DE1786472B2 - Verfahren und Vorrichtung zum Etikettieren von Aufgußbeuteln - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Etikettieren von AufgußbeutelnInfo
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Description
spiel näher erläutert:
F i g. 1 zeigt ftine perspektivische Vorderansicht einer
Fiherbeutel-Herstellungs-, Füll- und Etikettiermaschine;
F i g. 2 zeigt einen Ausschnitt der F i g. 1 in vergrößertem Maßstab;
F i g. 3 zeigt in vergrößertem Maßstab ein Organ, das den Filterbeutel mit einem Faden mit Etikett versieht;
F i g. 4 zeigt das Organ gemäß F i g. 3 um seine Achse gedreht und mit einer Vorrichtung verbunden, die mit
dem Bauteil zum Versehen des Beutels mit einem Faden
mit Etikett zusammenwirkt;
Fig.5 -icigt in Draufsicht in verkleinertem Maßstab
einen mechanischen Antrieb für die in den F i g. 3 und 4 gezeigten Bauteile und von Herstellungsmitteln, die im
Zusammenhang mit der Etikettier-Baugruppe arbeiten;
Fig.6 zeigt in vergrößertem Maßstab den Teil der
Fig. 1, der die Zuführung des Etikettierbandes betrifft;
Fig. 7 und 8 sind zwei verschiedene Ansichten des fertigen Beutels mit Faden und Etikett vor der
Umhüllung;
Fig. 9 ist eine Ansicht eines mechanischen Antriebs-195 verbunden, in welchem eine Nut 196 gebildet ist, in
die ein Hebel 197 mit Hilfe von Stiften 198 eingreift. Der
Hebel ist bei 199 schwenkbar gelagert und arbeitei mit
einer Kurvenscheibe 200 mit stirnseiliger Steuerkurve zusammen, die starr auf der Welle 192 befestigt ist.
Infolge dieser Antriebsverbindungen arbeitet das Zahnrad 180, welches axial hin- und herbewegt wird,
zuerst mit dem einen und dann mit dem anderen Segment zusammen, dabei führt es Drehungen im
Gegenuhrzeigersinn zunächst von 20c und dann von 70s
aus, wie aus den F i g. 3 und 4 ersichtlich ist.
Die Arbeitsphasen der Scheibe 178 wurden unter Bezugnahme auf die F i g. 3 und 4 beschrieben. Die
Scheibe 178 ist mit vier Ausnehmungen 201 bis 204 ausgestattet, mit einer ersten Gruppe von Greifern 205,
von denen jeder das Ende eines Fadens oder dergl. halten kann, das bei einer bestimmten Phase des
Arbeitszyklus mit einem entsprechenden Etikett versehen worden ist. Die Einteilung der Scheibe 178 in vier
Teile, deren Umfangsbögen wirksam sind, bestimmt die
Länge des Fadens, der benötigt wirf' um ein Etikett am
SySiCiuS ilif eine uäügiüppc üüni υιιιΰϋιιΰΠ ucf
Filterbeutel;
Fig. 10 ist ein Schnitt längs der Linie 1-1 der Fig. 9
und zeigt Abschneidmittel zum Abschneiden von Hüllpapier;
F i g. 1! zeigt den Teil der F i g. 1 in vergrößertem
Maßstab, der sich auf die Baugruppe zum Abführen der Beutel von der Maschine bezieht;
Fig. 12 zeigt eine Vorrichtung zum Umbiegen des oberen Saums einer tülchenförmigen Umhüllung;
Fig. 13 zeigt in verkleinertem Maßstab die Antriebselemente
einer Vorrichtung zum mechanischen Verschließen der Umhüllung.
Die Maschine umfaßt einen im wesentlichen kastenförmigen, in vertikaler Richtung langgestreckten Aufbau
1, wie insbesondere aus F i g. 1 ersichtlich ist. An der Vorderseite der Maschine ist eine Baugruppe A zum
Herstellen, eine Baugruppe B zum Füllen und eine Baugruppe C zum Schließen eines Beutels angeordnet.
Ihnen schlitJt sich die Baugruppe D zum Etikettieren
und eine Baugruppe E zum Umhüllen eines fertigen Beutels an. Die Beutel werden mit Hilfe eines im
Uhrzeigerdrehsinn schaltbaren Armsternes 2 mit Armen 30 den einzelnen Baugruppen zugeführt.
