DE88422C - - Google Patents

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DE88422C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D43/00Devices for using the energy of the movements of the vehicles
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T30/00Transportation of goods or passengers via railways, e.g. energy recovery or reducing air resistance

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Oktober 1895 ab.
Die vorliegende kraftsammelnde Bremse ist vornehmlich zur Erleichterung des Antriebes an Pferdebahnwagen bestimmt.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 dieselbe in der Seitenansicht, Fig. 2 in der Aufsicht; Fig. 3 stellt eine veränderte Form eines Einzeltheiles dar.
; Wird zwecks kraftsammelnden Bremsens eine der Bremsspindeln 9, 10 gedreht, so prefst der um die senkrechte Achse 17 drehbare Hebel 16, 18, 19 unter Vermittelung der entsprechenden , an einem der Hebelarme 18, ig angreifenden Zugketten 20, 21 mit seinem gabelförmig endenden Arme 16 den auf der Wagenachse ι lose sitzenden Vollkegel 14 einer Kegelkuppelung 13, 14 in dem entsprechenden, an dem Wagenrade 11 fest sitzenden Hohlkegel 13 hinein, von dem er bei Ruhelage der Bremse durch die Spiralfeder 15 (Fig. 2) abgedrückt wird. Ein mit dem Vollkegel 14 fest verbundenes Kettenrad 3 überträgt sodann unter Vermittelung der gekreuzten Kette 5 die Drehung der Wagenachse 1 bezw. des mit ihr verkuppelten Kegels 14 auf ein auf der anderen Wagenachse 2 lose sitzendes gröfseres Kettenrad 4. Eine von dem Kraftsammler 8 in der Zeichnung als Luftdruckcylinder dargestellt ausgehende Kette (oder Gurt) 7 wickelt sich hierbei auf der mit dem Kettenrade 4 fest verbundenen Trommel 6 auf, hierdurch die Ladung des Sammlers bewirkend.
Um die für die Nutzbarmachung der aufgespeicherten Kraft erforderliche Verkuppelung zwischen der Trommel 6 und dem Wagenrade 12 vorzubereiten, wird eine mit ihrem excentrisch gestellten Zapfen 23 nahe dem Umfange des Kettenrades 4 drehbar gelagerte Scheibe 24 von Beginn des Bremsens an in folgender Weise zum Schleifen auf der am Wagenrade 12 festsitzenden Reibungsscheibe 22 gebracht:
Der die Sammlerkette 7 haltende Bügel 25 trägt an seinem in dem Bügel festsitzenden Drehzapfen 26, welcher jenseits des einen Lagers verlängert ist, daselbst zwei entgegengesetzt gerichtete elastische Arme 27, 28, von deren Enden Kettchen 29 nach dem seinerseits aus dem Kettenrade 4 vorstehenden Drehzapfen 23 der Scheibe 24 laufen. So lange die Bremse in Ruhe ist, wird durch eine geringe permanente Zugkraft des Sammlers-8 der Bügel 25 möglichst an den Sammler herangezogen und hierdurch dieser Bügel, sowie durch Vermittelung der Arme 27 und 28 und der Kettchen 29 auch die excentrische Scheibe 24 in der Mittellage gehalten, so dafs sie mit keiner Seite die Reibungsscheibe 22 berührt. Sobald jedoch beim Bremsen die Kette 7 sich auf der Trommel 6 aufwickelt, wird der Bügel durch den Zug der Kette umgelegt, die Arme 27 und 28 drehen sich entsprechend und ebenso durch Vermittelung der Kettchen 29 die Scheibe 24, bis sie die Reibungsscheibe 22 mit ihrem Umfange berührt. Während der Dauer des Bremsens schleift sie dann leicht auf der sich in entgegengesetzter Richtung wie das Kettenrad 4 drehenden Reibungsscheibe 22. Sobald aber naeh beendetem Bremsen die
Bremsspindel zurückgedreht wird und infolge dessen durch die Feder ι 5 die Kegelkuppelung geöffnet wird, versucht die Trommel 6, dem Zuge des Sammlers 8 folgend, und mit ihr das Kettenrad 4, sich in umgekehrtem Sinne wie vorher zu drehen.
Die bis dahin leicht schleifende Scheibe 24 klemmt sich infolge dessen auf der Reibungsscheibe 22 fest und vermittelt, sobald der Wagen angezogen wird, eine Uebertragung der aufgespeicherten Kraft auf das Wagenrad 12, hierdurch das Wiederanfahren des Wagens erleichternd.
Nachdem die aufgesammelte Kraft ganz abgegeben ist, nimmt die excentrische Scheibe 24 wieder vermöge des erwähnten permanenten Zuges des Sammlers die neutrale Mittelstellung ein.
Die kraftsammelnde Bremse lä'fst sich in der Weise mit einer Bremse gewöhnlicher Art zusammenbauen, dafs die von den Bremsspindeln zur kraftsammelnden Bremse führenden Ketten 20, 21 in entgegengesetztem Sinne wie die zur gewöhnlichen Bremse führenden 30, 31 auf der Bremsspindel aufgewickelt sind, so dafs je nach der Richtung, in welcher die Bremsspindeln gedreht werden, die eine oder die andere Bremse in Thä'tigkeit tritt.
Das Excenter 24 kann an den mit Reibungsscheibe 22 in Berührung kommenden Stellen seines Umfanges, dem Umfange von 22 entsprechend, etwas ausgehöhlt, sowie an seinem oberen Umfange etwas abgeflacht sein (Fig. 3). Die Bremse kann auch zweiseitig gebaut sein, so dafs sich alle Theile auf der gegenüberliegenden Wagenseite symmetrisch wiederholen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine kraftsammelnde Bremse, bei welcher eine Reibungskuppelung zwischen dem Kraftsammler und der anzutreibenden Wagenachse angebracht ist, gekennzeichnet durch eine mit ihrem excentrisch gestellten Zapfen (23, Fig. 1 und 2) in einem Kettenrade (4) drehbar gelagerte Scheibe (24), welche sich schleifend gegen eine am Wagenrade (12) befestigte Reibungsscheibe (22) legt, sobald die beim Einrücken der Bremse sich aufwickelnde Sammlerkette (7) einen Bügel (25) und damit durch die an seinem Drehzapfen (26) befestigten Arme (27, 28) unter Vermittelung von Verbindungsketten (29) die Scheibe (24) dreht, nach beendetem Bremsen aber vermöge der nunmehr entgegengesetzt gerichteten Drehung der betreffenden Trommel (6) sich auf der Reibungsscheibe (22) festklemmt und hierdurch, als Mitnehmer wirkend, die Uebertragung der aufgespeicherten Kraft auf die anzutreibende Wagenachse vermittelt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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