DE883142C - Filterpresse mit Filterpressenplatten - Google Patents

Filterpresse mit Filterpressenplatten

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Publication number
DE883142C
DE883142C DEP4495A DE0004495A DE883142C DE 883142 C DE883142 C DE 883142C DE P4495 A DEP4495 A DE P4495A DE 0004495 A DE0004495 A DE 0004495A DE 883142 C DE883142 C DE 883142C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
rods
filter rods
frame
plates
Prior art date
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Expired
Application number
DEP4495A
Other languages
English (en)
Inventor
Joachim Pfeifer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bebber & Nolden Van
Original Assignee
Bebber & Nolden Van
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bebber & Nolden Van filed Critical Bebber & Nolden Van
Priority to DEP4495A priority Critical patent/DE883142C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE883142C publication Critical patent/DE883142C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D25/00Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
    • B01D25/12Filter presses, i.e. of the plate or plate and frame type
    • B01D25/21Plate and frame presses
    • B01D25/215Construction of the filter plates, frames

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

  • Filterpresse mit Filterpressenpiatten Den Gegenstand der Erfindung bildet eine neuartige .\usgestaltung der Filterplatten für eine Filterpresse.
  • Die Erfindung geht von der belianntenbdannten belianntenbdannten Form einer Rahmenfilterpresse aus, die aus kannelierten Platten mit dazwischengesetzten Rahmen besteht. jtber die Platten werden Filtertücher gezogen, zwiselen denen einerseits die Filterplatten, andererseits die Zwischenrahmen stehend angeordnet sind.
  • Alkan hat die Filterplatten bisher fast ausschließlieb aus Gußeisen hergestellt, wobei der Spiegel der Platten mit von oben nach unten gehenden feinen Rillen ausgerüstet wurde. Der Nachteil dieser Plattenspiegel bestand darin, daß die eingegossenen Rillen ungleidlmäßigungleicllmäßig ungleidlmäßigungleicllmäßig und rauh sind und infolgedessen den Abfluß des Filtrats ungünstig beeinflussen.
  • Arantan Arantan hat ferner auch schon Gitterrahmen für Filterpressen in Vorschlag gebracht, bei denen in den Rahmen Gitterstäbe eingesetzt waren, die durch auf Ankerbolzen aufgereihte Rohrstücke im Ab stand voneinander gehalten wurden. Dabei dienten die in den Rahmen eingesetzten Gitterstäbe indes nur zur Versteifung des Rahmens. Um das Filtertuch zu tragen und um eine wirksame Filtration zu gewährleisten, mußten auf die Gitterstäbe beiderseits noch besondere Siebe aufgelegt werden, die von dem Filtertuch bedeckt waren.
  • Erfindungsgemäß wird eine wesentliche Verbesserung in der Ausbildung derartiger Filterpressenplatten dadurch erzielt, daß im Rahmen der Platte in einer Richtung verlaufende Filterstäbe angeordnet sind, die mit rechteckigem, hochkant gestelltem Profil derart eng nebeneinanderliegend angeordnet werden, daß sie eine durchbrochene,. siebartig wirkende Filterfläche bilden, auf welche das Filtertuch unmittelbar aufgelegt werden kann, während andererseits zwischen den Filterstäben ein im wesentlichen widerstándsfreier Flüssigkeitsdurchlauf erfolgen kann.
  • Die Filterstäbe können dabei getrennt vom Rahmen ausgebildet sein und in ihm z. B. vermittels Leisten- und Nutenführungen sowie auch durch Verankerungen oder Befestigungen, z. B. durch den Rahmen und die Filterstäbe hindurchgehende Verbindungsbolzen, gehalten werden.