Die Baugruppen D zum Etikettieren der Beutel enthält, wie aus F i g. 2 bis 4 ersichti.ch ist, eine um eine
vertikile Achse drehbare Scheibe 178, die in der horizontalen Ebene angeordnet ist, in welcher die
Drehachse des; Armsterns 2 liegt. Die Scheibe wird von einem Mechanismus (F, g. 5) schrittweise angetrieben,
der eine Tragwelle 179. ein Zahnrad 180 und zwei Segmente 181 und 182 aufweist, die bei 183 und 184
schwenkbar am Maschinenaufbau gelagert sind und über Rollen 185 bzw. 186 mit zwei Nocken 187 bzw. 188
zusammenwirken, die starr mit einer Welle 189 verbunden sind. Mit dieser ist ein Zahnrad 190 fest
verbunden, welches von einem anderen Zahnrad 191 angetrieben wird; letzteres ist mit einer Welle 192
verbunden, die sich zur Rückseite der Maschine erstreckt und ein Kettenrad 193 aufweist, in das eine von
dem gemeinsamen Antrieb der Baugruppen angetriebene Kette eingreift.
Die beiden Segmente 181, 182 sind in zwei Ebenen übereinander angeordnet und das Zahnrad 180 ist so auf
der Welle 179 befestigt, daß es auf ihr vertikal verschiebbar, aber nur gemeinsam mit ihr drehbar ist.
Das Zahnrad 180 ist weterhin starr mit einem Kragen In den Ausnehmungen der Scheibe 178 ist eine zweite
Gruppe von Greifern 206 angeordnet, die zum Festhalten der Etiketten dienen, die den beuteln
zugeführt werden, die vom Armstern 2 in die Nähe der linken Seite der Scheibe 178 getragen werrVn.
Es sei nun die Drehstellung gemäß F i g. 3 der Scheibe 178 mit einem Faden 207, der vorne von den Greifein
205a gehalten wird, betrachtet. Der Fa ^n wird direk·
von einer Fadenspule 209 (Fig. 6) zugeführt und verläuft über eine kombinierte Führung und Spannvorrichtung
208. Bei dem in F i g. 3 dargestellten Zustand steht die Scheibe 178 still und der Etikettengreifer 206a
ist offen, wobei er von einem Nocken 210 gesteuert wird, der unterhalb der Scheibe angeordnet ist und von
einer Welle 211 betätigt wird, die sich innerhalb der Welle 179. auf welcher die Scheibe 178 angeordnet ist.
erstreckt. Wie aus F i g. 5 ersichtlich ist. ist Tm E->de der
Welle 211 ein Hebel 212 befestigt, der über einen Hebe!
213 mit einem Schwinghebel 214 verbunden ist. welcher üb·-." einen Lenker 215 mit dem Arm des Segments 182
verbunden ist. In F i g. 3 ist ein Mitnehmer 216 erkennbar, der gegen den gespannten Faden stößt und
v> ihn anfänglich zu einem Etikett 217 befördert. Dieses
war auf einem Halter 218 angeordnet, nachdem es von einem Band oder einer Bahn oder dergl. abgeschnitten
worden ist. wie noch beschrieben werden wird. Das vom Mitnehmer 216 mitgenommene Etikett trifft auf einen
Μ feststehenden Anschlag 219 und einen weiteren Anschlag auf, der von der Wand eines Ambosses 220
gebildet wird, der von oben in den Bereich gebracht worden ist. Der Mitnehmer 216 ist nach unten durch
eine Nadel 216a verlängert, die am Faden und Etikett angreift. Die Uhrzeiger-Drehung eines Arms 2166. der
den Mitnehmer 2>6 trägt, verursacht ein Vorbeibewegen
der Nadel 216a geringfügig unterhalb des Ambosse: 220. In dieser Stellung bleibt sie stehen, bis eine Heftoder
ähnliche Vorrichtung 221 eine Metallklammer
π. oder dergl. am E.ikett befestigt, wobei sie gegen den
Amboß 220 wirkt und sich dann aus dem Bereich wegbewegt, und worauf sich der Amboß 220 ebenfalls
hebt und den Faden losläßt. Der Arm 2itb setzt sodann seine drehende Bewegung fort und die Nadel 216a führt
■ . das Etikett mit daran hängendem Faden in den Etikettengreifer 206«: ein. Der Nocken 210 dreht sich im
Uhrzeigersinn, so daß sich der Greifer 206a schließt und das in zwei Lagen gefaltete Etikett festhält. Es wird
bemerkt. daß die in der Drehrichf.ing der Scheibe
gesehene hintere Lage des Etiketts eben bleibt, während
die vordere Lage von der Spannung des Fadens gebogen wird.
