DE474580C - Presse, insbesondere Schneckenpresse, fuer OElfruechte u. dgl. - Google Patents

Presse, insbesondere Schneckenpresse, fuer OElfruechte u. dgl.

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DE474580C
DE474580C DEA50555D DEA0050555D DE474580C DE 474580 C DE474580 C DE 474580C DE A50555 D DEA50555 D DE A50555D DE A0050555 D DEA0050555 D DE A0050555D DE 474580 C DE474580 C DE 474580C
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Germany
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screw
press
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feed
filling
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DEA50555D
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Anderson Co V D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/12Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using pressing worms or screws co-operating with a permeable casing
    • B30B9/127Feed means
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S425/00Plastic article or earthenware shaping or treating: apparatus
    • Y10S425/108Conveyor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
  • Automatic Assembly (AREA)
  • Screw Conveyors (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Pressen für ölsaat u. dgl., besonders auf solche, bei welchen mehrere Schnecken auf einer gemeinsamen Welle mit Abständen voneinander in einem seiherartigen Gehäuse umlaufen. Sie betrifft die Vorrichtung für die Aufgabe des zu pressenden Gutes in den Presseneinlauf und hat den Zweck, ein gleichmäßigeres Arbeiten und eine größere Leistung der Presse zu ermöglichen.
Das in der Presse zu behandelnde Gut wird gewöhnlich durch einen Füllrumpf zugeführt, und bei bestimmten Stoffen, wie fein gemahlener Kopra, Kakaobohnen u. dgl., verhindert die gemäß der Erfindung angewandte schraubenförmige Rühr- und Speisevorrichtung, daß ölige Bestandteile sich an den Wänden ansammeln und den Füllrumpf verstopfen und so eine Unterbrechung der weiteren Gutzufuhr zu den Schnecken bewirken.
Wenn gröberes Gut, wie Grieben, Fleisch, Knochen, Abfälle oder sonstige stückige Stoffe, aufgegeben wird, dann drückt die schraubenförmige Speisevorrichtung diese unregelmäßigen Stücke in die erste Schnecke der Presse, die sogenannte Füllschnecke, so daß zwischen ihren Gängen keine Leerräume entstehen und auch keine Stücke über den Schneckengang in den Füllrumpf zurückgedrückt werden.
In den Zeichnungen sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht. Abb. ι zeigt teilweise im Schnitt eine Seitenansicht einer Presse der oben geschilderten Art mit einer Vorrichtung zum Durchrühren des zu behandelnden Gutes, Abb. 2 die Speisevorrichtung und die dazugehörigen Teile in senkrechtem Schnitt und in größerem Maßstabe, Abb. 3 eine ähnliche Darstellung einer abgeänderten Schraubenform für die Speise-Vorrichtung, Abb. 4 in ähnlicher Weise wie Abb. ι noch eine weitere Form einer Speiseschraube, einen Speiseregler verbunden mit einer Rührvorrichtung von etwas anderer Art, und Abb. 5 im einzelnen einen senkrechten Schnitt durch eine derartige Speiseschraube und die ihr benachbarten Teile.
Es sei zunächst auf Abb. 1 und 2 Bezug genommen. Hier bezeichnet 1 allgemein eine Presse und 2 ihr Gehäuse. Das letztere besteht aus einer Anzahl zylindrisch mit Abständen voneinander angeordneter Längsteile. Durch das Gehäuse erstreckt sich eine Welle 3, welche die Preß schnecken trägt. Das vordere Ende der Welle ist von einer Hülse 4 umgeben, die eine Füllschnecke 5 trägt; der Hülse wird' von einem angetriebenen Teil 6 eine Drehbewegung erteilt. Am Einlaufende der Presse ist ein Füllrumpf 7 angeordnet und darüber ein Zuleitungsrohr 8, das in die
