DE894514C - Schermaschine fuer Rasierschnitt - Google Patents
Schermaschine fuer RasierschnittInfo
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- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
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- B26B19/00—Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 26. OKTOBER 1953
N 2356XII69
Die Erfindung 'bezieht sich auf eine Schermaschine für Rasierschnitt, d. h. auf ein sogenanntes
Trockenrasiergerät. Das Hauptmerkmal der Erfindung ist darin zu sehen, daß der an die Haut
anzulegende Teil der Schneidplatte zwei oder mehrere je mit Öffnungen und mit einer getrennten
ringförmigen Lauffläche für ein auf einem Kreis bewegtes Schneidorgan versehene konzentrische
Bahnen besitzt, welche mittels einer oder mehrerer rundlaufender Vertiefungen voneinander getrennt
sind, wobei weiter innerhalb der inneren ringförmigen
Bahn eine mittlere Vertiefung vorhanden ist und die Öffnungen in den Bahnen in deren
unterstützende Seitenwände ausmünden.
Es ist bereits eine Schneidplatte 'bekannt, die eine mit Schlitzen und einer ringförmigen Lauffläche
versehene Bahn besitzt, an die sich nach dem Mittelpunkt der Ringfläche hin eine mittlere
Vertiefung anschließt, wobei die Schlitze sowohl in die unterstützende Außenwand als auch in die
Wand der mittleren Vertiefung, vorzugsweise erweitert, ausmünden. Eine solche Schneidplatte hat
sich in der Praxis sehr gut bewährt.
Die erfindungsgemäße Schneidplatte besitzt
gegenüber dieser bekannten Schneidplatte aber den Vorteil, daß, sogar bei demselben Durchmesser
der Schneidplatte, ein wesentlich schnelleres Rasieren erreicht wird, da die Fangmöglichkeiten
für die Haare bedeutend größer sind. Bei Verwen
dung von z. B. zwei konzentrischen Bahnen, werden auch die Fangmöglichkeiten im allgemeinen verdoppelt
sein, da bei einem einzigen Strich der Schneidplatte über die Haut außerdem noch an
der zwischen den Bahnen konzentrisch liegenden ■ Vertiefung an zwei einander diametral gegenüberliegenden
Stellen vorbeigegangen wird und die innerhalb der Vertiefung infolge des kugelförmigen
ίο Auswölbens der Haut aufgerichteten Haare an den
erwähnten Stellen den Ausmündungen der Schlitze in den Seitenwänden der Vertiefung (bzw."der
Außenwand der inneren und der Innenwand der äußeren Bahn) unter günstigen Verhältnissen zugeführt
werden.
Gegenüber der obenerwähnten bekannten Schneidplatte des gleichen Durchmessers bildet die
Tatsache, daß die wirksame Rasieroberfläche um die zur rundlaufenden Vertiefung -erforderliche
ao Oberfläche verkleinert ist, keinen wesentlichen Nachteil, der den erreichten Vorteil der erhöhten
Fangmöglichkeit aufheben würde, da es bei einer Schneidplatte der !bekannten Art üblich ist, ein
schnell drehendes Schneidorgan zu verwenden. Die Breite der vom rotierenden oder um eine Achse in
einer kreisförmigen Bahn schwingenden Schneidorgan bestrichenen ringförmigen Lauffläche ist infolge
der großen Geschwindigkeit des Schneidorgans von mehr oder weniger untergeordneter
Wichtigkeit. Die Haare brauchen dann nämlich nur eine geringe Schlitzlänge zu durchschreiten,
um bereits abgeschnitten zu werden.
Έϊη weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen
Schneidplatte ist, daß die rundlaufende Vertiefung zwischen den konzentrischen Bahnen gleichzeitig
als eine Verstärkungsrille dienen kann und daß, abermals gegenüber der erwähnten bekannten
Schneidplatte gleichen Durchmessers, die Bahnen für das Schneidorgan infolge ihrer geringeren
Breite, welche auf das Vorhandensein der rundlaufenden Vertiefung zurückzuführen ist, weniger
der Durchbiegung unterliegen.
Es wird hier aber erwähnt, daß 'die erfindungsgemäße
Schneidplatte in der Praxis selbstverständlich nicht vom gleichen Durchmesser wie die
erwähnte bekannte Schneidplatte zu sein braucht und insbesondere bei Verwendung von mehr als
zwei konzentrischen Bahnen von größerem Durchmesser sein kann.