Der Mitnehmerarm 2166dreht sich nicht nur, sondern
wird auch in Vertikalrichtung betätigt und bei dieser vertikalen Betätigung löst sich die Nadel 216a vom
Etiketl und bewegt sich weg, um mittels Drehung in ihre ursprüngliche Lage zurückzukehren. In diesem Zusammenhang
führt die Scheibe 178 eine Bewegung im Ciegenuhrzcigcrsinn um 20" aus.
Der Faden 207, von dem gesagt worden war, er werde von dem Greifer 205a gehalten, hatte sich in
Wirklichkeit um den Umfang der Scheibe erstreckt, bis sein finde von dem Greifer 2056 gehalten wurde. Im
Bereich des Greifers 2056 ist ein in Pi g. 2 erkennbares
Einführungselemcnt 222 vorgesehen, das mit einem Amboß verbunden ist, der im Abstand von den Greifern
angeordnet ist und dazu dient, den laden gegen einen Finger 70 zu drücken, um den sich das Fridc eines vom
Armstern 2 gehaltenen Filterbeutel gewickelt hat. wie aus Fig. 2 klar ersichtlich ist. Das Einführungselement
222 bringt das vordere Ende des Fadens über den Finger 70. Der Faden liegt deshalb quer zur Oberseite des
Beutels, und in dem sich zwischen dem Einführungselement 222 und dem Finger 70 erstreckenden Bereich
kann von einer Heftvorrichtung 223 eine Metallklammer oder dergl angebracht werden, um in Reaktion
gegen den dahinter befindlichen Amboß den Faden am Beutel zu befestigen. Das Einführungselement 222
bewegt sich dann aus dem Bereich weg.
Im oberen Teil der F i g. 4 ist ein Etikett 217;)
dargestellt, das von dem Greifer 2066 gehalten wird. An seiner Rückseite befindet sich eine Schneidkante 224,
gegen die ein Schneidmesser 225, das von einem oszillierenden Schwenkarm 226 getragen wird, gedrückt
werden kann. Bevor der F'aden geschnitten wird, wird er von einer vom Schwenkarm 226 getragenen Leiste 227
in den Greifer 205a hineingeschoben, während seiner Einführung in den Greifer 205a führen. Zwei starr mit
dem Arm 226 verbundene Einführungselemente 230 drücken den vorderen Rand des Etiketts unter einen
Vorsprung 231 der Scheibe 178.
Der Rand der eben bleibenden hinteren Lage des Etiketts 217a ragt radial aus der Scheibe 178 heraus.
Eine bogenförmige Wand 232 erstreckt sich in diesen Bereich und bildet mit dem Rand der Scheibe 178 eine
Rinne 233. die sich über die gesamte Länge der Wand 232 erstreckt. — also von einem Punkt 234 bis zu einem
Punkt 235. Die Rinne 233 ist so geformt, daß der vorstehende RanJ des Etiketts 217a beim Durchlauf
durch diese besenartig hindurchstreicht. In der Zwischenzeit bewegt sich der Arm 226 durch eine
Schwenkung im Uhrzeigersinn in seine Ausgangslage zurück. Die vorher stillstehende Scheibe 178 dreht sich
nun um 70c im Gegenuhrzeigersinn, so daß der vorspringende Rand des Etiketts an der Wandung 232
entlangstreifend die Rinne 233 durchläuft, wobei der Faden in dem sich laufend verkürzenden Raum der
Rinne 233 eingefangen wird. Schließlich erreicht der vorstehende Rand des Etiketts den oberen Teil des
Beutels, an dem das eine Ende des Fadens zuvor angebracht worden ist. Der Faden verbleibt deshalb
eingefangen zwischen dem vorstehenden Etikettenrand und dem Beutel. Die Scheibe 178 befindet sich nun in der
Lage gemäß F i g. 3 und steht still.
