DE879331C - Papiervorschubvorrichtung fuer Buchungsmaschinen mit Zeilenvorschub und langem Vorschub - Google Patents

Papiervorschubvorrichtung fuer Buchungsmaschinen mit Zeilenvorschub und langem Vorschub

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DE879331C
DE879331C DER6177A DER0006177A DE879331C DE 879331 C DE879331 C DE 879331C DE R6177 A DER6177 A DE R6177A DE R0006177 A DER0006177 A DE R0006177A DE 879331 C DE879331 C DE 879331C
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DE
Germany
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feed
paper
long
line
arm
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Expired
Application number
DER6177A
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English (en)
Inventor
Arthur Pentecost
John Leroy Sterling
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REMINGTON RAND GmbH
Original Assignee
REMINGTON RAND GmbH
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Publication date
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Description

  • Papiervorschubvorrichtung für Buchungsmaschinen mit Zeilenvorschub und langem Vorschub
    Es ist heka.nnit, die in Buchungsmaschinen zu
    ],-,druckend-'- Papierbahn durch ein; Vor schuh-
    Vorrichtun.g w; iterscli:alt:!n zu lassen, die- nicht nur
    den zeileti,«ei:s@en. Vorschub h:erl:eifülrrt, son:dcrn im
    lIedarfsfalle einen längeren Vorschub bewirkt.
    Die @uclrungsarbeiten erfordern nämlich häufig,
    z. B. leim Bedrucken: von Formularbändern, da.ß
    nach: zeilenweisem Bedrucken eines Form:u:lar-
    al:;schnitts der Kopfteil des nächsten Form,ular-
    a@:schnitts durch einen. e:ntsp.re.chend langen Vor-
    scii,ttly üa:ersprun:gen wird und daß nach. Druck
    einer Summe der alsdann unbiedruckt bleibende
    untere Teil des Letreffernden Formula,rahehnitts
    nebst dem Kopf des folgenden Fo,rmula,rabschn:itts
    ü.l;.rsprungen wird,. Häufig tritt. dabei die; Auf-
    gal:-e auf, in, ein und dersellaen Buchungsmaischine
    Fo.rinulai-l:äind,e,r zu beschriften, die sich hin:sIcht-
    licli .der Formulaireinbeiilung und der Längen der
    einzelnen Abisch,ni.tte unterscheiden, Die Länge
    kann dabei zwischen 8 cm und 35 cm schwanken.
    Der Erfindung liegt nun die Auigahe: zugrunde,
    die Papiervorschubvorrichtung so ausizugeisita,lt-ein,
    da:ß sie die ord@nungsgemä!ße Beschriftung von
    Formularbändern unterschiedlicher Länge gestattest
    und dabai die Möglichkeit bietet, manche Angaben"
    z. D. Summen, unten auif dom betreffenden.Formulair-
    absehnita zum. Abdruck zu bringen, gleichgültig,
    wie lang dieser ist. Weiter soll dafür Vorsorge
    gotroffen sein,, @d:aß, wenn ein. Farmulara:bschnitt
    unter zeiden,#wisem Vorschub vollständig ],druckt
    ist und zur Aufnahme der zusa.mmengh.öriaen
    Posten noch nIch.t ausireicht, dann der Kopf dies
    Formulars durch einen langen Vorschub siell,"sttä:tig
    übeirs.prungem wird, und. die restlich-,-ti Posten auf
    dem nächsten Formular abgedruckt werden: Der
    lange Vorschub, soll a.lsie den nächsten Formu,lar-
    abscQznitt des Bandes mit der ersten Zeile in Druck-
    stellung bringen.
    Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe-daidurch
    gelöst, da,ß das Vorschuibwerk für den langem Vor-
    Schub durch Abfwhlung eines im Gleichlauf mit
    der zu bedxuck,°inden Papierbahn gefÖrderten
    S'.tiauerlo,chstreifens gesteuert wird. Man braucht
    also nur für jedes zu bedruckende Fon-m@ularband
    einen Steuerlochstreifen in die Maschine ein-
    zusetzen, dessen Löcher der Länge der Formular-
    abischnitte und den zu lösenden Buchungsaufgaben
    angepaßt sind.
    Vorzugsweisse wird dieser Steuerlochsereifem von
    .!:neun endlosen Papierband gebildet. Ihm ist ein
    Fühler zugeordnet, der dass Vorschubwerk für
    langen Vorschub einschaltet, wenn er auf ein
    Steuerloch trifft.
    Dass Abfühhverk für dien Steuerloch tireifen
    steuert Sclialtmitbad, die einen Antrieb, in und außer
    Eingriff mit Papierfärdertrommeln für, das
    Buchungsband bringen und zu diesem Zweck :eine
    Sperrklinke steuern, die denAntriebinausgeirückter
    Lage hält. Dabei überwachen die Fühilor den Vor-
    schub der zu bedruckenden Papierbahn gemeinsam
    mit Kontakten, welche von Steuergliedern der
    Tabelliermaschine, z. B. von der Summenwelle, ent-
    sprechend den jeweiligen Buchungsvorgängen; ein.-
    und ausgeschaltet werden.
    Weitere Erfindungsmerkmale ergeben sich aus
    den Patentansprüchen.
    Es- zeigU
    Fig. i einen Querschnitt durch eine Tabzll,ier-
    ma'sichine zum Zwecke der Darstellung des
    Erfindungsgegenstandes- in der Papieraufnahme-
    Stellung,
    Fig.2eine Seitenansicht eines A.u:s,fiihrungs-
    1-ispdels der Erfindung,
    Fig.3 eine der Fig.2 entgegengesetzte Seiten-
    ansieht, wobei ein Teil des Rahmens entferint )ist,
    um die Anüri:eibis:glidder sn,chtbar zu machen,,
    Fig. 4 eine Draufsüch:t mit der Darstellung dies
    Antriebes und :gewisser Steuerungen,
    Fig.5 :einte Rückansicht der Vorrichtung mit
    Darstellung der Farbban.d-Umkehrin:echaniismen.
    und von, Teilen) des) Antriebes,
    IFig. C eine perspektivische Darstellung der
    Farb iband-Voirsrhuibvorrichtung,
    Fig. 7 einen Querschnitt gemäß der Linde: 7-7 der
    Fig. 3,
    Fig.8 die Antriebe für Zellenschaltung und
    Schreibwalze sowie die Anordnung der durch die
    Funktionen der Tabel-liermaschine gesteuerten
    Kontakte,.
    Fig. 9 eine perspektivische Darstellung der die
    Schreib- oder Druckwalze b--tätigenden Glieder,
    Fig. io ein Diagramm des Papierabilaufes,
    Fig. i i eine Teilansicht des Papierantriebes in
    Stoppstellung,
    Fig. i2 ein Teilquers,chn(itt gemäß der Litte 12-i2
    di2ir Fig. i i mit Daristollung dein durch den Motor
    gesteuerten Kontaktunterbrecherarmes,
    Fig. 13 ein zum Biodrucken durch die Mais.chine
    geeibaneteis Formular mit dem zugeordneten Steuer-
    band,
    Fig. 14 ein. Diagramm des elektrischen Steuer-
    stromkreises. -
    Das bevorzugte Ausführungsib,eispiwl der Er-
    findung ist im Zusammenhang mit einer symb ol-
    gesteuorten Tabelliermaschine gezeigt, wie sie in
    dem amerikanischen Patent 2 381 361 von johl)
    M u e 1 1 e r gezeigt ist. Es wird an dieser Stelle
    auf die Tausache hingewiesen, daß Vorschübe, wie
    Ennifach-, Zweifach- und Dreifachzeilenschaltun:gen
    untrer Steuerung der Tabiellvermaschine im. oben-
    genannten Patent beschrieben sind. Lange Vor-
    schübe jieidoch, wie solche über Titel und für Zeilen-
    ausgleichsisehaltungen;, werden durch den vorliegen-
    den Erfindungsgegenstand gesteuert. Gewinne Be-
    dingungen langer Vorschübe werden durch. Funk-
    tionen deir Maschine gesteuert, wie 'es. beim
    Summenzug, dem Merkmalwechseil und dem Druck
    der Fall ist. Diese Funktionen werden nachfolgend
    ]>-ei der Wirkungssweiisie der Erfindung bescbirieben.
