DE896922C - Spulenwechselvorrichtung an einer spindellosen Koetzerspulmaschine - Google Patents

Spulenwechselvorrichtung an einer spindellosen Koetzerspulmaschine

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DE896922C
DE896922C DEP6055A DEP0006055A DE896922C DE 896922 C DE896922 C DE 896922C DE P6055 A DEP6055 A DE P6055A DE P0006055 A DEP0006055 A DE P0006055A DE 896922 C DE896922 C DE 896922C
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coupling
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roller
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Siegfried Werkle
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/10Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers for making packages of specified shapes or on specified types of bobbins, tubes, cores, or formers
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    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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Description

  • Spulenwechselvorrichtung an einer spindellosen Kötzerspulmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Spulenwechselvorrichtung an einer spindellosen Kötzerspulmaschine, bei der nach Bewickeln der Spulen ein die Spulenhalter, die Zubringer für die leeren Spulen und die gegebenenfall.s vorhandenen Aufnehmer für die vollen Spulen sowie die Scheren zum Abschneiden der Fäden bewegendes Schaltgetriebe selbsttätig eingeschaltet und nach Ausführung eines Arbeitsganges selbsttlätig wieder abgeschaltet wird.
  • Bei den bekannten selbsttätigen Kötzerspulmaschinen geschieht das Ein- und Ausschalten der Spulenwechselvorrichtung in der Regel durch eine Mitnehmerkupplung, deren Mitnehmer nach Vollendung einer Umdrehung durch ein selbsttätig einfallendes Ausrückglied zurückgezogen wird. Diese Einrichtung hat deshalb, weil die Mitnehmerkupplung nur in einer einzigen Drehstellung einrückbar ist, den Nachteil, daß das Einschalten der Spulenwechselvorrichtung meist mit einer mehr oder weniger großen Verzögerung erfolgt. Das könnte durch Verwendung einer in jeder Stellung einrückbaren Reibungskupplung oder einer Klauenkupplung vermieden werden, die eine verhältnismäßig große Zahl von Kupplungszähnen aufweist und deshalb ebenfalls in zahlreichen verschiedenen Drehstellungen einrückbar ist. Bei einer solchen Kupplung list aber das selbsttätige Ausschalten nicht so einfach. Außerdem bereitet es Schwielrigkeiten, das Schaltgetriebe wieder genau in seine Ausgangs- oder Ruhestellung zu bringen.
  • Bei der Spuleuwechselvorrichtung nach der Erfindung soll das Ein- und Ausschalten desl Schaltgetriebes für den Spulenwechsel durch eine mit einer verhältnismäßig großen Zahl von Kupplungszähnen versehene Klauenkupplung oder eine Reibungskupplung erfolgen, und der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei Verwendung einer solchen Kupplung ein einwandfreies und genaues Arbeiten des Schaltgetriebes zu gewährleisten. Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß im wesentW lichen dadurch gelöst, daß einerseits an einem der getriebenen Umlaufteile, z. B. an einer Exzenterscheibe, ein mit einer Rolle an der Stellgabel der Kupplung zusammenwirkender Hubnocken zum selbsttätigen Ausrücken der Kupplung kurz vor Vollendung einer Umdrehung vorgesehen ist, anderseits ein Kraftspeicher, z. B. eine Feder, vorgesehen ist, der vor dem Ausrücken der Kupplung in Abhängigkeit von der Drehung des Schaltgetriebes gespannt wird und dann seinerseits nach Ausrücken der Kupplung das Schaltgetriebe weiter in seine Ausgangsstellung dreht, in der die Rolle der Stellgabel vom Ausrückhubnocken freigeht.
  • Dabei kann die Drehung des Schaltgetriiebes bei Erreichen der Ausgangs- oder Ruhestellung durch das Zusammenwirken einer au einem getriebenen Umlaufteil angeordneten Nase mit einem an der Stellgabel vorgesehenen Anschlag begrenzt werden, der beim Ausrücken der Kupplung lin die Bewegungsbahn der Nase gelangt.
  • Durch diese Einrichtung wird, wie ersichtlich, erreicht, daß die in Abhängigkeit von der vollendeten Bewicklung der Spulen selbsttätig eingeschaltete Kupplung jedesmal nach einem Umlauf des Schaltgetriebes sicher ausgeschaltet wird und das Schaltgetriebe stets genau in seine Ausgangs-oder Ruhestellung zurückgelangt. Die neue Einrichtung zeichnet sich dabei, wie gleichfalls ereicht lich, durch große Dinfachheit aus. Gleichzeitig besteht deshalb, weil die angewendete Kupplung in jeder Stellung oder in vielen verschiedenen Stellungen einrückbar ist, der Vorteil, daß die Mitnahme des Schaltgetriebes beim Einrücken der Kupplung, wenn nicht immer sofort, so doch stets nach einer kleinen Winkeldrehung der treibenden Kupplungshälfte erfolgt, so daß das Schaltgetriebe für den Spulenwechsel nach der durch die Spulmaschine herbeigeführten Auslösung seines Einkuppelvorganges ohne Verzögerung in Tätigkeit trilt.
