DE895095C - Verstellvorrichtung fuer Muehlen - Google Patents

Verstellvorrichtung fuer Muehlen

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DE895095C
DE895095C DEC1596D DEC0001596D DE895095C DE 895095 C DE895095 C DE 895095C DE C1596 D DEC1596 D DE C1596D DE C0001596 D DEC0001596 D DE C0001596D DE 895095 C DE895095 C DE 895095C
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DE
Germany
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main shaft
bushing
rotatable
mills
worm wheel
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Expired
Application number
DEC1596D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Strenz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Condux Werk Herbert A Merges KG
Original Assignee
Condux Werk Herbert A Merges KG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C7/00Crushing or disintegrating by disc mills
    • B02C7/11Details
    • B02C7/14Adjusting, applying pressure to, or controlling distance between, discs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

  • Verstellvorrichtung für Mühlen Bei Mühlen, insbesondere sogenannten Zahmschleibenmühlen, ist es. bisher gebräuchlich, zwecks Verstellung des Mahlspaltes. die Hauptwelle derart anzuordnen, daß .sie sich axial in einem feststehenden Lager führt. Eine derartige Verschiebung zur Einstellung des Vermahlungsgrades, d. h. der Feinheit, verbietet sich jethoch bei. einer in vielen Fällen erforderlichen Anordnung von Kugellagern. Wie sich gezeigt hat, verändert die aus diesem Grunde häufig vorgesehene Anordnung -von Gleithagern infolge des durch die Verstellung wechselnden Angriffspunktes der Belastung durch ,die Mahlscheiben gegenüber dem Auflagler die auf die Hauptwelle ausgeübte Beanspruchung in ungünstiger Weise, so daß es erforderlich-ist, idie Hauptwelle vorsorglich wesentlich stärker zu bemessen.
  • Bei einer bekannten Verstellvorrichtung für Mühlin ist die Verstellbewegung der Hauptwelle, welche die umlaufende Mah.lacheihe trägt, nur in einer Richtung zwangsläufig.
  • Hierdurch ist eine genaue Einstellung des Ab-standes der beiden Mahlscheiben nicht möglich, so @daß :die Mühle nur einen sehr geringen Anwendungsbereich hat. Ein. weiterer Nachteil -dieser Vorrichtung besteht darin, @daß das- Schneckengetriebe in der bilsher üblichen Form mit konkaven Zähnen ausgestattet isst, die, wie sich gezeigt hat, sehr oft Anlaß zu Klemmerscheinungen geben. Ein Getriebe mit ider genannten Zahnform hat nämlich den Nachteil, daß die Antriebsschnecke ganz genau mit !der Stellung des Schneckenrades übereinstimmen muß, wenn nicht ein Verklemmen der Vorrichtung eintreten soll. Da aber einzelne Teilie.,der Verstellvorriahtung im Betrieb einem gewissen Verschleiß unterliegen, so daß im Laufe der Zeit das Schneckenrad eine gewisse Lageveränderung gegenüber Ader Schnecke erfährt, tritt leicht ein Verklemmen zwischen den Getriebeteilen ein. Ferner wird .der Konstrukteur, der idie bisher übliche Form der konkaven Zähne benutzt, d iazu gezwungen, auf eine: Teilung zwischen S hmeckenr%d und Hauptlagerbüchse zu verzichten, was :die Verstellvorrichtung mitunter kompliziert gestalten kann.
  • Die Erfindung, die die Nachteile der oben bie schriebenen bekannten Vorrichtungen in; vollem Umfange beseitigt, besteht darin, daß die Hauptwelle in einer Büchse unverschieblich gelagert ist und die antreibende Schnecke in eine auf einer zylindrischen Fläche liegende eingreift. Hierdurch wird einerseits eine zwangsläufige Bewegung der axial verschieblichion Büchse und damit die Hauptwelle erreicht und zum anderen die. Möglichkeit der Entstehung von Klemmerscheinungen innerhalb diel Vers.tell@getriebes, völlig beseitigt. Die Hauptwelle kann in .der verschiebbaren Büchse mittels einfies Axial- und eines Radiialiwälzlagers gelagert sein.
