B nadh der ZngmesdesteHe A.
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Es :sei; also iaNgenommen, daß ein .die ZugmeMestelle A verlassender
Zug in Richtung B vorgemeldet werden, soll: Es. ist dann die Vorwarntaste Ta i
zu
bietätigen (wodurch die Taste Tja 2gleichzeitig mechamisch verriegelt
wird), die Idas. Befehlsrelais A am, Spiannung legt. Der Anzug des Relais A; bat
die Selbstbindung übler den Kontakt ja I I I i - zur Folge, und zwar über den Stromweg
+, Wic'klu-nngA 1/5, a III- i, ,e i III, -; während über den Kontakt * 12 die Eknsch>altung
des, Unterbrecherreliais, U i über dien Stromkreis a 12, 1t 2 11I,
Wicklung U i/5 -f- erfolgt. Das Releisi U i .setzt mit seinem Kontakt
u i III den Schrittschalter D unter Spannung, der @dadurrh sienne
Konitaktaxne über die Bahnend i bis d3 um einen Schritt welterschaltet, indes durch
Aden Ankerkontakt @da idas Un terbrecherreIais U 2 zum Anzug kommt, wodurdh über
den sich öffnenden Ruhekontakt 1t 2 III das ReWs U 1
stromlos wird
-und seinerseits das Schrittschaltwer'k D ab@sc,'hialtet. Mit dem Abaallen des.
SchrittsOhaltexankers wird faber auch ,das Relais U 2 stromlos und se>altet über
den Klon ntakt u 2 111 @dias Relais U i wieder !ein, so daß@ sich dex Vorgang unter
gleichmäßiger Weitexschaltung der Schrittsclialroerkontakitarme so@ langie periodisch
winderholt, wie ,die Unterbrecherrelais. U i und U 2 und der Suschalter
D ran Spannung liegen.
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Mist ,den ersten. Schritt über,die Kontaktbahn d i des SGhrittsichaltnerkes
D wird über dien zur S:diheßung gekommenen Kontakt a I I 12 .des Relais A das Senidexela@s
S i zum Anspreghien gebracht, wodure die Leitungsbatterie LB i der Zugmneldestellie
A über die Kontakte s i II und: s i IV an die Leitungen ia und c' gelegt wird. Dieser
Schaltunigsvoxgang führt zu folgendem: Stromkreis über di!e Meldeleitungen: Zugmeldestelle
A, -, LB i, s i IV, Le@=ig c, Zugmeldestelle B, Leitung c, Linienrelais L 9, Sperrzelle
G 19, Leitung a zum, Wäxfierpio@steIn, Leitung ja, Linieinrelaisi L 5, Sperrz.elle
G I 5, Letumg ia, Zugmeldestelle A, Leitung n, Vorwiderstand Rv, Linienrelais
L i, Spierrzelle G I i, s i I I, +, LB i.
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Die Linienrelais L 3, L 7 und L i i bleiben zufolge
,der Stromrlchtungsabhangigkeit der ihnien vorges:chalteten, Sperrzellen
10 1 2, IG 16 und G I 10, die bei diesier PioluAg ider Batterie
in Spierridhtun,g b,eanisprtc'ht :sind, urierregt. Mit dem Anzug dies Limüi=eaais
L i in. der Zujgmeldestelle A wird eine LUbexprütung der Leitungen
ja und c' bewirkt,
da über den gesdiloss enen Kontakt I i 111 -und
den ebenfalls geselossiene@n Kontakt a I i des Bersten Befehlsrelais :die Prüflampe
1(I leingeschaltet wird. Gleichzeitig erhält auch das Relais. J Strom, wo,-durch
die Prüflampie I(I i bis zur Grundstellung des Schrittschalters D bzw. bis zur Fahrtstellung
des Ausfahrs;gn!als (Silgnialkomtakt Sg) weiter gespeist wird.
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Der SdhrittschaherDi in der Zugmeldestelle wird, wie bereits eeingangs,
:dargestellt, edurch die UnterbrechierreIans U i und U 2 in biestim
ten Interval1en weitergeschaltet. Mit dem Verlas!s!en des zweiten; Kontaktes der
Kontaktbiahn 1d' i wird; das S,ilgnalrelai;s S i stromlos :und trennt damit die
Batterie LB i von den Meldeleitungen a und c wieder ;ab. Diagegen, kommt
mit dem vierten Schritt das Silgnnlreliais. S 2 übler die zweite Kontaktbahn über
folgenden Stroimweg zum Anziehen: -, Kontaktarm: id 2, Kontakt ia V 2, Relais S
2, Wicklunlg i/`5 und +.