  • Der gleiche Erfolg kann erfindungsgemäß dadurch erreicht werden, daß das Weiterdrehen der getriebenen Umlaufteile des Schaltgetriebes in die Endlage statt durch einen bei jedem Arbeitsspiel aufzuziehenden Kraftspeicher durch einen an der einen Kupplungshälfte vorgesehenen und mit der anderen Hälfte zusammenwirkenden federnden Schnäpper erfolgt, der nach dem Anheben der getriebenen Teile an der anderen Kupplungshälfte schleift.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Dabei zeigt Fig. I eine Draufsicht auf die Hauptteile einer zweispindeligen Kötzerspulmaschine mit Teilschnitt durch einen Getriebekasten, Fig. 2 eine Seitenansicht des Schaltgetriebes für den Spulenwechsel im ausgekuppelten Zustand mit Schnitt durch ein das Getriebe enthaltendes Gehäuse, Fig. 3 eine Draufsicht zu Fig. 2, Fig. 4 eine Wiederholung der Fig. 3 in einer Zwischenstellung des Schaltgetriebes beim Spulenwechsel, Fig. 5 und 6 Wiederholungen der Fig. I und 2 mit einer Abänderung, wobei in Fig. 6 über der Schnittliniei 4 (Fig. 5) liegende Teile entfernt sind; Fig. 7 eine Klauenkupplung mit Schnäpper im Achstenschnitt.
  • Die Maschine gemäß Fig. I bis 4 besitzt zwei in einem rechteckigen Getriebekasten I gelagerte Spindeln 2, die über Zahnräder 3 und 4 mit einer Anbrieblswelle 5 gekuppelt sind. Auf der Welle 5 sitzt eine ständig umlaufende Antriebsscheibe 6, mit der sie durch eine Lamellen- oder ähnliche Reibungskupplung 7 kuppelbar ist, sowie eine Bremsscheibe 8. Die Spindeln 2 tragen an ihren aus dem Kasten I nach vorn herausragenden Enden, das ist links in Fig. I, je einen Spulenmitnehmer 9.
  • Gleichachsig zu den Spindeln sind in einem festen Gestellteil I2 zwei Spulenhalter Io drehbar und verschiebbar gelagert. Die Halter 10 können mittels eines nicht dargestellten Hebels, der mit Zapfen in Ringnuten II an den äußeren Enden der Gegenhalter eingreift, verschoben werden, um die bewickelten Spulen freizugeben bzw. umgekehrt leere Spulen zwischen den Mitnehmern g und den Haltern Io festzuklemmen. Zwischen den Spulenmit nehmern g und den Spulenhaltern Io sind zwei Fadenführer I3 hin und her beweglich angeordnet, die von einem Schlitten Iq getragen werden.
  • Dieser Schlitten führt sich auf einer Gewindespindel 15 und einer parallel dazu angeordneten, in der Zeichnung nicht sichtbaren Stange. Er weist einen in das Gewinde der Spindel 15 eingreifenden, ausrückbaren Mitnehmer auf. Die Gewindespindel 15 ist drehbar und verschiebbar gelagert. Sie wird beim Spulen durch ein von der Welle 5 angetriebenes Exzentergetriebe ständig um einen kleinen Betrag hin und her bewegt. Außerdem wird sie durch ein ebenfalls von der Welle 5 aus getriebenes Schaltwerk schrittweise gedreht mit der Folge, daß der Fadeuflihrerschlitten 14 neben einer kurzen Hinundberbewegung gleichzeitig eine schrittweise Vorschubbewegung in Richtung von den Spulenmitnehmern g zu den Spulenhaltern 10 ausführt. Auf der Spindel 15 sitzt eine schraubenförmige Druckfeder I6, die beim Vorschub des Schlittens I4 gespannt wird.
  • Diese Feder dient dazu, den Fadenführerschlitten nach Ausrücken seines in die Spindel 15 eingreifenden Mitnehmers in die Ausgangsstellung, d. h. nach den Spulenmitnehmerng hin zurückzuschieben, was dann geschieht, wenn die Spulen voll bewickelt sind.
  • Links und rechts von den beiden Spulstellen sind in einer zu den Spindelachsen senkrechten Ebene zwei Behälter I7 für die leeren Spulen angeordnet.
