DE454269C - Bogenablegevorrichtung fuer Druckpressen mit sich dauernd oder absatzweise drehenden Druckzylindern - Google Patents

Bogenablegevorrichtung fuer Druckpressen mit sich dauernd oder absatzweise drehenden Druckzylindern

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DE454269C
DE454269C DEH105988D DEH0105988D DE454269C DE 454269 C DE454269 C DE 454269C DE H105988 D DEH105988 D DE H105988D DE H0105988 D DEH0105988 D DE H0105988D DE 454269 C DE454269 C DE 454269C
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Description

  • Bogenablegevorrichtung für Druckpressen mit sich dauernd oder absatzweisge drehenden Druckzylindern. Bei Druckmaschinen mit sich dauernd oder absatzweise drehenden Druckzylindern hat man bis jetzt eine Bogenablegevorrichtung vermißt, die ohne Reibung oder Berührung zwischen irgendeiner Seite des Druckbogens und feststehenden oder sich bewegenden Teilen der Vorrichtung arbeitet, da durch solche Reibung oder Berührung meistens ein Abfärben oder Verschmieren des Druckes stattfindet.
  • Trotz vieler Anregungen und Versuche, um diese Bedingungen zu erfüllen, hat man bis jetzt keine befriedigende Lösung gefunden, obwohl es vorgeschlagen wurde, die Bogen durch rotierende Greifer von den Druckzylindern abzuheben, so daß der Bogen schwebend gehalten und darauf mittels einer weiteren Vorrichtung, z. B. Rollbändern und endlosen Bändern, zu dem Ablegetisch geführt wird.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beseitigen, und bringt bei gewissen Maschinen noch andere Vorteile mit sich. So können die Bogen auf einen Stoß abgelegt werden, der vom Maschinisten bequem beobachtet werden kann; .es können gewünschtenfalls die Bogen an eine Stelle oberhalb des Rahmenendes der Maschine abgelegt werden, so daß eine selbsttätige Stapelsenkvorrichtung bekannter Art benutzt werden kann.
  • Durch die Erfindung vermeidet man ferner die Benutzung von Auslegertrommeln und Auslegerstäben und die damit verbundenen Nachteile. .
  • Die Erfindung zeichnet sich hauptsächlich aus durch eine Stütze in der Form eines Rollschirmes oder -platte, die den Bogen empfängt, indem sie sich unter diesem abrollt, so daß reibende Bewegung; d. h. gegenseitige Bewegung zwischen Träger und Bogen, vermieden wird. Es ist weiter ein hin und her beweglicher Bandträger vorgesehen, der derart mit dem vorerwähnten Rollschirm zusammenarbeitet, daß dieser sich aufrollt und den Bogen abgibt zur gleichen Zeit, wie die Bänder des - Trägers sich im Verhältnis zu ihren Rollen bewegen, um den Bogen ohne reibende- Berührung oder gegenseitige Bewegung zwischen ihm und den Bändern in Empfang zu nehmen. Der Träger ist weiter dazu eingerichtet, bei einer nachfolgenden; Bewegung den Bogen auf den Ablegetisch abzugeben.
  • Der Bandträger ist zweckmäßig derart eingerichtet, daß er mehrere Bewegungen ausführt, bevor er die einzelnen Bogen auf den Stoß ablegt. Hierdurch wird die frischbedruckte Oberfläche der Wirkung der Luft so lange ausgesetzt, daß die Druckfarbe sich gesetzt hat und teilweise getrocknet ist, bevor der Bogen abgelegt wird.
  • In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht, und zwar stellen dar Abb. i eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer Ausführungsform der Erfindung, die sich für Zylinderschnellpressen eignet, Abb. 2, 3, 4 und 5 schematische Ansichten der Ablegevorrichtung bei verschiedenen Arbeitsstufen, Abb. 6 eine etwas schematische Ansicht, die die Klinkenvorrichtung der Bänder des Trägers zeigt, Abb. 7 und 8 in Seitenschnitt bzw. Draufsicht eine andere Ausführungsform der Erfindung, die sich für Verwendung mit einer Zweitourenschnellpresse eignet.
