DE880264C - Form- und Abschneidemaschine fuer Wuerste - Google Patents

Form- und Abschneidemaschine fuer Wuerste

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DE880264C
DE880264C DEG6067A DEG0006067A DE880264C DE 880264 C DE880264 C DE 880264C DE G6067 A DEG6067 A DE G6067A DE G0006067 A DEG0006067 A DE G0006067A DE 880264 C DE880264 C DE 880264C
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DE
Germany
Prior art keywords
sausages
cutting machine
sausage
bearings
molded part
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Expired
Application number
DEG6067A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Grossmann
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C11/00Sausage making ; Apparatus for handling or conveying sausage products during manufacture
    • A22C11/10Apparatus for twisting or linking sausages

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

  • Form- und Abschneidemaschine für Würste Die aus Saitlingen oder Schleißdärmen hergestellten Würste, insbesondere Brat- und ähnliche Würste, wurden bisher mit der Hand geformt, an den beiden Enden aus- und abgedrückt und schließlich mit dem Messer abgeschnitten.
  • Die bei der Herstellung solcher Würste verwendeten Saitlinge sind zwar leichter mit der Hand zu bearbeiten als die Schleißdärme, weil letztere sehr elastisch und leicht zerreißbar sind, aber die Saitlinge sind wesentlich teurer als Schleißdärme.
  • Im Schleißdarm, der ein reiner Fettdarm ist, hergestellte Würste sind dagegen besser im Geschmack, appetitlicher und ferner für die Herstellung viel wirtschaftlicher, weil sie billiger sind als die Würste aus Saitlingen. Die Schleißdärme aber haben den Nachteil, daß sie bei der Bearbeitung mit der Hand leicht zerrissen werden, wodurch ein starker Ausfall an Därmen entsteht, so daß trotz der billigeren Därme die Herstellung unwirtschaftlich wird. Schließlich ist zum Formen, Abschneiden und Abdrehen dieser Würste in der bisherigen Weise ein geübter Fachmann erforderlich, was die Herstellung verteuert.
  • Der Erfinder hat sich nun die Aufgabe gestellt, alle diese bei der Herstellung solcher Würste von Hand auftretenden Nachteile zu beseitigen, indem erfindungsgemäß diese Würste in einer gesondert ausgestalteten Maschine hergestellt werden, derart, daß in einem einzigen Arbeitsgang das Formen der Würste, das Ausdrücken der überschüssigen Füllmasse nebst Abschließen des Darmes in den Wurstenden sowie das Abschneiden der Wurst auf die richtige Länge möglich ist und auch stets das gleiche Gewicht der Wurst erreicht wird.
  • Um dieses Ziel zu erreichen, ist die neue Form- und Abschneidemaschine für Würste geschaffen worden, die in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt ist, und zwar zeigt Abb. z die Vorderansicht der Maschine, Abb. 1a die Vorderansicht im aufgeklappten Zustand, Abb, zb die Vorderansicht im ausgefahrenen Zustand, Abb. 2 die Draufsicht, Abb. 3 die Seitenansicht von rechts mit Messer, Abb. q. die Seitenansicht links, Abb. 5 die Seitenansicht im geöffneten Zustand und Abb. 6 die Seitenansicht in ausgefahrenem Zustand. Die Maschine besteht aus zwei Formteilen, nämlich dem unteren Formteil a und dem oberen Formteil b, die beide durch ein Gelenk c miteinander verbunden sind und in der Mitte je eine halbrunde Längshöhlung aufweisen, die der Form der herzustellenden Wurst entspricht.
  • Beim Formteil a läuft die Aushöhlung an beiden Enden nach oben halbrund aus, während sie beim Formteil b glatt durchgeführt ist.