    Im Hinblick auf den Umstand, daß die Tabiellier-
    maischine im oiben@genannten Patent vollständig
    offenbiart und beschrieben worden is:e, werden hier
    lediglich diejenigen Teile nochmals! beschrieb.-,u,
    die für das
    des @rfindungsg,.wgeaiistan;d@°_s
    notwendig sind. Hierbei werden dieselben Bezugs-
    zeichen wie in. dienern Patient benutzt.
    Die Karten wenden vorn einem zwischen, den
    Grundrahmen ioo (Fig. i) angeerdneitein Magazin
    i ---,o durch einen Kartengreffer 118 zu den Vo-r-
    scbüibroll:en sog gcleiitet, .die die Karte zu einer
    Abfühlkammer i22 befördern. In dieser werden die
    Lochungen der Karte durch durch diese hindurch-
    gehiendeAbdühlstifte 138 abgefühlt, wodurch Sp:err-
    stifte.146 hochgehoben werden. Zwischen, den
    oberen Seitenraihmen ioi Ist eine Leitkammer
    238 mit Drähten 24o angeordnet, die die Be-
    wegung der Stifte 146 zu den Permu.ta.tions-
    schiebern 235 .der Entschlüsselvorrichtung überträgt.
    Die Permut.ationsschieber 235 werden in: Über-
    einstimmung mit den versichlüsselten Angaben ein-
    gustel.lt und lassen wiederum die, Einstellung von
    Anschlag:schiebeirn 2i25 zu, die iheersei:ts mit d,-,1n
    abgestuften Absatz aas einer Typenstange- 195 zu-
    sammenwirken. Die Typenstangen werden zyklisch
    freigegeben und zrwecks Einstellung der Z.äh.l-
    "verlce, 2o und Typen i'97 unter Einwirkung vorn
    Federn nach. oben gehoben,. o
    Jede Reihe von Stiften 146 steuert einen. Schie-
    bar 42o, der auf einen in dieser Spalte vor :eich
    g@h;cnden Angabeaiivechisel hin betätigt wird. Der
    S:chii:ebwr steuert eine im obenge:nannte:n Patent
    l:,z!ischri"-jb,eneSutnmeinzugvo.rrichtnnig, die wiied°@ru.m
    eine Summenzugwelle 426 steuert, welche ihrerseits
    die Sttminienziige aus den Zä:hl-,verke:n 2o steuert.
    Papiervorschubwagen Das Ausführungsbeispiel der Erfindung weist einen Wagen auf, rin dem Endlospapiere o,d. dgl. e@abweder vermittels ,einer durch die Tabelli:ermaschine betätigten Zeilenschaltvorrichtung oder
    einer durch einten besonderen, vom :einem Steuier-
    Land gesteuerten Motor angetriebenen Lang-
    vorschubvorrichtung vo.rgeschofien werden. Der
    Wagen umfa.ßt zwei durch ein Querstück i i und
    zwei Verbindungsstangen 12 mitaina.nder ver-
    Lund-ene Seitenrahmen 10 (Fi:g. 3, .l, 5 ) . Der Wagen
    ist mit Bezug auf die Tabelliermaschine auf einer
    U-förmigen Konsole i-, drehbar gelagert. Diese ist
    in einer Schiene 15 verschiebbar angeordnet, die
    ihrerseits an dem ofieren Stit-,urahmen. toi der
    Tal:@eIlierma:schin"-# befestigt ist. Leisten 16, :die in
    an: sich bekannter Weise hefestigt sind., halten die
    honso.le 14 in. den Schienen 15. Die Konsole 14 ist
    mit @a:b:n, für eine WelIe 17 versehen, die in de"n
    S°.it;nrahm:en io des Wage=ns gela:giert ist. Die
    1@'ell: 17 wi:rl;t als ein Zapfezi, um den der Wagen
    aus der Stellung gemäß Fig. 2 in die gemäß Fi;g. i
    vei-schiwenl;t werden kann" uni so, ein neuesEndllos-
    kapier oder ein neur°,s Band 1_eichter in Stellung
    Lrin gen zu können. Die Schiene, 15 ist zur Awf-
    nahm:e einer Schra:ubenweille 18 mit G"ewinid,-# ver-
    @lien. Di:e Schra:u:benwelle wirkt mit Schrauben-
    g. winde winde enthaltenden Buckeln ,der Seitenrahmen io
    zusammen,. Ein-,; Ha,nd;hu;rbel, die auf der Welle 18
    l:.-festigt ist, gestattet die seitliche Einstellung des
    Wagens mit Rücksicht auf die Typenstangen ig5.
    In jedem Rahmen io ist eine gekordelte Einstel.l-
    schraube 22 befestigt, die eine Sperrmutter trägt
    (Fig. 3, 5) und dann als ein Tra:ggli-e,d des Vor-
    schub.werks dient, wenn: :dieses sich üi: Wirkl.ag-,
    iefind@et. Schraube und :Mutter stellen- ein. :Mittel
    zur Einstellung des Spielraums zwi:scli:en. dem
    Pa:piervorsch;uhwerk und, dem Tabelliermas:chin:en-
    rahmen dar. Eine an eine in dem Tabellier-
    b-,ife..tigte
    inaschinenrahmen gelagerte- W elle: 24
    Klinke23 wirkt mit einer Querstangea5 zusammen,
    d:i:e zwischen diein Rahmen. io biefestigt ist und das
    Pap.i:ervorscliuib,w-erl; in, seiner Wirkstellung sperrt
    und zuriicldiä,lt. Ein auf der Welle 24 li"feistigter
    Ha.ndheli:el26 ist für die Verschwenkung der
    Klink-, 23 in die unwirksa:ine Lage vorgesehen.
    Auf denn Rahmen io ist ebenfalls eine Kliml;:e- 27
    befestigt, die mit der Schiene 15 zusammenzuwirken
    v:rnia.g, um das Papier@#orscliti:i@,we:rl; dann zu
    halten, wenn, sich dieses. in; seiner offenen oder
    tiii@virl;sa:me@n Lage hefindet. Die in ihrer Mitte
    gelagerte Klinke 2-7 wird durch eine Feder 28 zum
    Eingriff mit den L::isten 16 veranla,ßt und verharrt
    in dIeser Lage, his, sie freigegeben wird. Zur Aus-
    führung -dieser Eutsperrung genügt :ein. leichter die
    Fed:e:r 28 etwas spannender Druck der B.edit-,inungs-
    person" um die Klinik-, 27 von der Letiste 16 zu ent-
    fernen., wodurch es de;m Papiervorschubwürk ge-
    stattet wird, in seine geschlos@seineoder Wirk-
    stellung zu dringen. Ein an der Klink-,- 27 vor-
    c-s@liener Knopf weist dem Papier gegenüber reime
    glatte @lrerfläch° auf und verhindert so bei Sperr-
    ein Zerreiß,en desiselhen.
    Zwischen den Seitenrahmen io und den Kon-
    solen, 14 sind uin beeide Enden der Welle: 17
    Torsionsfedorn 30 gewunden, deren Enden mit
    Stiften 31 des Rahmens und der Konsolen in Ver-
    Lindung stzhen. Zwei Paar @'orschitl;rollen 32
    und 33 sind vorgesehen" von denen jede- einzelne
    Stifte 34 auf dein Umfange trägt, di-e zum
    Zuisa:mme.n-,virlz,en m@i:t Lochungen im Rand des vor-
    zuschiebenden Endllospapiers od. digl. geeignet sind.