  • Diese Behälter bestehen je aus einem Paar von U-förmigen Führungen und einer letztere verbindenden Rückwand. Zur Beförderung der leeren Spulen von den Behältern I7 zu den Spulstellen dienen zwei Zubringer 18, I9, die in waagerechter Ebene schwenkbar sind und je aus einem an einer senkrechten Welle 20 befestigten Arm I8 bestehen, an dem zwei eine Spule aufnehmende GabelnIg sitzen. Die Zubringer nehmen jeweils die unterste leere Spule aus dem zugehörigen Behälter 17 auf und bringen sie unmittelbar in Spindelhöhe zwischen einen Spulenmitnehmer g und einen Halter IO. Bei ihrer alsdann stattfindenden Rückkehr in die Ausgangsstellung unter den Behältern I7 lösen sich die Zubringer I8, 19 von den an den Spulstellen festgehaltenen Spulen dadurch, daß ein Schenkel ihrer Gabeln Ig entgegen Federwirkung nach unten ausweicht. Auf den die Zubringer I8, 19 tragenden Wellen 20 sind an einer tiefer liegenden Stelle zwei Spulenaufnehmer 21, 22 angeordnet, welche die durch Zurückziehen der Halter IO freigegebenen bewickelten Spulen- in einer für das Abschneiden und Festklemmen der Fäden zwischen den Spulenmitnehmern g und den eingebrachten leeren Spulen geeigneten Stellung auffangen. Die Spulenaufnehmer bestehen je aus einem auf der Welle 20 sitzenden Arm 21 und einem daran umkippbar gelagerten muldenartigen Spulenlager 22.
  • Die Arme 2I der Spulenaufnehmer sind mit den Wellen 20 in Richtung ihrer Bewegung zur Spulstelle durch Federn, in der anderen Richtung zwangsläufig, aber mit Leerlauf gekuppelt. Sie machen nur den halben Weg der Zubringer und erreichen deshalb die Spulstellen schon vor den Zubringern I8, I9, während sie die Rückwärtsbewegung in ihre in Fig. 1 gezeigte Ausgangsstellung nach den Zubringen beginnen. Beim Erreichen der Ausgangsstellung werden die Spulenauflager 22 der Aufnehmer 2I, 22 entgegen Federunirltung durch Anschläge gekippt, um die vollen Spulen auszuwerfen, die dann in einen Sammelbehälter fallen.
  • Unter den Spulenmitnehmerng sind zwei zum Abschneiden der Fäden dienende Scheren so angeordnet, daß die von den Ablaufspulen zu den Spulstellen laufenden Fäden selbsttätig in die geöffneten Scheren eintreten, wenn nach dem Zurückbringen der Fadenführer 13 in ihre Ausgangsstellung die freigegebenen vollen Spulen in die Spulenaufnehmer 2I, 22 fallen. Gleichzeitig kommen die Fäden dabei oberhalb der Scheren vor die Spulenmitnehmerg zu liegen, so daß sie beim Einklemmen der zugeführten leeren Spulen zwischen diesen und den Mitnehmern 9 eingeklemmt werden.
  • An der Unterseite des Getriebekastens I ist ein teils rundes, teils eckiges Gehäuse 23 angeordnet, das das Schaltgetriebe für den selbsttätligen Spulenwechsel enthält. Das Schaltgetriebe weist eine senkrechte Welle 24 auf, auf deren unterer Hälfte eine kurze Hohlwelle 62 drehbar lagert, die ein an ihr festes Schneckenrad 25 trägt. Dlieses wird über eine Schnecke 26, eine Vorgelegewelle 27 und eine Triebscheibe 28 ständig gedreht. Auf dem oberen Ende der Welle 24 sind ein Bügelexzenter 29, 30 und zwei darüber angeordnete Nocken- oder Unrundscheiben 31 und 32 unverdrehbar befestigt. Die Welle mit diesen drei Steuergliedern ist mit dem Schneckenrad 25 durch eine Klauenkupplung 33, 34 kuppelbar, deren eine Hälfte 33 an der Unterseite der Exzenterscheibe 22 festsitzt, während ihre andere Hälfte 34 auf der das Schneckenrad 25 tragenden Hohlwelle verschiebbar, aber undrehbar angeordnet ist. Die Kupplung, die zahlreiche, nämlich im Beispiel acht Kupplungszähne an jeder Hälfte aufweist, wird in einer noch zu beschreibenden Weise jedesmal am Ende eines Spulvorganges selbsttätig eingerückt und nach Vollendung einer Umdrehung der drei Steuerscheiben 29, 3I und 32 selblsttäbig wieder ausgerückt.