  • Oberhalb des Dru£kzylinders i -ist ein Rahmen 2 vorgesehen. Zwei Hebelarme 3, einer auf jeder Seite des Rahmens 2, sind mit einer Querstange versehen, die Greifer 4 trägt. Die Hebelarme 3 sitzen auf einer Querwelle 5, die von Lagern am Rahmen 2 getragen wird. Die Welle 5 wird mittels eines Nockens 6 an einer Nockenwelle 7 schwingend bewegt. Zu diesen? Zwecke steht der Nocken 6 mit der Rolle 20 eines Hebels 21 in Eingriff, der bei 22 drehbar gelagert und mittels Stangen 23 mit einer Kurbel 24 der Welle 5 verbunden ist. Die Greifer 4 können von bekannter Ausführung sein. Sie können z. B. bewegliche Finger haben, die auf' einer Spindel sitzen, die an ihren Enden Kurbeln aufweist, die mit festen Anschlägen in Eingriff kommen, um die Finger zu öffnen, die sich später unter dem Einfuß von Federn schließen. Die Hebel 3 schwingen auf diese Weise die Greifer dicht an und weg von dem absatzweise gedrehten Druckzylinder j, indem sie zuerst das eine Ende des Bogens 8 greifen und ihn darauf vom Zylinder abnehmen und schwebend halten (Abb. 2).
  • Wenn der Bogen in dieser Stellung gehalten wird, bewegt sich eine Stütze oder Schirm von bekannter Rollgardinenform, beispielsweise aus Bändern 9 bestehend, die an einer Stange io befestigt und auf eine Federrolle i i gewickelt sind, vorwärts, so daß die Rolle i i auf die Unterseite des ausgestreckten Bogens 8 trifft. Die Leiste io ist derart gelagert, daß sie eine rückwärtige Bewegung ausführen kann, um erforderlichenfalls den Druckzylinder i freizugeben. In dem Augenblick, in dem sich die Rolle i i gegen den Bogen legt, rollen sich die Bänder 9 -ab und strecken sich wagerecht unter dem- Bogen aus, ohne daß ei:ie gegenseitige Bewegung zwischen Bogen und Bändern zustande kommt. Eine Reibung der etwa vorher mit Hilfe seines anderen Druckzylinders bedruckten Unterseite des Bogens wird somit vermieden. Die Rolle i i wird mittels eines Nockens 32 an der Welle 7 (Abb. i) hin und her bewegt. Der Nocken 32 steht mit einer Rolle 34 in Eingriff, die auf einem geschlitzten Schlitten 33 sitzt, der auf der Welle 7 gleitet und durch eine Stange 35 mit einem Hebelarm 36 auf einer Welle 37 verbunden ist, die an ihren Enden Hebel 38 aufweist, die mittels Stangen 39 mit den Enden der Rolle i i verbunden sind.
  • Die verschiedenen Stufen dieser Arbeitsvorgänge sind in den Abb. 2 und 3 angedeutet. Die vollen Linien in Abb. 2 zeigen die Bänder 9 vollständig zusammengerollt, bevor sie auf den ausgestreckten Bogen 8 treffen; die gestrichelten Linien zeigen die Bänder 9, wie sie sich gegen den Bogen 8 abrollen. In Abb. 3 zeigen die vollen Linien den Bogen 8 auf den vollständig ausgestreckten Bändern 9, unmittelbar bevor er von den Greifern 4 freigegeben wird.
  • Ein hin. und her beweglicher Bandträger 4o, der Bänder 41 und Rollen 42, 43 aufweist, wird mittels eines Nockens 13 bewegt, der auf eine Rolle 25 an einem Hebel 26 wirkt, der bei 22 drehbar gelagert und mittels einer Stange 27 mit einem Hebel 28 auf einer Welle 29 verbunden ist. Hebelarme 3o an beiden Enden der Welle 29 sind durch Stangen 31 mit den Enden der Bandrolle 42 verbunden.
  • Die Rolle 42 des endlosen Bandträgers 4ö trifft auf die Rolle i i, wenn deren Bänder 9 ganz ausgestreckt sind (Abb. 3, volle Linien). Der Bandträger io und der Halter der Rolle i i bewegen sich darauf zusammen nach rechts (Abb. 3), wobei die Bänder 9 sich auf .die Rolle i i aufrollen und von den Bogen 8 lösen, der jetzt von den Greifern 4 freigegeben ist, während die Bänder 41 des Trägers 40 entgegengesetzt zur Uhrzeigerbewegung in Bewegung um ihre Rollen 42, 43 gesetzt werden und dadurch den freigegebenen Bogen 8 empfangen, der auf diese Weise ohne reibende Berührung auf die Bänder 41 befördert wird. Die Teile nehmen dann die in vollen Linien in Abb.4 angedeuteten Stellungen ein. Der von den Bändern 9 soeben freigegebene Bogen 8 liegt in Abb. 4 auf dem rechten Ende der Bänder 41 auf. Der Träger 40 mit den Bändern 41 fängt darauf an, sich nach links zu bewegen, wie in Abb.4 mit gestrichelten Linien angedeutet ist. Während dieser Bewegung des Trägers 4o bewegen sich die Bänder 41 nicht um ihre Rollen 42, 43.
