DE506753C - Magnetisch-thermisch ausloesbarer UEberstromschalter mit Frei- und Handausloesung - Google Patents

Magnetisch-thermisch ausloesbarer UEberstromschalter mit Frei- und Handausloesung

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DE506753C
DE506753C DEJ38661D DEJ0038661D DE506753C DE 506753 C DE506753 C DE 506753C DE J38661 D DEJ38661 D DE J38661D DE J0038661 D DEJ0038661 D DE J0038661D DE 506753 C DE506753 C DE 506753C
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Germany
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DEJ38661D
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H73/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
    • H01H73/48Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having both electrothermal and electromagnetic automatic release
    • H01H73/56Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having both electrothermal and electromagnetic automatic release reset by push-button, pull-knob or slide

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen magnetisch-thermisch auslösbaren Überstromschalter mit Frei- und Handauslösung. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die zur Stromschließung und Stromunterbrechung dienende Kontaktbrücke zwei in der Längsrichtung angeordnete, mit je zwei untereinanderliegenden Nasen (erstere zur Freiauslösung und letztere zur Schaltung bestimmt) versehene federnde Schaltbänder trägt. Durch die Erfindung wird ein einfacher und übersichtlicher Aufbau des Gesamtschaltermechanismus in einem beengten Raum, wie er bei Stöpselschaltern vorhanden ist, erreicht.
Auf der Zeichnung zeigen die Abb. 1 und 2 eine Ansicht und eine Draufsicht des Schalters.
Abb. 3 bis 7 stellen Einzelheiten dar.
Beim Einschalten des Automaten wird der Druckknopf c in das Gehäuse gedrückt, wobei sich der untere Teil des Druckknopfes auf die oberen Nasen δ(1) der federnden Schaltbänder δ aufsetzt. Da die federnden Schaltbänder b an der Kontaktbrücke α fest verbunden sind, wird beim Eindrücken des Druckknopfes c, da dieser gleichzeitig mit seinem unteren Teile die Schaltbänder δ nach unten drückt, auch die Kontaktbrücke α mit in die Schaltstellung gezogen, wobei sich die unteren Nasen δ<2) in das feststehende Schalthalteteil δ<3> verklinken.
Ist nun noch Kurzschluß bzw. Überstrom in der Leitung, so wird bei Berührung der Kontakte «(2> der Magnetkern d sofort wieder von der Magnetspule η eingezogen und schiebt mit seinem konischen Teil d^ die ebenfalls am unteren Ende b ^ konisch ausgebildeten Schaltbänder δ auseinander, wobei die Nasen b W vom unteren Teil des Druckknopfes c wieder abgleiten; auch dann, wenn man den Druckknopf noch in eingedrückter Stellung festhält, schaltet der Automat sofort wieder aus (Freiauslösung).
Bei thermischer Auslösung gleitet das Wärmeglied f von der Nase gW des in seinen Außenseiten wie der Magnetkern d geformten und unter Federdruck im Magnetkern d verschiebbar in Schlitzen d^ gelagerten Auslösungsrahmens e ab, so daß dieser nach vorwärts schnellt und gleichfalls wie der Magnetkern d die federnden Schaltbänder auseinander und somit diese von der Arretierung des Schalthalteteils δ W herunterdrückt und ausschaltet.
Bei Handausschaltung wird das Wärmeglied f durch einen am unteren Ende mit schräg gestellter Nocke k (2> versehenen Druckstift kW ebenfalls von der Nase e^ abgedrückt und somit der Apparat ausgeschaltet. Durch den am unteren Ende des Druckknopfes befindlichen Stößelstift g wird der Schaltrahmen e in jedem Falle wieder in seine richtige Schaltlage beim Einschalten gedrückt.
Zur Einschaltung sei folgendes gesagt: Die Druckflächen der Nasen δ*1' an den federnden Schaltbändern b sind so breit gehalten, daß der Drucknopf c, wenn die unteren Nasen δ'2) über den Schalthalteknopf δ<3> gedrückt werden, noch nicht von den Nasen δ'1) abschnappen.
Der Magnetkern d bzw. der zur thermischen Auslösung eingebaute Schaltrahmen e schieben dann bei der Auslösung, auch bei Freiauslösung, die Halteschaltbänder δ so weit auseinander, daß in jedem Falle die federnden Schaltbänder δ ausgelöst und der Apparat ausgeschaltet wird.
Die Abb. 5 bis 7 zeigen ein Schaltband b,
bei dem die Nase b W zur leichteren Einklinkung beweglich angeordnet ist.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    i. Magnetisch-thermisch auslösbarerÜberstromschalter mit Frei- und Handauslösung, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Stromschließung und Stromunterbrechung dienende Kontaktbrücke (a W) zwei in der Längsrichtung angeordnete, mit je zwei untereinanderliegenden Nasen, erstere (δ W)
    zur Freiauslösung und letztere (δ I2)) zur Schalthaltung bestimmt, versehene federnde Schaltbänder (δ) trägt.
  2. 2. Überstromschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der untere
    »5 Teil des Druckknopfes (c) sich beim Einschalten auf die oberen Nasen (δW) der Schaltbänder (δ) setzt und somit Schaltbänder (δ) und Kontaktbrücke (a) in die Schaltstellung drückt, in der sich die am Ende der Schaltbänder (δ) befindlichen Nasen (δ(2>) mit einem Schalthalteteil (δ<3)) verklinken.
  3. 3. Überstromschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einschalten unter Überstrom der Magnetkern (d) die Schaltbänder (b) durch seinen konisch geformten Teil (^W). so auseinanderdrückt, daß die unteren Nasen (δ(2>) vom Schalthalteteil (δ(3)) unddieoberenNasen(6W) vom Druckknopf (c) abgleiten.
  4. 4. Überstromschalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetkern (d) in seinem konischen Teile durchgehend und in seinem zylindrischen Schaft bis zur Hälfte geschlitzt ist und in diesem Schlitz ein mit Sperrnase versehener, in seinen Außenformen wie der Magnetkern (d) gestalteter, unter Federdruck gespannter Schaltrahmen (e) verschiebbar liegt, welcher nach Freigabe seiner Sperrnase (eW) durch das Wärmeglied (f) aus dem Magnetkern {d) sich herausschiebt, um die Schaltbänder (b) am konisch ausgetragenen Ende (δ W) auseinanderzudrücken und somit den Schalter auszulösen.
  5. 5. Überstromschalter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltrahmen (e) von einem mit dem Druck-
    . knopf (c) verbundenen Druckstift (g) beim Einschalten in die im Magnetkern befindlichen Schlitze zurückgedrückt und mit seiner Sperrnase (eW) unter die arretierende Klinke (f W) geführt wird.
  6. 6. Überstromschalter nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Schaltbändernasen (δ(2)) beweglich sind (Abb. 5 bis 7).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEJ38661D 1929-07-11 1929-07-11 Magnetisch-thermisch ausloesbarer UEberstromschalter mit Frei- und Handausloesung Expired DE506753C (de)

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