  • Der Bügelexzenter 29, 30 dient zum Hinundherbewegen der Zubringer I8, 19 für die leeren Spulen und der Aufnehmer 21, 22 für die vollen Spulen Sein Bügel 30 ist zu dem Zweck durch eine kurze Stange 35 und zwei Lenker 36 mit zwei an der Welle 20 der Spulenzubringer und -aufnehmer festen Gegenarmen 37 gekuppeltl. Dabei ist der die Stange 35 mit den Lenkern 36 verbindende Gelenkzapfen in einen Schlitz 38 am Gehäuse gerade geführt. Die Unrundscheibe 3I dient zur Bewegung der Spulenhalter 10. Sie wirkt auf einen bei 39 schwenkbar gelagerten Rollenhebel 40 ein, der durch ein Gestänge, von dem in der Zeichnung nur das am Hebel 40 angelenkte Ende einer Stange 4I zu sehen ist, mit dem die Spulenhalter 10 vor und zurück bewegenden Hebel verbunden ist. Von der gleichen Unrundscheibe wird die Schließ- und Öffnnngsbewegung der die Fäden abschneidenden Scheren abgeleitet, zu welchem Zweck die Bewegungshebel der Scheren mit dem die Spulenhalter IO bewegenden Gestänge gekuppelt sind. Der Rollenhebel 40 wird durch eine in der Zeichnung nicht sichtbare Feder an die Unrundscheibe 3I angedrückt. Seine Verbindung mit den Spulenhaltern IO ist so, daß letztere im Sinne ihrer Entfernung von den Spulenmitnehmern 9, d. h. zum Freigeben der bewickelten Spulen formschlüssig durch die Scheibe~3I, im Sinne ihrer Annäherung an die Spulenmitnehmer, d. h. zum Festklemmen der leeren Spulen dagegen durch Federdruck bewegt werden. Dabei ist die Unrundscheibe 31 so ausgebildet, daß ihre Hubkurve nicht nur allmählich ansteigt, sondern auch allmählich wieder abfällt. Das hat zur Folge, daß die Vorschubbewegung der Spulenhalter IO gegen die Spulenmitnehmer g und damit das Erfassen und Festklemmen der leeren Spulen, obwohl es durch Federdruck bewirkt wird, nicht schlagartig, sondern ähnlich wie das Zurückziehen allmählich bzw. durch eine stetige Bewegung geschieht, wodurch die Spulenhülsen oder Garnträger geschont werden. Die Nockenscheibe 32 dient dazu, den Antrieb der Spulspindeln 2 und der Fadenführerspindel I5, der nach beendeter Bewicklung der Spulen aus gerückt worden war, wieder einzurücken. Sie wirkt mit einem ebenfalls durch eine nicht gezeichnete Feder angedrückten Rollenhebel 42 zusammen. Dieser ist durch eine an ihn angelenkte Stange 43 mit einer Schaltstange verbunden, welche über einen Hebel 64 (Fig. 1) die Alltriebskupp- luing 7 der Welle 5 der Spulvorrichtung sowie über eine Klinke 494 die Kupplung 33, 34 des Schalt gebrielies steuert Die Schaititange steht unter dem Einfluß eines in Abhängigkeit von dem Fortschalt werk der Fadenführungsspindel 15 geschalteten Zahnrades, das nach vollendeter Bewicklung der Spulen eine Verschiebung der Schaltstange im Sinne des Ausrückens der Antriebskupplung7 der Spulvorrichtung und des Einschaltens des Schaltgetriebes herbeiführt.
  • Die untere Hälfte 34 der auf der Welle sitzenden Kupplung 34, 35 steht unter dem Druck einer Feder 44, welche die Kupplung einzurücken sucht.
  • In eine Ringnut der Kupplungshälfte 34 greifen zwei Rollen einer Stellgabel 45 ein, mit deren Hilfe die Kupplung ausgerückt und in ausgerückter Stellung festgehaflen werden kann. Die bei 46 drehbar gelagerte Stellgabel 45 hat einen hinten, d. h. nach rechts in den Fig. 2 bis 4, aus dem Gehäuse 23 herausragenden Arm 47, der im Bedarfsfalle als Handhabe zum willkürllichen Ein-und Ausrucken der Kupplung benutzt werden kann. Mit diesem Arm wirkt die außen am Gehäuse gelagerte, unter Wirkung einer Feder 48 stehende Sperrklinke 49 zum Festhalten der Sbellgabel 45 in ihrer Stellung bei ausgerückter Kupplung zusammen. Dlie Sperrklinke 49 kann über eine nicht gezeichnete Stange durch einen Anschlag der bereits erwähnten, zum Ein- und Ausschalten der Spulsp indem dienenden Schaltstange ausgerückt werden.
  • Der untere Flansch der Exzenterscheibe 30 ist auf einer Seite zu einer Platte 50 verbreitert, welche die Form eines zur Welle 24 konzentrischen Kreisausschnittes hat. An der Unterseite der Platte 50 befindet sich ein Vorsprung 51 in Form eines zur Welle 24 konzentrischeii Ringausschnittes. Dieser Vorsprung dient als Hubnocken zum Ausrücken der Kupplung 33, 34, weshalb er mit einer in Drehrichtung der Welle 24 schräg oder schraubenförmig ansteigenden Brustfläche und einer steil abfallenden Rückenfläche versehen ist Der Hubnocken 51 wirkt jedesmal gegen Ende einer Umdrehung der Welle 24 mit einer am Arm 47 der Stellgabel 45 gelagerten Rolle 52 zusammen, wodurch die Gabel abwärts geschwenkt und damit die Kupplung ausgerückt wird. An der Unterseite der Platte 50 ist ferner eine Rolle 53 gelagert, die bestimmt ist, mit einem radial zur Welle 24 geführten Schieber 54 zusammenzuwirken, der an seiner der Welle zugekehrten Seite zwei dachartig gegeneinander geneigte Schrägkanten 55, 56 aufweist Dieser Schieber sitzt an einer bei 57 gerade geführten Stange 5 und steht unter Wirkung einer ihn einwärts, d. h. in Richtung auf die Platte 51 drückenden Feder 59. Er dient dazu, die Welle 24 mit den drei Steuerscheiben2g, 3I, 32 nach Ausrücken der Kupplung 33, 34 noch um einen kleinen Winkelbetrag zu drehen, damit die Rolle 52 der Stellgabel 45 bei Erreichung der Endstellung der Welle 24 vom Hubnocken 51 freigeht (Fig. 3).