Sodann wird eine weitere Einführungsvorrichtung wirksam, die folgende Teile umfaßt: einen Mitnehmer
236. der fev ·)η einem Arm 237 angeordnet ist, welcher
mit einer Welle 238 verbunden ist; eine Zunge 239, die an einem frei auf der Welle 238 drehbaren Arm 240
angeordnet ist; eine Feder 242, die an einem Lnde 241
des Arms 240 angreift und ihn in der Nähe einer F.instellschraiihe 24 3 gegen den Arm 2.37 drückt
Die Bewegung des Arms 240 im Uhrzeigersinn kann
an einem einstellbaren Anschlag 244 enden. Während die Scheibe 178 noch stillsteht, dreht sii h die Welle 238
im Uhrzeigersinn, so daß die auf die vordt'«.· Lage des
Etiketts, dessen andere Lage in Berühmt1:! nut dctr
Beutel ist. drückende Zunge 239 sie aiii den Heute
hinbringt, so d.ili das ganze Etikett mn d.ir;ir
befestigtem Bindfaden die Oberseite des Beutel· überlappt.
Die Zunge 239 hat nun ihre Vorwärtsbewegung
beendet, da der dazugehörige Arm 240 den Ansihku
244 erreicht. Die Welle 238 setzt jedoch ihre Drehung
fort und setzt den Mitnehmer 2'iti in Tätigkeit, weiehei
2» an der rückwiii ti^t/ti ^eialieieii Kante des Liikcir
angreift und es vollständig auf den Beutel aufschieht.au
dem die vorderen Ränder des Etiketts bereif aufgeschoben sind.
Die F'ig. 7 und ö /eigen den Beutel, soweit er he
2) Verlassen der Ftiketticrbaugruppe D konfektioniert
d. h. gefaltet, gefüllt und mit Faden und Etikett verschei
ist. In den Figuren ist ein Beutel Γ /u sehen, der seitlicl
und obe.: durch mehrere Faltungen verschlossen ist um
an den oben mittels einer Metallkammer 2' ein Faden 3 angeheftet ist. An seinem anderen linde ist der Faden 3
mittels einer weiteren Metallkainmcr 5' mit einen Etikett 4' verbunden. Wenn der Beutel die Baugruppe /
verläßt, ist das im Querschnitt V-förmige Etikett 4' obei
auf den Beutel Γ aufgesteckt, wobei der Faden 3
i") zusammengefaltet zwischen Beutel und Etikett an
geordnet ist, wie am besten aus F i g. 10 ersichtlich ist.
Es herrscht also nun ein Zustand gemäß F i g. 3. mi stillstehender Scheibe 178. Der den Beutel mit den
daran befestigten Etikett tragende Armstern 2 kanr
■ίο wieder anfahren, sobald sich die Einführungsvorrich
rung entfernt hat. Dies erfolgt dadurch, daß die Welk 238 ihre Bewegung umkehrt. Zuerst bewegt sich dei
Mitnehmer 236 vom Etikett weg, und während dei Rückwärtsbewegung drückt der Arm 237 auf dii
■τ· Einstellschraube 243 und wirkt auf den Arm 240 ir
derselben Richtung; der Arm 240 muß den Widerstanc der Feder 242 überwinden und kehrt in seint
ursprüngliche Stellung zurück. Während diese letzterer Vorgänge ablaufen, ist die Scheibe wieder zui
ίο Zuführung eines Etiketts mit Bindfaden bereit, ir
Einklang mit den bereits beschriebenen Arbeitsphasen welche in dem in Fig. 3 rechts befindlichen Teil dei
Scheibe sich abspielen.
erhebliche Schwierigkeiten auftreten wurden, wenn da:
von der Welle 245 hin- und herbewegend betätigter
wi Arm 226 getragen. Das Schneidmesser 225 ist bei 24(
am Arm 226 schwenkbar angelenkt und wird von einei Feder 247 nach außen gedrückt. An seiner VorderseiK
weist es einen Knopf 248 auf der in einer Form-Führunj 249 geführt ist. Das Schneidmesser 225 weist an seinen
"'· Ende einen Vorsprung 250 auf, der sich zur Scheibe 171
hin erstreckt. Wenn sich der Arm 226 im Uhrzeigersini dreht, drückt der Knopf 248 den Faden gegen den Arm
wohingegen er während der Faden-Vorschub-Drehunf
sich vom Arm zu entfernen und mit Hilfe des Vorsprungs 250 auf der von der Scheibe 178
vorsiehenden Schneidkante 224 aufzulegen sucht.