    Wie in Fig. io zu sehen iist, geht das: Papier 29 an
    dem ol:ere:n Umfange der Vorsch.ubrollen 32 vor-
    gleitet dann um die- Roll,e:n:35 an der Druck-
    walz;-, 36 entlang, fließt sodann um die freii.e
    Ralle 37 herum und: geht dann über den oberen
    Umfang der Vors@huli:rodleli 33 zurück. Die
    @'or-sclruliiroll@en sind trommelförmig gestaltet und
    auf dem Wagen seitlich einstellbar, um in einer
    später noch zu erläuternden, @eis,e eine Anpassung
    an jegliche Breite dies, Papiers zu erreichen. Die
    Vorschubroll;l:e"f 32 und: 33 sind mit ihren 1\Tal:-"n
    mit den zugehörigen Antriebswellen durch Einstell-
    schrauben verbunden. Jede der Vorschnibroilleni ist
    mit einer Anidrucl;ro,1l'e 38 v2' rsChen, die zur Erinög-
    lichung,d is. Freigangs der Stift,-3q Rillen enthalten
    und zur Aufrechterhaltung des Papierkontakts mit
    diesen Stiften. geeignet sind. Die A.adruckraillen 38
    sind auf drehbar in. Konsolen 41 befestigten
    Armen d.o gelagert. Die Konsolen selbst werden von
    den Antri,eibswellen. 17 und 42 getragen. Um die
    Dre.hza.pfen. .1.4 der Arme .I0 gelegte Torsion.s-
    f,edern 43 wi@rlsen auf die Stifte 45 dieser Arme e;in
    und bringen die Rollen 38 an. den zug@ehbrigein
    Vorsch;ubroll:en zum Andruck. Die Rallen 35 und 37
    sind auch mit Andrucl;rollen.39 versehen. Jede
    Rollei 32 und 35 ist feist md:t der entsprechendem.
    Ant,ritbs-w'elle' d.5 und 17 durch Einstellschrauben
    verbunden. Eine Lösung dieser Scliraul@:!ii gestattet
    eine Verschiebung der Rollen. zu dem gewünschten
    _@l:;stanid von den zentral zu diesem anigeo;rdneteni
    Führu.ng@s@s cheilen :16.
    Während die Konsolen 4.o frei auf ihren Wellen
    sitzen, führen die Rilten der And:ruc1:roil :ein 38, diie
    mit den Stiften, 3.1 der Vors:chabrollein 32 bzw. 33
    zusammenwirken, die: Aufrechterhaltung; der ge-
    nauen, Ausrichtung der @ndruckroclle:n mit den
    zugehörigen Vorschurollen herbei.
    Die Vorschub @ro,llen 32 und 33 werden. vom zwei
    Kraftque;llen aus angetrieben, und zwar im :einen
    Falle von derZeilenischaltvorricchtung
    maschi.ne., im anderen. von ein-,in unabhängigen
    Motor. Auf der Antriebswelle 17 für die Vonsichub,-
    rod 1e11 33 ist ein Kegelrad 5o befestigt, das ni.it
    einem anderen Kegelrad 51 kämmt, das seinerseits
    auf einer kurzem Welle 52 fest angeordnet ist.. Diese
    Welle ist im rechten Wagenrahmen io gelagert.
    :Mit dem anderen Ende der Welle 52 ist ein. Kegel-
    rad 53 fest verbunden, das mdt eineim auf der
    Antriebswelle für die Vorsehu:hroille 32 u:@h@eweg-
    lich sitzenden Kegelrad 5.1 kämmt. Das Verhält-
    nis dieser Getriebe ist so,, daß heile V orischubirodlen
    mit derselben Umfangsgeschwindigkeit umlaufen.
    In Lagern der Seitenrahmen io ist eine,- Welle 55
    gelagert, mit deren einem Ende ein mit dem Kegel-
    rad 5.1. kämmnendes Kegelrad 56 fest verbunden ist.
    Auf dem anderen Ende der Welle 55 ist ein I1e;ge1-
    ra:d 57 befestigt, das, mit ein-,in auf einer Welle 6o
    fest sitz:-,niid!enKe:ge:lraid 58 kämmt. Auf d;-,ir Well,e:6o
    sitzen frei drehbar die Rollen 35. Die Welle 6o
    ist einer Standard-Schreibmaechiinenwalzenwelle
    gleich, derart, daß sie, mit den üblichen: Einstell-
    knöpfen 47 und der Zei'lenschaltvo@rrichtunig ver-
    sahen ist.
    Die Zeilenschaltbetäftigungsgliedem (Eig. 8) um-
    fassen eine auf einer Welle 184 befestigte Kurven-
    scheibe 732, die, mit einer auf einem Winkel'heibed
    sitzenden. Rolle 731 zueammenwirkt. Der Winkel-
    h.ebd ist auf eilnam Zapfen 702 gelagert. An dem
    anderen Ende des Winkelhieb@els 730 ist ein Glied
    728 angelenkt, dessen freies Ende gelenkig mit
    -einem auf einer in (dem Seitenrahmen toi gelagerten
    Welle 727 befestigten, Arm 726 verbunden ist.
    Ebenfalls auf dein Walfile 727 ist ein Arm 61
    befestigt, dessen Stift -mit elektrischen Kontakten
    zur Steuerung des Arbeitsstromkreises, zusammen-
    zuwirken vermag. Eine Beschreibung des diese
    Kontakte enthaltenden. elektrischen Stromkrebses
    wird nachfolgend gegeben. Auch fier Arm 726 trägt
    einte Rolle 725a die mit -einem Bügel zusammen-
    arbeitet, dessen Arme auf einer Welle 65 gelagert
    sind;. An, den Arm 64 ist ein. Ende des Gliedes, 66
    angelenkt, d@iss,en anderes. Ende an einer Ecke einer
    dreieckigen Platte 67 direhbarr befestigt ist. Mit
    einer anderen: Ecke der Plagte 67 äst ein Glied 68
    gelenkig verbunden:. An der dritten. Ecke der
    Platte 67 ist einte starke Feder, 69 einsgehängt, deren
    freies Ende auf einem Stift des Rahmens io sitzt.
    Diesle Feder beeinflugt die in ihrer Mdtte drehbar
    gelagerte Platte, enr6gagen dem Uhrzeigansinrne. Das
    Glied 68 ist mit einer Schaltklinke 70 gekoppelt,
    die mit einem auf einerWelle6o befestigten Schalt-
    rad 71 zusammenwirkt. Der erhabene Teil dar
    Kurvenscheibe 732 vermag den Winkelhebel 730 im
    entgegengesetzten Uhrzeigersinne zu schwenken.
    Dadurch wird dann über das Glied 728 hinweg die
    Rolle 725 gehoben, die ihrerseits, den Bügel 64 ver-
    schwenkt. Diieis!er kann sodann ,durch dies. Glsed.66
    die Platte 67 im Uhrzeigers.inne verschwenkeni, so
    d!aß die Klinke 68 entsprechend betätigt und das
    Schaftriad uhrzeiiagergleich gedreht wird. Diese
    Drehung wird zu der Vo@nschubiroililenantriebs-
    welle 6o übertragen, die ihrerseits die Voeschu@b-
    roillen 32 und 33 durch das Getriebe 58, 57
    (Fig. 2, 4), Walle 55., Getriebieteiile 56, 54 53,
    Welle 52, Getrieibetei@le 5i, 5o antreibt. Es wird
    bemerkt, däß- die Anordnung der vorgenannten
    G.etnlebekette so gesitaltet ist, daß eine durch dass
    Schaftrad 7 1 veranlaßte Drehung der Welle 6o im
    Uhrzeigersinne eine uhrzeigergleiche Drehung der
    Vorschubrallen32 und eine Gegenuhrzeigerdrehung
    der Vorsiahubrdllen 3:3 bedingt.
    Die Betätigungsvorrichtung der Schreibwalze
    Die Betätigungsivorrichtung der Schreibwalze
    wird im wesentlichen in der gleiiehen Weisse an-
    getrieben, wie es im amerikaeschen Patent
    2 381 361 beschrieben ist; sie wird deshalb nur
    kurz unbar Benutzung der Bezugsziechen der vor-
    beschriebenen und identischen Teile dieses Patents
    beschrieben. Auf der linken Seite der Tabedlier-
    maschine (Fig. 8) eist eire Hebel 7o3 drehbar auf
    eiinar Welle 7o4 gelagert, der einen nach vorn
    gerichteten Arm aufwels ;t, mit dem ein Zug-
    glied 709 gekopPalt ist, dessen unteres Ende mit
    einem auf einem Zapfen 702 gela9ertien Hebel 7o6
    in gelenkiger Verbindung steht. Dieser trägt eine
    Rolle 707, die .mit eineu auf einer Weile 184 fest
    angeordneten Kurvenscheibe 708 zusammenarbeitet.
