DE891702C - Anordnung zur Fernversorgung unbemannter AEmter mit Betriebsstroemen - Google Patents

Anordnung zur Fernversorgung unbemannter AEmter mit Betriebsstroemen

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DE891702C
DE891702C DES24908A DES0024908A DE891702C DE 891702 C DE891702 C DE 891702C DE S24908 A DES24908 A DE S24908A DE S0024908 A DES0024908 A DE S0024908A DE 891702 C DE891702 C DE 891702C
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Expired
Application number
DES24908A
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Inventor
Walter Wild
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/44Arrangements for feeding power to a repeater along the transmission line

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

  • .Anordnung zur Fernversorgung unbemannter Ämter mit Betriebsströmen Bei der Nachrichtenübermittlung über lange Strecken ist es erforderlich, in verhältnismäßig geringen Abständen Verstärkerämter einzuschalten. Diese Verstärkerämter haben einen großenBetriebsstrombedarf, insbesondere fürHeizung undAnodenströme der Röhren, und wurden daher bisher in der Regel aus den örtlichen Stromversorgungsnetzen gespeist. Dies erforderte Wartung durch besonderes Bedienungspersonal, so daß mit wachsender Zahl der Verstärkerärnter die Betriebskosten einer solchen Fernmeldeleitung sich beträc'htlic'h erhöhten.
  • Es. ist daher schon vorgeschlagen worden, die Verstärkerämter zentral an eine besondere Stromversorgungsleitung anzuschließen und über diese Leitung die angeschlossenen Ämter auch zu Überwachen. Ferner wurde schon angeregt, statt besonderer Leitungen zur Stromversorgung der Verstärkerämter die Fernmeldekabel selbst heranzuziehen, was zu einer erheblichen'EinsparungvonLeitungen, d. h. Anlagekosten, führt. Infolge der verhältnismäßig großen über das Kabel zu übertragenden Leistungen und der verhältnismäßig geringen in einer einzigen für Nachrichtenzwecke benutzten Leitung zur Verfügung stehenden Querschnitte ist man gezwungen, eine große Anzahl, gegebenenfalls sogar die gesamten dem Nachrichtenverkehr dienenden Leitungen eines Kabels zur Übertragung der Betriebsströme heranzuziehen. Es liegt nahe, seiner geringeren Beeinflussung der Nachrichtenkanäle wegen, Gleichstrom zur Betriebsstromversorgung zu benutzen. Es ist aber auch schon vorgeschlagen worden, statt eines, Gleichstroms Wechselstrom zu verwenden, weil man dann die Übertragungsleitungen erdfrei betreiben und mit einfacheren Mitteln eine für die Übertragung günstigere Spannung wählen kann, während man bei Gleichstrom in der Wahl der Spannungen durch Anodenspannung und Heizspannung der Vers.tärkerämter sehr beschränkt ist, wenn man nicht Wechselrichter oder rotierende Umformer in den unbemannten. Verstärkerämtern aufstellen will. Die Verwendung von Wechselrichtern und Kommutatormaschinen in unbemannten Ämtern ist jedoch mit erheblichem Risiko verbunden, so @daß sich dieser Weg nicht empfiehlt.
  • Die Benutzung von Wechselstrom zur Versorgung der Verstärkerämter mit Betriebsströmen macht besondere Vorkehrungen erforderlich, um die Beeinflussung der Nachrichtenkanäle durch den auf den gleichen Leitungen übertragenen Wechselstrom zu verhindern. Dies gilt insbesondere für niederfrequent betriebene Leitungen, auf denen Nachrichtenkanäle hoher Übertragungsgüte liegen, also z. B. für Rundfunkleitungen, die vielfach im gleichen Kabel mit Trägerfrequenzleitungen verlegt sind. Namentlich die Oberwelligkeit des Wechselstroms führt naturgemäß zu störenden Nebengeräuschen. Um sie niedrig zu halten, hat man schon vorgeschlagen, statt einer Übertragung mit 5o Hz eine solche mit r6=/3 Hz zu verwenden, so daß wenigstens die Grundwelle noch unterhalb des übertragenen niederfrequenten Frequenzbandes liegt.