Unterseite des Rührtroges 9 einmündet, in welchem die Rührschnecken 10 und 11 liegen Die letzteren sind auf eine gemeinsame Antriebswelle 12 aufgesetzt und an der Mündung des Rohres 8 voneinander getrennt. -
Soweit ist die Anordnung in der Hauptsache die bei der Anderson-Presse übliche.
Durch den Trog 9, das Rohr 8 und in die Mündung des Füllrumpfes 7 hinein erstreckt ίο sich nun ein schraubenförmiger Treiber oder Speiseregler 13. Dieser ist aus handelsüblicher getemperter Federstahlschiene von zweckmäßig rechteckigem Querschnitt hergestellt. Auf dem Teil seiner Länge, der in dem Rohr 8 liegt, haben die Windungen gleichen Durchmesser, dagegen weiter oben kleineren Durchmesser, so daß sie an einer Seite der Welle 12, ohne diese zu berühren, frei vorbeigehen. Unten ist die gewundene Schiene bei 14 schräg weggeschnitten und am Ende zu einem Finger 15 umgebogen. Das obere Ende der Schraube 13 ist am unteren Ende einer Welle 16 befestigt, die in einem Trag- oder Stützrahmen 17 ruht. Durch Zahnräder 18 und 19, von denen das letztere auf der Welle 20 sitzt, wird die Welle 16 nebst der Schraube 13 gedreht. Am äußeren Ende der Welle 20 sitzt eine Reibungskupplung 21, von welcher eine Hälfte als verzahntes Kettenrad ausgebildet ist, über das eine Gelenkkette gelegt ist. Diese Kette geht auch über ein zweites verzahntes Rad 23, das auf dieNabe eines großen Kettenrades 24 aufgekeilt ist. " Das letztere wird von einer Kraftquelle aus mittels einer Kette 25 (s. Abb. 4) angetrieben. Das Zahnrad 24 sitzt' drehbar auf dem äußeren Ende einer Welle 26, kann aber vom Bedienungsmann durch eine verschiebbare Kupplung 27 mit der Welle 26 gekuppelt werden. Auf der letzteren sitzt ein Ritzel 28, das über ein Zwischenritzel 29 in ein Zahnrad 30 auf der Welle 12 eingreift. So werden bei eingerückter . Kupplung 27 die Speiseschraube 13 und die Schnecken 10 und 11 der · Rührvorrichtung von dem gezahnten Rad 24 angetrieben. Die Speiseschraube erhält dabei ihren Antrieb über die Reibungskupplung 21, die ihr ermöglicht, langsamer zu laufen oder auch stehenzubleiben, wenn die anderen Teile weiterlaufen.
Die Schraube 13 kann in dem Speiserohr 8 senkrecht, zweckmäßig hängend, angeordnet sein; sie verhindert dann, daß ölige Bestandteile sich an den Wänden des Rohres und in der Mündung des Füllteils 7 sammeln und anhäufen.
Wenn grobes Gut aufgegeben wird, treibt
die Schraube 13 die großen, unregelmäßig geformtenStücke abwärts in die Füllschnecke 5.
Ist zu viel grobes Gut aufgegeben worden, dann kann die Schraube infolge Gleitens der Reibungskupplung 21 langsamer laufen oder stehenbleiben, bis das bereits in der Füllschnecke befindliche Gut von der Presse aufgenommen worden ist. Der von dem vor der Füllschnecke angesammelten Gut rückwärts auf die federnde Schraube ausgeübte Bremsdruck wird von dieser bis zu den Reibflächen der Kupplung 21 übertragen, so daß diese gegeneinandergleiten, wenn der Rückdruck einen gewissen Wert überschreitet. Ein Überschuß von feinem Gut kann sich im Innern der Schraube 13 ansammeln.
Durch entsprechende Bemessung von Steigung und Drehzahl im Verhältnis zueinander erhalten dieSchraubei3 und die Füllschnecke 5 ungefähr gleiche Fördergeschwindigkeit.
Abb. 3 zeigt eine etwas andere Ausführungsform des ' Speisereglers. Die Schraube besteht hier aus getempertem rundem Federdraht. Im übrigen ist die Bauart dieselbe.
