DE894255C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen, insbesondere Nebenstellenanlagen, mit Waehlerbetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen, insbesondere Nebenstellenanlagen, mit Waehlerbetrieb

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DE894255C
DE894255C DED10439A DED0010439A DE894255C DE 894255 C DE894255 C DE 894255C DE D10439 A DED10439 A DE D10439A DE D0010439 A DED0010439 A DE D0010439A DE 894255 C DE894255 C DE 894255C
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DE
Germany
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relay
test
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Expired
Application number
DED10439A
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English (en)
Inventor
Herbert Maiwald
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Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
Original Assignee
Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/58Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite
    • H04Q3/62Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite for connecting to private branch exchanges
    • H04Q3/625Arrangements in the private branch exchange

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, insbesondere Nebenstellenanlagen, mit Wählerbetrieb Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, insbesondere Nebenstellenanlagen, mit Wählerbetrieb, in denen ein besetzt gefundener Teilnehmer nach seinem Freiwerden durch einen in Wartestellung befindlichen Leitungswähler über eine Prüfeinrichtung (Prüfverteiler) wieder belegt wird.
  • Es wurden bereits Anordnungen dieser Art vorgeschlagen, bei denen jedem Leitungswähler ein hochohmiger Widerstand zugeordnet war, über den die Prüfung und Belegung durch den Prüfverteiler erfolgte. Diese Ausführungsformen hatten jedoch den Nachteil, daß in den Fällen, in denen mehrere Leitungswähler gleichzeitig in Wartestellung standen, beim Freiwerden des gewünschten Teilnehmers der Prüfverteiler nicht mehr einwandfrei arbeitete. Die Erregung de3 in Reihe mit dem erwähnten hochohmigen Widerstand angeordneten Anreizrelais des Prüfverteilers reichte nämlich dann zu seinem Ansprechen kaum oder gar nicht aus, da auch noch über die parallel liegenden, zu den anderen wartenden Leitungswählern gehörigen hochohmigen Widerstände ein Stromfluß zustande kam. Das Anreizrelais sprach daher entweder verzögert an, so daß die Schrittgeschwindigkeit des Prüfverteilers nur gering war, oder es sprach überhaupt nicht an. Auch war ein sicheres Anziehen des Prüfrelais des Leitungswählers infolge der Verwendung der hochohmigen Widerstände nicht immer gewährleistet, so daß vorzeitige Verbindungsauslösungen möglich waren.
  • Durch die Erfindung ist eine Anordnung geschaffen, bei der der durch den Prüfverteiler bewirkte Prüfvorgang über ein jedem Leitungswähler zugeordnetes Sperrmittel, vorzugsweise einen Gleichrichter, eingeleitet und durch das PrCifrelais dieses Wählers über einen parallel zu dem Sperrmittel verlaufenden Stromkreis beendet wird.
  • Bei der neuen Anordnung wirken sich die an den besetzten Teilnehmeranschlüssen liegenden Prüfpotentiale wegen des besonders bei Gleichrichtern gegebenen hohen Sperrwiderstandes nicht mehr nachteilig auf den Anzug des Anreizrelais des Prüfverteilers aus, da dieses Relais jetzt bei Freiwerden eines besetzt gewesenen Teilnehmers nicht mehr über den erwähnten hochohmigen Widerstand, sondern statt dessen ' über den Gleichrichter in seiner Durchlaßrichtung, also nur über einen sehr niedrigen Widerstand anzuziehen braucht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar sind nur die für das Verständnis der Erfindung notwendigen Schaltmittel einer Nebenstellenanlage mit den für Teilnehmer besonderer Verkehrsberechtigung vorgesehenen Einrichtungen gezeigt. Insbesondere sind nur die über die Prüfader zu betätigenden Prüf- und Sperrmittel des Vorwählers VW und des Leitungswählers LW sowie der Prüfverteiler PTr veranschaulicht. Die anderen Mittel zur Herstellung und zur Auslösung von Verbindungen sind nicht dargestellt und auch nicht beschrieben, da die genannten Vorgänge bekannt sind.