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' Durch die Kontakte s 2 1I und s 2 IV wird die Lei.tungshatteriie
LB i neuerlich iah die Meldeleitungen ia und e gelegt, jetzt faber mit eeintgegengeisietzter
Polarität, io, idaß zufolge U.nkehr der Stromrichtung * muh die Linvonrelais
L 3, L 7 und L i i zum Anziehen gebracht werden. Dias Signalrelais, S 2 bleibt
über zwei Schritte :des Schritt-' schalters ungezogen. Für die Vorwarnung in- Richtung
von B nach A wird nach einiem Leerschritt der Strom für das Rieiails
S 2 hochmal geschlossien, wie in der Schaltung durch gestrichelte Linie idargestellt
eerscheint.
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Mit der Betätigung dies Signalrelais S 2 ist der eigentliche Voirwarngaing
in der Zugmieldestelle A abgeschlossen. Die Grundstellung des Schrittschalters.
wird durch die Endrelais E i und E 2 bewirkt, indem zuerst,das Endrelais E 2 beim
zehnten Schritt über die Kontakthahn d i und den Kontakt a V i Stromerhalt, wodurch
fauch -das. Endrelais E i über den zur Schließung kommenden Kontakt rc V 2 erregt
wird. Beeide Endrelais bleiben auch beim folgenden Schritt :angezogen und werden
ferst beim letzten Schnitt (Endstellung) iaberregt. Durch das An.zieben des Relais.
E i ist das Befehlsrelais A, zufioe#e Öffnung dies Kontaktes ie i III .stromlos
geworden -und ;abgefallen. Für den geöffneten Kontakt ia 12 übernimmt der Kontakt
ie 2 I :die Spieisung der Unterbrecherrelais U I und U 2 und des Schrittschalters
D während der letzten beiden Schritte, nach ,deren Vollendung die- Grundstellung
erreicht und :damit die Vorwarneinrichtung für ieine weitere Befehlsübermittlung
wieder betriiebsbereit isst.
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Beim Wärterpiosten wird durch edas kurzzeitige Ansprechendes Linienrelais.
L 5 der Drehrn!a;gmet Di I einfies Speeicherschrittwerkes über den Kontakt
12 1I an Spannung gelegt, wodurch der zugehörige Kontaktarm über die Kontaktbahn
d I um einten. Schritt weitergeschaltet wird. Dies hat die Unterbrechung des bisher
unter Ruhestrom stehenden Signalrelais P zur Folge, dessen Abfall übler den Kontakt
p I die der Fahrtrichtung A-B zugeordnete Vorwarnlamp,e VL einschaltet. Dias hörbare
Signal wird nach Umpuleung der Batterie ZB i in edier Zugmeldiestelle Adurch eden:
Kontakt 17 III des. Lini:enreIais L 7 'ausgelöst, wodurch die Diauerdies
Signials von ider Anzahl der iah, ider Kontaktbahn :d 2 aDigeschlos!senien Schritte
b.zw. auch noch von der Ansprech- und Abfallzeit des Linienrelais L 7 ;abhängt.
Wie im vorliiegendien Fall rangenommen, wird für eine Zugmeldung von A ;nach
B ;nur ein langei§ Signal gegeben, während für Meldungen ;aus der Gegenxvchtung
durch idasdoppelte Ansprechen des Signalrelais S 2 zweimal ein langes Signal ertönt.
Die Vorwarnung unterscheidet sich alsio; von dem bisher üblichen Abläuteverfahren
lediglich dadurch, da:ß außer dem iakustischen Signal noch eine optische Anzeige
vorhanden ist, die für die iallgemeine Wegübiexgangs;sichierung wesentliche Vorteile
bietet, da -sie dem S,dhrankenwärter bis zum Eintreffen der Hauptwarnung jeder#
Zeit ewne Prüfung ider Vorwarnung @ermö;glicht und ;außerdem die Fahrtrichtung des
ian:gekündigten Zuges. @erkennen lä:ßt.
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Um dem Schrankenwärter ein verl.äßliches Signal für ,die rechtzeitige
Schranke!asch:ließung unter Berücksichtigumg der Zuggesichwindiigkeit zu übermitteln;
wird edie, Hiauptwarnunjg dlurch besondere Einwirkstellen in Verbfindung mit einem
Warnzeita4gleiichier [ausgelöst. Die Entfernung :der Einwirkstellen vom Wegüberg
;arg isst jeweils nach der lauf der Strecke zulässigen Höchstgeschwindigkeit, und
zwar Schließzeit der Schranke einschließlich Räumung des Wegübierganges, bestimmt.