  • Alle diese Maßnahmen genügen jedoch nicht, wenn es sich um Übertran ngsleitungen handelt, für -die die internationalen Vorschriften einen Übertragungsbereich von 30 Hz bis 15 kHz und besonders hohe Störungs.frei'heit vorschreiben. Wenn in einem Kabel eine derartige Leitung vorhanden ist, so müßte auf die Betriebsstromübertragung mit Hilfe von Wechselstrom verzichtet werden.
  • Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gesetzt, auch über Kabelstrecken mit Nachrichtenkanälen höchster Güte die Fernstromversorgung mit Betriebsströmen mit Hilfe von Wechselströmen zu e rmöglichen. Gemäß der Erfindung werden die Nachrichtenkanäle hoher Störungsfreiheit in die inneren Lagen vieladriger Kabel verlegt und diese Lagen. von der Übertragung der Betriebsströme ausgenommen. Dies ist bei Wechselstrom um so leichter möglich, als der verfügbare Querschnitt der äußeren Lagen durch Erhöhung der Übertragungsspannung ausreichend gemacht werden kann, sä daß der Ausfall der inneren Lagen querschnittsmäßig nicht ins Gewicht fällt.
  • Die Kern- und Innenlagen der, Kabel besitzen keineErdaußenkopplungen, da sie, durch die Außenlagen abgeschirmt sind. Störungen durch die Stromversorgungsspannung werden aber zum größten Teil nur über die Erd'außenkopplungen derLeitungen ermöglicht. Da die Leitungen im übrigen selbst ganz von den Betriebsströmen frei gehalten sind, so können auch die Längsunsymmetrien der Leitungen selbst keine Störungen mehr hervorrufen, und die .durch Kopplungen aus den Außenlagen des Kabels hervorgerufenen Störungen infolge dieser Längsunsymmetrien lassen sich nötigenfalls durch einen einfachen. konzentrierten Ausgleich genügend klein halten.
  • Bei aus Vierern aufgebauten vieladrigen Kabeln werden irrweiterer Ausgestaltung der Erfindung die' Kernvierer zur Übertragung der Nachrichtenkanäle höchster Güte herangezogen und nur die Vierer der Außenlagen zur Übertragung der Betriebsströme benutzt. In an sich bekannter Weise kann man eine %veitere Verbesserung dadurch erzielen., daß man für die Übertragungskanäle 'höchster Güte die Phantomkreise der Kernvierer benutzt. Schließlich ist es auch noch zweckmäßig, die Leitungen hoher Übertragungsgüte mit Übertragern hoher Symmetriedämpfung abzuschließen, damit nicht über kapazitive Unsymmetrien der Übertrager Störungen in diese Leitungen gebracht werden. In an :sieh bekannter, Weise kann diese hohe Symmetriedämpfung der Übertrager z. B. durch doppelte Schirmung erreicht werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Anordnung zur Fernversorgung unbemannter Ämter, insbesondere Verstärkerämter, mit Betriebsströmen über vieladrige Fernkabel, die Leitungen für große Störungsfreiheit erfordernde Nachrichtenkanäle, z. B. Rundfunkübertragungsleitungen 'hoher Güte, enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachrichtenkanäle hoher Störungsfreiheit in die inneren Lagen der vieladrigen Kabel verlegt und diese Lagen von der Übertragung der Betriebsströme ausgenommen sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß als Nachrichtenkanäle hoher Störungsfreiheit Leitungen der Kernlage eines vorzugsweise aus Vierern aufgebauten vieladrigen Kabels benutzt und nur die Leitungen der Außenlagen zur Übertragung der Betriebsströme herangezogen sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Nachrichtenkanäle hoher Störungsfreiheit die Phantomkreise der Kernvierer benutzt sind. q.. Anordnung nach Anspruch z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen für hohe Störungsfreiheit mit Leitungsübertragern hoher Symmetriedämpfung vorzugsweise mit doppelt geschirmten Übertragern abgeschlossen werden.
DES24908A 1951-09-25 1951-09-25 Anordnung zur Fernversorgung unbemannter AEmter mit Betriebsstroemen Expired DE891702C (de)

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