  • Diese Restdrehung kommt dadurch zustande, daß der -Schieber 54 gegen Ende einer Wellenum drehung unter Spannen der Feder 59 durch den-Druck der Rolle 53 auf die Schrägkante 55 nach außen gedrückt wird, dann aber, sobald die Rolle 53 den Scheitelpunkt der - beiden Schragkanten 55, 56 überschritten hat; unter dem Druck der Feder wieder einwärts geht; wobei er mit seiner Kante 56 auf die Rolle 53 einen Druck im Sinne der Weiterdrehung der Welle 24 ausübt Die Platte 50 ist endlich in ihrem konzentrisch zur Welle 24 verlaufenden Rand mit einer radialen - Nase 60 versehen, die im Zusammenwirken mit einem Anschlag 6i an der Stellgabel 45 dazu dient, die Wellendrehung - genau - zu begrenzen. Bei ausgerückter Kupplung 33, 34 liegt der Anschlag 61 im Bewegungshereich der Nase 60, so daß diese daran anstößt. Wird die Kupplung 33, 34 eingerückt, dann wird der Anschlag 6i aufwärts bewegt, so daß er höher als die Nase 60 zu liegen kommt und diese nunmehr vom Anschlag freigeht.
  • - Die Arbeitsweise der beschriebenen Vofrlichtung ist folgende: Sobald die beiden an den Spulstellen befindlichen Spulen voll bewickelt sind, wird in Abhängigkeit vom Zählrad die Schaltstange für die Kuppinugen verstellt. Das hat einerseits durch Ausrücken der Kupplung 7 und Einrücken der Bremse 8 an der Welle 5 ein Stillsetzen der Spulspindeln 2 und der Fadenführerspindel 15 zur Folge. Gleichzeitig wird durch eine in Abhängigkeit von der Schaltstange bewegte Führungslstange der Mitnehmer des Fadenführerschlittens 14 aus dem Gewinde der Spindel 15 ausgehoben, so daß der Schlitten 14 mit den beiden Fadenführern I3 durch die Feder I6 in seine Ausgangsstellung bei den Spulenmitnehmern g zurückgebracht wird.
  • Anderseits wird durch die Verstellung der Schaltstange die Sperrlclinl 49- der Stellgabel 45 ausgeschwenkt, so daß die Gabel sich aufwärts zu drehen vermag. Infolgedessen wird die Kupplung 33, 34 des Schaltgetriebes für den Spulenwechsel durch die Feder 44 eingerückt. Wegen der großen Zahl von Zähnen an den Kupplungshälften erfolgt dabei die Mitnahme der Welle 24 entweder sofort oder nach einer nur kurzen Winkeldrehung des Schneckenrades 25, d. h. also ohne wesentliche Verzögerung. Bei der nunmehr stattfindenden Drehung der Welle 24 werden durch den Bügelexzenter 29, 30 die Spulenaufnehmer 2I, 22 und die Spulenzubringer I8, 19 nach den Spulstellen hin bewegt.
  • Kurz darauf beginnt durch die Einwirkung der Nockenscheibe 3I auf den Rollenhebel 40 das Öffnen der Scheren sowie das Zurückziehen der Spulenhalter 10, die in dem Augenblick, wo die Spulenaufnehmer 2I, 22 unter den Spulstellen angekommen sind, die gefüllten Spulen 63 freigeben, so daß dilese ein die Aufnehmer herabfallen. Dabei werden die von den Ablaufspulen über die Fadenführer 13 zu den gefüllten Spulen laufenden Fäden vor die Spulenmituehmer 9 gelegt und in die geöffneten Scheren eingeführt. Sobald auch die Zubringer i8, 19 an den Spulstellen angekommen sind, gehen die Spulenhalter IO wieder vor und klemmen die an den Spulstellen angekommenen leeren Spulen zwischen den Haltern IO und Spulen- mitnehmerng ein unter gleichzeitigem Festklemmen der Spulfäden an den Mitnehmern. Zugleich werden die Scheren geschlossen und damit die zu den vollen Spulen 63 führenden Fäden abgeschnitten.