  • Gemäiß einer :besonderen Ausführurngsform ider Erfinidun:g kann das Schneckenrad drehbar, aber nicht axial verschiebbar gelagert sein und als Gewindemutter auf der unverdrehbar, aber axial verschiebbaren Büchse sitzen. Eine aridere Ausführungsform .sieht ,daher vor, die @versdhiebbare Büchse mit -dem Schneckenrad zu vereinigen, so da.ß bei axial verschiebbarer unidrehbarer Anordnung ,der Büchse,- diie mittels. Außervgewindes: mit einem entsprechenden Gewinde des feststehenden Lagers zusammenwinkt, das Schneckenrad: auf der Büchse fest angeordnet ist.
  • Gerade -die letzte Ausführung, die eine erheblich-,-Vereinfachung ,der Konstruktion darstellt, kann :du rch ,die bisher bekannten Mühlen auf Grund ihrer ungünstigen Zahnform des Getriebes nicht verwirklicht werden.
  • In der Zeidhnun@g sind zwei Ausführungsformen der Erfindung ,dargestellt, und: zwar zeigt Abb. ,i einen Querschnitt durch: das Verstellgetriebe einer Mühle, wobei ,die Büchsiei und das Schneckenrad geteilt ausgeführt sind, Abb. 2 einen Querschnitt :durch ein Verstellgetriebe, wobei Idas Schneckenrad mit der verschiebbaren Büchse vereinigt ist.
  • Die Hauptwelle A der Mühle, welche die untere umlaufende Zahnscheibe trägt; ist in der Büchse B mittels eines Radaal- unid eines Axialkugellagers gelagert. Die Büchse B weist an ihrem unteren Ende ein Gewinde auf, in welches das Schneckenrad C eingreift, welches mit seiner auf einer zylindrischen Fläche liegenden Schrägverzahnung versehen ist. Das Schneckenrad C kämmt mit der Antriebsschnecke D. Das Schneckenrad wird durch, eine Schulter E, welche ian dem Gehäuse F befestigt ist, verdrehlbar gehalten. Die Büchse B ist axial verschieblich, -aber durch den Bolzen K, der in eine Nut in der Außenflärihe der Büchse B eingreift, gegen Verdrehung gesichert.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Aib#b. 2 ist die Hauptwelle A irr ider gleichen. Art in einer Büchse gelagert, die aber mit idem Schne.dcenmd ein gemeinsames Konstruktionsteil G bildet, welches in ein in das Gehäuse H eingeschnittenes Gewinde eingreift. Dias Konstruktionsteil G, das sowohl das Sdh:neckenrad als: auch diie Büchse bildet, ist demnach in dem Gehäuse verdreh- und verschiebbar gelagert. Dias Schneckenraid, das ebenfalls mit einer rauf einer zylindrischen Fläche angeordneten Schrägverzahnung versehen ist, kämmt mit der Schnecke L.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Verstellvorrichtung für Mühlen, idie eine durch ein Schreckensgetriebe axial verschiebbare Büchsie zur Aufnahme der Hauptwelle enthält, dadurch ,gekennzeichnet, idaß die Hauptwelle in der Büchse uncverschieblich gelagert ist und -die antreibende Schnecke in eine auf einer zylindrischen Fläche liegende Schrägverzahrnun@g eingreift.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, diadurch gekennzeichnet, @daß die Hauptwelle in der verschiebbar!en Büchse mittels eines Axial- und eines kadialwä;Lzlagers gellagert ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, -dadurch gekennzeichnet, idaß Idas, (C) drehbar, aber nicht axial vierschiebbar gelagert isst und als Gewindemutter auf der unvendrehbaren, aber axi:alverschiabbaren Büchse sitzt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch ,,dadurch. gekennzeichnet, daß bei axial verschiebbarer und, drehbarer Anordnung der Büchse, die mittels Außengewindes mit einem entsprechenden Gewinde des feststehenden, Lagers (H) zusammenwirkt, das Schneckenrad (G) auf ,der Büchse fest angeordnet -ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr: 388 750, 585 468, 183 41,11, 4.367 5223; britische Patentschrift Nr. ii 5i8 vom Jahre igoo.
DEC1596D 1941-01-24 1941-01-24 Verstellvorrichtung fuer Muehlen Expired DE895095C (de)

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