DE878293C - Vorrichtung zum Ausruecken von Sperrklinken - Google Patents
Vorrichtung zum Ausruecken von SperrklinkenInfo
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- DE878293C DE878293C DEM12137A DEM0012137A DE878293C DE 878293 C DE878293 C DE 878293C DE M12137 A DEM12137 A DE M12137A DE M0012137 A DEM0012137 A DE M0012137A DE 878293 C DE878293 C DE 878293C
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- DE
- Germany
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- pawl
- pin
- ratchet wheel
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- bolt
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- Expired
Links
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D41/00—Freewheels or freewheel clutches
- F16D41/12—Freewheels or freewheel clutches with hinged pawl co-operating with teeth, cogs, or the like
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
- Vorrichtung zum Ausrücken von Sperrklinken Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anariiclcen von Sperrklinken, wobei das mit der Klinke zusammenarbeitende Sperrad festgebremst werden oder sich bei gelöster Klinke unter Einwirkung der angreifenden Kräfte nicht oder nur um kleine Beträge bewegen kann.
- Da die Stoßfläche von Sperrklinke und Sperrad meist radial zum Sperrklinkenrad .gerichtet ist oder sogar die Sperrklinke keilförmig in das Sperrrad eingreift, ist ein Lösen der Sperrklinke durch eine einfache Sc iwenkbewegun g um den. Drehzapfen der Sperrklinke nicht möglich, und es muß im allgemeinen das Sperrad zum Ausrücken der Klinke etwas zurückgedreht werden.
- Es ist bekannt, das Ausrücken der Sperrklinke dadurch zu bewirken, daß man die Sperrklinke als zweiarmigen Hebel ausführt, auf dessen freies Ende beim Ausrückvorgang ein Schwunggewicht aufschlagen kann. Durch diesen Schlag wird dann die Sperrklinke um ihren Zapfen gedreht, das Sperrad bewegt sich dabei um den erforderlichen Betrag zurück und die Klinke wird frei. Die Nachteile eines solchen Eingriffs sind starker Verschleiß und Beschädigungen der Zähne, der Sperrklinke und der damit verbundenen Elemente, wie Achsen, Zapfen: und Lagerungen.
- Erfindungsgemäß wenden die genannten Nachteile dadurch beseitigt, daß der Drehzapfen der Sperrklinke mit einem Exzenter so geführt ist, d@aß die Bewegung der Stoßfläche der Klinke zunächst im wesentlichen tangential und danach radial zum Sperrad erfolgt, wobei die radiale und tangentiale Bewegung zwangsläufig aufeinanderfolgen: Vorzugsweise sind der exzentrisch gelagerte Sperrklinlzenzapfen und die Sperrklinke mit Mitnehmer und Anschlag versehen, wobei der Mitnefimer gegen Ende des Ausrückvorgangs gegen den Anschlag anläuft und die Sperrklinke um den Sperrkl'inkenzapfen dreht.
- Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung ist ein Begrenzungsstück, das die Drehbewegung des den Klinkenzapfen tragenden Bolzens begrenzt, wenn der Drehzapfen der Klinke auf der Verbindungslinie von Bolzenmitte und Kraftangriffspunkt liegt.
- Die Zeichnung erläutert ein Ausführungsbeispiel der Erfindung: Fig. i zeigt eine Sperrklinkenausrückvorrichtung für :die Klemmralle einer Trossenwinde in Seitenansicht; Fig. 2 ist eine Draufsicht zu Fig. i ; Fig. 3 stellt eine Einzelheit aus Fig.2- in vergrößertem Maßstab dar.
- Die Klemm- oder Halterolle i ist an, ihrer einen Seite mit einem Sperrad 2 verbunden. Unter der Zugkraft des. die Rolle i umschlingenden Seils 3, das an seinem Ende a zur festgebremsten Trossenwinde führt und- bei b die angreifende Zugkraft der Last aufnimmt, wird das Sperrad in Uhrzeigerrichtung gegen die Sperrklinke 4 gedreht. Die Klinke 4 ist um einen Drehzapfen 5 verschwenkbar und: wird vorn einer Feder 13 gegen das Sperrad 2° gedrückt. Der Drehzapfen 5 sitzt exzentrisch auf einem Bolzen 6, der mit Hilfe eines Zahnsegments 7 gedreht werden kann. Das Zahnsegment 7 steht im Eingriff mit einem Schnecken-. rad 8, das über die Wellen g, io und das Kardangelenk i i mit einem Handrad 12 angetrieben werden kann. Das. Handrad i2 b,efindet sich in. Reichweite der Bedienungsorgane der Trossenwinde.
- Beire Ausrückvorgang der- Klinke wird mit dem Handrad 12 mittelbar der Bolzen 6 im Uhrzeigersinn .gedreht. Dabei bewegt sich die radial zur Rollenmitte gerichtete Stoßfläche der Sperrklinke zunächst gemeinsam mit dem Sperrklinkenrad 2, bis sich die unterschiedlichen Seilzüge und Seildehnungen bei a und b ausgeglichen haben. Danach bleibt das. Sperrad stehen und die Sperrklinke 4. gleitet umter :der Einwirkung .der Feder 13 auf der Zahnflanke 14 und bewegt sich im wesentlichen tangential zum Sperradümfang.