  • Das Schaltgetriebe befindet sich nun in der in Fig. 4 gezeigten Stellung. Es ist dabei zu bemerken, daß die Spulenzubringer I8, 19 ihre Endstellung bei den Spulstellen bereits einnehmen, ehe die Welle 24 um I600 gedreht ist, und daß in die Stange 35 eine Feder eingeschaltet ist, die nach Erreichen der Endstellung der Spulenzubringer I8, 19 das Weiterdrehen des Exzenters in die Stellung nach Fig. 4 und damit einen Stillstand der Zubringer an den Spulstellen ermöglicht. Bei der ununterbrochenen Weiterdrehung der Welle werden die Spulenzubringer I8, 19 sowie die Spulenaufnehmer 2I, 22 in ihre Ausgangsstellung zurückgedreht. Die Zubringer kommen wieder unter die Spulenbehälter I7 zu stehen, aus denen sie je eine neue Spule entnehmen, während die Spulenaufnehmer 2I, 22 bei Erreichung ihrer Ausgangsstellung gekippt werden, um die vollen Spulen abzuwerfen. Sobald die Zubringer iS, 19 die Spulstellen verlassen haben, kommt der Nocken der Scheibe 32 zur Einwirkung auf den Rollenhebel42, wodurch die Schaltstange der Kupplung gen im entgegengesetzten Sinne wie vorher verschoben wird, was zur Folge hat, daß die Kupplung 7 der Welle 5 eingerückt und damit der Antrieb der Spulspindeln 2 und der Fadenführerspindel 15 wieder eingeleitet wird, so daß nun die neu eingebrachten Spulen bewickelt werden.
  • Nach einer Drehung der Welle 24 um etwas mehr als 2700 kommt der Hubnocken 3I mit der an der Stellgabel 45 gelagerten Rolle 52 in Berührung, wodurch die Stellgabel allmählich nach unten gedreht wird. Ferner trifft die Rolle 53 auf die Schrägkante 55 des Schiebers, 54, wodurch dieser unter Spannung der Feder 59 zurückgedrückt wird.
  • Sobald die Rolle 53 den Scheitelpunkt der Schrägkanten 55, 56 überschritten hat, hat die abwärts gedrehte Stellgabel 45 die Kupplung 33, 34 ausgerückt, die durch Wiedereinfallen der Klinke 49 in ausgerückter Stellung festgehalten wird. Die Welle 24 wird nun durch den Druck der Schrägkante 56 des Schiebers 54 auf die Rolle 53 noch um einen kleinen Winkelbetrag gedreht, so daß sie wieder in ihre in Fig. 2 und 3 gezeigte Ausgangsstellung kommt, in der die Nase 60 an den durch das Ausrücken der Kupplung 33, 34 in die Höhe der Platte 51 gesenkten Anschlag 6i stößt. In der Ausgangsstellung hat der Hubnocken 51 die Rolle 52 überlaufen, so daß er dem Wiedereinrücken der Kupplung 33, 34 nicht im Wege ist. Sobald die neuen Spulen voll bewickelt sind, wiederholt sich das beschriebene Spiel.
  • Bei der abgeänderten Ausführungsform nach Fig. 5 bis 7 fehlen die als Kraftspeicher dienende Feder 59 und der Schieber 54 sowie die mit dessen Schrägflächen zusammenwirkende Rolle 53. Statt dessen ist in einer axparallelen Bohrung 95 der oberen Kupplungshälfte 3,3 und der daran sitzenden Platte 50 ein Mitnehmerbolzen 96 geführt, der einen kegelig angespitzten Kopf 97 aufweist. Der Bolzen 96 steht unter Wirkung einer ihn gegen die untere Kupplungshälfte 34 vordrückenden Feder 100, die zwischen dem Kopf 97 und einer Schulter der Bohrung 95 eingeschaltet ist. Ein in einer Querbohrung am oberen Ende des.Bolzens 96 sitzender Splint oder Stift98 begrenzt durch seinen Anschlag an die Oberfläche der Platte 50 die Vorschubbewegung des Bolzens so, daß dieser nur mit dem kegeligen Kopfteil aus der Bohrung herausragt. Der Betrag, um den der Bolzenkopf dabei gegenüber den Klauen der oberen Kupplungshälfte 33 vorspringt, ist größer als der bei ausgerückter Kupplung zwischen den Klauen beider Kupplung hälften vorhandene Zwischenraum, so daß der Bolzen bei ausgerückter Kupplung mit seinem keilförmigen Kopfteil zwischen die Klauen der unteren Kupplungshälfte 34 einzugreifen vermag.
  • Diese Klauen sind am Rücken mit schrägen Ablaufflächen 99 für den Bolzen versehen. Dementsprechend sind auch die Klauen der oberen Hälfte am Rücken abgeschrägt. Am Biigel 30 des unmittelbar über der Kupplungshälfte 33 liegenden Bügelexzenters 29, 30 ist ein radialer Vorsprung IOI in Form eines kurzen Flansches an solcher Stelle vorgesehen, daß der Flansch 101 das obere Ende des Mitnehmerbolzens 96 gegen Ende einer jeden Umdrehung der getriebenen Teile übergreift.
  • Bei eingerückter Kupplung 33, 34, wobei die Umlaufteile 29, 3I, 32 des Schaltgetriebes durch die Klauen der beiden Kupplungshälften 33 und 34 mitgenommen werden, ist der Bolzen 96 wirkungslos. Wenn jedoch gegen Ende einer Umdrehung der genannten Teile die Kupplung durch das Zusammenwirken des Huhnockens 51 mit der Rolle 52 an der Stellgabel 45 wieder ausgerückt worden ist, tritt der Bolzen 96 dadurch, daß sein kegeliger Kopfg7 mit der Kuppinngshälfte 34 im Eingriff bleibt, in Tätigkeit. Sein Kopfende legt sich gegen die Brustfläche der nächsten Klaue der unteren Kupplungshälfte 34, so daß diese die obere Hälfte 33 und damit die Umlaufteile der Schaltvorrichtung trotz ausgerückter Kupplung noch mitnimmt.