."Vorzugsweise bestehen die Öffnungen in den
Ringbahnen der Schneidplatte aus durchlaufenden Schlitzen, welche mit den beiden Enden in die
unterstützenden Seitenwände ausmünden. Soweit der Raum dies zuläßt, können gegebenenfalls diese
Ausmündungen trichterförmig erweitert sein, wodurch die Einführung der Haare erleichtert wird.
Ferner werden entsprechende Schlitze in den. Bahnen paarweise in Flucht liegend angebracht,
wodurch die Schlitze mittels eines Fräsers auf einfache Weise in einer einzigen Bearbeitung eingesägt
werden können.
Die rundlaufenden Vertiefungen zwischen den konzentrischen Bahnen können an verschiedenen
geeignet gewählten Stellen derart unterbrochen sein, daß diese Stellen als starre Verbindungsbrücken
zwischen den konzentrischen Bahnen dienen, insbesondere wenn die Schneidplatte aus
dünnem Material gestanzt und gepreßt wird.
Da auf diese Weise aber ein Verlust an wirksamer Rasieroberfläche (weniger Fangmöglichkeiten)
auftreten kann, ist es zweckmäßig, die rundlaufende Vertiefung aus einer ununterbrochen
durchlaufenden Rille bestehen zu lassen. In Abhängigkeit von der gewählten Form, dem
Material und der Materialstärke kann es zur Vermeidung der störenden Durchbiegung erforderlich
sein, den Boden und die Seitenwände der rillenförmigen Vertiefung derart verstärkt auszugestalten,
daß sie eine starre Bauart bilden, was zu der Starrheit 'des Ganzen sehr beiträgt.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen beispielsweise zur näheren Verdeutlichung
der Erfindung dargestellt.
In der Fig. 1 ist 1 die Schneidplatte eines
Trockenrasiergerätes, dessen an die Haut anzulegender Teil zwei konzentrische Biahnen 2 und 3
besitzt, die je mit Öffnungen 4 und einer Lauffläche' 5 bzw. 6 versehen sind. Die Bahnen 2 und 3
sind mittels einer rundlaufenden Vertiefung 7 voneinander getrennt, - während sich an die innere go
Bahn, 3 nach· dem Mittelpunkt hin eine mittlere (Einstülpung 8 anschließt. Die Öffnungen 4 in den
Biahnen 2 und 3 münden in die unterstützenden Seitenwände 9, 10 bzw. 11, 12 aus. In !diesem Beispiel
ist die mittlere Vertiefung 8 mit einem Boden 13 versehen. Gegebenenfalls kann sie bei einer
genügend starren Bauart des übrigen Teils der Schneidplatte weggelassen werden.
Vorzugsweise bestehen die Öffnungen in den Bahnen 2 und 3 aus von innen nach außen durchlaufenden
Schlitzen, wie es bei 14 und 15 angedeutet
ist, wodurch die wirksame Rasieroberfläche vergrößert wird. Sofern die Schlitze in den
beiden Bahnen in Flucht miteinander angebracht sind, können sie z. B. mittels eines Fräsers in
einer einzigen Bearbeitung eingesägt werden.
Um die erfindungsgemäße Schneidplatte in ausreichendem Maße starr zu machen, kann es erwünscht
sein, die beiden Bahnen durch Verstärkungsrillen od. dgl. zu verbinden. Die ringförmige
Vertiefung 7 kann zu diesem Zweck an verschiedenen Stellen, in der Fig. 1 z. B. bei 16, unterbrochen
sein. Bei Verwendung einer gestanzten Schneidplatte kann sie bei 16 z. B. normal durchlaufen.
Gegebenenfalls kann an dieser Stelle eine weitere Verstärkungsrille, in der Figur gestrichelt
und mit 17 angedeutet, angebracht sein, welche aus dem an die Haut anzulegenden flachen Teil
'der Schneidplatte vorspringt.
Dadurch aber, daß der Teil der Vertiefung 7 starr ausgebildet wird, z. B. durch genügend starke
Seiteruwände und Boden bei 18, werden gegenseitige
Verstärkungsverbindungen- zwischen den beiden. B'ahnen 2 und 3 überflüssig·, so daß die Vertiefung
7 ununterbrochen über den vollen Kreisumfang durchlaufen kann, was zur Erhöhung der
Rasierkapazität beiträgt. Gegebenenfalls erweiterte Ausmündungen der Schlitze sind ferner mit 19 angedeutet.
