DE893835C - Handbetaetigter Motorschutzschalter - Google Patents

Handbetaetigter Motorschutzschalter

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Publication number
DE893835C
DE893835C DEST4265A DEST004265A DE893835C DE 893835 C DE893835 C DE 893835C DE ST4265 A DEST4265 A DE ST4265A DE ST004265 A DEST004265 A DE ST004265A DE 893835 C DE893835 C DE 893835C
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DE
Germany
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manually operated
motor protection
operated motor
protection switch
switch
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Expired
Application number
DEST4265A
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English (en)
Inventor
Otto Deissler
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SPINDLER DEISSLER STARKSTROM
Original Assignee
SPINDLER DEISSLER STARKSTROM
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H5/00Snap-action arrangements, i.e. in which during a single opening operation or a single closing operation energy is first stored and then released to produce or assist the contact movement
    • H01H5/02Energy stored by the attraction or repulsion of magnetic parts
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H73/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
    • H01H73/22Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electrothermal release and no other automatic release
    • H01H73/30Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electrothermal release and no other automatic release reset by push-button, pull-knob or slide

Landscapes

  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description

  • Handbetätigter-Motorschutzschalter Bei der Erfindung handelt es sich um einen handbetätigten Motorschutzschalter, bei dem .die Haltekräfte im Eins,Ghaltzustand erfindunrisgemäß über Dauermagnete hervorgerufen werden und beim Ausschalten von Hand .durch Verschiebung eines Dauermagnets eine abstoßende Wirkung in. Richtung der Ausschaltbewegung erzielt wird. Weiterhin wird erfindungsgemäß erreicht, daß beim Ausschalten über ein thermisches Relais oder maa-netisches Relais oder sonst einen Auslöser die Abdruckfeder in Richtung der Ausschaltbewegung lediglich die beweglichen Kontakte und. edleren Tragorgane bewegen muß., während die übrigen Konstruktionsteile in ihrer Einschaltlage verharren, wodurch eine rasche Ausschaltbewegung erreich: wird, da nur geringe Massen 7u beschleunigen sind. Die Erfindung zeigt Abb. I bis V. Durch den Einschaltdruckknopf r wird@der Waagebalken mit seinem Arm a und 3 über die Feder 4 der Einschalttaste so bewegt, d.aß ein. Dauermagnet 5 gegen .den Dauermagnet 6 so zu liegen= kommt, wie es. Abb. 1 zeigt. Der Dauermagnet 6 kann. seitlich verschoben werden, nicht .aber nach oben oder unten. Durch den Arm 3 des Waagebalkens wird der Ausschal-tdruckiknopf 7 über seine Feder 8 nach oben -bewegt und der Dauermagnet 6 seitlich nach rechts verschoben, so daß .die Magnetstellung entsprechend' Abb. I erreicht wird. Die Verschiebung des Magnets 6 erfolgt über den einerseits am Druckknopf ,befestigten und andererseits am Drehpun'kt des Waagebalkens gelegenen. Heibelarmi g, der mit seinem zweiten Hebelarm to um den Dauermagnet 6 greift. Über den Hebelarm i i,:der ebenfalls um den Drehpunkt 12 sich dreht, wird. der bewegliche Kontakt 13 mit .den feststehenden Kontakten 14 in Berührung gebracht und. :damit die Einschaltung vollzogen. Der Hebelarm: i i hat eine Aussparung 15-. Der Zylinder 16 wird über die Druckfeder 17 derart nach oben gedrückt, daß der Hebelarm i i den Zylinder nach rechts verschiebt und dadurch über die Kontaktdruckfeder 18 :die Einschaltung vornimmt. Die Abdruckfeder i9 wird dabei zusammengedrückt.
  • Wenn die Ausschaltung durchHand vorgenommen wird, dann wird über :den Aus-Druckknopf 7 der-. Hebelarm.9 :nach unten gedrückt und dadurch eine Verschiebung nach links des Dauermagnets vorgenommen, entsprechend Abb. II. Jetzt erfolgt eine abstoßende Kraft des Dauermagnets 5 vom Dauermagnet 6. Der Hebelarm i i macht eine: Schwenkuninach links, und die Abdruckfeder-ig bewegt den beweglichen Kontakt 13 nach links, und damit wird die Ausschaltung durchgeführt (s. Abb. IH). Nach Loslassen des An:s-Druckknopfes. geht dieser weiter durch die Feder 8 nach oben, und es findet eine-Rechtsverschiebung des Dauermagnets 6 statt. Ist der Schalter eingeschaltet, und der thermische Auslöser spricht an, dann muß eine Ausschaltung erfolgen, auch wenn diie Einschalt-,Drucktaste gedrückt ist (Freiauslösung) dies zeigt Abb. IV. Das thermische Relais besteht z. B. aus: einem Bimetallstreifen 2.o, der von einer Heizwicklung 21 erwärmt wird, die unmittelbar an der Zuleitung 2-3 .liegt. Nimmt der Stromkreis einen unzulässig honen Strom auf, dann. biegt sich :der Bimetallstreifen so durch, daß -der Zylinder 16 nach unten; bewegt wird, wobei ein Zusammendrücken der Feder 17 erfolgt. Der Zylinder 16 hebt die Überlappung mit dem Hebel ii auf und bewegt sich in :der Aussparung 15 nach links. Die Abidruckfeder 19 kann jetzt den beweglichen Kontakt 13 nach links. :bewegen und dadurch die Ausschabung erreichen. Die Abdruckfeder bewegt nur :dien. beweglichen Kontakt, während die übrigen Konstruktionsteile in, ihrer Ruhelage bleiben. An Stelle eines thermischen Relais kann auch ein magnetischer Auslöser vorgesehen oder eine Nullspannurngsauslösung eingebaut werden. Es ist auch eine Kombination dieser Auslös.eeinrichtung möglich. Dadurch, daß durch die Stellung des Druckknopfes noch -die Einschaltung angezeigt ist, aber bereits durch das thermische Relais Abschaltung erfolgte, kann man erkennen, daß eine selbsttätige Auslösung stattfand.
  • Die endgültige Ausschaltstellung des handbetätigten Motorschutzschalters wird nun durch Drücken auf .den Au@-Druckknopf vorgenommen. Dadurch wird der Hebelarm ii nach liinks: bewegt, und es erfolgt wieder eine Überlappung (Verklinkung) zwischen Zylinder 16 und Hebelarm i i, da die Feder 17 den Zylinder 16 nach oben bewegt -(Abb. V).- Wird nun der Aus - Druckknopf freigegeben,_ dann tritt die bereits o:benerwä'h@nte Verschiebung des Dauermagnets nach rechts ein.