  • Beim Ausrücken der Kupplung 33, 34 hat der Bolzen 96 gerade den am Exzenterbügel 30 sitzenden kurzen Flansch IOI erreicht, der nun während der restlichen Drehung der Umlaufteile das obere Ende des Bolzens 96 übergreift und nach oben abstützt.
  • Der Mitnehmerbolzen ist auf diese Weise gegen Ausweichen gesichert, so daß die Mitnahme zwangsläufig erfolgt. Sobald die Umlaufteile 29, 3I, 32 ihre volle Umdrehung beendet haben, werden sie durch Anschlag der Nase60 an den beim Ausrücken der Kupplung in die Bewegungsbahn dieser Nase gelangten Anschlag 6i der Stellgabel 45 angehalten. Im gleichen Augenblick tritt der Mit nehni erbolzen 96 unter dem Flansch IOI des Exzenterstreifens 30 wieder heraus, so daß er nach oben ausweichen kann. Er schleift nun, ähnlich wie eine leer zurücklaufende Klinke auf einem Schaltrad, mit seinem kegeligen Kopf auf der weiterlaufenden unteren Kupplungshälfte 34, indem er durch den Druck der an ihm anliegenden Klaue entgegen der Feder I00 aufwärts verschoben wird und dann auf der schrägen Rückenfläche 99 der Klaue abwärts gleitet, um danach durch die nächste Klaue erneut aufwärts verschoben zu werden usf.
  • Wie ersichtlich, wird mit der Einrichtung nach Fig. 5 bis 7 der gleiche Erfolg erzielt wie mit dem in Fig. I bis 4 gezeigten Kraftspeicher, indem die getriebenen Umlaufteile des Schaltgetriebes nach dem Ausrücken der Kupplung 33, 34 mit Sicherheit ,in die Endstellung geführt werden, in der die Rolle 52 der Stellgabel 45 vom Hubnocken 51 frei ist.
  • Im Rahmen der Erfindung sind mancherlei Abänderungen des dargestellten Beispiels sowie andere Anwendungen möglich. So ist die Erfindung insbesondere bei Maschinen mit mehr als zwei Spulstellen sowie auch bei, solchen Maschinen anwendbar, bei denen für jede Spulstelle ein eigenes Schaltgetriebe für den Spulenwechsel vorgesehen ist. An Stelle der auf den Wellen der Spulenzubringer sitzenden Spulenaufnehmer2I, 22 können andere Mittel vorgesehen werden, welche die freigegebenen vollen Spulen so auffangen oder leiten, daß die Fäden vor die Spulenmitnehmerg und in die darunter angeordneten Scheren gelangen.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. I bis 4 kann die Anordnung des Kraftspeichers zum Weiterdrehen des Schaltgetriebes in die Ausischaltstellung nach Ausrücken der Kupplung 33, 34 ab weichend von der Zeichnung gewählt werden. So können die Rolle 53 und die damit zusammenwirkenden Schrägkanten 55, 56 vertauscht sein, indem die Schrägkanten fest an einem getriebenen Umlaufteil, z. B. an dem verbreiterten Flansch 50 der Exzenterscheibe gg, sitzen, wälDrendl Idie dann durch eine Feder belastete Rolle 53 entweder am festen Gehäuse 23 verschiebbar geführt oder an einem um einen Festpunkt drehbaren Schwinghebel gelagert ist. Ferner kann die Anordnung insofern umgekehrt werden, als die Schrägkanten am Gehäuse fest angeordnet sind, während eine durch eine Feder belastete Rolle an einem Umlaufteil, z. B. dem verbreiterten Flansch 50 der Exzenterscheibe 219; radial geführt ist older an einem in diesem Flansch gelagerten Schwinghebel sitzt An Stelle der dargestellten Klauenkupplung 33, 34 kann gegebenenfalls auch eine Reibungskupplung, insbesondere eine Lamellenkupplung angewendet werden.
  • Das Beispiel nach Fig. 5 bis 7 kann ebenfalls in manchen Punkten abgeändert werden. So kann der den Mitnehmerbolzen 96 nach oben abstützende Flansch IOI statt am Exzenterbügel 50 auch an einem anderen beweglichen Maschinenteil angeordnet sein, der eine von der Drehung der Kupplungshälfte 33 abweichende Bewegung, z. B. nur eine hin und ber schwingeisde Bewegung, ausführt.