  • Wenn der Träger 40 sich so weit nach links (Abb. 5) bewegt hat, daß ein Zwischenraum zwischen den Rollen 42 und i i entstanden ist, haben die Greifer ¢ sich gegen den Druckzylinder i gesenkt, um einen neuen Bogen zu greifen (Abt. 5).
  • Bei der nächsten Bewegung des Trägers 40 nach rechts bewegen sich die Bänder 41 wieder entgegengesetzt zur Uhrzeigerbewegung um ihre Rollen 42, 43; der am rechten Ende (Abt. .4 und 5) des Trägers 4o liegende Bogen 8 wird daher von den Bändern 41 äus der Stellung I in die Stellung 1I nahe der Rolle 43 (Abt. 3) gebracht.
  • Bei der folgenden Bewegung des Trägers 4o nach links verbleibt der Bogen in der Stellung I I auf den ruhenden Bändern 41; aber bei der nächsten Bewegung des Trägers 40 nach rechts lassen die sich bewegenden Bänder 4-1 den Bogen auf den Ablegetisch fallen-Jeder Bogen wird somit auf dem Träger 40 mehrere Male hin und her bewegt, bevor er abgelegt wird; die frischbedruckte Fläche des Bogens wird also in der Luft bewegt und der Einwirkung dieser so lange ausgesetzt, daß ein teilweises Trocknen der Druckfarbe erreicht wird.
  • Die absatzweise Bewegung der Bänder 41 um ihre Rollen .12, 43 wird mittels einer Klinke oder eines Fingers 45 (Abt. 6) bewirkt, der eine Kette 46, die über Kettenräder an den Enden der Bandrollen 42, 43 läuft, abwechselnd greift und losläßt. Wenn der Träger 4o sich nach links bewegt (Abt. 2 usw.), gleitet die Klinke 45 auf der Kette, so daß die Rollen 42.43 nicht bewegt werden. Bewegt sich aber der Träger in der entgegengesetzten Richtung - nach rechts in Abb. 2 usw. -, so legt sich die Klinke 45 gegen die Kette 46, und die Rollen 42, 43 werden in Umdrehung versetzt, so daß die Bänder 41 bewegt werden.
  • Um den verschiedenen Breiten der bedruckten Bogen Rechnung zu tragen, ist es erwünscht, bisweilen die Bänder 4 i auf ihren Rollen 42, 43 auch während eines Teils der Linksbewegung (Abb.6) zu bewegen, um zu erreichen, daß ein schmaler Bogen dicht an die Rolle 43 gebracht und bei der dafür bestimmten Rechtsbewegung des Trägers 40 richtig abgelegt wird. Zu diesem Zweck ist eine zweite Klinke 47 vorgesehen, die durch die Schwerkraft über dem unteren Strang der endlosen Kette 46 gehalten und mittels einer Feder 48 gestützt wird. Die Klinke 47 hat ein Blatt 49, das von einem Daumenblatt 5o getroffen werden kann, das auf einer Stange 51 am Träger 4o einstellbar befestigt ist. Wenn der Träger 4o beim Ablegen von schmalen Bogen sich nach links bewegt (Abt. 6), schlägt das entsprechend auf der Stange 51 befestigte Daumenblatt 5o gegen die Unterseite des Blattes 49 und bringt die Klinke 47 in Eingriff mit dem unteren Strang der Kette 46, so daß die Rollen .12, 4.3 entgegengesetzt zur Uhrzeigerbewegung gedreht werden und die Bänder .1 i bewegen. Die Klinke 47 bleibt in Eingriff mit der Kette, bis der Träger 4o seine Linksbewegung vollendet hat (Abb.6j. Bei der nächsten Rechtsbewegung des Trägers 4o bewegt sich der untere Strang der Kette 46 und löst selbsttätig die Klinke 4; aus, wobei das Blatt 50 ohne Wirkung über dem Blatt 49 vorbeigleitet. Die kleine zusätzliche Bewegung der Bänder 4 i dient als Ausgleich für die verschiedenen Breiten der abzulegenden bedruckten Bogen.
