DE894971C - Riegelfallenschloss - Google Patents

Riegelfallenschloss

Info

Publication number
DE894971C
DE894971C DEM2645A DEM0002645A DE894971C DE 894971 C DE894971 C DE 894971C DE M2645 A DEM2645 A DE M2645A DE M0002645 A DEM0002645 A DE M0002645A DE 894971 C DE894971 C DE 894971C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
latch
tumblers
pin
lock
key
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM2645A
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Koch
Richard Lehmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Richard Moeller & Co Metallwar
Original Assignee
Richard Moeller & Co Metallwar
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Richard Moeller & Co Metallwar filed Critical Richard Moeller & Co Metallwar
Priority to DEM2645A priority Critical patent/DE894971C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE894971C publication Critical patent/DE894971C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B55/00Locks in which a sliding latch is used also as a locking bolt
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B21/00Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Riegelfallenschloß Die bekannten Riegelfallenschlösser, soweit sie nicht durch Schließzylinder betätigt werden, genügen nicht den heutigen Sicherheitsanforderungen. Zylinderschlösser aber sind für viele Benutzungszwecke zu kostspielig. Erfindungsgemäß wird ein sehr hoher Sicherheitsgrad durch ein Schloß erreicht, bei dem die Riebggelfalle nicht unmittelbar durch den Schlüssel, sondern unter Zwischenschaltung einer Steuerscheibe betätigt wird, die mittels einer Kurve, vorzugsweise eines spiralig geformten Kurvenschlitzes, auf einen Stift an der Riegelfalle einwirkt. Die Sicherheit des Schlosses wird besonders dadurch erhöht, daß auch die Klinkteile, mit denen die Zuhaltungen zusammenarbeiten, an der Steuerscheibe angeordnet sind. Dadurch können auch ohne Schwierigkeiten den einzelnen Schließstufen verschiedene Klinknasen und Rasten zugeordnet werden, so daß der Sicherheitsgrad der Verriegelung der Bedeutung der Stufen anpaßbar ist. Beispielsweise können für die ÖfFnungs- und Fallenstellung Einrichtungen getroffen werden, bei denen nur eine Zuhaltung arbeitet, für die Schließstellung dagegen Einrichtungen, bei denen alle Zuhaltungen zur Wirkung kommen, noch dazu mit Doppelrasten, die das Schloß sowohl bei zu geringem als auch bei zu weitem Ausheben auch nur einer Zuhaltung sperren.
  • Das Schloß ist so eingerichtet, daß es von der Innenseite der Tür mit Hilfe eines Knopfes od. dgl. bedienbar ist. Diese Handhabe wird auf dem Fallenstift befestigt und dieser so weit zurückziehbar gemacht, daß er aus der Steuerscheibe ausrastet. Außerdem wird er seitlich verschiebbar gelagert, so daß er nach Ausrasten aus der Steuer- Scheibe die Riegelfalle in ihre verschiedenen Schließstufen verschieben kann. Durch Anordnung einer besonderen Rast in der Steuerscheibe kann erreicht werden, daß die Riegelfalle auch in völliger Öffnungslage mittels des Fallenstiftes feststellbar ist. Das hat den besonderen Zweck, daß der Wohnungsinhaber, wenn er, ohne einen Schlüssel mitzunehmen, die Wohnung kurzfristig verlassen will, sich dagegen sichern kann, daß er durch zufälliges Zuschlagen der Tür ausgesperrt wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Schlosses nach der Erfindung, bei dem seine Betätigung vom Rauminnern aus mittels eines Knopfes od. dgl. und von außen mit dem Schlüssel erfolgt, ist durch die Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. i eine Ansicht der Schließteile in der Fallenstellung, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. i, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie C-D der Fig. i und Fig. 4 das Bartende des Schlüssels.
  • Die unter dem Druck der Feder 5 stehende und vom Schlüsseldorn 8 geführte Riegelfalle i wird nicht unmittelbar mit dem Schlüssel, sondern durch den Stift 4 verschoben, der seinerseits entweder unmittelbar von der Türinnenseite her mit Hilfe einer auf seinem Schaft angeordneten Handhabe, z. B. eines Knopfes, verschiebbar ist oder von der Steuerscheibe 2 gesteuert wird, die auf dem Schlüsseldorn 8 drehbar gelagert .ist und von der Türaußenseite mit einem Schlüssel gedreht werden kann, dessen Zapfen a in die Ausnehmungen cal eingreifen. Der Stift 4 ist in einer Hülse io längs verschieblich gelagert und wird durch eine Feder i i in Richtung zur Steuerscheibe 2 belastet, so daß sein Endzapfen in den spiralig geformten Kurvenschlitz c der Steuerscheibe hineinragt. Er ist, worauf später zurückzukommen sein wird, entgegen dem Federdruck so weit herausziehbar, daß sein Zapfen aus der Steuerscheibe ausrastet. Die Hülse io ist in einem Gleitlager 12 der Schloßdecke gleichlaufend zur Riegelfalle verschiebbar.
  • Die Steuerscheibe 2 enthält eine Klinknase d, die mit den Doppelrasten dl, d2 der auf dem Stift 9 gelagerten, unter dem Druck der Federn 6 stehenden . Zuhaltungen zusammenarbeitet, und zwei Rasten ei 'und e2, die mit einer Klinknase e der obersten Zuhaltung 3" zusammenarbeiten. Diese Nase faßt durch Ausnehmungen der übrigen Zuhaltungen hindurch, die so geräumig sind, daß eine Bewegung der obersten Zuhaltung die anderen nicht beeinflußt.
  • Die Arbeitsweise des Schlosses ist die folgende: Soll das Schloß, dessen Riegelfalle sich, wie dargestellt, in der Fallenstellung befindet, von außen geöffnet werden, dann wird der Schlüssel (Fig. 4) mit senkrecht gestelltem Bart eingeschoben, bis seine Zapfen in die Ausnehmungen a1 der Steuerscheibe 2 eingedrungen sind, und im Uhrzeigersinn gedreht. Die Bogenform der Ausnehmung gestattet, ohne daß die Steuerscheibe gefaßt wird, eine Sechs-Zehntel-Schlüsseldrehung, bei der die Zuhaltungen, 3 ausgehoben werden, -die Nase e der Zuhaltung 3d aus dem Schlitz e2 ausrastet und die Steuerscheibe freigibt. Dann folgt diese dem Schlüssel und zieht dabei mit Hilfe des Kurvenschlitzes c den Stift 4 zurück und damit die Riegelfalle in die Öffnungsstufe. Der Schlüssel kann in dieser Stellung nicht abgezogen werden, sondern muß zu diesem Zweck in die Ausgangslage zurückgedreht werden, bei der die Steuerscheibe wieder blockiert- ist, allerdings lediglich durch die die Nase e tragende Zuhältung 3a, aber das genügt für die Fallenstellung. Diese Blockierung hat aber keinen Einfluß auf die Möglichkeit, die Tür zuzuziehen, denn die Steuerscheibe enthält einen waagerechten Schlitz cl, in den sich der Stift 4 beim Zurückweichen der Riegelfalle hineinschieben kann.
  • Soll die Riegelfalle von außen in die Schließlage gebracht werden, dann wird der Schlüssel entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht. Wieder läuft er während einer Sechs-Zehntel-Drehung gegenüber der Steuerscheibe leer, bis die Zuhaltungen ausgehoben sind. Dann wird die Scheibe mitgenommen und schiebt während einer halben Umdrehung mit dem Kurvenschlitz und dem Stift 4 die Riegelfalle in die Schließstufe aus. Dabei gelangt die Nase d der Steuerscheibe 2 zwischen die Doppelrasten dl, d2 der Zuhaltungen und rastet in die oberen von ihnen ein, sobald der Schlüsselbart .die senkrechte Lage erreicht und die Zuhaltungen freigegeben hat, so daß sie unter der Wirkung ihrer Federn 6 in die Ruhelage zurückgefallen sind. Der Schlüssel kann jetzt auch abgezogen werden.
  • Die Verriegelung des Schlosses in dieser Schließstufe ist äußerst sicher, da die Zuhaltungen wegen der Doppelrasten sowohl nach oben wie nach unten aus ihrer Ruhelage in die Sperrlage abweichen können und die Steuerscheibe blockiert bleibt, wenn auch nur eine einzige Zuhaltung sperrt. Dem gleichzeitigen Einrasten der Nase e in der Schließlage dient die Raste ei der Exzenterscheibe.
  • Von innen läßt sich das Schloß öffnen und auch wieder schließen, wenn man den Stift 4 zurückzieht, bis sein Endzapfen aus der Steuerscheibe ausrastet, und ihn dann seitwärts in der erforderlichen Richtung verschiebt. Da sein Endzapfen in der Riegelfalle verblieben ist, nimmt er diese mit.
  • Die Tür kann auf diese Weise von innen auch verriegelt werden, wenn die Steuerscheibe sich in der in Fig. i gezeigten Lage befindet. Dabei bleibt der Stift 4 dann in zurückgezogener Stellung, weil sein Endzapfen sich gegen den außerhalb des Kurvenschlitzes c liegenden Teil der Steuerscheibe abstützt. Will man die so verriegelte Tür mit dem Schlüssel öffnen, dann dreht man mit diesem die Steuerscheibe entgegen dem Uhrzeigersinn bis zum Einrasten des Stiftes in den Kurvenschlitz und dann wieder zurück.
  • Die Riegelfalle kann auch in völliger Öffnungslage blockiert werden. Zu diesem Zweck wird sie am Knopf ganz zurückgezogen und die Scheibe :2 mit dem Schlüssel um eine halbe Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht. Dann rastet der Stift 4 in das Loch f der Scheibe ein und blockiert diese sowie die Riegelfalle..