Ein geeignetes, zu der erfindungsgemäßen Schneidplatte gehörendes Schneidorgan ist in der
Fig. 2 mit 20 angedeutet. Es ist mit einer Anzahl aus einem flachen Teil 21 vorspringenden und in
verschiedenen voneinander getrennten konzentrischen Bahnen liegenden Schneidarmen 22 bzw. 23
versehen. Die gegenseitige Zusammenwirkung zwischen einem solchen Schneidorgan und der erfindungsgemäßen
Schneidplatte ist ohne weiteres einleuchtend. Mittels zweier Öffnungen 24 kann es mittels
einer mit Mitnehmerzapfen versehenen Achse oder auf eine andere bekannte Weise angetrieben
werden.
Da es im allgemeinen schwierig ist, die beiden Laufflächen 5 und 6 für dias Schneidorgan in der
Fig. ι genau in derselben Ebene liegenzulassen und diese Laufflächen außerdem grundsätzlich in
verschiedenen Ebenen gewählt sein können, ist ein Schneidorgan nach den Fig. 3 und 4 vorzuziehen.
In der Fig. 3 ist ein aus elastischem Material angefertigter Stern 25 verwendet, bei dem am Ende
der Arme je ein Meißel 26 befestigt ist. Auf diese Weise kann ein genaues Anliegen eines jeden
Meißels an der Lauffläche erreicht werden.
In der Fig. 4 sind sämtliche in derselben konzentrischen Bahn liegenden Schneidarme 27 bzw. 28
zu einem getrennten, mechanisch ein Ganzes bildenden Unterteil 29 bzw. 30 vereinigt. Die
beiden Teile werden mittels zweier Nocken und zweier Aussparungen 31 vom mittleren Teil aus
angetrieben, wobei die gegenseitige! Bewegungsmöglichkeit zwischen den beiden Teilen derart ist,
daß jeder sich auf der zugehörigen Lauffläche einstellen kann.
Zum Andrücken dieser Teile an die Lauffläche kann eine Feder verwendet werden-, welche in
Draufsicht von der in der Fig. 3 mit 25 angedeuteten Form sein kann. Es ist auch möglich, bei der
Ausführungsform nach Fig. 4 die Kopplung mittels Nocken und Aussparungen durch eine andere
Kopplung zu ersetzen, z. B. eine federnde Kopplung1 wie die nach der Fig. 3.
Claims (9)
- Patentansprüche:i. Schermaschine für Rasierschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß der an die Haut anzulegende Teil der Schneidplatte (1) zwei oder mehrere je mit Öffnungen und mit einer getrennten ringförmigen Lauffläche für ein auf einem Kreis bewegtes Schneidorgan versehene konzentrische Bahnen (2, 3) besitzt, die durch eine oder mehrere rundlaufende Vertiefungen (7) voneinander getrennt sind, wobei weiter innerhalb der inneren ringförmigen Bahn eine mittlere Vertiefung (8) vorhanden ist und die Öffnungen in den Bahnen in 'deren unterstützende Seitenwände ausmünden.
- 2. Schermaschine mit einer Schneidplatte nach Anspruch. I1 dadurch gekennzeichnet, daß die öffnungen in den ringförmigen Bahnen der Schneidplatte aus durchlaufenden Schlitzen bestehen, die mit den beiden Enden in die unterstützenden Seitenwände (9, ία bzw. 11,12) ausmünden.
- 3. Schermaschine mit einer Schneidplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Schlitze der einen Ringbahn zu Schlitzen der anderen Ringbahn so angeordnet sind, daß sie paar/weise in einer gemeinsamen Fluchtlinie liegen.
- 4. Schermaschine mit einer Schneidplatte nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die rundlaufende Vertiefung (7) der Schneidplatte als ununterbrochen durchlaufende Rille ausgebildet ist.
- 5. Schermaschine mit einer Schneidplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (18) und die Seitenwände (10, 11) der rundlaufenden Vertiefung (7) der Schneidplatte derart verstärkt ausgestaltet sind, daß die Ringvertiefung eine starre Bauart bildet.
- 6. Schermaschine mit einer Schneidplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das umlaufende Schneidorgan (20) mit einer Anzahl aus der Fläche eines Bodenteils (21) vorspringenden und in verschiedenen konzentrischen Bahnen arbeitenden Schneidarmen (22, 23) versehen ist.
- 7. Schermaschine mit einem Schneidorgan nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidarme gegenseitig federnd befestigt sind.
- 8. Schermaschine mit einem Schneidorgan nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils zu einer konzentrischen Bahn gehörenden Schneidarme einem gemeinsamen Träger (29 bzw. 30) zugeordnet sind.
- 9. Schermaschine mit einem Schneidorgan nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsamen Träger gegenseitig beweglich ■und "gegebenenfalls federnd gekoppelt sind.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenI 5509 10.53
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