  • Eine besonders vorteilhafte Anordnung und Haltung der Filterstäbe im Rahmen ergibt sich dadurch; daß die Filterstäbe mit Hilfe von Nuten und Leisten (Nut und Feder) in dem Rahmen geführt und mit Hilfe von durchgehenden Bolzen und zwischen ihnen geschalteten Beilagscheiben in gleichmäßigem Abstand voneinander gehalten werden.
  • Zweckmäßig können dieFilterstäbe in ihrem unteren und oberen Teil mit Durchbrüchen versehen sein, die eine Zirkulation der Flüssigkeit in der Querrichtung der Filterplatten und somit eine gleichmäßige Verteilung der Flüssigkeit über den ganzen Plattenraum ermöglichen.
  • In- der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
  • Fig. I zeigt eine Filterplatte und deren neue Ausgestaltung in Ansicht; Fig. 2 zeigt in vergrößertem Maßstab einen Schnitt durch die Filterplatte nach der Linie A-B in Fig. I; Fig. 3 zeigt in vergrößertem MaBstab die Anordnung der Filterplatten im Rahmen und die Zusammenstellung in einer Filterpresse; Fig. 4 und 5 veranschaulichen die Ausbildung und Anordnung der Filterstäbe in einem waagerechten Schnitt nach der Linie C-D in Fig. I.
  • Im einzelnen bezeichnet in der Fig. I das Bezugszeichen t den Rahmen einer Filterplatte, der mit einem seitlichen oberen Ansatz 2 versehen ist, in dessen Kanal 3 die Flüssigkeit zufließt, während sie in dem unteren seitlichen Ansatz 4 durch den Kanal 5 abgeführt wird.
  • Die Zuführung der Flüssigkeit zu den Filterplatten kann z. B. in der Weise erfolgen, daß sie aus dem Kanal 3 durch Querkanäle 3a und Überleitungen 3b in die Leerräume 6 überführt wird, aus denen sie dann durch die seitlichen Filtertücher 7, S in die Hohlräume der benachbarten Filterplatten 9, IO gepreßt wird, um alsdann vom unteren Teil der Filterplatten aus in bekannter Weise durch Querkanäle in in den Abführungskanal 5 zu gelangen.
  • In dem Rahmen I der Filterplatte sind eine Anzahl Filterstäbe 12 in geringem Abstand voneinander zweckmäßig senkrecht stehend angeordnet. Die Filterstäbe können z. B. rechteckigen Querschnitt, wie in Fig. 4 dargestellt, besitzen oder auch in anderer Weise profiliert sein, wie z. B. in Fig. 5 dargestellt ist. Zweckmäßig werden die Filterstäbe an ihrem oberen und unteren Ende in geeigneter Weise, z. B. mit Nut und Feder. wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, im Rahmen geführt. Die Leiste I3 des Rahmens I sowie die entsprechende Nut in den Filterstäben kann z. B. rechteckig gestaltet sein.
  • Die einzelnen Filterstäbe werden in ihrer Lage und im gleichmäßigen Abstand voneinander vermittels eines durch den Rahmen und durch sämtliche Filterstäbe hindurchgeführten Bolzens 14 sowie durch zwischen den Filterstäben angeordneten, auf diesem Bolzen aufgezogenen Zwischenscheiben 15. gehalten. Es können je nach Größe und Schwere des Rahmens und entsprechender Konstruktion der Filterstäbe z. B. nur ein solcher Verbindungs- und Haltebolzen 14 wie in Fig. 2 oder auch mehrere, z. B. zwei derartige Bolzen, wie in Fig. I dargestellt, vorgesehen sein.
  • Im oberen und unteren Teil der Filterstäbe können ~zweck-mäßig Durchbrüche I6, I7 vorgesehen sein, durch welche eine Zirkulation der Flüssigkeit in der Querrichtung der Platte stattfinden kann.
  • Das Material des Rahmens und der Filterstäbe kann im übrigen beliebig sein. Man kann z. B. für den Rahmen wie für die Filterstäbe Gußeisen oder auch eine Fertigung aus Stahlblech oder aus anderem Material, z. B. eine korrosionsfeste Leichtmetallegierung, oder einen hochfesten Kunststoff verwenden.