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Riegelfallenschloß, gekennzeichnet durch eine vom Schlüssel betätigte, auf dem Schlüsseldorn (8) gelagerte Steuerscheibe (2), die mit einem spiralig geformten Kurvenschlitz (c) auf einen Stift (4) der Riegelfalle (i) einwirkt.
  2. 2. Schloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerscheibe ;(2) die Klinkteile (e1, e2 und d) für die Gegenklinkteile (e, dl/d2) der Zuhaltungen (3) trägt, welche den Stufen des Schlosses für Fallenstellung und volle Verriegelung zugeordnet sind.
  3. 3. Schloß nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Zuhaltungen (3a) eine die übrigen Zuhaltungen nicht behindernde Klinknase (e) und die Steuerscheibe (2) eine in der Fallenstellung (Fig. i) mit ihr zusammenarbeitende Raste (e2) enthält, so daß in der Fallenstellung nur eine Zuhaltung wirksam wird.
  4. 4. Schloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Kurvenschlitz (c) der Steuerscheibe (2) zusammenarbeitende Fallenstift (4) von der Innenseite der Tür her aus dem Kurvenschlitz zurückziehbar und in der -Schloßdecke verschiebbar angeordnet ist, so daß mit ihm die von der Steuerscheibe (2) entkuppelte Riegelfalle (i) bei blockierter Steuerscheibe betätigbar ist.
  5. 5. Schloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerscheibe (2) einen von dem Kurvenschlitz (c) abzweigenden geradlinigen Querschlitz (cl) enthält, der bei der Fallenstellung waagerecht in Höhe des Fallenstiftes (4) liegt und ein Zurückweichen der Riegelfalle zuläßt.
  6. 6. Schloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (a1) der Steuerscheibe (2) für den Eingriff der Zapfen (a) des Schlüssels einen Freilauf des Schlüssels bis zum vollendeten Ausheben der Zuhaltungen (3) gestatten.
  7. 7. Schloß nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuhaltungen(3) für die Verriegelungsstufe doppelte Rasten (dl, d2) enthalten, so daß sie sowohl bei zu geringem als auch bei zu weitem Ausheben der Zuhaltungen die Steuerscheibe (2) sperren. B. Schloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerscheibe ein Rastloch (f) enthält, mit dem die Riegelfalle mittels ihres Stiftes (4) in völliger Öffnungslage von Hand sicherbar ist.
DEM2645A 1950-04-04 1950-04-04 Riegelfallenschloss Expired DE894971C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM2645A DE894971C (de) 1950-04-04 1950-04-04 Riegelfallenschloss

