DE89169C - - Google Patents

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DE89169C
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locking pin
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/08Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only
    • B61L23/10Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only manually operated, e.g. block arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Oktober 1895 ab.
Bei Eisenbahnsignalen, die von einer durchgehenden Streckenblocksicherung abhängig sind, wird verlangt, dafs:
a) die Blocktaste erst dann zur Freigabe der in der Fahrrichtung zurückliegenden Station niedergedrückt werden kann, nachdem das durch das Hochgehen des Blockirungsstiftes freigewordene Signal auf »Fahrt« und wieder zurück auf »Halt« gestellt worden ist;
b) ein durch das Hochgehen des Blockirungsstiftes freigewordenes Signal nur einmal auf »Fahrt« gestellt werden kann.
Diese Bedingungen soll die den Gegenstand der Erfindung bildende Sperrvorrichtung erfüllen.
In dem für mehrere Hebel gemeinsamen Bock α (Fig. 1) ist an einem Lagerstück b um den Punkt ο drehbar der Hebel c gelagert, der in dem Weichen- und Signalstellwerke die Verschlufsstangen bewegt und die Signalhebel zur Bedienung freigiebt. Am Signalhebel selbst wiederholt sich der Vorgang an der Sperrvorrichtung derart, dafs dem Umlegen des Fahrstrafsenhebels c auf »Fahrt« und »Halt« ein Umlegen des Signalhebels in dem gleichen Sinne entspricht. Es mufs also:
zu a) Hebel c erst nach unten und dann wieder zurück in die waagrechte Lage bewegt worden sein, bevor der Blockirungsstift nach unten gedrückt werden kann;
zu b) Hebel c nach dem Hochgehen des Blockirungsstiftes nur einmal nach unten bewegt werden können.
Die diese Bedingungen erfüllende Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem unterhalb der Blockstange d befindlichen Sperrstift e mit einer an ihm befestigten Hakenfeder h, einem in die Höhlung des Sperrstiftes eingefügten zweiten Sperrstift g mit einem Einschnitt in seinem unteren Ende, einem mit dem Hebel verschraubten Sperrstück i mit einer Nase / und einer Stufe k. Der Sperrstift e ist von einer Schraubenfeder f, der Sperrstift g von einer Schraubenfeder f1 umgeben.
i. Befindet sich die Vorrichtung in der Ruhelage, so hält die niedergegangene Blockstange d den Sperrstift e in seiner tiefsten Stellung fest, bei welcher dieser vor der Nase Im des Sperrstückes i steht: Hebel c kann nicht nach unten bewegt werden.
Wird behufs Freigabe des Fahrstrafsenhebels die Blockstange d auf elektrischem Wege freigemacht, so steigt der Sperrstift e unter der Wirkung der bei seinem Niedergange angespannten Feder f an und der Hebel c wird frei (Fig. 2). Beim Hochgehen des Sperrstiftes e schleift die Spitze η der Hakenfeder h über die Stufe k am Sperrstück i hinweg und setzt sich auf dieselbe auf (Fig. 2). Der Sperrstift e kann daher nicht niedergedrückt werden.
Auch wenn mit dem Niederbewegen des Hebels c zwecks Freigabe des Signalhebels für die Stellung auf »Fahrt« die Hakenfeder h durch die Kante A:1 des Sperrstückes i oberhalb der Stufe k zur Seite gedrückt wird, können die Stifte e und d noch nicht niedergedrückt werden, weil sich die bogenförmige Fläche m der Nase Z unter die Stifte e und g
geschoben hat (Fig. 3). Soll das Niederdrücken erfolgen, so mufs erst Hebel c wieder in die waagrechte Lage zurückgebracht werden, wobei die Fläche m die Stifte e und g verläfst (s. Fig. 4 und 5). Die Bedingung a) ist sonach erfüllt.
■ 2. Wird nach elektrischer Freigabe des Signals, Hochgehen der Blockstange aiund des Sperrstiftes e (Fig. 2) Hebel c auf »Fahrt« gelegt (Fig. 3), so drückt die Kante k1 an dem Sperrstück 2 die Hakenfeder h zur Seite, die Kante ρ an der letzteren verläfst den Einschnitt des Stiftes g und dieser geht durch sein Eigengewicht und den Antrieb der Feder f1 abwärts, bis er auf die Fläche m trifft. Wird darauf Hebel c auf »Halt« zurückgelegt, so gleitet m unter g fort und g sinkt bis auf i herab, so dafs bei dem Versuch, den Hebel c nochmals auf »Fahrt« umzulegen, die Nase / gegen den Stift g stofsen und das Umlegen verhindern würde. Dieser Zustand kann nur dadurch beseitigt werden, dafs mittelst der Blocktaste und der Blockstange d der Sperrstift e niedergedrückt wird, wobei die Hakenfeder h am Stift g niedergeht^ bis ihre Kante ρ wieder unter den Ausschnitt von g springt und dadurch den inneren Sperrstift g mit dem äufseren Sperrstift e kuppelt (Fig. 5 und 1). Mit dem Niederdrücken der Blockstange d in seine tiefste Lage tritt aber zugleich die selbstthätige Sperrung des Stiftes e ein, so dafs dieser erst wieder hochgehen kann, nachdem zum zweiten Male Stange d elektrisch hochgehoben ist. Damit ist auch die Bedingung b) erfüllt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Selbstthätige Sperrvorrichtung für Weichen- und Signalstellwerke, gekennzeichnet durch die Vereinigung eines unter der Wirkung einer Schraubenfeder stehenden Stiftes, e, einer an diesem befestigten Hakenfeder Hn und eines an dem Verschlufshebel c befestigten SperrstUckes / mit Stufe k und Nase / m in derartigem Zusammenspiel, dafs dem Niederdrücken des nach Anheben der Blockstange d aufgestiegenen Sperrstiftes e das sich auf die Stufe k aufsetzende Ende η der Feder h und andererseits nach geschehener Niederbewegung des Verschlufshebels die unter den Stift e tretende Nase Im widersteht.
    An einer Sperrvorrichtung nach Anspruch 1 ein in den Hohlraum des Sperrstiftes e eingefügter zweiter Sperrstift g mit Feder y1 und Einschnitt an seinem unteren Ende mit der Wirkung, dafs nach Niederbewegen des Verschlufshebels c und nach dem durch Abdrücken der Hakenfeder h erfolgten Freiwerden des Sperrstiftes g bei dem darauffolgenden Zurückführen des Hebels c in die waagrechte Stellung der Sperrstift g bis auf ζ herabfällt und infolge dessen das abermalige Niederbewegen des Verschlufshebels c erst dann gestattet, nachdem beim Niedergange von Blockstange d und Sperrstift e die Hakenfeder durch Eintritt in den Einschnitt von g die Sperrstifte e und g mit einander gekuppelt hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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