  • Die Wirkungsweise der neuen Anordnung ist fol-. gende: Es sei angenommen, daß der Nebenstellenteilnehmer Ne i, dem der Vorwähler mit dem Trennrelais T i zugeordnet ist, über den Leitungswähler mit dem Prüfrelais P i angerufen wurde und sich im Gespräch befinde. In bekannter Weise wurde das Relais P i eingeschaltet über Erde an der gestrichelt angedeuteten c-Ader, Wicklungen II und I des Relais P i, c-Arm des Leitungswählers, c-Arm des Vorwählers, Wicklungen I und II des Relais T i, Batterie. Kontakt 2 p i ist daher geschlossen und hat durch Kurzschluß der hochohmigen Wicklung II des Relais P i den belegten Leitungswähler gegen weitere Belegung gesperrt.
  • Ferner sei angenommen, daß während des Bestehens dieser Verbindung ein Teilnehmer Na 2 des öffentlichen Netzes eine Verbindung zu dem bereits sprechenden Nebenstellenteilnehmer Ne i hergestellt und dabei z. B. den Leitungswähler mit dem Prüfrelais P 2 ebenfalls auf den das Relais T i enthaltenden Vorwähler eingestellt haben mag. In diesem Leitungswähler ist dann das nicht dargestellte, nur über einen Amtsübertrager beeinfiußbare Hilfsrelais TI 2 erregt und hat seinen Kontakt 3 tl 2 geschlossen, jedoch hat Relais P 2 nicht angesprochen, da. es durch die niederohmige Wicklung I des Relais P i überbrückt - ist. Kontakt 4 P 2 ist daher offen; der von dem Amtsteilnehmer Na 2 eingestellte Leitungswähler bleibt jedoch in Wartestellung.
  • Wird nun das vom Teilnehmer Ne i geführte Gespräch beendet, so löst der Leitungswähler mit dem Prüfrelais P i aus. Das Relais P i fällt daher ab und öffnet den Kontakt 2 P i. Über Erde, Kontakt ii d, Relais G, Gleichrichter Gl 2, Kontakt 3 tl 2, Wicklungen II und I des Relais P 2, c-Arm des Leitungswählers, c-Ader, c-Arm des Vorwählers, Wicklungen I und II des Relais T i, Batterie spricht Relais G im Prüfverteiler an und schließt seinen Kontakt 13 g. Damit schaltet es Relais J ein über Erde, Kontakt 13 g, 12 i, Wicklung I des Relais J, Batterie. Relais J legt seinen Kontakt 9 i nach io i um, öffnet i2 i und schließt 14 i. Der Magnet D spricht über Kontakt 1q. i an und schaltet die Schaltarme d' und d" des Prüfverteilers um einen Schritt weiter. Außerdem öffnet er seinen Kontakt ii d. Dadurch fällt Relais G ab und öffnet den Kontakt 13 g, worauf Relais J abfällt und mit Kontakt 14 i den Stromkreis für den Magneten D unterbricht. D fällt damit ab und schließt den Kontakt ii d. Darauf spricht Relais G wieder an, und das Spiel zwischen G, J und D wiederholt sich, bis der Schaltarm d' den fünften der von ihm bestrichenen Kontakte erreicht hat. Nachdem dann Relais G und danach Relais J abgefallen sind, spricht Relais P 2 an über Erde, Kontakt 9 i, Schaltarm d', Kontakt 3 tl2, Wicklungen II und I des Relais P 2, c-Arm des Leitungswählers, c-Ader, c-Arm des Vorwählers, Wicklungen I und II des Relais T i, Batterie. Relais P 2 schließt Kontakt 4 P 2 und stellt damit einen Kurzschluß für Relais G her über Erde, Kontakt 4 P 2, Wicklung II des Relais P 2, Kontakt 3 tl 2, Gleichrichter Gl 2, Relais G, Kontakt ii d, Erde. Das Spiel zwischen G, J und D igst dadurch unterbrochen, und der Prüfverteiler bleibt stehen. Durch Relais P 2 wird die Sprechverbindung vervollständigt, so daß nunmehr die Teilnehmer iUa 2 und Ne i miteinander sprechen können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, insbesondere Nebenstellenanlagen, mit - Wählerbetrieb, in denen ein besetzt gefundener Teilnehmer nach seinem Freiwerden durch einen in Wartestellung befindlichen Leitungswähler über eine Prüfeinrichtung (Prüfverteiler) wieder belegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der durch den Prüfverteiler bewirkte Prüfvorgang über ein jedem Leitungswähler zugeordnetes Sperrmittel, vorzugsweise einen Gleichrichter (G1), eingeleitet und durch das Prüfrelais (P) dieses Wählers über einen parallel zu dem Sperrmittel verlaufenden Stromkreis beendet wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB das zum Anlassen des Prüfverteilers dienende Anreizrelais (G) über den Gleichrichter (G1), der dem in Wartestellung stehenden Leitungswähler zugeordnet ist, erregt und beim Auftreffen des Prüfverteiler-Schaltarmes auf den genannten Leitungswähler durch das Prüfrelais (P) desselben kurzgeschlossen wird.
DED10439A 1951-10-18 1951-10-18 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen, insbesondere Nebenstellenanlagen, mit Waehlerbetrieb Expired DE894255C (de)

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