AT143974B - Schloß mit einer vom Türdrücker getrennt zu betätigenden Vorrichtung zum Feststellen desselben. - Google Patents

Schloß mit einer vom Türdrücker getrennt zu betätigenden Vorrichtung zum Feststellen desselben.

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AT143974B
AT143974B AT143974DA AT143974B AT 143974 B AT143974 B AT 143974B AT 143974D A AT143974D A AT 143974DA AT 143974 B AT143974 B AT 143974B
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AT
Austria
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locking
door
thumb
locking device
door handle
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Inventor
Rudolf Reitmayer
Adolf Ing Schrelle
Original Assignee
Rudolf Reitmayer
Adolf Ing Schrelle
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Es sind Türschlösser bekannt, bei welchen der Türdrücker oder die Riegelfalle durch eine Vorrichtung sperrbar ist, die vor Öffnen der Tür betätigt werden muss, um den verriegelten Drücker oder die Falle zu entriegeln. Bei einer dieser bekannten Vorrichtungen wirkt eine quer zur Falle verschiebbare Zuhaltung auf die Falle unmittelbar ein. Bei andern   Ausführungsformen   derartiger bekannter Türschlösser sind Zwischenglieder vorgesehen, die die Sperrung der Falle oder des   Türdrückers   bewirken. 



  Bei einer andern bekannten Ausführungsform eines Schlosses dient ein Drehgriff, der die Tür öffnet, zugleich zur Betätigung der Sperrvorrichtung für die Feststellung der Falle. Bei dieser bekannten Ausführungsform wird bei Verdrehen des Griffes zuerst ein   Sperrdaumen   aus seiner Sperrstellung in eine wirkungslose Lage verschwenkt, in der er durch den Drehgriff selbst gehalten wird, der seinerseits bei Weiterverdrehen in eine Lage gebracht wird, in welcher er durch einen Hakenriegel nach dem Öffnen der Tür gehalten wird, wonach die Falle beim Zuschlagen der Tür die Entriegelung des Drehgriffes bewirkt und dieser selbsttätig unter Aufhebung der Entriegelung der Falle in   seine Ausgangslage zurückkehrt.   Den erstgenannten Ausführungsformen bekannter   Türschlösser   ist der Nachteil eigen,

   dass zum Sperren der Falle bzw. des Drückers und damit der Türe in der   Verschlussstellung   die Sperrvorrichtung betätigt werden muss. Die letztgenannte Ausführungsform bekannter Türschlösser hat den Nachteil, dass der Drehgriff zugleich auch die Entriegelung bewirkt, so dass ein besonderes Schloss zur Sperrung der Tür nicht vorgesehen werden kann, da der Drehgriff hiezu nicht geeignet ist. 



   Die Erfindung bezieht sich nun auf ein Schloss mit einer von dem   Türdrücker   getrennt zu betätigenden Vorrichtung zum Feststellen desselben, wobei diese Vorrichtung vor Öffnen der Tür aus-   gelöst werden   muss. Das wesentliche Kennzeichen der Erfindung besteht darin, dass die z. B. einen Sperr- 
 EMI1.2 
 beim Lösen der Sperrvorrichtung diese betätigt werden muss, während durch den darauffolgenden Vorgang des   Niederdrücken   des Drückers oder durch die Betätigung der Falle die Glieder der Sperrvorriehtung aus einer die Sperrung vorbereitenden Lage selbsttätig in die Sperrlage zurückkehren.

   Bei der Sperrvorrichtung ist nun ein Daumen zur Sperrung des   Türdrückers   und erfindungsgemäss ein zweiter Daumen vorgesehen, der durch Wirkung einer Feder den   Schlossriegel   stets in   Schliessstellung   hält. 



   Die Zeichnung zeigt beispielsweise   Ausführungsformen,   u. zw. in Fig. 1 in einem   Längsschnitt.   während die Fig. 1   a,     1 bund   2 Einzelheiten hiezu veranschaulichen. 



   Im Gehäuse 1 ist durch Leisten 2 die   Riegelfallp 3 leicht beweglich geführt. Sie   weist am Fallenkopf die bei Schnappschlössern für Türen allgemein gebräuchliche Abschrägung 4 auf (Fig. 2). Unten ist die Riegelfalle 3 mit einem   gekröpften.   Arm. 5 versehen, gegen welchen sich einerseits der mit dem Türdrücker 8 auf Drehung gekuppelte Daumen 6, anderseits eine Nase 7 ständig anlehnt, die an einem zweiarmigen Hebel vorgesehen ist, der am Zapfen 18 im Schlossgehäuse frei drehbar gelagert ist. Der Daumen 6 kann sieh zusammen mit dem   Türdrücker   8 um die ideelle Achse 1 drehen, wobei ein Vierkant- 
 EMI1.3 
 weist eine Nase 9 auf, die mit einem Feststellarm   M   der Sperrvorrichtung zusammenwirkt.

   Letztere besteht ausser aus diesem Arm 10 noch aus einem winkelig zu diesem angeordneten und mit ihm ver- 

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 dem gegabelten Hebelarm 12 und dem Hebelarm 19 eingespannt. Ihr Zweck wird später erläutert werden.
Die Feder hat auf jeden Fall das Bestreben, den Arm 10 gegen oder unter die Nase 9 zu drücken und zugleich die Riegelfalle 3 durch Vermittlung der Nase 7 und des gekröpften Armes   5   in die Stellung gemäss Fig. 1 und 2 zu drücken. 