  • Die beschriebene Vorrichtung kann mannigfach im Rahmen der wesentlichen Gedanken abgeändert und ausgestaltet werden. So können z. B. das Profil der Filterstäbe der Filterplatten, ihre Führung am Rahmen wie die Befestigungsmittel und die Einrichtung, mit der die Filterstäbe im gegenseitigen bestimmten Abstand voneinander gehalten werden, in mannigfacher Weise dem Zweck der Filter-Platten entsprechend abgeändert werden. Anstatt in vertikaler Anordnung können die Filterstäbe auch in anderer Weise,. z. B. horizontal verlaufend, angeordnet und dabei mit entsprechenden Durchbrüchen versehen werden, die der Flüssigkeit einen Durchfluß von oben nach unten gestatten.
  • Ein besonderer Vorteil der neuen Ausgestaltung der Filterplatten ist darin zu sehen, daß die gesamte Platte einschließlich der Filterstäbe mit wenigen Verschrauhungen zusammengesetzt und gehalten werden kann. An keiner Stelle brauchen die Filterstäbe miteinander oder mit dem Rahmen vernietet oder verschweißt werden, so daß sowohl der Aufbau wie auch ein, Auseinandernehmen und Wiederzusammensetzen der Platte in kürzester Zeit und mit geringem Arbeitsaufwand ermöglicht werden.
  • Ein weiterer Vorteil besteht in dem verhältnismäßig geringen Widerstand, den die Filterplatte trotz hoher Festigkeit der durchfließenden Flüssig keit bietet.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Filterpresseuplatte mit aus Filterstäben gebildeter durchbrochener Filterfläche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Rahmen der Platte in einer Richtung verlaufende, mit hochkant gestelltem, vorzugsweise rechteckigem Profil ausgebildete Filterstäbe derart eng nebeneinanderliegend angeordnet sind, daß das auf sie aufgelegte Filtertuch unmittelbar von den Stäben ohne Zwischenträger gehalten wird, während die von den Stäben gebildete Filterfläche siebartig wirkt, wobei jedoch zwischen den Filterstäben ein im wesentlichen widerstandsfreier Flüssigkeitsdurchlauf erfolgen kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterstäbe vollkommen getrennt vom Rahmen ausgebildet sind und in ihm z. B. vermittels Leisten und Nutenführungen gehalten werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterstäbe durch zwischen ihnen angeordnete Leisten oder Scheiben, die zweckmäßig auf durchgehenden Bolzen angebracht sind, im gleichmäßigen Al)-stand voneinander im Rahmen gehalten werden.
  4. 4. Vorrichtung nach Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterstäbe rechteckigen Querschnitt besitzen.
  5. 5. Vorrichtung nach Ansprüchen I bis cl, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterstäbe ein vom rechteckigen Querschnitt abweichendes Profil besitzen, z. B. im mittleren Teil dünner als an den Enden gehalten sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Ansprüchen I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den Endteilen der Filterstäbe Durchbrüche vorgesehen sind, um einen Durchfluß der Flüssigkeit in der Querrichtung zu den Filterstäben zu ermöglichen.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 736 526, 627 633.
DEP4495A 1950-10-31 1950-10-31 Filterpresse mit Filterpressenplatten Expired DE883142C (de)

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DE883142C true DE883142C (de) 1953-07-16

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ID=5648070

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DE (1) DE883142C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1102704B (de) * 1956-10-27 1961-03-23 Seitz Werke Gmbh Filterpressenplatte
DE1148976B (de) * 1958-10-13 1963-05-22 Giorgio Diefenbach Perforierte gewellte Platte fuer Filterpressen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE627633C (de) * 1932-01-29 1936-03-20 Edmond Bredo Weustenraad Gitterrahmen fuer Filterpressen
DE736526C (de) * 1939-12-24 1943-06-19 Sangerhausen Ag Maschf Filterpressenplatte

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