Es ist der Zweck dieser Anordnung, sicherzustellen, daß die zwei Schneideformen ineinandergreifen, ohne
ein gewisses Spiel in der Drehbewegung der Scheibe zu verhindern.
vVie aus Fig. 5 ersichtlich ist, ist ein Hebel 251 vorgesehen, der fest mit der Welle 245 zu deren
Betätigung verbunden ist und über einen Lenker 253 und einen Hebel 254, welche die Bewegung zu ihm
übertragen, von einem Nocken 252 betätigt wird, der starr mit der Welle 189 verbunden ist. Eine den
Mitnehmer 216 antreibende Welle 255 wird auch durch einen Hebel 256, der an einem Ansatz 257 (Fig. 5)
angreift, in Vertikalrichtung betätigt; der Hebel 256 ist an einer Spindel 258 drehbar gelagert und greift mittels
einer Rolle 260 an Nocken 259 an.
rt__ Λ 1 Π '-»'-Wl /Π : » T\ t*.'.rA n,,t a'tnni- Clqniia OAi
(F i g. 5) von einem Hebe! 262, der ebenfalls an Spinde!
258 angelenkt ist und mittels einer Rolle 263 einen Nocken 264, der fest mit der Welle 189 verbunden ist,
abgreift, in Vertikalrichtung betätigt.
Die Papierbahn 283 zur Herstellung der Etiketten wird nach Fig. 2 und 6 von einer Spule 284 zugeführt
und läuft über Rollen 285 bis 287 und unter einer Anordnung 288 durch, welche die Papierbahn leicht
gegen eine Fläche 289 angedrückt hält. Die Papierbahn 283 wird über eine Rolle 290 gelenkt und läuft dann
aufwärts, geführt von einer Ablenkfläche 291, und • erläuft sodann zwischen einer Zugrolle 292 und einer
dazugehörigen Stützrolle 293 hindurch, die auf Grund einer dazwischengeschalteten Zahnradverbindung 294
synchron umlaufen. Die rotierende Zugrolle 292 wird von innerhalb der Maschine zyklisch angetrieben,
jedoch kann die Stützrolle 293 von der Zugrolle 292 entkuppelt werden, indem ein Hebel 295 betätigt wird,
der als gefedertes Trageglied für die Stützrolle 293 wirkt. Zum Schneiden des Papiers sind eine feststehende
Schneide 296 und eine bewegliche Schneide 297 vorgesehen, um ein Etikett zu schaffen, welches in dem
bereits im Zusammenhang mit F i g. 3 erwähnten Halter 218 gehalten wird. Die bewegliche Schneide 297 ist
schwenkbar angeordnet und federnd mit einem Hebel verbunden, der um einen Drehpunkt 299 schwenkbar ist
und von einem Exzenter 300 betätigt wird, der starr mit der Zugrolle 292 verbunden ist. Mit einem Stirnvorsprung
liegt die bewegliche Schneide 297 ständig auf der feststehenden Schneide 296 auf, gegen die sie sich durch
Verschiebung bewegt.