    Fas sind Mittel zurr Verhihdarung fier Schreib,
    walzenbewegung bei, Nncbtdruckmaschincnspielen
    vorgersehen, drei mit dem Hebel 703 zusammen-
    wirken und mit Iden im angeführten Patent ge-
    zeiigten Mitteln identisch siind:, weshailbi hier -eint
    nochmalige Anführung dieser Mittel unterbleibt.
    Die Rolle los des Hebels 703 wird gegen einen
    Bi',-el73 äepreßt, äess!enArme fest mit derWel:le65
    verbunden siind. Auf der Welle 65 sind auch noch
    Arme 76 befestigt, mit denen das Farbband und: die
    Schreibwalze tragende Glieder 75 gelenkig ver-
    bunden sind (Fig. 9). D iege Glieder sind durch
    Stift- und Schlitzverbindhingen: 78, 79 verschiebbar
    an den Seitenrahmenteillen io befestigt. In den
    äußeren; Enden; (der Glieder 75 ist eine Schreib-
    walze 36 gelagert. Die vorstehende Vorrichtung
    bewegt dann, wenn sie betätigt wird, die Schreib-
    walze 3,6 und die auf dieser gehaltenen Papiere in
    die D.ruckstetlung, und zwar in folgendieir Weise:
    Die auf dem emhabenenTeile d'erKurvenscheibe 708
    sitzende Rolle 707 verschwemkt den Hebel 7o6 im
    Gegenuhrzeigersinne und zieht das Glied 709 nach
    unten, das nun, seinerseits den Heibe91 703 im Gegen-
    sinne des. Uhrzeigers, dreht, dabei den Biügei173
    hebt und durch Arme 74 und 76 die Glieder 75 und
    die Schreibwalze 316 nach, hinten bewegt. Zwischen
    den Armen 75 und Stiften 78 ,des. Seitenrahmens io
    gespannte Federn 77 sind zur Bewegung der
    Schr-aiibwalze 36 gegen die Type 197 zur Durch-
    führung des Druckes vorgesehen. Wenn die Rolle
    707 den niedrigen Teil dein Kurvenscheibe 7o8 ein-
    nimmt, dann wird den Federn 77 die Vorwärts-
    be-,vegung .dar Glieder 75 und der Schreibwalze 36
    erlaubt. Die Amme 75 drücken gegen das. Fbrb-
    band 8o, strzcken dieses und verhindern dadurch
    lassen normale Tendenz zurr Stichsenken. Vor der
    vorlieggenden Erfindung wurde gefunden, daß die
    auf- und abisteigendbn Typensektorstangen die Nei-
    gung zum Fangen, Zerreissen oder zu anderen
    Bicschäidigungen des Farbbands hatten. Ein.Bestand-
    teil der Erfindung scheidet diese ungcnvütnschte
    Verstümmelung ,des Farbbands durch die vorwärts
    gerichtete B'eweg'ung der Schreibwalze, 36 aus,
    woh'eti die Arme 75 das- Farbband gegenüber der
    Type 197 nur dann anisbreiten, wenn die Typen-
    sektorstangen 195 für den Abdruck eingestellt sind
    und diese Arme und das Farbband sofort nach
    erfolgtem Abdruck zurückkehren.
    Die Farbbandvorschubvorrichtung
    An den Außenseiten der oberen
    der Tabelliermaschine und urmitteilbar unter dem
    Papiervorschubwerk sindLagerplatten $i befestigt,
    von denen wiederum Lagerzapfen 82 für Farbbann,d-
    spulen 83 oder 84 ausgehen. Dile Lagerpilaitten
    tragen auch fieren Antriebs,mech!aniis@mean, wie es
    aus den Fing. 2., 5 und 6 ersichtlich ist. Ein an
    :cän-#in auf der vorderen Antriebiskopfwelle 185 der
    Ta,belliermaschine fest angeordneten Arm 86
    Glied 85 ist mit einem Zapfen eines auf
    d--r SVel:le go frei beweglich sitzenden Armes. 88
    gele.n:kig verbunden. Auf dem Zapfen 87 ist außer-
    dein eine Klinke gi gelagert, deren Stift 92 mit
    den Kerben eines Sperrgliedes 93 zusammen-
    zuwirken vermag. Dieses ist auf einem von der
    Lagerplatte 81 ausgehenden ,: Zapfen 95 drehbar an-
    geordnet. Mit dem Sperrglied 93 ist ein Arin 94
    fest verbunden, dessen; von seinem äußeren. Ende
    auageheinde!r Stift von, einer federbe!ainflußten:
    Klinke 97, die auf der Lagerplatte 81 drehbar an-
    geordnet ist, erfaßt werden. kann. Die Klinke 97 ist
    mit einem Stift 98 ausgestattet, der von denn Fa:rb-
    band be tinflußt werden kann. An dem Arm 94 isst
    noch ein Glied io2 angelenkt, dessen freies Ende
    an einem fest auf der Welle, go sitzenden Ann io3
    angekoppelt ist. Auf einem Zapfen io5 der arid eren
    Lagerplatte 81 ist ein Arm io4 befestigt. An dem
    Arm io4 ,stein Gl:iied: io6 angelenkt, das wiederum
    mit einem auf einer Welle, go fest sitzenden Arm
    107 drebbeweglich verbunden ist. Ein Sperr-
    giied i i o; das auf einem in der Labgerpl.atte 8 i
    befestigten. Zapfen,, i i i gelagert ist, trägt einen
    Stift 112, der mit dem Farbband zu:sammen-
    zua.rbeiten: vermag.
    Zum Drehen der Farbbandspulen 83 oder 84 ist
    eine Antriebsvorrichtung vorgesehen, die, ein
    Schaltrad 113 und eine Klinke ii4 umfaßt. Die
    Klinke 114 wird von einem auf der Spulen-
    spindel 82 gelagerten Arm 115 getragen. Das
    Schaltrad 113 ist fest mit der Spulensipinidel ver-
    hunden. Der Arm i 15 ist mit einer Ralle 116 aus-
    gestattet, die unter dem Einfluß einer Feder 117
    mit einem der Arme 94 oder io4 in Berührung
    kommen kann. Die Arme 94 oder io-1 werden. ein-
    mal bei jedem Maschinenspiel durch die Welle go
    verschwenkt, die: ihrerseits wiederum durch das
    Glied 85 hin und her bewegt wird, das der Betäti-
    gung durch den fest auf der Welle go sitzenden
    Arm 103 unterliegt, und zwar durch Vermittlung
    der Glifedarkette: Glied 85 über Arm 88, Glied! gi,
    Falle 93, Arm 94, Glied io2 zum Arm 103,
    In der in Fig. 6 gezeigten Stellung hat -das duirch
    die Rollen 72 und die Führungen 121 geleitete
    Farbband die linke Spule 83 nahezu gefüllt. Hier-
    durch wird der Klinke 97 das Zusammenwirken
    mit dm Arm 94 und dessen Verhinderung an einer
    Schwennhung gestattet. Bei der nächsten Hinundher-
    hewegung des Gliedes 85 werden der Arm 94 und
    diie Falle: 93 festgehalten, wodurch das Glied 9i
    dien von. ihm ausgehenden Stift 92- von einer Fallen-
    kerLe zur anderen, be-,vegen: kann. Bei der R!ück-
    c,der Gegenu rrzeigerbewegung des Gliedes 85 wird
    der Arm 94 entgegen dem Uhrzelig ersinne von der
    Rolle i16 hinwegbewegt, und der Arm 104 vermag
    den Klinkenarm 115 des Antriebes der rechten
    Spule 84 zu betätigen. Von diesem Zeitpunkt an
    wird der Arm io4 so lange wirksam sein, bis. die
    rechte liegende Spule gefüllt ist. Bei Erreichung
    dieses Zustandes wird der den Farbbandabfühl-
    stift 112 trag ade Sperrarm iio ein die- Ba.lin des
    Armes io4 verschwenkt werden. Dies hindert sodann den Arm io4 an einer vollständigen Schwenkung. Der Stift g2 des Armes gi springt in die erste Kerbe der Falle 93 und macht so den Arm. 94 wirksam und dien Arm io4 unwirksam.
