DE896596C - Ausrueckbarer Anschlag fuer Verstelluftschrauben mit positivem und negativem Anstellbereich - Google Patents

Ausrueckbarer Anschlag fuer Verstelluftschrauben mit positivem und negativem Anstellbereich

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Publication number
DE896596C
DE896596C DEJ2709D DEJ0002709D DE896596C DE 896596 C DE896596 C DE 896596C DE J2709 D DEJ2709 D DE J2709D DE J0002709 D DEJ0002709 D DE J0002709D DE 896596 C DE896596 C DE 896596C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nose
positive
adjustment
propeller
attack
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Expired
Application number
DEJ2709D
Other languages
English (en)
Inventor
Lothar Zagermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Defence and Space GmbH
Original Assignee
Messerschmitt Bolkow Blohm AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C11/00Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
    • B64C11/30Blade pitch-changing mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Ausrückbarer Anschlag für Verstelluftschrauben mit positivem und negativem Anstellbereich Die Erfindung bezieht sich auf Verstelluftschrauben mit positivem und negativem Anstellbcreich und betrifft die Ausgestaltung eines ausrückbaren Anschlages der Schraubenflügel, beispielsweise im Startanstellwinkel.
  • Derartige Einrichtungen müssen ausrückbar sein, damit die Verstellschraube im Zuge ihrer Verschwenkung auf den im negativen Bereich liegenden Bremsanstellwinkel den Startanschlag überfahren kann.
  • Bei hydraulisch betätigten Verstelluftschrauben ist es naheliegend und auch schon versucht worden, das Abstoppen der Schwenkbewegung in den bevorzugten Lagen (Start- und Bremsanstellwinkel) in den hydraulischen Steuermechanismus zu verlegen. Die Erfahrung hat aber gelehrt, daß hydraulische Endausschalter die gewünschte Grenzlage der Schraubenflügel nicht genau genug einstellen und auch wegen der Lässigkeit nicht für längere Zeit innehalten, so daß mechanische Anschläge zum mindesten zusätzlich notwendig werden.
  • Zu diesem Zwecke wurde bereits vorgeschlagen, eine .mechanische Verriegelung dadurch zu bilden, daß an zwei konzentrisch angeordneten, vom Verstellmotor mit verschiedener Drehzahl gegenenanderbewegten Scheiben, sobald die Schraubenflügel den Start- oder Bremsanstellwinkel erreichen, eine aus Awmparungen beider Scheiben gebildete Lücke entsteht, in die ein Verriegelungsbolzen einfällt. Diese Lösung ist nicht unbrauchbar; aber es kann vorkommen, daß der Verriegelungsbolzen klemmt oder aus einer anderen Ursache nicht einfallen kann und der Anschlag ungewollt überfahren wird.
  • Am einfachsten ist es, mechanische Anschläge direkt an der Flügelhülse anzubringen. Sobald aber an derartige Anschläge die Forderung der Ausschwenkbarkeit gestellt wird, wird die praktische Ausführung in Frage gestellt, wenn nicht unmöglich, da die Abstützkräfte an der Schraubenhülse erheblich sind und der beschränkte Platz eine konstruktiv einwandfreie schwenkbare Lagerung der Anschläge nicht zuläßt.
  • Gemäß der Erfindung werden die geschilderten Nachteile vermieden, und zwar durch Nasen, die starr an miteinander in Wirkverbindung stehenden Scheiben befestigt sind, wobei eine der Scheiben vom Verstellmotor der Luftschraube angetrieben wird und das übersetzungsverhältnis der einen Scheibe zur anderen so gewählt ist, daß sich die Nasen verblocken, sobald die Schraubenflügel den Startanstellwinkel erreicht haben, in allen anderen Stellungen der Schraubenflügel die Nasen aber frei aneinander vorbeilaufen, und wobei mindestens die eine Scheibe axial so weit verschieblich ist, daß die auf ihr befestigte Nase aus dem Rotationsraum der anderen Nase heraustritt.
  • Um dem Konstrukteur bei der Wahl des Übersetzungsverhältnisses etwas freiere Hand zu geben, wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß die ausrückbare Scheibe mit einer Gewindenabe versehen ist, die auf einem mit Gewinde versehenen Teil der bei dieser Ausführung an ihrer Drehbewegung gehinderten, verschieblichen Achse läuft.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Gemäß Abb. i trägt eine in i. und 2 gelagerte Radscheibe 3 an der einen Stirnseite eine Nase 4, welche in der gleichen Ebene rotiert wie die Nase 5 einer ähnlichen, in 6 und 7 längs verschieblich gelagerten Scheibe B. ' Die Scheibe 8 ist mit einem Stirnzahnkranz 9 versehen, der in ein mit der Scheibe 3 fest verbundenes Kitzel io eingreift, welches mindestens so breit ist wie der Verschiebeweg der Scheibe B. Zur Begrenzung dieses Verschiebeweges besitzt die Welle i i der Scheibe 8 zwei Anschläge 12 und 13. Auf der Welle 14 der Scheibe 3 ist außerdem noch ein Kitzel 15 aufgekeilt, welches mit dem Verstellmotor der Luftschraube in Wirkverbindung steht.