Claims (3)

  1. PATENTtiNSPEUCHE: i. Handbetätigter Motorschutzschalter, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltekräfte beim Einschalten,durch Dauermagnete hervorgerufen werden und beim Ausschalten durch Verschieben eines Dauermagnets eine abstoßende Kraft zwischen den Dauermagneten in Richtung der Ausschaltbewegung eintritt.
  2. 2. Handbetätigter Motorschutzschalter nach Anspruch i, diaidurch gekennzeichnet,, :daß auch beim Festhalten des Ein-Druckknopffes eine Auslösung erfolgt.
  3. 3. Handibetätigter Motorschutzschalter nach Anspruch i und 2,, dadurch gekennzeichnet, .daß zur selbsttätigen Auslösung ein f'herrnisches Relais oder ein magnetisches Relais, ebenso ei-ne Nullspannungsauslösevorrich.tung verwendet werden kann, soweit erforderlich auch eine Kombination dieser, Auslöseeinrichtungen -möglich ist. q.. Handibetätigter Motorschutzschalter nach Anspruch 1, 2 und' 3, dadurch gekennzeichnet, d.aß .die Ausschaltung beim, Ansprechen der Auslösevorrichtung nur eine Verschiebung des fbeweglichen Kontaktes und dessen unmittelbare Halteorgane notwendig macht, während die übrigen Konstruktionsteile, wie Druckknopf, Dauermagnete, Waagebalken usw.o nicht bewegt zu werden brauchen, um .eine rasche Ausschaltbewegung zu erzielen.
DEST4265A 1951-12-25 1951-12-25 Handbetaetigter Motorschutzschalter Expired DE893835C (de)

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