DE89337C - - Google Patents
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- DE89337C DE89337C DENDAT89337D DE89337DA DE89337C DE 89337 C DE89337 C DE 89337C DE NDAT89337 D DENDAT89337 D DE NDAT89337D DE 89337D A DE89337D A DE 89337DA DE 89337 C DE89337 C DE 89337C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F15/00—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
- G07F15/06—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity with means for prepaying basic charges, e.g. rent for meters
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- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. W
Vorliegende Erfindung betrifft einen Selbstverkäufer für Gas, Wasser, Elektricität u. s. w.
Fig. ι zeigt denselben in der Rückansicht.
Fig. 2 ist die zugehörige Vorderansicht.
Fig. 3 zeigt einen Theil der Fig. 2.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie a-a in Fig. 2, wobei ein Theil des Mechanismus fortgelassen
ist. .
Fig. 5 zeigt einen Theil von Fig. 1 und 2 im Längsschnitt.
Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie b-b in Fig. 2.
Der Apparat besteht aus einem Vorausbezahlungsgetriebe, welches durch Einfügen einer
Münze in einen Münzeinwurf ausgelöst wird. Dieser enthält ein Hauptrad A, das unter dem
Einflufs zweier bei B1 gelagerten Sperrhaken B
und -S2 steht. Der Sperrhaken B befindet sich für gewöhnlich im Eingriff mit den am
Hauptrade angebrachten Stiften oder Ansätzen^.2,
während der Sperrhaken B2 unterhalb einer
Scheibe oder eines Münzträgers C mit Einschnitten oder Aussparungen C1 ruht, in welche
letzteren der Sperrhaken B'2 eintreten mufs, bevor der Sperrhaken B aufser Eingriff mit
dem Hauptrad A gelangen kann. Die Einschnitte oder Nuthen sind so angeordnet, dafs
sie dem zweiten Sperrhaken J32 gegenüberstehen, wenn der Münzschlitz C2 in der Scheibe
oder dem Münzträger C dem Münzeinwurf gerade gegenübersteht. Wird jetzt bei D eine
Münze eingefügt, so wird sie so lange auf dem Umfange der Scheibe C liegen, bis der in
letzterer befindliche Schlitz ihr gegenüber gebracht wird. Die Münze wird dann in den
Schlitz eintreten und von der Scheibe C mitgenommen werden, die ihrerseits mittelst eines
Handgriffes von aufsen her in Umdrehung versetzt wird. Infolge dessen wird sich das
Hauptrad drehen, indem die eingeworfene Münze auf Vorsprünge oder Ansätze A 3 einwirkt.
Die Drehung des Hauptrades beträgt zweckmäfsig etwa eine halbe Umdrehung,
worauf das Hauptrad A wieder gesperrt wird, indem die Sperrhebel ihre ursprüngliche Stellung
wieder einnehmen. Das Einfügen der Münzen kann wiederholt und so das Hauptrad A immer wieder-um denselben Betrag gedreht
werden, wie beim Einwurf der ersten Münze.
Das um die Welle des Münzenträgers C drehbare Hauptrad A greift mittelst seiner Zähne F
in ein Kegelrad G ein, welches lose auf der Welle G1 sitzt. Auf letzterer sitzt ebenfalls
lose ein Rohr oder ein Cylinder F1 mit Zahnrad F'2, welches mit dem gewöhnlichen Zeigerwerk
der Mefsvorrichtung im Eingriff steht. An dem Kegelrad G ist das eine Ende H1
einer Drahtschraube H befestigt, welche beim Einwurf einer Münze in leicht verständlicher
Weise in Umdrehung versetzt wird. Auf der Welle G1 befindet sich ein Anschlag oder Ansatz
H'2, der durch einen Schlitz F3 des Cylinders
F1 hindurchgeht. Der Ansatz H'2 kann
sich auf der Welle G1 frei drehen, aber nicht frei seitlich bewegen. Erst wenn das Haupt-
rad A durch Einfügen einer Münze in Umdrehung versetzt wird, so wird der Ansatz H'2
mittelst des Kegelrades G und der Schraube H seitlich verschoben. Dadurch wird ein Knaggen
oder dergl. freigegeben, welcher ein Ventil, einen Hahn oder eine sonstige Absperrvorrichtung
. bethätigt und so die Zufuhr freigiebt.