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Die Radscheibe 3 wird über das Kitzel 15 von dem nicht gezeichneten Verstellmotor der Luftschraube angetrieben, wobei das Stirnrad 8 von dem Kitzel io mitgenommen wird. Das Übersetzungsverhältnis zwischen dem Kitzel io und dem Stirnrad 8 und die Wirkverbindung zwischen dem Kitzel 15 und dem Verstellmotor der Luftschraube sind so gewählt, daß sich die Nasen 4 und 51 während der Drehbewegungen der Scheiben 3 und q. nicht berühren, solange die Schraubenflügel von dem Drehzahlregler der Luftschraube nur in einem dem Reiseflug entsprechenden Anstellbereich verschwenkt werden, daß sich die Nasen 4 und 5 aber in dem Augenblick verblocken, in welchem die Verstelluftschraube im Zuge einer Bewegung auf kleinere Anstellwinkel den Startanstellwinkel erreicht hat. In diesem Falle stoßen die beiden Nasen q; und 5! zusammen und verhindern eine weitere Drehbewegung des Ritzelsi 15 und damit des Verstellrnotors der Luftschraube. Eine vom Piloten unbemerkte, für den Motor gefährliche Unterschreitung des kleinsten Anstellwinkels ist damit ausgeschlossen.
  • Eine Wiedervergrößerung der Anstellwinkel ist ohne weiteres möglich, da einer umgekehrten Drehrichtung die Verblockung nicht entgegensteht.
  • Ist das Unterschreiten des Startanschlages notwendig, um die Schraubenflügel in den negativen Anstellbereich zu verschwenken, so wird die Radscheibe 8 auf irgendeine Weise nach links verschoben (hydraulisch, elektrisch oder mechanisch) ; dadurch wird die Nase 5. aus der Rotationsebene der Nase q, herausbewegt, so daß sich das Rad 31 frei bewegen kann.
  • Damit der einmal gewählte Zahneingriff zwischen den Rädern io, 9 nicht verlorengeht, ist das Kitzel io zum mindesten so breit wie der Verschiebeweg des Rades 8,. Nach Rückkehr der Luftschraube in den positiven Anstellbereich wird das Rad & in die normale Lage zurückgebracht,. wodurch die zusätzliche Sicherung durch den Startanschlag wieder hergestellt ist.
  • Mitunter ist es schwierig, das Übersetzungsverhältnis so zu wählen, daß außerhalb des Startanstellwinkels in keinem Falle eine Berührung der beiden Nasen stattfindet. In diesem Falle empfiehlt sich die Ausführungsform gemäß Abb.2. Das Stirnrad 8 wird mit einer Gewindenabe 16 versehen, die auf einem entsprechenden Gewindeteil 17 der bei dieser Ausführung undrehbaren Achse ii längs verschieblich läuft. Dadurch wird erreicht, daß die Nase 5. nur so lange in der Ebene der Nase 4 rotiert, wie der Anstellwinkel der Luftschraube annähernd gleich dem Startanstellwinkel ist. Im gleichen Maße, wie sich aber der Anstellwinkel vergrößert, verschiebt sich die Radscheibe 8 auf dem Gewinde 17. Sobald die Nase 5 aus dem Rotationsbereich der Nase 4 gekommen ist, braucht der Konstrukteur auf die Stellung der Nasen zueinander keine Rücksicht mehr zu nehmen. Soll die Verblockung im Startanstellwinkel aufgehoben werden, so wird, wie beim Ausführungsbeispiel nach Abb. i, die Achse i i nach links geschoben, wodurch die Nasen außer Eingriff kommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ausrückbarer Anschlag für Verstelluftschrauben mit positivem und negativem Anstellbereich, gekennzeichnet durch Nasen (4"5), die starr an miteinander in Zwanglaufverbi.ndung stehenden Scheiben (3, 8) befestigt sind, wobei eine der Scheiben (3) vom Verstellmotor der Luftschraube angetrieben wird und das Übersetzungsverhältnis der einen Scheibe zur anderen so gewählt ist, daß sich die Nasen verblocken, sobald die Schraubenflügel den Startanstellwinkel erreicht haben, in allen anderen Stellungen der Schraubenflügel die Nasen aber frei aneinander vorbeilaufen, und wobei mindestens die eine Scheibe (8) axial so weit verschieblich ist, daß die auf ihr befestigte Nase (5) aus dem Rotationsraum der anderen Nase (q.) heraustritt. a. Vorrichtung nach Anspruch 1y dadurch gekennzeichnet, daß die ausrückhare Scheibe (8) mit einer Gewindenabe (t6) versehen ist, die auf einem mit Gewinde versehenen Teil (i7) der bei dieser Ausbildung an ihrer Drehbewegung gehinderten, verschieblichen Achse (ii) läuft.
DEJ2709D 1943-11-28 1943-11-28 Ausrueckbarer Anschlag fuer Verstelluftschrauben mit positivem und negativem Anstellbereich Expired DE896596C (de)

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