Niachdem durch :die Vorwarnung der Schrittschaltier D! I um einten Schritt weitergeschaltet
wurde, ist das SignalreIais P iabigefiallen und hat übler steinen Kontakt p- I die
Vorwarnlam!pie VL zum Aufleuchten ;gebracht und über den Kontakt p, III die Einwirkrelnis
V und R bzw. das Prüfr.eIavs.K [ausgeschaltet, während durch Schließen des Kontaktes.
p, V die Einschaltung des Motors vorbereitet wurde. Beim Befahren aderersten Einwirkstellie
S1( i wird der Stromkreise des Relais V durch Öffnen des Kontaktes Sk i unterbrochen,
das Relais V fällt lab und bleibt durch das Öffnen des Kontaktes v I 11 2 ;ab;giefalleen,
bis das Relais R gleichfalls [abgefallen ist eder bis zurr Sichliießen eimies von
einer Nockenscbeib@e ;gesteuerten Kontaktes xs 3 i. Mit lern Biefahren dies zweiten
Scheneinkontaktes Sk 2 kommt das Relais R durch Öffnen des Schienenkontaktes zum
Abfall, nachdem der Einsc'haltstromkreis durch das Umlegen des Kontaktes P 111 2
aufgelöst worden war. Das Relais R beleibt bei' weiteren Impulsen des: Schienienkontaktes
abgefallen. Mit dem Schließen des Kontaktes Y III i kommt .das Relais V wieder zum
Anzug, dias sich neuerlich über den Kontakt v 111 2 hält. Durch Schließen einfies
Kontaktes xs 2, der vorn seiner Nto,ckens,dheibie des. Motors gesteuert wird, wird
das Hawptwarnrela:ls H eerregt, und zwar über den Stromkreis -, Taste
TI i, Kontakt r^ 12, Kontakt xs 2, Relais H, Wicklung i/2, +. Dias Relais
H bindet sich übler den Kontakt f III i rund den Kontakt h' I I -und schaltet die
Hiauptwarnung,ein über -, Kontakt /zi IV, den Schrankeinekontakt Set, die Hupei
HW, +. Gleichzeitig wird die Vorwarnung
entspleIch ert über den
Kontakt v V 2, den Schalter Ts 2 und .den Schrittschaltmagneten
D' II, indem der S@dhritts,chalfier se inlen Kontaktarm ,t, II Lern ,einen
Schritt weiterschaltet und dadurch die korrespiondIerende Stelluu;g zu dem Kontaktarm
d I wieder erreicht (sofern inzwischen keine neue Vorwarnun;gg eingetroffen
ist), so, daß. das Relais P wieder anzieht und die Vorwarnlampe VL durch Öffnen
des Kontaktes, p I terlischt. Die Hauptwarnung selbst kann durch Schließen der Schranke
und damit öffnen des Schrankenkontaktes. Sch ;ab,ges,chaltet werden, bleibt aber
durch den Kontakt lt IV biss zahn, Eintreffen des Zuges eingeleitet, sio daß, bei
vorzeitijger Öffnung der Schranke das akustische Signal von neuem ertönt. Der überbrückungskontäkt
,g ist für .den Fall vorgeshehen, daß der Schrankenkontakt nicht (arbeitsfähig ist,
@er wird in diesem Fall als Kurzs,chlußbü;gel eingefügt.
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Sind mehrere Vorwarnungen nacheinander eingegangen, sio daß. der Kontaktarm,
d I 'um mehr als einen Schritt gegenübler @d II vorgeeilt ist, mithin nach
der Entspei-cherung des Relais P nicht wieder angezogen hat, dann bleibt die Unterbrechung
durch den Kontakt f I nach Erreichen der Ausgangsstellung edier Nockenscheibe durch
den Parallelschluß des Kontaktes p III wirkungslos. Das Relais V hält :sich über
den Kontakt Sk i, )das Relais 1Z über den Kontrakt Sk 2 [angezogen, und das Relais
I< kommt über den- Kontakt f 111 2 und den Kontakt v 12 wieder zutun Anziehen.
Durch öffnen des Kontaktes f III i werden das Relais iH und die HauptwarnunghW abgeschaltet,
womit :die Anlage für eine neuerliche Einfahrt des ;nächsten, Zuges in die Meßstrecke
betriebsbereit ist, wonach sich die Vorgänge .sio lange wiederholen, bis idurch
gleiche Stellung der Schrittschalter D', I und D, II das Relais P wieder anzieht
und. damit lalle Relais mit Ausnahme dies Relais F jabgeschaltet werden.
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Durch die parallel zu den Schri'tts.chaltern DII und Di I I geschalteten
Impulszähler Z I und Z 11 ist eine übierwachung des Speichervorgangs gegcblen.
Durch Vergleich der Z .1-Zähler innerhalb eines Zugmeldeabschni:ttas läßt sich feststellen,
ob die Vorwarniunigen ian @ lallen Stellen gleichmäßig aufgenommen wurden. Der Vergleich
von Z I und Z II gewährt leimte Überprüfung für @ordnungsgemäßes Arbeiten: bzw.
für ordnungsmäßige Bedierung.der Anlage. Blei gleichem: Stand der beiden Zähler
müssen das Relais P und F ;awgezogen und alle anderen Relais abgefallen stein, @d.
h. :die Anlage muß sich in der Grundstellung biefinden. Schließlich gestattetz die
Zähler noch eine einfache Überprüfung ,der Zahl der abgefertigten Zilge innerhalb
des zugehörigen -Meldeabschnittes..