DE881908C - Antrieb von Hilfsapparaten, insbesondere an Hoehenflugzeugen - Google Patents

Antrieb von Hilfsapparaten, insbesondere an Hoehenflugzeugen

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DE881908C
DE881908C DED6720D DED0006720D DE881908C DE 881908 C DE881908 C DE 881908C DE D6720 D DED6720 D DE D6720D DE D0006720 D DED0006720 D DE D0006720D DE 881908 C DE881908 C DE 881908C
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DE
Germany
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engine
driven
drive
auxiliary
aircraft
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Expired
Application number
DED6720D
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Dipl-Ing D Nallinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D41/00Power installations for auxiliary purposes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C7/00Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
    • F02C7/32Arrangement, mounting, or driving, of auxiliaries

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Bei der Unterbringung der Hilfsapparate am Flugmotor bestehen erhebliche Schwierigkeiten, da eine große Anzahl solcher Apparate unterzubringen und ihre Abmessungen in bezug auf den zur Verfügung stehenden Raum verhältnismäßig groß sind. Man hat aus .diesem Grunde schon vorgeschlagen, vom Flugmotor mit einer sogenannten Verteilerwelle wegzugehen und einen besonderen Verteilerantriebskasten vom Flugmotor getrennt, z. B. in einer Zelle des Flugzeuges, unterzubringen. An diesem Verteilerkasten sind die verschiedenen Hilfsapparate, wie Lichtmaschinen, Luftpumpen, Öldruckpumpen u. dgl., befestigt und werden von .dort aus über eine besondere Übersetzung angetrieben. Dieser Antrieb hat jedoch unter Umständen erhebliche Nachteile; insbesondere bei solchen Flugzeugen, die für große Flughöhen .bestimmt sind.. Geht ein solches Flugzeug aus einer sehr großen Flughöhe im Gleitflug auf eine normale Flughöhe über, so bringt es der lange Gleitflug mit sich, daß der Motor sehr lange Zeit langsam umläuft. Hierbei wird z. B. durch die Lichtmaschine gar kein oder nur wenig Strom erzeugt. Ist eine Luftpumpe angeschlossen, die in einer höhendichten Kabine einen bestimmten Druck aufrechterhalten soll, so läuft auch dieseLuftpumpe sehr langsam um, und es muß diese sehr groß bemessen sein, um die gewünschte Mindestleistung aufrechtzuerhalten. Ebenso läuft die Wasserpumpe sehr langsam um und erzeugt demgemäß einen nur geringen Druck; was insbesondere beim Vorhandensein einer Dampfheißkühlung unvorteilhaft dst.
  • Die Erfindung beseitigt diese Übelstände und besteht darin, däß die z. B. vom Motor getrennt angeordneten und von diesem im Normalbetrieb proportional der Motordrehzahl angetriebenen Hilfsgeräte mittels eines den Hilfsgeräten vorgeschalteten Wechselgetriebes bei kleinen Motordrehzahlen mit höherer Drehzahl angetrieben werden.
  • Zweckmäßig sind die Hilfsapparate zu einem gemeinsamen vom Motor angetriebenen Aggregat vereinigt, das beispielsweise durch ein vom Motor getrennt angeordnetes Verteilergetriebe angetrieben wird und an das die Hilfsapparate angeschlossen sind. Zweckmäßig ist das Wechselgetriebe als Zweiganggetriebe ausgebildet, das außer einer normalen Übersetzung einen sogenannten Schnellgang aufweist. Dabei können die Hilfsapparate wesentlich kleiner gehalten werden. Die Anordnung der letzteren erfolgt zweckmäßig derart, daß bei im Rumpf des Flugzeuges- oder frei tragend über bzw. unter dem Tragflügel angeordnetem Motor die Hilfsapparate im Tragflügel selbst angeordnet sind. - In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Die Kurbelwelle des im Rumpf des Flugzeuges angeordneten Motors a treibt eine Querwelle b und ein Wechselgetriebe c an, das zwei Zahnradpaare d und e sowie eine Wechselkupplung f enthält, die entweder einen direkten Gang oder eine Übersetzung ins Schnelle über die beiden Zahnradpaare d und e einschaltet. Eine vom Getriebe e abführende und in der Verlängerung der Querwelle b angeordnete weitere Welle g führt zu einem Verteilergetriebe in einem Verteilerantriebskasten h, an dem beispielsweise eine Lichtmaschine i, eine Öldruckpumpe k und eine Luftpumpe l angeschlossen sind. Das gesamte aus den Hilfsapparaten gebildete Aggregat -ist in einem Tragflügel m des Flugzeuges angeordnet. Jedoch könnte das erwähnte Aggregat auch an einer beliebigen anderen Stelle des Flugzeuges angeordnet sein.
  • Die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstands ergibt sich aus der Zeichnung ohne weiteres. Solange der Motor mit einer normalen Drehzahl umläuft; wird durch eine entsprechende Einstellung der Kupplung f eine direkte Verbindung zwischen den Wellen b und g aufrechterhalten. Läuft jedoch der Motor a mit einer niedrigeren Drehzahl um, so wird durch die Kupplung f der Schnellgang d, e eingeschaltet. In diesem Fall bleibt trotz des langsamer laufenden Motors a die normale Drehzahl der Welle g bzw. derjenigen des Hilfsapparateaggregats i, k, L aufrechterhalten.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Antrieb von Hilfsapparaten, wie Ölpumpe, Wasserpumpe, Lichtmaschine, Luftpumpe für Höhenkabine od. dgl., insbesondere an Höhenflugzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die im Normalbetrieb proportional der Motordrehzahl angetriebenen Hilfsgeräte mittels eines den Hilfsgeräten vorgeschalteten Wechselgetriebes bei kleinen Motordrehzahlen mit höherer Drehzahl angetrieben werden.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß die Hilfsapparate zu einem gemeinsamen vom Motor angetriebenen und insbesondere von diesem getrennt angeordneten Aggregat vereinigt sind.
  3. 3. Antrieb nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Hilfsapparate über ein gemeinsames Verteilergetriebe vom Motor aus angetrieben werden und das Wechselgetriebe zwischen Motor und Verteilergetriebe angeordnet ist. .
  4. 4. Antrieb nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Wechselgetriebe als Zweiganggetriebe ausgebildet und außer einem Antrieb mit normaler Übersetzung oder mit direktem Antrieb eine weitere Übersetzung ins Schnelle umfaßt.
  5. 5. Antrieb nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor im Rumpf des Flugzeuges oder frei tragend über oder unter dem Tragflügel und die Hilfsapparate im Tragflügel angeordnet sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 442 589, 672 995, 582 797; französische Patentschrift Nr. 832 833; USA.-Patentschriften Nr. 1 317 7o3; 1645 i78.
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DE1177496B (de) * 1960-01-08 1964-09-03 United Aircraft Corp Flugzeug mit einem Triebwerk und einem Anlassmotor hierfuer, mit Zusatzgeraeten und Einrichtungen zum Betreiben der Zusatzgeraete

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