DE89139C - - Google Patents
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- DE89139C DE89139C DENDAT89139D DE89139DA DE89139C DE 89139 C DE89139 C DE 89139C DE NDAT89139 D DENDAT89139 D DE NDAT89139D DE 89139D A DE89139D A DE 89139DA DE 89139 C DE89139 C DE 89139C
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- straw
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F29/00—Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
- A01F29/02—Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like having rotating knives with their cutting edges in a plane perpendicular to their rotational axis
- A01F29/04—Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like having rotating knives with their cutting edges in a plane perpendicular to their rotational axis with feeding direction transverse to axis
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Threshing Machine Elements (AREA)
- Crushing And Pulverization Processes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf die besondere Construction einer Häckselmaschine, bei
welcher das Stroh nicht nur zerkleinert, sondern auch gleichzeitig gequetscht wird, und
zwar in einem einzigen Durchgange durch die Maschine.
Auf einem Holzgestell a, in welchem ein
kleines Gebläse b angeordnet ist, befindet sich, in den eisernen Seitenwänden c gelagert, ein
Walzensystem von einer grofsen und einigen mit dieser zusammen arbeitenden kleineren
Walzen (d bezw. e, f, g und h), welches das ihm durch einen in der Strohlade k befindlichen
Gurt i zugeführte Stroh zerschneidet und zerquetscht, so dafs dasselbe als weich
gequetschter Häcksel innerhalb des Untergestelles herabfällt und hier durch das Gebläse
b sortirt und gereinigt wird.
Zur Erreichung dieser Doppelarbeit sind die Walzen am Umfange abwechselnd mit schwachen
höheren und breiten tieferen Längszahnungen versehen, welche gegenseitig vermöge
der Zahnungen in Eingriff stehen, und wobei nun die höheren Zahnungen das Zerschneiden,
die tieferen Zahnungen das Quetschen bewirken.
Am vortheilhaftesten werden diese Walzen derart hergestellt, dafs auf Wellen einzelne
Gufsscheiben / aufgeschoben und verkeilt werden, zwischen denen Stahlscheiben m von etwa
2 mm Stärke, welche scharf oder stumpf sein können, eingeschoben sind. Der Durchmesser
der Stahlscheiben ist um ein geringes Mais gröfser als derjenige der Gufsscheiben. Die Zahntheilung
ist bei allen Walzen bezw. deren einzelnen Scheiben gleich, so dafs dieselben in einander greifen können wie Zahnräder.
Die Stahlscheiben auf den kleineren Nebenwalzen sind jedoch derart auf ihren Wellen
angebracht, dafs sie auf die Mitten der Gufsscheiben der grofsen Walze treffen oder umgekehrt.
Die Wirkungsweise der Maschine ist nun folgende:
Das Stroh wird mittels der Gurtes i parallel zur Walzenrichtung zugeführt und zunächst
von der kleinen Walze e und der grofsen Walze α erfafst. Die Stahlscheiben m zerschneiden
das Stroh, und zwar in so kleine Stücke, wie der Abstand zwischen den Stahlscheiben
der grofsen von denjenigen der kleinen Walze beträgt. Diese kleinen Strohstückchen
werden von den zwischen den Stahlschneidscheiben angeordneten Gufsscheiben /, deren
Zahnungen eng in einander greifen, sodann zerquetscht, 'da die Schneidscheiben nur so viel
über die Quetschscheiben hinausragen, dafs sie eben eine Schneidwirkung ausüben können,
während zwischen den Quetschscheiben ein entsprechend so enger Raum bleibt, dafs eine
Quetschwirkung zwischen ihnen stattfindet. Der beschriebene Vorgang wiederholt sich bei
jeder weiteren kleinen Walze, bis endlich das Stroh als Häcksel zerschnitten und weich gequetscht
das Walzensystem verläfst und durch das Gebläse sortirt wird.
Die einzelnen Scheiben der Walzen sind auswechselbar, so dafs die Länge der Häckselstücke
durch Einschaltung breiterer oder schmälerer Gufsscheiben geändert werden kann,
und da auch die Nebenwalzen mittelst Schrauben verstellbar sind, so können sie zwecks
Regulirung der Arbeitsleistung je nach Bedarf der Hauptwalze genähert oder von ihr entfernt
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Stroh-Schneid- und Quetschmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs das gleichzeitige Schneiden und Quetschen des zugeführten Strohes mittels Walzen (d, e,f, g, h) erfolgt, welche aus auswechselbaren, am Umfange gezahnten Gufsscheiben (I) abwechselnd mit ein wenig darüber hinausragenden, ebenso gezahnten Stahlscheiben (m) zusammengesetzt sind und mit den so gebildeten Lä'ngszahnungen zur gegenseitigen Mitnahme in einander greifen, so dafs die schwachen Stahlscheiben (m) das Schneiden und die breiteren Gufsscheiben (ψ das Quetschen des Strohes bewirken.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89139C true DE89139C (de) |
Family
ID=360983
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89139D Active DE89139C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89139C (de) |
-
0
- DE DENDAT89139D patent/DE89139C/de active Active
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