Bei dieser Bewegung des Ansatzes H2 ist
dessen Drehung dadurch verhindert, dafs er in dem Schlitz Fs des Cylinders F1 gleitet. Letzterer
ist durch ein Zahngetriebe mit der Mefsvorrichtung verbunden; indessen können zu
diesem Zweck selbstverständlich auch andere Mechanismen, z. B. Parallelstangen oder dergl.,
verwendet werden.
Wenn der Ansatz H'2 seinen der Anzahl der eingeworfenen Münzen entsprechenden Weg
zurückgelegt hat, so wird der Cylinder F1 von der Mefsvorrichtung aus in solcher Richtung
in Umdrehung versetzt·, dafs der Ansatz H2
auf dem Schraubenwege zu seiner Anfangsstellung wieder zurückkehrt und dadurch die
Zufuhr wieder absperrt. In den Fig. ι und 4 ist ein Knaggen J dargestellt, welcher beim
Rückwege des Ansatzes H'2 von demselben angehoben wird, um das Ventil J1 zu schliefsen.
Da der Ansatz bei der Bewegung des Münzmechanismus den Knaggen verläfst, so gelangt
der Ansatz / in Berührung mit einem Ansatz des Knaggens /und drückt letzteren abwärts, wodurch
das Oeffhen des Ventils gesichert wird.
Wenn eine Aenderung im Preise für das Gas, das Wasser, die Elektrizität oder dergl.
eintreten soll, so bewirkt man die entsprechende Einstellung des Apparates dadurch, dafs man
ein anderes Getriebe zwischen das Hauptrad A und zwischen die Mefsvorrichtung und den
Abschlufsmechanismus einsetzt. In der Zeichnung ist ein derartiges Rad K in einer beweglichen
Console oder einem Lager K1 dargestellt. Diese Console oder das Lager K1 ist
in einem Schlitz K'2 verschiebbar und kann in jeder Stellung durch eine Stellschraube K3
festgestellt werden.
Vor einer Zeigerscheibe L& ist ein Zeiger L
(Fig. 1) verschiebbar, der an einer Stange angebracht ist, die sich gleichmäfsig mit dem
Anschlag oder Ansatz H'2 verschiebt und stets dessen jeweilige Stellung anzeigt. Auf diese
Weise kann man erkennen, welcher Betrag an Gas, Wasser, Elektricität oder dergl. noch unverbraucht
ist.
Mit der Stange L1 und der Welle G1 verschiebt
sich ein Bolzen Z,2, welcher in den Münzeinwurfschlitz D hineingelangt, wenn eine
vorher bestimmte Anzahl von Münzen in den Apparat eingefügt ist. Auf diese Weise wird
das weitere Einwerfen von Münzen so lange verhindert, bis der Bolzen L'2 von der Mefsvorrichtung
zurückgezogen ist.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Selbstverkäufer bestimmter Mengen von Gas, Wasser, Elektricität oder dergl., gekennzeichnet durch eine nach Auslösung durch Münzeneinwurf in Umdrehung versetzte Schraube und einen mit Längsschlitz versehenen, von dem Mefswerke in Umdrehung versetzten Cylinder, auf dessen Achse ein in die Schraube und in den Cylinderschlitz eingreifender Anschlag oder Ansatz so angeordnet ist, dafs er in der einen Richtung verschoben wird, wenn die Schraube gedreht wird, und dafs er unter gleichzeitiger Absperrung der Zufuhr in seine Anfangsstellung zurückkehrt, wenn der Cylinder gedreht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89337C true DE89337C (de) |
Family
ID=361158
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89337D Active DE89337C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89337C (de) |
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