  • Oder er kann an einem festen Maschinenteil, z. B. am Deckel des Getr.iebegehät1lses 213, slitzen. Wenn gleich die Anordnung eines den Bolzen 96 während seiner Mitnahme abstützenden Flansches vorzuziehen ist, kann dieser Flansch gegebenenfalls auch weggelassen und der Bolzen 96 in seiner Mitnehmerstellung nur durch die Feder I00 gehalten werden. Wenn der Flansch 101 nicht vorhanden ist, kann der Mitnehmerbolzen 96 statt an der oberen Kupplungshälfte 34 auch an der unteren Hälfte 314 vorgesehen sein.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Spulenwechs elvorrichtung an einer spindellosen Kötzerspulmaschine, bei der nach Bewicklung der Spulen ein die Spulenhalter, die Zu-4>ringer f,ür die leeren Spulen und die gegehrienfalls vorhandenen Aufnehmer für die vollen Spulen sowie die Scheren zum Abschneiden der Fäden bewegendes, Schaltgetriebe selbsttätig eingeschaltet und nach Ausführung eines Arbeitsganges selbsttätig wieder abgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vorhandensein einer eine verhältnismäßig große Zahl von Kupplungszähnen aufweisenden Klauenkúpplung (33, 34) oder einer Reiebungs kupplung zum Elin; und Auskuppeln des Schalt; getriebes einerseits an einem der getriebenen Umlaufteile, z. B. Exzenterscheibe (29), ein mit einer Rolle (52) an der Stellgabel (45) der Kupplung zusammenwirkender Hubnocken (5I) zum selbsttätigen Ausrücken der Kupplung kurz vor Vollendung einer Umdrehung vorgesehen ist, andererseits ein Kraftspeicher, z. B. Feder (59), vorgesehen ist, der vor dem Ausrücken der Kupplung (33, 34) in Abhängigkeit von der Drehung des Schaltgetriebesl gespannt wird und dann seinerseits nach Ausrücken der Kupplung das Schaltgetriebe weiter in seine Ausgangs stellung dreht, in der die Rolle (52) der Stellgabel (45) vom Hubnocken (5I) freigeht.
  2. 2. Spulenwechselvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einem festen Maschinenteil, z. B-. Gehäuse (23), ein durch eine Feder (59) belasteter Schieber (54) mit zwei dachförmigen Schrägkanten (55, 56) geführt ist, der vor dem Ausrücken der Kupplung (53, 54) durch Einwirkung einer an einem gegetriebenen Umlaufteil, z. B. Exzenterscheiibe (29), gelagerten Rolle (53) auf seine eine Schrägkante (55) unter Spannung der Feder (59) zurückgeschoben wird, aber nach überlaufen des Scheitels seiner Schrägkanten durch die Rolle unter dem Druck der Feder (59) wieder vorgeschoben wird und dann mit seiner anderen Schrägkante (56) auf die Rolle (53) im Sinne des Weiterdrehens des Schaltgetriebes drückt.
  3. 3. Spulenwechselvorrichtung nach Anspruch -1, d,aduirch gekennzeichnet, daß die Dreli'ung des Schabbgetr,iebes (30, 31, 32) bei Erreichen der Ausgangsstellung durch das Zus!ammenwirken einer an einem getriebenen Umlaufteil, z. B. der Exzenterscheibe (29), angeordneten Nase (60) mit einem an der Stellgabel (45) vorgesehenen Anschlag (6I) begrenzt wird, Ider beim AwstriiEken deir Kupplung (33, 34) in die Bewegungehalin' der Nase (60) getangt.
  4. 4. Spulenwechselvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die getriebenen Umlaufteile (29, 3I, 32) des SchaltL getriebes nach dem Ausrücken der Kupplung (33, 34) durch einen an einer Kupplungshälfte (z. B. 33) vorgesehenen und mit der anderen Kuppinngshälfte (z. B. 34) zusammenwirkenden, federnden Schnäpper (96) mitgenommen werden, der nach dem Anhalten der getriebenen Teile an der anderen Kupplungshälfte (34) schleift.
  5. 5. Spulenwechselvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnäpper aus einem im einer achsparallelen Bohrung (ç5) einer, verzugslwei!se der oberen Kupplungshälfte (33) geführten Mitnehmerbolzen (96) mit keilförmig oder kegelig angespitztem Kopf (97) besteht, der unter Wirkung einer ihn gegen die andereKupplungshälfte (34) vordrückenden Feder (ion) steht.
  6. 6. Spulenwechselvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klauen der mit dem keilförmigen oder kegeligen Kopf (97) des Mitnehmerbolzens (96) zusammenwirkenden Kupplungshälfte (34) am Rücken abgeschrägt sind.
  7. 7. Spulenwechselvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnäpper (Bolzen 96) an der getriebenen Hälfte (33) der Kupplung angeordnet und während seiner Mitnahme durch die treibende Kupplungshälfte (34) gegen Ausweichen durch ein Führungsstück (I0I) abgestützt ist, das an einem abweichend von der getriebenen Kupplungshälfte sich bewegenden Maschinenelement (30) oder einem fes!ten Maschinenteil sitzt.
  8. 8. Spulenwechselvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet', daß das Führungsstück (ion) ein radialer, flanschartiger Vorsprung des Exzenterbügels (30) eines der getriebenen Kupplungshälfte (33) unmittelbar benachbarten Bügelexzenters (29, 30) ist.
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