  • Wenn die Bogen normale Breite haben, wird das Daumenblatt 5o derart an der Stange 51 eingestellt, daß es nicht mit dem Blatt 4.9 in Eingriff gelangt.
  • Die Hebelarme ;, die die Greifer 4 tragen, können auch anstatt durch den Nocken 6 und die Stangen 23 durch einen Nocken 52 auf der Welle des Druckzylinders i in schwingende Bewegung gesetzt werden; vvze in Abb. i mit gestrichelten Linien angedeutet ist. Der Nocken 52 steht dann mit der Rolle 53 eines Hebelarms 54 in Eingriff, der bei 55 drehbar gelagert und mittels einer Stange 56miteinem Hebelarm 57 der Welle 5 verbunden ist, auf der die Hebelarme 3 befestigt sind.
  • Die schwingende Bewegung der Greiferhebel ;, 4. zum Erfassen der Bogen auf d°m Druckzylinder i ist derart geregelt, daß die Greifer 4 bis zu ihrem Eingriff ein wenig über den Punkt hinausschwingen, wo die üblichen Greifer des Druckzylinders sich öffnen. Diese Greifer des Zylinders, wie auch die übliche Öffnung im Zylinder, sind in der Zeichnung nicht dargestellt. Die Greifer 4 schwingen dann mit dem Druckzylinder i zurück, so daß der vordere Rand des Druckbogens von dem schwingenden Greifer 4. aufgenommen wird, während er noch von den Zylindergreifern gehalten wird, und auf diese Weise beide Greifergruppen für einen Augenblick in derselben Richtung wirksam sind. Diese doppelte Wirkung ist natürlich nur auf einen ganz geringen Teil des Arbeitswegs beschränkt, da die Bogen sonst zurückgezogen würden, wenn die beiden Greifergruppen ihre verschiedenen Wege weiter verfolgen.
  • Wenn die Erfindung bei einer Zweitourenschnellpresse oder einer Guinmidrucl-maschine benutzt werden soll, kann die' in den Abb. 7 und 8 wiedergegebene Anordnung verwendet werden.
  • Bei dieser Ausführungsform sind die Greifer 58, die die Bogen vom Druckzylinder i abnehmen, auf einer Welle 59 befestigt; die von einem Tragrahmen 6o getragen wird, der in Führungen oder Schlitzen 61 mittels beliebiger Mittel hin und her bewegt wird. Der Rahmen 6o trägt eine Stange 62, die mit in Abstand voneinander angeordneten Blöcken 63 versehen ist, an denen ein Satz von Bändern 64 befestigt ist. Diese sind auf Federrollen 65 gewickelt, die auf einer Welle 66 sitzen. Diese wird von einem Rahmen 67 getragen, an dem die Führungen 61 befestigt sind. Mittels nicht dargestellter Mittel wird dieser Rahmen 67 für einen später zu erklärenden Zweck ein wenig gehoben und gesenkt. Eine andere Stange 68 mit im Abstand voneinander angeordneten Blöcken 69 ist in dem feststehenden Rahmen 7o der Maschine angebracht. Ein Satz von Bändern 7 i ist mit den Enden der Bänder an den Blöcken 69 befestigt. Die Bänder 71 sind auf Federrollen 72 gewickelt, die auf einer Welle 73 sitzen, die von Gleitblöcken 74 getragen wird, die in Führungen 75 ,gleiten. Diese Gleitbewegung wird mittels einer passenden Vorrichtung bewirkt, die nicht dargestellt ist, aber beispielsweise von derselben Art sein kann wie diejenige Vorrichtung, die bei der zuerst beschriebenen Ausführungsform zur Bewegung der Rolle i i benutzt wurde.
  • Wenn die Druckmaschine in Betrieb ist, wird der Bogen von den am verschiebbaren Rahmen 6o .sitzenden Greifern 58 ergriffen und in wagerechter Richtung von dem Druckzylinder abgenommen - nach links in Abb. 7 -. Gleichzeitig werden durch die Verschiebung des Rahmens 6o die Bänder 64 nach links ausgezogen, um den Bogen zu empfangen, der auf die Bänder 64 aufgelegt wird, ohne daß irgendwelche reibende Berührung oder gegenseitige Bewegung zwischen dem Bogen und den Bändern 64 auftritt, Während dieses Vorganges sind die Bänder 71 auch nach links ausgezogen. Am Ende dieser Arbeitsstufe senkt sich der Rahmen 67, so daß der Bogen von den Bändern 64 auf die Bänder 71 aufgebracht wird.