  • Die Betätigungsvorrichtung für den Papierschnellantrieb An dem rechten Rahmen i o ist eine Konsole 1:23 (Fig. 3, 4, 5) befestigt, auf der eine zweite Konsole 124 fest angeordnet ist. In dem Rahmen io und der Konsole 124 ist ein Motor 125 drehbar gelagert, auf dessen Welle 126 eine Schnecke i27 festsitzt. Diese ist zur Zusammenarbeit mit dem Schneckenrad 128, dass auf der Welle .42 befestigt ist, geeignet. Ein! Zahnrad 130 ist ebenfalls auf der Welle 42 feist angeordnet, und ist einem verzahnten B!rems.arm 131 zugeteilt, der drehbar auf einer auf dem Motor 125 befestigten, Konsole 132 sitzt. Der Bremsarm weist einem abgebogenen Lappen 133 auf, der mit derKonsole 132 zUsa:mmenwirkt und an dieser unter dem Einfusse einer Feder 134 anliegt. Die Kupplung oder Entkupplung der Schnecke 127 mit dem Schneckenrad 128 und des! B,reimsarmes 131 mit dem Zahnrad 130 werden vermittels eines auf dem Motor i25 befestigten und nach vorn auskragenden Armes 135 gesteuert.
  • Die Verschwenkung das Motors 12,5 wird durch zwei Magnete 136 und 137 gesteuert. Der Stößel 13$ der Magnetspule 136 geht durch einen Schlitz des Armes 135 hindurch und ist in bezug auf diesen. durch Doppelmuttern 141 einstellbar angeordnet. Eine auf einem Zapfen 142 des Rahmens io gelagerte Klinke i4o vermag mit dem Arm 135 des Motors 125 zusammenzuwirken. Die Klinke i4o welst einen horizontalen Arm auf, der zur Anpassung an den Stößel des Elektromagneten 137 einen Schlitz enthält und durch eine Einstellmutter des Stößels mit diesem verbunden ist. Ein Kontaktunterbrecherarm 145 (Fig. 3 und 12) ist an. einem an der Konsole 123 befestigten aufrecht stehenden Arm 147 verschiebbar angeordnet. Die seir ist nach unten zu durch eine leichte Fed!e!r, 149 beeinflußt, die zwischen einem Stift der Konsole und einem Stift des Armeis gespannt ist. Das untere Ende des Unterbrecherarmes 145 ist mit einem Kontakt versehen, der mit einem ebenfalls aber isoliert auf der Konsole 123 befestigten: Federkontakt i5o zusammenwirkt. Wenn: die Magnetspule, in der- nachfolgend noch zu erläuternden Weise erregt ist, wird der Arm 135 durch den Stößel 138 nach unten zu in Sperrverbindung mit der Klinke 14o gezogen. Die Verschwenkung des Armes 135 bedingt die Schwenkung des Motors 125 und damit. die Entkupplung der Schnecke 127 vom Schneckenrad 128 und die Kupplung des Bremsarmes 13i mit dem Zahnrad 130.
  • Die Einstellung des Armes 135 des Motors 125 ist in bezug anf die Klinke, i4o so, gestaltet, daß, wenn die Magnetspule 136 erregt ist, der Arm 135 so lange in seiner unteren Lage verharrt:, bis der Motor um ein Maß verschwenkt ist, das zum
    Eingriff der Zähne des Bremsarmes 131 mit dem
    Zahnrad i 3o genügt. Auf (diesie Weise wird die Um-
    drehung der Welle 42 abgestoppt und dnfolgeades.sen
    die der Vorschubrollen 3i2 und. 33, da die Schnecke
    i27 und das Schneckenrad 128 entkuppelt worden
    sind. Der vorn der Kornsole 13:2 aus fedarbeeinflußte
    Bremsarm 131 gestattet (die wirksame Kupplung mit
    dem Zahnrad 13,0 und auch eine gewisse Über-
    schlagstrecke der Motorvenschwenkung. Dier Arm
    135 schnappt an, der Klinke 140 vorüber und .winkt
    dien Arm 145, wodurch der Kontakt 1.5o unter-
    brochen wird. (Fig. ii). Unmittelbar dadurch wird
    der .die Magnetspule, 136 in sich einschließende
    Stromkreis, geöffnet und dem Stäßlel 138 der Hoch-
    gang unter der Wirkung der Feder 151 so, lange
    bestattet, bis der Arm 135 vorn der Klinke 140
    erfaß.t wird. In dieser Stellung isst der Motor um ein
    genügendes Bogenmaß uhrzeigermäßig verschwenkt
    worden, und zwar so, weit, um, wohl den Bremsarm
    13'1 vom Zahnrad 130 zu entkuppeln, nicht aber
    genug zu einer Kupplung .der Schnecke 127 und des
    Schneckenraid;es r218!. Der Papiervoirschuib äst auf
    dizse Weise unter die Steuerung der Zeilenschalt-
    vorrichtunggestellt. Wenn dasSteuerband einen lan-
    gan. Vorschub anfordert, lamm. wird die Magn@etspuae
    137 :erregt, die Klinke 14o wird im Uhrzeigers.inne
    verschwenkt, wodurch dar Arm 135 freigegeben
    wird und unter dem Einfluß :der Feder 151 und
    dos. Geiwichts der Schnecke die Verschwenkung des
    Motoesi im Gec"enssnne des Uhrzeigers. ermöglicht
    wird:. Durch diese Verschwmkünig,dieis. Motorfis kom-
    inen diie Schnecke 127 und das Schneckenrad 128
    miteinander in Eingriff und' wird der Anlauf des
    langen Vorschubs über die Rollen 32 und 3:3 ans-
    gelöst.
    Das, S teuerband
    Wie; weiter oben bemerkt wurde, werden die
    Leporellopapiere od. 4g1. entweder durch: die Zeilen-
    schahvorricihtung der Tabedliermaschine oder durrh
    die Lanigvorschubvornichtung unter Steuerung
    durch ein gelochtes -Band gefördert, Des Band, 155
    gleicht dem irr Telegraphengeräten gebrauchten
    derart, -daß dieses. der Länge nach in der Mitte eine
    Zeile vorn Antriebslöchern- hat und am besten aus
    irgendeinem guten Isolationsmafiwrial bestecht. Die
    Stauerilochungen sind in Übereinstimmung mit der
    durchzuführenden Arbeit angeordnet und in. Aus-
    nichtung mit der Stellung, in der !der Arbeitsvoirgang
    in bezug auf das eingeführte Formular ein tr:e&m
    soll: In, Fig. 13- ist ein Rechnungsformular 156
    gezeigt, auf leim der Abdruck eines Namens und
    einer Adresse firn dem leeren. Raum im. Kopf des
    Formulare erwünscht ist und daran anschließend
    .der Druck von; Posten, deren Summe unter den
    Posten abzudrucken isst. Nach :dem Abdruck der
    Summe ist der Vorschub des Papiers, zur erstem,
    Zeile des Adressenkopfes und dessen. dGrtige Fes.t-
    hailtung ermrwnscht, ohne Rücksucht auf die Zeile,
    auf der die Summe zum Abdruck kamt. Wenn. jedoch
    eine Summe innerhalb des Bereichs, eines Rech-
    numgsforimulars nicht gezogen werden konnte, dann
    ist der Papiervorschub Über den nachfolgmiden
    Adresisenkopf hinweg zur ersten. Zeile des nächsten
    Formulars erwünscht.
    Für die Durchführung dieser Arbeitsgänge gibt
    es vier Reihen von Steuerlochungen im Steuerband.