   Am Hebelarm 12 ist ein nach Art eines Schiebers zwischen den Stegen 13 und 14 des Schloss- gehäuses geführter Feststellriegel 75 vorgesehen, an dessen oberem Ende auf der der Feder zugekehrten
Seite eine gegen aussen verlaufende   Schrägfläche   16 vorgesehen ist, welche an eine an einer Verlängerung 
 EMI2.2 
 innenseite vorgesehen, während an der Türaussenseite eine beliebige, mit einem Steehschlüssel betätigbare Einrichtung bekannter Art vorgesehen ist. 



   Die Wirkungsweise des erfindungsgemässen Riegelfallenschlosses ist folgende : 
 EMI2.3 
 arm 10 greift unmittelbar unter die am Nussarm 6 vorgesehene Nase 9 und verhindert ein Niederdrücken des   Türdrüekers   8. Dadurch sind auch die übrigen Organe mit Ausnahme der Riegelfalle 3 in ihrer Lage festgelegt. 



   Soll die Tür   geöffnet werden,   so muss vorerst der kleine Hebel   20   im Sinne des eingezeichneten Pfeiles (Fig. 1) entgegen der Wirkung der Feder 11 verschwenkt werden, wodurch der Feststellarm 10 
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 12, 15 und 20 bestehende Sperrvorrichtung nach ihrer Betätigung im Sinne einer Lösung der Sperrung des Schlosses selbsttätig eine Zwischenlage ein, aus der sie in der im folgenden beschriebenen Weise 
 EMI2.5 
 mehr die Feststellung des Türdrückers beseitigt ist, kann dieser   niedergedrückt   und die Türe durch Verschieben der Falle nach rechts geöffnet werden. Solange der   Türdrücker   niedergedrückt ist, kann der 
 EMI2.6 
 
 EMI2.7 
 wodurch die Sperrung wiederhergestellt ist.

   Hiebei zieht die Feder 11 den Arm 12 nach aufwärts, so dass der an diesem angelenkte   Feststellriegel M nach aufwärts geschoben   werden soll. Solange nun die Nase   16,   sich unterhalb der Nase 17 befindet, also in der Zwisehenstellung, ist dies nicht möglich. Wenn aber beim Zuschlagen der Tür die Falle 3 in Fig. 1 nach rechts verschoben wird, so nimmt der Arm 5 
 EMI2.8 
 führender Solenoidspule stösst und damit den Sperrarm 10 von der Nase 9   wegschwenkt. Im übrigen   ändert sich bei dieser Ausführungsform nichts. 



   Bei entsprechender spiegelbildlicher Anordnung der Teile kann das erfindungsgemässe Schloss auch mit einer Druckfeder versehen sein. Im übrigen erhalten die Organe sinngemäss dieselbe Funktion wie bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel. 



   Ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, kann das Schloss auch für Schiebetüren Verwendung finden, wenn die Falle mit einem Haken versehen ist und eine vertikale Auf-und Abwärtsbewegung vollführen kann. Der Haken wirkt zusammen mit einem   Schliessblech   des Türrahmens. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.9 daumen aufweisende Vorrichtung zur Sperrung des Türdrüekers bei geschlossener Tür nach ihrer Auslösung bei Öffnen der Türe selbsttätig in einer Zwisehenlage gehalten wird und die Bewegung der Falle <Desc/Clms Page number 3> beim Schliessen (Zudrücken) der Türe in an sich bekannter Weise zugleich den selbsttätigen Rückgang der Sperrvorrichtung in die Sperrlage vermittelt.
    2. Schloss nach Anspruch l. bei dem die Sperrvorrichtung einen Daumen zur Sperrung des Türdrückers aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Sperrvorrichtung ein zweiter Daumen (Hebel) vorgesehen ist, an dem ein Feststellriegel (Schieber) einen Endes angelenkt und überdies die Schliessfeder einen Endes angreift, die andern Endes an einem mit der Riegelfalle zusammenwirkenden Winkelhebel (7, 19) (doppelarmigen Hebel) angebracht ist, der eine Sperrnase (17) aufweist, die mit einer Sperrnase (16) des schieberartigen Feststellriegels J zwecks Ermoglichung der Einstellung der Sperrvorrichtung in der Zwischenlage zusammenwirkt.
    '3. Schloss nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Feststellriegel gegabelt ist, so dass in dieser Gabel der Daumen (9) des Türdrückers sowie der Feststelldaumen (10) der Sperrvorrichtung spielt. EMI3.1 organ der Sperrvorrichtung für die Zwisehenlage bildet.
    5. Schloss nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Sperrvorriehtung ein Daumen (eine Nase od. dgl. ) vorgesehen ist, der durch ein Solenoid betätigt werden kann. EMI3.2
AT143974D 1933-06-08 1933-06-08 Schloß mit einer vom Türdrücker getrennt zu betätigenden Vorrichtung zum Feststellen desselben. AT143974B (de)

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AT (1) AT143974B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1164874B (de) * 1959-12-10 1964-03-05 A & R Wiedemar Schloss
DE1204966B (de) * 1961-10-13 1965-11-11 Yale & Towne G M B H Tuerschloss mit einem unabhaengig von Aussendruecker arbeitenden Innendruecker

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1164874B (de) * 1959-12-10 1964-03-05 A & R Wiedemar Schloss
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