- Bei der Drehbewegung des Bolzens 6 gleitet der mit dem Zapfen 5 verbundene Mitnehmer 15 in. einer Aussparung der Klinke 16 so lange, bis der Mitnehmer 15 den hinteren Anschlag 17 erreicht hat. Nach Erreichen dieses Anschlags wird dann die Sperrklinke 4 durch den Mitnehmer 15 entgegen der Federkraft 13 um den Zapfen 5 geschwenkt. Die Stoßfläche der Klinke 4 bewegt sich dabei im wesentlichen, radial von der Rollenmitte fort und die Klinke wird frei.
- Beim Ausrücken der Klinke begrenzt ein Anschlagstück 18 die winkelmäßige Bewegung des Zahnsegments 7 so, daß@ Zahnsegment 7 und Schneckenrad 8 nicht außer Eingriff kommen können. Beint Einrücken der Klinke wird die winkelmäßige Bewegung des Zahnsegments 7 durch einen Anschlag i9 -begrenzt, wenn die Mitte des Zapfens 5 auf der Verbindungslinie von Mitte des Bolzens 6 und Angriffspunkt der Kraft 2o liegt, so daß in dieser Arbeitsstellung der Schneckentrieb 7, 8 völlig entlastet ist.
- Die Erfindung ist nieht auf die Anwendung bei einer Halterolle für Trossenwinden beschränkt, sondern kann allgemein Verwendung finden, wenn das Sperrad festgebremst werden kann oder sich bei gelöster Klinke unter Einwirkung der angreifenden Kräfte nicht oder nur um kleine Beträge bewegen kann. Es können auch die Funktionen von Mitnehmer 15 und. Anschlag 17 untereinander vertauscht sein, so daß der -Mitnehmer 15 mit der Klinke 4 verbunden und der Anschlag 17 an Drehzapfen 5 befestigt ist. Der Antrieb .des Schneckentriebes 7, 8 kann auch durch Ketten-, Riemen-, Seil- oder Zahntrieb oder auch durch flexible Wellen erfolgen. Die Feder 13 kann auch fortbleiben oder durch eine anders ausgestaltete Feder ersetzt sein.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Ausrücken von Sperrklinken, wobei das mit der Klinke zusammenarbeitende Sperrad festgebremst werden oder sich bei gelöster Klinke unter der Einwirkung der angreifenden Kräfte nur um kleine Beträge bewegen kann, dadurch gekennzeichnet, d@aß der Drehzapfen (5) der Sperrklinke (4) so geführt ist, daß die Bewegung der Stoßfläche (2o) der Klinke (q.) zunächst im wesentlichen tangential und danach radial zum Sperrad (2) erfolgt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung des Sperrklinkenzapfens (5) mit einem Ex7enter erfolgt.
- 3. Vorrichtung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im wesentlichen tangential und ra:diäl zum Sperrad (2) verlaufenden Bewegungen der Klink enstoßfläche zwangsläufig -aufeinanderfolgen.
- Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeiohnet, .da3 der exzentrisch gelagerte Sperrklinkenzapfen (5) und die Sperrklinke (4) mit Mitnehmer (15) und Anschlag (17) versehen sind, wobei der Mitnehmer (15) gegen Ende des Aus.rückvorgangs gegen den Anschlag (17) anläuft und die Sperrklinke (4.) um den Sperrklinkenzapfen (5) dreht.
- 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (4) mit einer Feder (13) gegen das Sperrad (2) gedrückt wird.
- 6. Vorrichtung nach. den Ansprüchen 2 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegung des den Klinkenzapfen. (5) tragenden Bolzens (6) durch einen Anschlag (1g) begrenzt ist, wenn der Drehzapfen (5) der Klinke (.4) auf der Verbindungslinie von Bolzenmitte (6) und Kraftangriffspunkt (2o) liegt.
- 7. Vorrichtung nach den: Ansprüchen z bis 6, dadurch gekennzeichnet, da,ß der den exzentrischen Zapfen (5) tragende Bolzen (6) mit einem Zahnsegment (7) und Schnecke (8) angetrieben wird. B. Vorrichtung nach Anspruch 7, gCkennzeichnet durch ein Anschlagstück (i8), das das Außereingriffkommen von Schnecke (8) und Zahnsegment (7) verhindert.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM12137A DE878293C (de) | 1951-12-09 | 1951-12-09 | Vorrichtung zum Ausruecken von Sperrklinken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM12137A DE878293C (de) | 1951-12-09 | 1951-12-09 | Vorrichtung zum Ausruecken von Sperrklinken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE878293C true DE878293C (de) | 1953-06-01 |
Family
ID=7295825
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM12137A Expired DE878293C (de) | 1951-12-09 | 1951-12-09 | Vorrichtung zum Ausruecken von Sperrklinken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE878293C (de) |
-
1951
- 1951-12-09 DE DEM12137A patent/DE878293C/de not_active Expired
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