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM2645A DE894971C (de) 1950-04-04 1950-04-04 Riegelfallenschloss

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE894971C true DE894971C (de) 1953-10-29

Family

ID=7291797

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM2645A Expired DE894971C (de) 1950-04-04 1950-04-04 Riegelfallenschloss

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE894971C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITMI20110207A1 (it) * 2011-02-11 2012-08-12 Securemme S R L Chiave grezza per serratura di sicurezza e serratura di sicurezza

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITMI20110207A1 (it) * 2011-02-11 2012-08-12 Securemme S R L Chiave grezza per serratura di sicurezza e serratura di sicurezza

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0204944B1 (de) Fallen-Panikschloss, insbesondere für Rohrrahmentüren
DE894971C (de) Riegelfallenschloss
DE1048186B (de) Vorrichtung zum OEffnen und Schliessen eines Schlosses
AT143974B (de) Schloß mit einer vom Türdrücker getrennt zu betätigenden Vorrichtung zum Feststellen desselben.
DE2850598A1 (de) Verschluss mit tagriegel
DE849056C (de) Selbstschliessendes Fallriegelschloss mit automatischer Verschluss-sperrung, insbesondere fuer Autobus- und Waggontueren
DE709801C (de) Tuerversperrer zum spaltweisen OEffnen der Tuer
DE19738242C2 (de) Schloß für Sicherheitstüren
AT200024B (de) Federloses Riegelschloß
DE89709C (de)
AT152795B (de) Türverschluß mit Rücksperre.
DE392221C (de) Tuerverschluss mit nach unten und oben gehender Riegelstange
CH668285A5 (de) Schloss fuer justizvollzugsanstalten.
DE801815C (de) Sicherheits-Tuerverschluss
DE685416C (de) Riegelfallenschloss
DE956289C (de) Kombinationsschloss fuer Geldschraenke, Tresortueren und Wertbehaelter
AT165723B (de) Sperrbares Klinkenschloß
DE585848C (de) Schloss mit einem im Schlosse verbleibenden Schliessbart
DE802223C (de) Zylinderschloss zum Bewegen und Sichern eines Verschlusses o. dgl.
DE413987C (de) Sicherheitseinrichtung fuer Schloesser
DE1256109B (de) Vollautomatischer Verschluss fuer Tueren an Wertgelassen
DE349146C (de) Riegelschlosssicherung
DE395427C (de) Sicherheitsschloss fuer Geldschraenke o. dgl.
DE322880C (de) Sicherheitsschloss
DE809385C (de) Tuerschloss