Abb. 4 und 5 zeigen noch eine weitere Ausführungsform. Die Teile der Presse haben hier dieselben Bezugszeichen wie in Abb. 1 und 2, die Rührvorrichtung ist aber etwas anders gestaltet und etwas größer. Sie besteht aus einem Behälter 32, durch den sich eine Welle I2a erstreckt, die der Welle 12 der vorher beschriebenen Bauart entspricht. Die Welle hat Schaufeln 33 zum Umrühren des Gutes im Behälter 32. Der letztere hat rechts zwei öffnungen 34 und 35, von denen die letztere gewöhnlich durch eine Tür 36 verschlossen ist Zum Öffnen und Schließen ist die Tür mit einer Welle 38 verbunden, an der ein .Handhebel 37 sitzt. Die öffnungen 34 und 35 stehen in unmittelbarer Verbindung mit einemÜberleitungsrohr 39, dessen unteres Ende in den Füllrumpf 7 der Presse mündet. Mit 40 ist der Treiber bezeichnet, der auch hier Schraubenform hat und wie in dem Beispiel nach Abb. 1 und 2 aus einer Federstahlschiene hergestellt ist. Sein unteres Ende hat einen Finger 41. Da die Welle i2a an dem Fallrohr 39 außen vorbeigeführt ist, können die Windungen der Schraube überall gleichen Durchmesser haben. Wie bei den anderen Ausführungen wird die Speisevorrichtung zusammen mit der Welle I2a angetrieben, wobei die Antriebskraft durch eine zwischengeschaltete Reibungskupplung 42 auf die Speiseschraube 40 übertragen wird.
Die Schraube 13 oder 40 kann natürlich auch, aus anderem Baustoff als aus Fedferstahl hergestellt sein, ohne daß das Wesen der Erfindung dadurch berührt wird. Ebenso kann der Querschnitt des Fallrohrs statt rund auch eckig, insbesondere quadratisch sein.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Presse, insbesondere Schneckenpresse, für Ölfrüchte u. dgl, mit hängencter Zu-
    führungsschraube in dem Fallrohr vor dem Presseneinlauf, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungsschraube (13, 40) ohne Kern aus einem gewundenen stabförmigen Körper gebildet ist.
  2. 2. Pressenach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraube aus federndem Stoff besteht.
  3. 3. Presse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Antrieb der Schraube in an sich bekannter Weise eine Reibungskupplung (21, 42) eingeschaltet ist, die bei unzulässig hohem Gegendruck ein Stillstehen der Schraube ermöglicht.
  4. 4. Presse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende der Schraube ein abwärts gerichteter Finger (15, 41) angeordnet ist.
  5. 5. Presse nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Windungen der Schraube (13) kleineren Durchmesser haben als die übrigen Windungen, damit die Schraube an der Welle (12) des Rührwerkes (9, 10, 11) ohne Berührung mit'dieser vorbeigeht.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEA50555D 1926-06-28 1927-04-07 Presse, insbesondere Schneckenpresse, fuer OElfruechte u. dgl. Expired DE474580C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US119183A US1780218A (en) 1926-06-28 1926-06-28 Feeding mechanism for presses

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Publication Number Publication Date
DE474580C true DE474580C (de) 1929-04-11

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ID=22382982

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA50555D Expired DE474580C (de) 1926-06-28 1927-04-07 Presse, insbesondere Schneckenpresse, fuer OElfruechte u. dgl.

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US (1) US1780218A (de)
DE (1) DE474580C (de)
FR (1) FR632720A (de)
GB (1) GB273249A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750973C (de) * 1938-06-24 1945-02-05 V D Anderson Company Presse mit nicht durchgaengigen Schnecken

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5562029A (en) * 1984-04-19 1996-10-08 Spirac Engineering Ab Conveying and compacting apparatus having a shaftless spiral in a casing with drainage openings
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FR632720A (de) 1928-01-14
US1780218A (en) 1930-11-04
GB273249A (en) 1928-06-19

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