DE88713C - - Google Patents

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DE88713C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/02Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using mechanical transmission, e.g. wire, lever
    • B61L7/027Control levers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
C. STAHMER in GEORGMARIENHÜTTE. Weichenstellwerk mit Drahtzug.
Zusatz zum Patent M 65220 vom 31. Dezember 1891.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Oktober 1895 ab· Längste Dauer: 30. Dezember 1906.
Bei dem Weichenstellwerk mit Drahtzug nach dem Haupt-Patent wird beim Aufschneiden der Weiche das den Drahtzug spannende Gewicht gehoben, und dieses führt nach vollendetem Aufschneiden die Weiche in ihre frühere Lage zurück (s. S. 2, Spalte 1, Abs. 1 des Haupt-Patentes). Soll letzteres vermieden werden, so erhalten nach Fig. ι der beiliegenden Zeichnung die Kegelzahnkrä'nze h h, in welche der Kegeltrieb ν eingreift, eine Unterbrechung xx. Dreht nun beim Aufschneiden der nach der Weiche führende Draht b die Scheibe α in der Pfeilrichtung, so hört, sobald die Unterbrechung χ χ in den Bereich des Kegeltriebes ν gelangt, die Kuppelung der Scheiben α α auf, das Spanngewicht kommt nicht zur Wirkung und die Weiche bleibt in der Stellung liegen, in die sie beim Aufschneiden der Weiche gelangt ist.
Die Zahnspitzen des im Haupt-Patent angegebenen Zahnsegments s konnten bei der Bewegung des Fallenhebels, anstatt in die Zahnlücken der Verzahnung t einzutreten, sich auf die Zahnspitzen derselben setzen. Geschah dies, so trat die Klinke am Fallenhebel nicht aus dem Einschnitt im Gradbogen heraus und der Stellhebel wurde nicht frei. Dieser Uebelstand ist bei der nachbeschriebenen Anordnung vermieden.
An dem Stellhebel ist eine Klinke t (Fig. 1 und 2) drehbar gelagert, welche in ihrer Ruhelage dadurch erhalten wird, dafs ihr Arm t'2 sich gegen einen Stift c1 legt, der in die an den Fallenhebel f angeschlossene Stange c eingesetzt ist. Wird durch Andrücken des Fallenhebels an den Stellhebel die Stange c und mit ihr der Stift c1 gehoben, so macht die Klinke tl unter dem Einflufs der auf ihrem Drehzapfen angebrachten Spiralfeder t3 eine Drehung, die sie zum Eingriff in den mit feinen Sperrzähnen ausgestatteten Rand ί4 der Drahtzugscheibe a bringt. Der Stellhebel wird dadurch mit dieser Scheibe unmittelbar gekuppelt, während die Kuppelung ■ mit der anderen Scheibe a unter der Vermittelung des Kegeltriebes ν erfolgt.
Nach dem Haupt-Patent tritt beim Aufschneiden der Weiche nur ein Umschlagen des Schildes G ein. Um zugleich auch eine Sperrung der beeinflufsten Signalhebel herbeizuführen, hat die Fallenhebelstange c eine Nase c2 (Fig. 1) erhalten, unter welche ein Schlitten u mit Arm u1 greift, den eine Spiralfeder M2, die kräftiger als die Fallenhebelfeder ist, hochzuziehen sucht. Diesem Zuge kann aber der Schlitten nicht folgen, weil der obere Rand des Schildes G über den Arm u1 fafst. Wird jedoch beim Aufschneiden das Schild G mittelst des Knaggens k an der Drahtzugscheibe a umgeschlagen (s. Haupt-Patent, letzten Absatz), so tritt die Spiralfeder κ2 in Wirksamkeit, hebt den Schlitten u und mit ihm die Stange c und diese senkt mittelst der Rinne η den Verschlufshebel 51 zur Verriegelung der von der Weiche
abhängigen Signal- oder Weichenstrafsenhebel (s. Haupt-Patent, Spalte 2, Abs. 1 u. f.).
Damit das Schild G auch dann umgeschlagen wird, wenn beiDrahtbruch die mit dem Knaggen k nach dem Haupt-Patent versehene Scheibe α durch das niederfallende Spanngewicht entgegen der Pfeilrichtung (Fig. 1) gedreht wird, ist die zweite Scheibe α gleichfalls mit einem Knaggen k1 versehen. Dieser schlägt in solchem Falle das Schild G um, und die vorstehend angegebene Wirkung tritt ein.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Weichenstellwerk für doppelte Drahtzüge der durch Patent Nr. 65220 geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs die vollen kegelförmigen Zahnkränze (h h) an den Drahtzugscheiben (a a) an einer Stelle (x x) durchbrochen sind, zu dem Zwecke, beim Aufschneiden der Weiche die Kuppelung der Zahnkränze mit dem zugehörigen Kegeltriebe (v) aufzuheben und somit die aufgeschnittene Weiche in ihrer aufgeschnittenen Stellung zu belassen.
  2. 2. Eine Ausführungsform eines Weichenstellwerks der durch Patent Nr. 65220 geschützten Art, gekennzeichnet durch den Ersatz des mit dem Fallenhebel verbundenen Zahnsegments ({, Fig. 4 des Haupt-Patentes) und der inneren Verzahnung (t, Fig. 4 des Haupt-Patentes) an einer der Drahtzugscheiben durch eine an dem Stellhebel drehbar gelagerte Klinke (tl f1) und eine ä'ufsere sperrzahnartige Verzahnung (t*) der Drahtzugscheibe, wobei die Klinke in der Ruhelage durch einen an der Fallenhebelstange (c) angeordneten Stift (c1) aufserhalb der Verzahnung {fi) gehalten, dagegen bei dem mit der Handhabung des Fallenhebels verbundenen Ansteigen dieses Stiftes durch eine Feder ftsj zum Eingriff in die Verzahnung (t4) gebracht wird, um dadurch Stellhebel und Drahtzugscheibe auf Drehung zu kuppeln.
    Ein Weichenstellwerk der durch den Anspruch 3 des Haupt-Patentes Nr. 65220 geschützten Art, gekennzeichnet durch ein beim Aufschneiden der Weiche niederklappendes Schild (G), welches beim Niederklappen einen Schlitten (u) freigiebt, der unter der Wirkung einer Feder (U2J die Fallenhebelstange anhebt und dadurch in der im Haupt-Patent angegebenen Weise den Verschlufshebel (S) senkt.
    Ein Weichenstellwerk der durch Anspruch 3 geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs neben dem einen im Haupt-Patent angegebenen Knaggen (k) an der einen Drahtzugscheibe noch ein zweiter Knaggen (k1) an der anderen Drahtzugscheibe angebracht ist, welcher bei entsprechender, durch Drahtbruch veranlafster Drehung dieser Scheibe das Schild (G) umschlägt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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