  • An der rechten Seite des Formteils b ist an einem Halter e ein Messer d befestigt, das mit einem Gegenmesser f am Formteil a zusammenarbeitet. Auf dem oberen Formteil b ist eine Grundplatte P aufgeschraubt, auf der drei zweiteilige Lager hl, lt, und h3 befestigt sind.
  • Durch das zwischen den beiden Lagern h2 und h3 befindliche Lager hl läuft eine Welle i, die mit einem Knebel k versehen ist.
  • Zwischen den Hälften des mittleren Lagers lt, sitzt eine auf der Welle i befestigte Buchse r mit zwei Zapfen il.
  • In das Lager h2 ist ein Winkelhebel h, in das Lager h3 ein Winkelhebel 1, eingesetzt. Die beiden Zapfen il sind mit den Winkelhebeln h bzw. 1, auf der Innenseite durch je- eine Schubstange ml bzw. nag beweglich verbunden, während an der Außenseite der Winkelhebel h bzw. 1, je ein Rollenbügel yal bzw, n2 drehbar angeordnet ist. Die Rollenbügel ml bzw. n2 tragen an ihrem unteren Ende je eine Rolle o1 bzw. 02 und werden am äußeren Ende der Winkelhebel ll bzw. 1, durch Spiralfedern s an das Formteil b gedrückt.
  • Zur Herstellung der Wurst wird nun die Maschine mittels zweier Zwingen an einer Tischplatte od. dgl. angeschraubt. Sodann wird das obere Formteil b mit dem daran befestigten Messer d um das Gelenk c nach hinten hochgeklappt. Nun wird in die Längshöhlung des unteren Formteils a der mit Füllmasse angefüllte Wurstdarm eingelegt und das obere Formteil b um das Gelenk o auf das untere Formteil a heruntergeklappt, wodurch die Wurst ihre Form erhält und die überschüssige Füllmasse herausgedrückt wird. Gleichzeitig wird zwischen den Messern d und f die Wurst auf die richtige Länge abgeschnitten. Hierauf wird der Knebel k im Sinne des Uhrzeigers nach rechts gedreht, wobei mittels der Schubstangen m, und nag die Winkelhebel h und 1, etwa eine Viertelkreisbewegung nach außen machen und die Rollen o1 und o2 nach unten und seitwärts bewegt, d. h. ausgefahren werden.
  • Durch diese Bewegung der Winkelhebel wird die Füllnasse in den Wurstenden ausgedrückt und der Wurstdarm an beiden Enden fest geschlossen, so daß nach vorheriger Einlegung des gefüllten Wurstdarmes in die Längshöhlung des unteren Formteils a die Fertigstellung der Wurst in einem einzigen Arbeitsgang möglich ist, wobei die Maschine von jedem Lehrling, ja sogar von einem Laien bedient werden kann.
  • Durch die Verwendung der neuen Maschine geht die Herstellung der Wurst gegenüber der Formung von Hand nicht nur wesentlich billiger, sondern auch schneller vor sich. Außerdem können bei der maschinellen Herstellung der Würste etwa beschädigte Schleißdärme verwendet werden, was bei der Handformung nicht möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Form- und Abschneidemaschine für Würste, gekennzeichnet durch zwei gelenkig miteinander verbundene, mit einander gegenüberliegenden Längshöhlungen versehene Formteile (a, b), die stirnseitig Messer (d, f) tragen, wobei auf dem oberen Formteil (b) drei Lager (hl, h2, lt,) angeordnet sind, von denen das mittlere Lager (1a1) eine mit einem Knebel (k) Versehene Welle (i) mit zwei radial angeordneten Zapfen (il) aufnimmt, die über je eine Schubstange (in, »a2) mit in den beiden anderen Lagern (h2, h3) schwenkbar geführten Winkelhebeln (h, d2) in Verbindung stehen, an deren äußeren Enden unter Federwirkung stehende Rollenbügel (n1, n2) angelenkt sind, die mit ihrer Rolle (o1, o2) beim Verschwenken des Knebels (k) über die auf dem unteren Formteil (a) aufliegenden Wursthüllenenden abrollen und dabei überschüssige Füllmasse aus diesen herauspressen.
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