DE89656C - - Google Patents

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DE89656C
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Germany
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/12Cutting the ends of filled and rolled cigarettes

Landscapes

  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 79: Tabak.
(Connecticut, V. St. A.).
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 13. Januar 1895 ab.
Diese Vorrichtung dient an Cigarettenmaschinen zum Beschneiden der Enden der aus der Wickelvorrichtung kommenden Cigaretten.
Fig. ι zeigt die Abschneidevorrichtung in Seitenansicht und
Fig. 2 in Oberansicht.
Fig. 3,4 und 5 veranschaulichen einzelne Theile derselben.
Die Abschneidevorrichtung schliefst sich unmittelbar an das Ende des Wickeltisches 1 an, auf dem die Wickelrolle 2 am Hebel 3 läuft.
Die die Wickelrolle verlassende Cigarette wird von den Armen zweier Radsterne 4 aufgefangen, welche sie den Messerscheiben zuführen. Die Radsterne 4 (Fig. 1 und 2), von denen jeder im vorliegenden Falle sechs Arme4x bis 46 besitzt, sind symmetrisch auf der Welle 5 aufgekeilt, welche in Stützen 6 am Gestell 7 ruht, und führen eine unterbrochene, und zwar entsprechend der ^Armezahl um je 6o° fortschreitende Drehung aus. Zu diesem Zwecke ist auf dem einen Ende der Welle 28 (Fig. 1 und 3), welche am Gestell 6 gelagert ist, ein Hebel 29 befestigt, welcher mittelst Zugstange 26 und eines Hebels 27 in schwingende Bewegung versetzt wird. Der Hebel 29 theilt diese Bewegung durch einen Lenker 30 dem Doppelhebel 31 mit, der auf der Sternradachse 5 frei schwingen kann und dessen aufwärts gerichteter Hebelarm eine ■ Schaltklinke 32 trägt. Diese Klinke steht mit einem auf der Welle 5 aufgekeilten sechszähnigen Schaltrad 33 in Verbindung, welches bei jeder Vorbewegung der. Schaltklinke um einen Zahn weiter bewegt wird und hierdurch gleichzeitig die Sternräder 4 um die Entfernung zweier Arme von einander (6o°) mitnimmt, so dafs beispielsweise der Arm 41 mit seiner empfangenen Cigarette in die Stellung des Armes 42 gelangt. Bei Weiterbewegung dieses Armes aus der Stellung 42 in die Stellung 4s wird die Cigarette durch Federn 34 (Fig. 1 und 5) fest in die Ausschnitte jder Arme eingedrückt, in welchen sie nunmehr durch eine federnde Klammer 47 (Fig. 4) festgehalten wird. Durch die nächste Drehung gelangt die Cigarette in die Lage 4*, in welcher die Schneidevorrichtung auf sie einwirkt und das Beschneiden der Enden vor sich geht.
Die Schneidevorrichtung besteht aus den beiden Messerscheiben 8 auf der Welle 16, welche ihre Drehbewegung durch Zahnrad 9 von dem Zahnrad 10 auf der Achse 11 erhalten. Letztere ist in den Armen 12 des Maschinengestells gelagert und erhält ihren Antrieb durch Kettenrad 13 mit Kette. Die 'Achse 16, auf welcher die Messerscheiben befestigt sind, kann aufser ihrer Drehbewegung eine Schwingbewegung ausführen, und zwar zufolge ihrer Lagerung in einem um Achse 11 schwingbaren Gestell 15 (Fig. 1 und 2). Dieses Gestell ist mittelst einer Hülse drehbar auf der Achse 11 befestigt und erhält seine Schwingbewegung durch einen an der Hülse befestigten Hebel 35 und Zugstange 34, die von einer die Bewegung sämmtlicher Theile leitenden Antriebswelle hin und her bewegt wird.
Um die Cigarette während des Schneidens den Enden zu unterstützen und einen
an
glatten Schnitt zu erzielen, sind zu beiden ' Seiten der Messerscheiben Hebel 17 vorgesehen, welche von Trägern 18 drehbar gehalten werden. Federn ig sind stets bestrebt, die Hebel 17 niederzuziehen, was jedoch, so lange die Messerscheiben aufser Thätigkeit sind, durch Ansätze 20 am Gestell 15 (Fig. 1 und 2) verhindert wird, indem sich letztere über die aufwärts gebogenen Fortsätze der Hebel 17 legen.
Bevor die rotirenden Messer bei ihrem Vorschwingen zur Wirkung kommen, legen sich die freigegebenen Hebel 17 mit ihren Fingern über die Cigarettenenden und halten diese fest. Die rotirenden Messerscheiben schwingen weiter vor und beschneiden, indem sie zwischen Hebeln 17 und Armen 4* vordringen, die Cigarette. Mit dem Zurückschwingen der Messerscheiben bewegen sich die Arme 4* mit der beschnittenen Cigarette in die Stellung der Arme 4s, in welcher Lage die fertige Cigarette aus den Armen der Radsterne mittelst eines Auswerfers 23 gestofsen und zwischen die Fangbleche 24, 25 auf ein Transportband F1 geworfen wird, von welchem sie zur Verpackungsstelle befördert wird. Der Auswerfer 23 ist auf der Achse 28 frei drehbar und erhält seine Schwingbewegung von der auf Achse 11 drehbaren Hülse des Gestelles 15, also gleichzeitig mit diesem, und zwar durch einen auf dieser Hülse angeordneten Arm, der mit dem Auswerfer durch einen Lenker 22 in Verbindung steht.
Die Bethätigung der Radsterne 4 erfolgt nach jedesmaliger Fertigstellung einer Cigarette und Abgabe derselben von der Wickelvorrichtung an die leeren Radarme, welche sich jeweilig unmittelbar vor dem Tisch befinden. Es werden somit während des Betriebes die Arme in den Lagen 42 bis 4s stets Cigaretten tragen, während sich die vom Auswerfer entleerten Arme 4e, 41 zum Empfang einer neuen Cigarette wieder vor das Ende des Wickeltisches legen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Abschneidevorrichtung an Cigarettenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs die von der Wickelvorrichtung fertiggestellte Cigarette in die mit federnden Klammern (4') versehenen Arme zweier drehbar und symmetrisch angeordneter Radsterne gelegt werden, in welche sie bei Weiterbewegung der Radsterne mittelst Federn (34) fest eingedrückt und hierauf mittelst schwingender und rotirender Messerscheiben bei gleichzeitiger Unterstützung der Cigarettenenden durch Hebel 17 beschnitten werden, um endlich durch einen Auswerfer (23) aus den Armen der Radsterne ausgestofsen zu werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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