DE41522C - Neuerung an kraftsammelnden Bremsen - Google Patents

Neuerung an kraftsammelnden Bremsen

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DE41522C
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DE
Germany
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drum
lever
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travel
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41522D
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English (en)
Original Assignee
F. JORDAN in Altona, Parallelstr. 20
Publication of DE41522C publication Critical patent/DE41522C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D43/00Devices for using the energy of the movements of the vehicles
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T30/00Transportation of goods or passengers via railways, e.g. energy recovery or reducing air resistance

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Diese Erfindung bezweckt, die zum Anhalten eines Pferdebahnwagens nöthige Bremsarbeit in einer Spiralfeder durch Aufziehen derselben anzusammeln und die so erhaltene Federkraft beim Anziehen der Pferde wieder nutzbar zu machen und die Zugkraft der Pferde zu unterstützen.
Die in Fig. 1 bis 5 dargestellte Einrichtung ist folgende (Fig. 6 und 7 illustriren eine Modification, welche später erläutert werden soll).
Sobald gebremst werden soll, bewegt der Führer den Hebel b nieder und die Spiralfedern s, welche mit ihrem inneren Ende mit der Achse i verbunden sind und welche stets etwas gespannt gehalten werden, drücken durch den mit der Achse i fest verbundenen Hebel d und die Zugstange dl, sowie den um / drehbaren Winkelhebel k die Bremsscheibe e an das Rad. Sobald sich die Bremsscheiben berühren, wird die Kettenscheibe h von dem Rade D bezw. der Achse A mitgenommen. Durch die gekreuzte Kette g wird eine Kettenscheibe hl, welche auf der anderen Laufachse A1 sitzt, in entgegengesetztem Sinne zur Fahrrichtung in Drehung gesetzt. Diese Kettenscheibe /ι1 ist mit einer Trommel P fest verbunden, die folgende Einrichtung hat: Die Trommel P umschliefst eine auf der Achse A festsitzende Bremsscheibe \. An den Seitenwandungen von P sind durch Bolzen nnl die beiden Arme 0 o1 drehbar gelagert, Fig. 4 und 5, welche an den Enden durch Querbolzen 111 verbunden sind, die drehbar die Klemmbacken χ x1 tragen.
Während nicht gebremst wird, haben die Theile die Stellungen der Fig- ι und 2, in welchen die starke Feder ρ die Kraft der Federn s überwindet, und den Hebel b gehoben, und dadurch die Bremsscheibe e von der Bremsfläche m frei hält. Die Arme 0 o1 werden in der Stellung der Fig. 1 gehalten durch den um das Federhaus R gewickelten Riemen y, dessen äufseres Ende mit einem Querbolzen 1 an die Arme 2, 3 der doppelarmigen Hebel 4 und 5 angeschlossen ist, die durch einen zweiten Querbolzen 6 verbunden sind und mittelst der Stangen 7 und 8 die Hebel ο ο1 tragen.
Sobald gebremst wird und die Kettenscheibe hx mit der daran festsitzenden Trommel P im entgegengesetzten Sinne zur Fahrrichtung, also von links nach rechts gedreht wird, legt sich die untere Kante des Ausschnittes 9 gegen den Querbolzen 1, Fig. 3, und wickelt den Riemen y auf die Trommel P auf, wie Fig. 4 zeigt, wobei die Gelenke 7 und 8 die Klemmbacke χ gegen den Umfang der Bremsscheibe \ ziehen. So lange die letztere aber mit der Achse ΑΛ rotirt in Richtung des inneren Pfeiles, Fig. 3 und 4, schleift die Backe χ auf dem Umfange von \ und tritt eine Bremswirkung zwischen χ und \ nicht ein. Sobald aber der Wagen infolge der durch Abziehen des Riemens y vom Federgehäuse R erfolgten Anspannung der Federn s stillsteht und der Führer den Hebel b losläfst, um den Wagen wieder in Gang zu setzen, wickelt sich der Riemen y wieder auf das Federhaus auf und die Trommel P dreht sich von rechts nach links.
Die die Arme 0 o1 mit den Seitenwandungen der Trommel P verbindenden Bolzen η nl
ziehen die Arme nun sofort auf den Kreisbogen io, Fig. 4, mit sich, wodurch die Klemmbacke χ gegen die Bremsscheibe \ gezogen wird, welche nun sofort von der Backe χ mitgenommen wird und dadurch den Wagen wieder in der ursprünglichen Fahrrichtung fortzuschaffen strebt.
Würde der Wagen ursprünglich die entgegengesetzte Fahrrichtung gehabt haben, so würde beim Bremsen der Riemen y sich entgegengesetzt, wie in Fig. 4 gezeigt, auf R aufgewickelt und die Bremsbacke λ:1 sich dann gegen \ angelegt haben. Beim Wiederanziehen würde dann x1 die Scheibe % erfafst und dadurch die Achse A1 angetrieben haben.
Bei der in Fig. 6 und 7 dargestellten Modification ist die Bremsscheibe \ nicht vorhanden, dagegen wirkt die Innenwandung des Umfanges der Trommel P als Bremsfläche und werden die Klemmbacken χ bezw. x1 gegen diese Innenwandung angedrückt.