  • In diesem Augenblick liegt eine Rolle 42 eines Bandträgers, der z. B. die Bauart des Trägers 40 in Abb. i bis 5 haben kann, dicht an den Rollen 72.
  • Der Träger 40 und die Rollen 72 bewegen sich jetzt nach rechts (Abb.7), so daß der Bogen von den Bändern 71 abgelöst wird, der gleichzeitig von den Bändern 41 des Trägers 40 empfangen und bei einer nachfolgenden, Bewegung auf den Ablegetisch gebracht wird, wie in Verbindung mit der ;ersten Ausführungsform der Erfindung beschrieben worden ist.
  • Bei dieser Ausführungsform der Erfindung ist es möglich, den Bogen mit der Geschwindigkeit des Druckzylinders abzunehmen, während die Abgabe der Bogen mittels des hin und her gehenden endlosen Bandträgers verhältnismäßig langsamer erfolgen muß. Dies ist wichtig beim Bedrucken von sehr dünnem oder sehr dickem Papier, da das Verrücken oder Aufbeulen der Bogen bei großer Druckgeschwindigkeit vermieden wird.
  • Beide Ausführungsformen. der Erfindung können leicht an vorhandenen Maschinen als Ersatz für die jetzt benutzten Ablegevorrichtungen angebracht werden, wodurch die Wirkung der Druckmaschinen bei der Herstellung von Qualitätsarbeit gesteigert wird, ohne daß irgendeine Gefahr für Zerknittern oder Verschmutzen der bedruckten. Bogen vorliegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bogenablegevorrichtung für Druckpressen mit sich dauernd oder absatzweise drehenden Druckzylindern, bei der die Bogen durch Greifer erfaßt und vom Druckzylinder abgenommen und durch Rollbänder über einen hin und her gehenden Schlitten mit endlosen Bändern auf den Ablegetisch befördert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer (4) den Bogen vom Druckzylinder (i) auf eine an sich bekannte Rollgardine (9 bzw. 64) in der Weise befördern, daß diese sich unter dem Bogen unter Vermeidung einer reibenden Berührung oder gegenseitigen Bewegung zwischen Rollgardine und Bogen abrollt, worauf sich der Schlitten (40) gegen den Druckzylinder (i) bewegt und die Rollgardine wieder in ihre Anfangslage unter Aufrollen der Gardine zurückgebracht wird, wobei der Schlitten (40) den Bogen mit seinen sich beim Hingang zum Druckzylinder bewegenden endlosen Bändern (4i) ohne gegenseitige Bewegung zwischen den Bändern und dem Bogen empfängt, der nunmehr beim Zurückgang des Schlittens (40) von den jetzt stillstehenden Bändern (41) mitgenommen wird, um beim erneuten Hingang des Schlittens (40) auf diesen durch die Bänder (41) ein Stück vorwärts zum Ablegetisch hin bewegt zu werden. z. Bogenablegevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der hin und her bewegliche Bandträger (40) außer der bekannten Klinkenvorrichtung (45) zur Bewegungsregelung noch mit einer zweiten einstellbaren Klinke (47) versehen ist, die eine zusätzliche Bewegung der Bänder (4i) bewirkt, um erforderlichenfalls für wechselnde Breiten der Bogen einen Ausgleich zu schaffen. 3. Bogenablegevorrichtung nach Anspruch i, bei der der Bogen vom ständig sich drehenden Druckzylinder durch eine sich hin und her bewegende Bandgruppe aufgenommen und auf eine andere zwischen dieser gelagerten Bandgruppe, die eine senkrechte Bewegung ausführen kann, aufgebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Bogen durch in wagerechter Richtung bewegliche Greifer (58) auf eine erste Bändergruppe (6¢) gebracht wird, die gleichzeitig mit dem Bogen und mit der Umfangsgeschwindigkeit des Druckzylinders in der Art eines Rollschirmes ausgezogen wird, und daß der Bogen bei der bei Bandgruppen an sich bekannten Versenkung der Bändergruppe (6q.) auf eine zweite Rollgardine (7 t) gebracht wird, von der er auf den hin und her beweglichen Bandträger (q.0) befördertwird, dessen Bänder den Bogen dem Ablegetisch zuführen.
DEH105988D 1926-01-08 1926-03-28 Bogenablegevorrichtung fuer Druckpressen mit sich dauernd oder absatzweise drehenden Druckzylindern Expired DE454269C (de)

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