    Die erste Reihe 16o (Fig. 13) ist für den Anlauf
    der Langvorschübe, d. h. für die Kupplung der
    Schnecke 121/ und des Schnecken@radeis 1,28 vorge-
    sehen; die zweiteReih e161 dient derUnte@rbirechung
    das Vorschnbs, wenn eine Summe, nicht innerhalb
    des Bereichs. dies, Rechnungsformulars, gezogen wer-
    den ist, d. h. sie: dient der Entkupplung :der Schnecke
    127 und dts! Sehneckenrades: i28; die dritte Reihe
    162 s euert die Unterbrechung der Stromkreise,
    und die vierte Rieche unterbricht den Vo!nschub dann.,
    wenn innerhalb eines Formularbereichs eine
    .Summe gezogen worden i(st.
    Im H:inbliclc auf den Umstand, daß der Druck
    auf einer bissondemen Formul.arfodge" immer wieder
    wiederholt wind., ist das Steuerband. als :endlose
    Schleife gestaltet, di:ei gleichförmig mit der endlosen
    Papierfolge gefördert wiird.
    Die Vorschu;beinrichtung zum Steuerband
    Eine Trommel 157 isst -auf dem Ende der An-
    triiebs@wedle 42 befestigt und besitzt Stifte auf ihrem
    Umfange, die mit den Förderlochungen im Steuer-
    band zusiammenwnrken. Die Trommel ist. aus
    geeignetem leitendem Material gefertigt und von
    der Welle 42 isoliert. Eine über der Trommel ge-
    lag arte Bürtste 164 vermi.tteilt, den Durchgang der
    elektrischen Stromkreise durch die Trommel. Eine
    zweite Trommel 16,5 i:st auf einem Arm. 166 gelagert
    und urnteirhadb der Trommel 157 angeordnet. Der
    Arm 166 ist am Rahmen io gelagert; er wird zum
    Zwecke der Spannungserzeugung zwischen den
    beiden Trommeln, benutzt, wienre ein Steuerband von
    diesen getragen. wird.
    Ein Arm 167 ist auf einem. Zapfen 168,der @än-
    sole 124 gelagert und tnä"gt fünf isolierte Konrt-akt-
    laÜ,rsiten; 16q., 170, 171, 172 und 173, die durch die
    Kurvenwirkung einer Nase 174 des Armes 167 und
    dien Rodle eines auf der Kornsole 124 gelagerten
    Armes: 175 (vgl, auch Fig. i i) im Gegensinne des
    Uhrzeigers zur Trommel 157 hin beeinfiußt werden.
    Der Arm 175 wird :durch eine Feder 176 entgegen:
    der Uhrzoigrrrichtung betätigt. Die genannte Nase
    mit dem ihr zugeordneten Arm umfa,ßt auch ein
    Sperrmittel, wodurch der diie Bürsten. tragende Arm
    167 abseits der Trommel 157 gehalten wird und in
    dieser Stellung verhamnen kann, um die Einstel-
    lung des Steuerbandes auf den Trommeln 157 und.
    165 zu erleichtern.
    Bei darr beim Beginn eines Druckvorganges
    erforderlichen; Einstellung des, Waga-is verschwenkt
    die Bedienungsperson die Handkurbad 26 im G:egen-
    uhrzeigersinne (Fig. 3), entsperrt auf diese Weise
    den Wachem, und gestattet diesem um die Wedle i-
    zu der in Fäg. i gezeigten Stellung hin: zu schwen-
    knn;. Iai dieser Stellung kann die endlose Formular-
    folge in, der in Fig. io. gezeigten Weise um die
    Rollen herumgeführt werden. Die Klinke 27, die
    den Wagen in seiner Stellung hielt, wird dann
    :schaltet und der Wagen gegen die Wirkung der
    Feder 30 al).geschlossinn, bis die Klinke 23 die
    Stang; 23ergreift. Be:i Gebrauch des Knopfes d.7
    kann das @apicir für dein Druckbeginn genlau aus-
    ""richtet eingestellt werden. Das. Papier kann dann
    seitlich durch Gebrauch der Kurbel 21 ausgerichtet
    -,v: rdeii" wodurch der ganze Wagen im Hinblick auf
    di, Typen 197 verschoben wird.
    Das St:eue:rba.n.d ist alsdann auf der Trommel 157
    iti Üh,e.reinstimmtuig s,e:qner Anz-igelinie 177 mit
    -nein _Anzeiger 178 e:i.nige:s@tellt. Die :3nzeigelini'e
    177 ist eine Hinweislinie, von der aus alle Steuer-
    lochungen ausgeführt werden; auf diese Weise
    müssen die Lochungen in Übereinstimmung mit den
    Stellungen stehen, in denen sich gewisse Arbeits-
    vorgänge in bezug auf besonders gebrauchte For-
    innlare ereignen.
    Die elektrischen Stetierstro.mkreise
    Zur -";ti;uerung der mannigfaltigen Pap:iervo@r-
    schubvorgänge sind verschiedene elektrische St.rom-
    I;i-ci:s"e im Zusammenhang mit mechan.isc.lien, Mitteln
    an J;wandt worden. Der Hauptzweck ist die R#ege-
    Iung der Lang- oder Schnell-Papiervorschubvor-
    riclituirgen und ganz besonders die Kupplung und
    Etitkupl>lutii" d°:s 'Motors 125 mit dein diesem
    ztl"gecrd:neteii Mechanismen. Der priinä:re" hier an-
    @:eiva idt4 Stromkreis (Fig. 14) zeigt eine Wechsel-
    stromduelle und eine gleichgerichtete zweite Strom-
    quelle, die. zum Beliefern der mannigfaltigen
    Magnetspulen und Relais mit den. notw-e:ti,digen
    Leistungen geb@ra.u.cht werden. Obgleich dieses Ve:r-
    fall.re:ti hier angewandt ist, können. andere Mittel an.
    c1-ren Stelle mit dem gleichen Ergebnis treten..
    Im Hinblick auf den Umstand, daß gewisse
    lla,schine:n.v o;rgä:lig!e, wie Druck, Wechsel der hexrn.-
    ni2r1.#mal-e, Summenzug und so fort, für die Steu-
    ruiig gewisser Funktionen des elektrischen Strom-
    kr@eises gebraucht werden, ist eine Mehrzahl von
    Kontakten 18o., 181, 18,2!, 183 und 184 vozgeisehen.
    Jeder der vorgenann:tsn Kontakte ist mit einem
    l"herb:rüchungsschalter versehen, durch die diese
    hcirtakte in Übereinstimmung mit den Erforde:r-
    ni.ssn des, eingeführten Formulars in den Str,3m-
    kreis ein- oder ausgeschaltet werden können.
    In dem b::ch :ri:ebenen, das Formular 156 (Fig. 13)
    benutzenden Beispiel wird der der Druckv orrich-
    tu'li:g (Fig. R) zugeordnete. Kontakt 18o und der von
    der Suinlneil:zugwelle426 betätigte Kontakt 181
    gebraucht. Die- zuges-'-Ilten Überbrückungskontakte
    sind also offen gezeigt, die restlichen geschlossen.