Zum Umhüllen der Filterbeutel dient eine Baugruppe
335 (F i g. 2), die im wesentlichen stabförmige Bauteile
336 und 337 umfaßt, die in Richtung auf den Armstern 2
axial verschiebbar sind und die von einer in F i g. 9 und 10 gezeigten Vorrichtung betätigt werden, die hauptsächlich Betätigungsnocken enthält, welche mit Stäben
340 und 341 verbunden sind, und mit den stabförmigen Bauteilen bei 342 und 343 zusammenwirken. Die zuletzt
genannten Nocken sitzen fest auf einer Welle 344, die sich zum Bereich an der Rückseite der Maschine
erstreckt und dort über ein Kettenrad angetrieben wird. Das stabförmige Bauteil 336 (Fig. 2) weist an seiner
Spitze Greifer 346 auf, die von einer nicht gezeigten Federvorrichtung geschlossen gehalten werden, die in
ίο den Greifern angeordnet ist. Die Greifer 346 werden
von einem Stab 347 geöffnet, der auf Klauen drückt, die an ihrem Halteglied hebelartig schwenkbar befestigt
sind. Der Stab 347 wird dann von einem Stößel 348 angeschoben, der mit einem Drehhebel 349 verbunden
is ist, welcher von einer von dem dazugehörigen Nocken
bewegten Stange 350 betätigt wird, wenn das stabförmige Bauteil 337, das den Stab 347 einschließt,
vorgeschoben wird. Das stabförmige Bauteil 337 weist sr; seiner Spitze zwei Ssu^rohrs 35! auf, die in einer
vertikalen Ebene angeordnet sind; zwei weitere Saugrohre 352 können um einen Drehzapfen 353
geschwenkt werden und werden mittels einer Zahnstange 354 zu einer Drehung in Vorwärtsrichtung (F i g. 9)
angetrieben, bis sie die Richtung der Achse der stabförmigen Bauteile 336 und 337 einnehmen, wobei sie
so angeordnet sind, daß sie die Saugrohre 351 kreuzen und zu diesen einen Bogen von der Fläche 355
genommenen Papiers bringen, nachdem die zuletzt erwähnten Greifer 346 in den Raum zwischen den
Saugrohren einen Beutel gebracht haben, indem sie das quer über ihm liegende Etikett ergriffen haben. Ein
druckumkehrendes Ventil verbindet gleichzeitig die Saugrohre 352 mit Atmosphäre und die Saugrohre 351
mit einer Unterdruckquelle. Die Saugrohre 351 sind an eine Vakuumpumpe anschließbar, die mit einem
unabhängigen Motor verbunden ist und im Raum an der Rückseite der Maschine angeordnet ist. Eine von einem
Nocken 359 gesteuerte mehrgliedrige Anordnung 358 betätigt ein Messer 360, welches zur Bildung von
Umhüllungen ein Stück in geeigneter Größe von einem Band oder dergl. 361 abschneidet, das von einer
Papierrolle für die Umhüllung geliefert wird und von einer Antriebsrolle 362 im Zusammenwirken mit einer
federbelasteten Rolle 363 einen schrittweisen Vorschuh erfährt.
In einer Vorrichtung 364 (F i g. 2) wird der obere
Randsaum an der Umhüllung gefaltet, wie in Fig. 12 gezeigt ist. Gegenüber der nächsten Schaltstellung des
Armsterns 2 befinden sich Rändelräder 365 (Fig. 11) die gemäß Fig. 13 angetrieben werden und einer
mechanischen Verschluß der Ränder des Produkts herstellen, wenn dieses mittels schwenkbarer Greife!
366 vom Armstern 2 weggenommen wird.
rungsdurchgang 367 aus der Maschine abgeführt.
Claims (3)
1. Verfahren zum Etikettieren von Aufgußbeuteln, die aus flüssigkeitsdurchiässigem Material bestehen
und mit einer durch eine Flüssigkeit auszulaugenden s oder aufzulösenden Substanz, insbesondere Tee,
gefüllt sind, bei dem ein Faden mit seinem einen Ende am verschlossenen Aufgußbeutel und im
Bereich seines anderen Endes an einem Etikett befestigt wird, das zu zwei übereinander angeordneten,
den Faden zwischen sich aufnehmenden Abschnitten gefaltet wird, dadurch gekennzeichnet,
daß der Faden zunächst in der Nähe der von den beiden Abschnitten des Etiketts gebildeten Falte an diesen befestigt wird, daß er
dann von den freien Enden der Etikettabschnitte her zwischen diese hinein gesammelt wird, daß die
beiden Etikettabschnitte im Reitsitz über den Beutel geschoben werden und daß beim anschließenden
Verpackungsvorgang der Beutel durch Zusammenpressen derbeiden Etikettabschnitte ergriffen wird.
2. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einem schrittweise schaltbaren,
die Beutel haltenden Armstern, einer ersten Heftvorrichtung zum Befestigen des einen Fadenendes
am Etikett und einer zweiten Heftvorrichtung zum Befestigen des anderen Fadenendes am Beutel,
dadurch gekennzeichnet, daß eine schrittweise schaltbare, mit dem Armstern (2) unmittelbar
zusammenwirkende Scheibe (178) in zu ihrem Rand hin offenen Ausnehmungen (201 bis 204) je einen
Greifer (20( ; 206b) zum Erfassen eines Etiketts
(217) und einen ihm in Scha'irichtung der Scheibe
folgenden Greifer (205) zum Erfassen des Fadens (207) aufweist, daß einer erster Schaltstellung der
Scheibe (178) ein schwenkbarer Mitnehmer (216), der den Faden an das Etikett heranführt, dieses faltet
und zusammen mit dem Faden in die Etikettengreifer (206a, 206b) einschiebt, sowie die erste Hefteinrichtung
(220, 221) zugeordnet sind, daß einer zweiten Schaltstellung der Scheibe in Schwenkarm
(226) mit einer Einrichtung zum Einführen des Fadens in den Fadengreifer (205a) und zum
Abscheiden des Fadens zwischen dem Fadengreifer und dem Etikettgreifer (206a, 206b) zugeordnet ist,
daß im Schnittbereich der Drehebenen der schaltbaren Scheibe (178) und des Armsterns (2) Einführungselemente
(222) zum Erfassen des freien Fadenendes sowie die zweite Heftvorrichtung (223) angebracht sind, daß in dem Bogenbereich der
Scheibe (178), der sich von der Abschneidestelle des Fadens zur Befestigungsstelle am Beutel erstreckt,
eine bogenförmige Rinne (233) zum Sammeln des Fadens angebracht ist, durch die das gefaltete Etikett
mit seinem Rand an der Innenfläche der Rinne v>
vorbeistreichend vorbewegt wird, daß hinter der Rinne eine Zunge (239) und ein schwenkbarer
Mitnehmer (236) angeordnet sind, die das Etikett auf den Beutel schieben, und daß ein in Richtung auf den
Armstern (2) zu beweglicher Greifer (346) vorgese- mi hen ist, der den mit dem Etikett versehenen Beutel
vom Armstern (2) abzieht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die schaltbare Scheibe (178) den
inneren Kreisbogen der bogenförmigen Rinne (233) »".
bildet.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Etikettieren von Aufgußbeuteln, die aus flüssigkeitsdurchlässigem
Material bestehen und mit einer durch eine Flüssigkeit auszulaugenden oder aufzulösenden
Substanz, insbesondere Tee, gefüllt sind, bei dem ein Faden mit seinem einen Ende am verschlossener.
Aufgußbeutel und im Bereich seines anderen Endes an einem Etikett befestigt wird, das zu zwei übereinander
angeordneten, den Faden zwischen sich aufnehmenden Abschnitten gefaltet wird.
Bei einem bekannten Verfahren dieser Art (DE-AS 10 08 191) wird der Faden zickzack-förmig auf die eine
Hälfte eines Etiketts gelegt, dessen andere Hälfte auf die erste Hälfte gefaltet wird. In dieser Lage werden die
beiden Hälften durch eine Heftklammer miteinander verbunden, von der auch das eine Ende des Fadens
erfaßt und am Etikett befestigt wird. Anschließend wird das freie Ende des Fadens an einem verschlossenen
Teebeutel durch eine Heftklammer befestigt bei diesem Verfahren bleibt das Etikett als Anhängsel durch den
Faden lose mit dem Aufgußbeutel verbunden. Dadurch wird das anschließende Verpacken und Umhüllen der
aus Aufgußbeutel und Etikett bestehenden Einheit erschwer:. Bei einem anderen bekannten Verfahren
(US-PS 31 43 834) wird das eine Fadenende am Aufgußbeutel befestigt, auf den daiin ein gefaltetes
Etikett als Umhüllung rittlings aufgeschoben wird. Dabei wird der Faden durch eine Öffnung der Falte des
Etiketts hindurchgezogen, über das Etikett gewickelt und schließlich mit einer Lasche versehen. Damit der
Faden sich nicht von der Umhüllung löaen kann, wird er
in einem Einschnitt des Etiketts gesichert. Dieses Verfahren macht eine sehr aufwendige Vorrichtung
notwendig. Dies gilt auch für ein weiteres bekanntes Verfahren (DE-AS 10 01 944), bei dem der Aufgußbeutel
um seine Querachse gedreht und dabei der Etikettfaden um den Beutel herumgewickelt wird. Der Erfindung
liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, bei dem die Etiketten mit den Beuteln derart in
Verbindung gebracht werden, üa.1 mit geringem Gesamtaufwand das anschließende Verpacken der
Beutel erleichtert wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die in dem Hauptanspruch aufgeführten Verfahrensschritte vorgesehen.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird der Faden in seiner ganzen Länge von dem Etikett
abgedeckt, das durch seinen Reitsitz auf dem Beutel gehalten ist. Das anschließende Umhüllen kann daher
durch das Etikett oder durch den Faden nicht behindert werden.