Die Einrichtung zum Bewegen der Kette g ist ähnlich der in Fig. 1 gezeichneten und in Fig. 6 fortgelassen. Dadurch, dafs eine auf der Laufachse A sitzende Bremsscheibe vom Führer in Function gebracht wird, wird die Kette g angetrieben und dreht die auf der Achse A1 sitzende Kettenscheibe hl im entgegengesetzten Sinne zur Fahrrichtung. Mit dieser sich lose auf der Achse drehenden Kettenscheibe ist eine Trommel P verbunden. Innerhalb derselben sitzt eine Nabe W fest auf der Achse A1, an welcher in dem Arm w der Doppelhebel ρ um Zapfen ν drehbar gelagert ist. Der Hebel ρ trägt an den Enden die um Zapfen pl p2 drehbaren Klemmbacken χ xx und rotirt, wenn nicht gebremst wird, mit der Nabe W innerhalb der Trommel P, ohne dafs die Klemmbacken die Trommelwand berühren. Sobald beim Bremsen mittelst der Kette g die Scheibe hl und die mit ihr verbundene Trommel P im entgegengesetzten Sinne zur Fahrrichtung angetrieben werden, wickelt sich der Riemen y auf die Trommel auf und spannt dadurch die im Gehäuse R befindlichen, mit den inneren Enden an der Welle i und mit den äufseren Enden an der Gehäusewand befestigten Federn s. Bei der in Fig. 6 angenommenen Fahrrichtung würde sich die Trommel entsprechend dem oberen Pfeile nach rechts drehen.
Durch das Spannen der Federn s wird der auf der Achse i festsitzende Hebel d in Richtung des Pfeiles angezogen und überträgt mittelst Zugstange q seine Bewegung auf den um einen am Wagengestell gelagerten Zapfen ^ drehbaren Hebel LL1.
Je nach der Fahrrichtung ist die Stange q mit dem einen oder anderen Ende des Hebels L Lx verbunden und bewegt dadurch mittelst des Zwischenhebels S die lose auf der Achse A1 sitzen3e Nuthenscheibe N nach innen oder aufsen. Im vorliegenden Falle wird durch Hebel 5 die Scheibe N. nach aufsen gezogen und hierdurch der Winkelhebel // \ welcher mit dem Zapfen u des Armes/ in der Nuth geführt ist, gedreht. Der Hebel//1 ist um Zapfen g1 drehbar, welcher in einem Arm r der Nabe W sitzt, und fafst mit einem Schlitz am inneren Arm'/1 um einen Zapfen / des Doppelhebels p. Bei Rotation der Laufachse A\ wird durch die Nabe W der Doppelhebel ρ mitgenommen und durch den Winkelhebel//1, welcher ja ebenfalls mitrotirt, in der richtigen Lage gehalten, dafs keine der Klemmbacken den inneren Umfang der Trommel berührt, so lange nicht die Nuthenscheibe "auf der Achse A1 verschoben wird. Diese Stellung ist in Fig. 6 und 7 dargestellt.
Wird nun die Nuthenscheibe 2V nach aufsen gezogen, so wird der Doppelhebel ρ um Zapfen ν gedreht in die punktirte Stellung der Fig. 6, und die Klemmbacke χ legt sich gegen den inneren Trommelrand. Hierbei kann sich die Trommel in der Pfeilrichtung weiter drehen, ohne dafs ein Bremsen eintritt, indem die Backe χ sich um den Zapfen pi bewegen und daher ausweichen kann. .■:...■.-. \- ·.·..'....
Steht dann der Wagen infolge des Änspannens der Federn s still, so hat sich der Riemen y um die Trommel P gelegt und wird, sobald die Federkraft wirksam wird, indem der Führer die Arretirung mittelst der. Bremsscheibe e, Fig. ι und 2, ,aufhebt, von dqr Trommel wieder abgezogen und hierdurch letztere in Richtung des inneren Pfeiles gedreht. Sofort wird dann die Klemmbacke. χ und damit der Hebel ρ mitgenommen und hierdurch die Achse A1 in der gleichen Richtung angetrieben.
Würde der Wagen die entgegengesetzte Fahrrichtung, als vorher angenommen, gehabt haben, so würde sich beim Anziehen der Bremse e der Riemeny entgegengesetzt auf die Trommel gewickelt haben, und müfste dann die Zugstange q mit dem Hebelarm L1 verbunden gewesen sein. Es wird dann mittelst Hebels d, Zugstange q, Hebel. L1 und S die Nuthenscheibe 2V nach innen verschoben und dadurch der Hebel p, entgegengesetzt als in Fig. 6 punktirt, um Zapfen ν gedreht, so dafs sich jetzt die Klemmbacke x1 gegen die Trommelwandung legt und beim Anziehen' der Federn s von dieser mitgenommen wird und durch Hebel ρ die Achse A1 antreibt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einer kraftsammelnden Bremse die Doppelhebel 0 o1, Fig. ι bis 5, bezw. Hebel ρ, Fig. .6 und 7, der um entweder an der Trommel-
    wandung P oder an der Laufachse ΑΛ angebrachte Zapfen nnl (bezw. v) drehbar ist und die Klemmbacken χ χ1 trägt, welche beim Spannen der Federn des Motors leicht gegen die Bremsscheibe % bezw. gegen die Innenseite der Trommel P gedrückt werden, so dafs bei Drehung der Trommel der Fahrrichtung entgegen die Klemmbacken χ xl auf der Scheibe \ bezw. an der Innenfläche von P gleiten, bei Drehung der Trommel in umgekehrter Richtung jedoch sofort eine Kupplung zwischen P und der Laufachse A] herstellen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT41522D Neuerung an kraftsammelnden Bremsen Expired - Lifetime DE41522C (de)

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