    `Fenn beim Arb°:its:vorga,ng die Bürste 173 in das
    erste Steuerloch 163 eintritt, -,wird folgender Strom-
    kreis geschlossen: Positiver Leiter 186, Leiter I87,
    Bürste 16d., Trommel 157, Steuerlo h 163, Bü,rstte
    173, Leiter, 188, äußerer Unterbrecherkontakt des
    Relais A, Leiter 189, Windung der Stopp-'lagnet-
    spule 136, Kontakt 150, negativer Leiter igo. Auf
    diese Waise wird die Magnetspule 136 erregt und
    dadurch der Motor 125 ve-rschwenkt, so. daß der
    Schneckentrieb entkuppelt wird. Ein
    wird wie folgt geschlossen: Leiter 186, I87,
    Bürste 16.4, Trommel 157, Steuerloch i63, Bürste 17 3,
    Leiter 188, äußerer Unterbrecherkontakt des
    Relais A, Leiter 1g1, Win.d@ung des Relais C, Lei-
    ter 192, negativer Leiter igo. Das erregte Relais C
    öffn:t irgendwelche Sp:°"rrst.roml.re:is",, die vorher
    für die Relais .d und B eingerichtet wurden. Die
    Stellung des Loches 163 ist mit Bezug auf dass Fo:r-
    innlar 156 so:, da.ß der Langvorschub, in der ersten
    des Adressenkopfeis, unte:rb@rochen wird. Die
    Z.1-:ilenschaltvorrichtung der Maschine ül:,e:rnimmt
    nun den Vorschub: des Papiers, dass fü:r die drei
    Zeilen der Adresse vorgeschoben wird. In der
    dritten Z-°-i.le veranlaßt ein. Stetierloeli in. der letzten
    Karte der Adressengruppe eine doppelte Zeilen-
    schaltung des Papiers über die Formularzeile zur
    nächsten Druckzeile, die die erste Postenzeile ist.
    Diese Wi-rkunge:n werden durch das Steuerloch 161
    des Ste,u:erb:a,nd!es zugelassen, das unter der Bürste
    171 steht. Denn dem Umstand zufolge, daß das
    Relais A zu dIes-er Zeit nicht betätigt ist:, wird kein
    Stromkreis für die LTnterbrecher-'lagnetsl>ule 136
    g'.sch dos,sen.
    Die: Tabellic-rmaschine. fährt mit der Dnrchfü:li-
    run:g der Drucle und. Zeilenschaltungen fort, und
    auf das. Erreichen dies Ladies 162 des Stietlerb@andes
    hin wird folgender Stromkreis gesclilos!se-n: Leiter
    186, 18:7, Bü,rs,te 16.4, Trommel 157, Loch 162,
    B!Uiir,ste I72, Leiter 1g.3, Windung dos Relais-',
    Leit:r 19d., 192, igo. Das Relais .d wird erregt
    und durch folgenden Haltestromlzre:is gehalten:
    Leiter i.go, 1g2, 194, Windung und innere Schalt-
    kontakte des Relais A, innere Unterbrec:herkontakte
    dies Relais B, Unterbrecherkontakte deis Relais C,
    Leiter 196, 198, 186. Auf diese Weise- wird das
    Relais A aohailten und steuernd durch d!ie Relais B
    und C betätigt, so, da,ß der Stromkreis fü:r die Stopp-
    Magnetspule 136 von der Bürste 173 auf die Bürste
    171 übertragen. wird.
    1T,achd:em dieser Stromkreis gebildet worden isst,
    fäih,rt :di,e, Maschine mit dem Druck der Posten fort
    bis zu der Zeit, :da die Summenzugwelle 426 zur
    Vornahme eines Summenzugqs verschwenkt wird
    und Kontakt,- iSi schließt. Das hat keine weitere
    Wirkung außer der Vorboreitung eines Stro:m-
    l;reises, da kein Arbeitsvorgang des Langvorschubs
    erwünscht ist, bis der Druck der Summe voll-
    endet ist. Benn Druckvorgang wird der Kontakt 18o
    geschlosisen. Dieser vollendet dann, folgenden
    Stromkreis: Leiter 186, 181, Kurzschlußkontakte
    I&2, 183, 18,d., Leiiter Zoo, Windung deis Relais B,
    Leiter toi, 1g2, igo. Das Relais B wird erregt und
    äffnet den, Sperrstromkreis des Relais .d, das wie-
    der aberregt w-i!rd und- d.i:e, Stopp-Ma,netsp'u.l,e 136
    wieider unter die. Steuerung der B!üirste 173 stellt.
    Durch die Erregung des Relais B wird folgender
    Stromkreis Beischlossen durch Vermittlung des
    äiuß:eir;ein Schaltkontaktes de!s Relais B: Leiter 186,
    198, äußerer Schaltkontakt des Relais B, Leiter 202.
    2o3, Windung der mit GO (v g1. auch Fig. 1.4) be-
    zeichneten Magnetspule 137., Leiter 192, igo. Auf
    dies:: Weise: wird die Klinke 1.4o verschwenkt, um
    die Verschwenkung des Motors 125 zur Kupphing
    der Schnecke 127 und des Schnechenrade:s 128
    zuzulassen, zum Zwecke des Vorschu!b,s des Papiers
    bis zur Übereinstimmung mit dem Loch 163 des
    Steuerbandes. Das Loch 163 schließt nachstehenden
    Stromkreis: Leiter 186, r87, Bürste 16q., Trommel
    157, Lach 163, Bürste 173:; Leiter 188, äußerer Un-
    terbrecherkontakt Beis: Relais-A (das hei der Erre-
    gung des, Relais B freigegeben worden war), Leiter
    iSgi, Windung :der Stopp.-Magnetspuil:e 136, Kontakt
    15o, Leiter igo. Auf diese Weise wird der
    Schneckentrieb bei, der ersten Zeile ,dir nächsten
    Kopfgruppe des Fämmuilars entkuppelt, dadurch der
    Maschine dieVornalune:einzelner Zeil.ens.chaltungem
    so lange vorzunehmen gestattend, biss, das Loch 1:61
    unter der Bürste 171 ,Entlang geht. Da jedoch das
    Loch 171 eine der Steuerungen für die Stopp-Ma-
    gnebspwle 136 ist, bleibt es in diesem Zeitpunkte
    unwirksam,, weil das Relais A aberregt und ein
    Summenzug im vorgehenden Formular vorge-
    nommen, worden, ist. D-ie Posten wenden gedruckt,
    und das: Steuerband schreitet zur Wirkstellung des
    Lacheis r62 fort. Ein, Stromkreis wird. dann gebildet,
    der gleiche wie der früher beschriebene, mit dem
    Ergebnis, daß das Re,1,aisi A erregt wird und dessen
    zugeordneter Sperrstramkreüs geschlossen wiird,
    wodurch das: Relais gehalten wird. Der Druck von
    Posten wird fortgesetzt bis zum Steuerloch i6o,
    welches gegenüber der letzten Zeile des. Formelairs
    liegt. Durch das Steuerloch wird mit dem Kontakt
    170 nachgenannter Stromkreis geschlossen: Leiter
    1$6, 187, Bürste 16q., Trommel 157, durch daisi Loch
    i6o zur Bürste 170, Leiber 2o3, Windung der GO-
    MagnetS:pule 137, Leiter igo. Die GO-Magnetspule
    wird erregt und kuppelt den. Schneckentrieb, 127,
    12;ä, der das Papier zur ersten Zei@1e; der nächsten
    Gruppe, d. h. bis zum. Sbeuerlach 161 bewegt. Da
    das Relais A erregt isst, ist das: Steuerloch 163., das
    unter der Bürste i73 :entlang geht, unwieksam. Dias
    ist deshalb der Fall, da der die Bürste in sich ein-
    schließende Stromkreis eincini jetzt geöffneten Kon-
    takt enthält. Das: Steuerhoch 161 bedingt folgendem
    Stromkais: Leiter r86, 187, Bürste 16q., Trommel
    157, Loch 161, Bürste 174 äußerer Schaltkontakt
    des Relais, A, Leiber 18g, Windung der Stopp-Ma-
    gnetspule 136, Kontakt i 5 o., Leiber i go. Die S topp-
    Magne'tsPule 136 wird, erregt und entkuppelt den
    -Schneckentrieb 127, 12:8., stoppt die Formularfolge
    bei der ,ersten Po,s tenlinie nach Überspringung des
    Adressenkopfes, und erlaubt der Tabelliiermaschine
    die Wiedereinnahme normalerZei'lenschaltvorgän:ge.
    Das Posstendirucken führt Steuerloch 162 unter die
    Bürste 172; da sich aber das. Reilaiis, A in keiner
    Sparrlagrne befindet, ist das Steuerloch i62 in. diesem
    Augenblick unwirksam.