Die Vorrichtung zur Durchführung des im Hauptanspruch gekennzeichneten Verfahrens geht aus von
einem schrittweise schaltbaren, die Beutel haltenden Armstern, einer ersten Heftvorrichtung zum Befestigen
des einen Fadenendes am Etikett und einer /weiten Heftvorrichtung zum Befestigen des anderen Fadenendes
am Beutel.
Eine bekannte Vorrichtung dieser Art (DE-AS 10 0! 944). die wie oben erwähnt, nach einem anderen
Verfahren arbeitet, ist insbesondere wegen des dort notwendigen Wendens der Beutel besonders aufwendig.
Zur Lösung der hier vorliegenden Aufgabe ist die Vorrichtung nach der Erfindung entsprechend den im
Anspruch 2 aufgeführten Merkmalen ausgebildet.
Im folgenden wird eine Vorrichtung zur Durchführung
des Verfahrens nach der Erfindung anhand schematicher Zeichnungen an einem Ausführungsbei-
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT2076065 | 1965-09-10 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1786472A1 DE1786472A1 (de) | 1971-07-01 |
| DE1786472B2 true DE1786472B2 (de) | 1978-12-21 |
| DE1786472C3 DE1786472C3 (de) | 1979-09-06 |
Family
ID=11171651
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1786472A Expired DE1786472C3 (de) | 1965-09-10 | 1966-09-09 | Verfahren und Vorrichtung zum Etikettieren von Aufgußbeuteln |
| DE19661511661 Withdrawn DE1511661A1 (de) | 1965-09-10 | 1966-09-09 | Maschine zum Formen,Fuellen und Konfektionieren von Beuteln,die lose eingefuellte,koernige,pulverige oder aehnliche Produkte zum Aufgiessen enthalten |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19661511661 Withdrawn DE1511661A1 (de) | 1965-09-10 | 1966-09-09 | Maschine zum Formen,Fuellen und Konfektionieren von Beuteln,die lose eingefuellte,koernige,pulverige oder aehnliche Produkte zum Aufgiessen enthalten |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH447922A (de) |
| DE (2) | DE1786472C3 (de) |
| GB (1) | GB1164481A (de) |
Families Citing this family (4)
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|---|---|---|---|---|
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| WO2019200220A1 (en) | 2018-04-13 | 2019-10-17 | Sealed Air Corporation (Us) | Forming funnel for constraining cushioned mailers as well as system and method for closing an opening of a mailer |
| CN113955167B (zh) * | 2021-08-23 | 2023-12-15 | 厦门成飞自动化设备有限公司 | 一种带有内置纸盒茶叶包装机 |
| CN117004412B (zh) * | 2023-10-08 | 2023-11-28 | 山西大地民基生态环境股份有限公司 | 基于秸秆连续炭化的防结碳装置 |
-
1966
- 1966-09-05 CH CH1281766A patent/CH447922A/it unknown
- 1966-09-09 DE DE1786472A patent/DE1786472C3/de not_active Expired
- 1966-09-09 DE DE19661511661 patent/DE1511661A1/de not_active Withdrawn
- 1966-09-12 GB GB40582/66A patent/GB1164481A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1786472C3 (de) | 1979-09-06 |
| CH447922A (it) | 1967-11-30 |
| DE1511661A1 (de) | 1969-09-11 |
| DE1786472A1 (de) | 1971-07-01 |
| GB1164481A (en) | 1969-09-17 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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