    Aus dem vorstehenden Beiispiel ergibt sich augen-
    scheinl,ich, da,ß jedtei Art von Formularen, durch die
    Tahalliermaschine gefördert werden kamt, aller-
    dings unter der Voraussseitzung ,einer genauen Kom-
    binabIon der indes Stewerrband 155 einzuhrin:genden
    Löcher und der genauen übereinstimm:ung mit dem
    zu fördernden FOTmul.ar. Ist z.. B. ,eine Folge von
    Scheckfoirmusa;ren durch die Maschine hindurchzu-
    fördern, wobei, auf jedem .einzelnen Scheck jeweils
    nur ein Zeilendruck erwlünischt ist; d. h. dies Zah.-
    lungssempfängers Name und der Betrag, dann ist
    nur ein Stiuerloch ,erforderlich. Dieses Steuerloch 163 steuert die Stop p Magnetspule 136. Wenn adle Kurzschlußschalter mit Ausnahme desjenigen, der dem Dirucklsontakt 18o zugesdlt ist, geschlossen sind, würde der Arbeitsvorgang wie folgt sein: Die Taheilliermaschnne druckt: des Namen und den; Betrag auf den Scheck, schließt denn Kontakt 18o, der das. Relais B erregt. Der Stromkreis, für die Erregung der GO-Magne,tspule 137, der die Kupplung des Schneckentriebes 127, 128 bedingt, wird geschlossen, die Formularfolge wird so@ lange vorgeschoben, bis, das Steuerloch 163, das gegenüber der Drucldünie liegt, den Stromkreis für dieStopp--Miagnebspule136 schließt. und dadurch dem. Schneckentrieb 12.7, 12,ö entkuppelt. Auf diese Weise wird das: Papier biss zum nächsten Druckvorgang gehalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Papiervorschubvorrichtung für Buchungs- maschinen mit Zeilenvorschub und mit langem Vorschub., dadurch gekennzeichnet, daß das Vorschubwerk (12'3-15i) für den: langem, Vor- schub durch, Ahfühlung einfies im Gleichlauf mit der zu bedruckenden Papierbahn geifbrderben Steuerlochstreifens, (155) gesteuert wird. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, daß: dem Steuerlochstreifen ein Fühler (17o) zugeordnet ist, der das Vorschub- werk (i2@3-i51') für langenVorschuh einschaltet, ,wenn er auf ein Steuerloch (16o) trifft. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge- kennzeiichneb, daß, das Abdü'ihlweirk (i64.-173) für ,den Steuerlochstreifen (155) Schaltmittel (136, 137) steuet't, die einen Antrieb (125-127) in und außer Einsgriff mit Papierfärdertrommeln (32) für das Buchungshand (156) bringen und zu diesem Zweck eine Sperrkliinke (i4o) steu- ern, die den Arttrieb in ausgerückter Lage hält. q.. Papiervorsch:tuhvorrichbung nach An- spruch i, dadurch gekertuzeichn@et, daß zum Ein- führen der Papierbahn (29, 156) der Papier- wagen. (los) in Richtung von der Druckstelle fort schwenkbar gelagert und mit zwei von Hand ausrückbaren Winken (23, 27) versehen ,isst, Baren ,eine (23) den Walgen in Druckstel- lung sichert und Bieren andere (27) den Wagen im; aibgekippfier Lage feststellt. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis q., da- durch gekennzeichnet, d;aß die Abfiühlung des Steuerlochstreifens (155) zeilenweise, und zwar jeweils, an mehreren Lochstellen joder Zeile gleichzeitig .erfolgt, wobei eine Lochstelle (i6o) einen Stromkreis für die Eins::chal:tung des Vor- schubw.erks für den langen Vorschub und eine andere Lochstelle (161) ,einen Stromkreis für die Ausschaltung ,dieses Vorschuhwerks (123- 151) steuert. 6. Papiervorschubvorrichtung nach An- spruch i his 5, dadurch gekennzeichnet, daß Fördertrommeln (32, 33) für die- zu h,edrucl:nde
    Papierbahn (t56) für den zeilenweisen Vor- sichub durch einen Nocken (732) und für den langen Vorschub durch einen an- und abkupped- baren, ständig laufendem Elektromotor (125) antreibbar sind. 7. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 6, da- durch gekennzeichnet:, daß bqi Abfühlung eines Steuierloches (i69) an einleer der gleichzeitig abgefühlten Lochstellen die Sperrklinke (i49), welche den Antrieb (125-127) für langem Vor- schub in ausgerückter Lage hält, gelöst wird und dadurch diesen Antrieb wirksam macht. B. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 7, da- durch gekennzeichnet; daß die den Antrieb (i25- 127) für den langem, Vorschub ausgerückt hal- tende Sperrklinke (14o) durch eine Magnetspule (i37) aus-rückbar ist, deren Stromkreis durch das Abfühlwerk (17o-173) für den Steuerloch- streifen (155) gesteuert wird. 9. Vorrichtung nach Anspruch i bis 8, ge-- kennz:eichnet durch eine; zweite, durch das A.b- fühlwerk (170-i73) gesteuerte Magnetspule (136) zur Ausschaltung des Vorschubwerks (12-3-151) für langen Vorschub. io. Papiervorschubvorrichtung nach An- spruch i Ms 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Abfühlw eirk für den Steuerlochstreifen (i55) aus A.bfühlhürsten (17o-173) besteht, die beim Hindurchtreten. durch Löcher dies über eine elektrisch leitende Walze (157) laufenden end- losen Steuerlochstreifens (155) die Einscha.lt- sPule (I37) für das Vorsichu'b,werk (123-151) für langen Vorschub, die Ausschaltspule (136) für das: Ausrücken: diieses Vorschubwerks (123- 15i) sowie ein Relais (B) zum Trennen des Stromkreises der Awsischaltspule (I36) und vo@r- zuigsweiise, zum gleichzeitigen Herstellen: einfies vierten Stromkreises steuern, der durch eine
    Abfühlbürste (173) zur Aws;schaltcspule (136) führt. ii. Papiervorschwbvorrichtung nach- An- spruch 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorsch.ub,w.zrlc fü"r den langen. Vorschub eine durch Elektromotor (i25) ständig angetriebene Fallschnecke (i27) aufweist, welche durch die Magnieöspulen (i36, 137) gegienüber ihrem Schneckenrad (i28) ein- und ausrickbar ist. 12. Vorrichtwng nach Anspruch i i, dadurch @lcennzedchnet, daß die Fallschnecke (127) von dem schwenkbar gelagerten ,Motor (i25) ge- tragen wird. 13. Papiervorschuibvorrichtung nach jedem °inz-elne"n der Ansprüche i bis 12, dadurch ge- kennzeichnet, daß das Vorschubwerk (123-15I) für den langen Vorschub, außer durch das Ab- fühlwerk (16:1-173) ;des endlosen Steuerloch- s,tnei:fens, (i55) auch durch Schaltglieder (d:26) der Buchungsmaschine gesteuert wird, z. B. durch eine einen Summenzug herbeiführende Weil 1e (426). 1d.. Papiervorschubvorrichtung nach An- spruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die den endlosen Steuerlochstreifen (155) abtastenden Fühler (17o-173) den Vorschub, der zu be- druckenidenv Papierbahn gemeinsam mit Kon- takten (i,$o-i84) überwachen, welche von isteuerglied'ern der Tabelliermaischine ent- sprechend dem jeweiligen Buchungsvorgängen ein- und ausgeschaltet werden. 15. Papiervonschubvorrichtung nach An- spruch 3 bis 14., dadurch gekennzeichnet, daß mit den Papierfärdertrommeln (32., 33) eine Bremse (131) zusammenwirkt, die beim Aus- rücken des dem langen Vorschub dienenden Vorschu:bweirk s (123-151) selbsttätig zur Wir- kung kommt.
DER6177A 1948-01-23 1951-06-20 Papiervorschubvorrichtung fuer Buchungsmaschinen mit Zeilenvorschub und langem Vorschub Expired DE879331C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101836B (de) * 1955-04-28 1961-03-09 Int Computers & Tabulators Ltd Papiervorschubeinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1101836B (de) * 1955-04-28 1961-03-09 Int Computers & Tabulators Ltd Papiervorschubeinrichtung

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