DE635237C - Sicherung fuer eine Getriebe-Feststellvorrichtung fuer das Fahrwerk von Geraeten mitdrehbarem Oberteil, insbesondere fuer Schwenkbagger - Google Patents
Sicherung fuer eine Getriebe-Feststellvorrichtung fuer das Fahrwerk von Geraeten mitdrehbarem Oberteil, insbesondere fuer SchwenkbaggerInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F9/00—Component parts of dredgers or soil-shifting machines, not restricted to one of the kinds covered by groups E02F3/00 - E02F7/00
- E02F9/08—Superstructures; Supports for superstructures
- E02F9/10—Supports for movable superstructures mounted on travelling or walking gears or on other superstructures
- E02F9/12—Slewing or traversing gears
- E02F9/121—Turntables, i.e. structure rotatable about 360°
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Description
Geräte mit drehbarem Oberteil, insbesondere Schwenkbagger, werden des öfteren so
angesetzt, daß sie bei stillstehendem Fahrwerk arbeiten müssen, wobei das am schwenkbaren
Oberteil angeordnete Werkzeug unter periodischer Schwenkung des Oberteils die Arbeitshübe ausführt. Es ist dabei ein wesentliches
Betriebserfordernis, daß das Fahrwerk sicher feststeht und somit dert während
des Arbeitsganges auftretenden verschiedenartigsten äußeren Kräften nicht nachgeben
kann, weil sonst das ganze Gerät in einem unvorhergesehenen Augenblick gefahrbringend
abrutschen könnte. Es ist nun bekannt,
»5 daß die üblichen, meist im drehbaren Oberteil angeordneten Getriebebremsen den Anforderungen
zur sicheren Feststellung des Fahrwerkes nicht genügen, sondern unter dem Einfluß der Arbeitshübe mit der Zeit nachgeben,
so daß ein betriebsgefährlicher Zustand unvorhergesehen eintreten kann. Deshalb benutzt man die Getriebebremse lediglich
während der eigentlichen Fahrt des Gerätes und zum Stillsetzen des Fahrwerkes,
wenn dieses in der richtigen Lage an der nächsten Arbeitsstelle, in der es nun längere
Zeit stillstehend verweilen soll, angekommen ist. Um nun während der nachfolgenden Arbeit
auf Platz jegliche Bewegung" des Fahrwerks zu verhindern, bedient man sich einer
besonderen Vorrichtung, die den unbedingten Ruhezustand des Getriebes gewährleisten soll.
Es ist bereits bekannt, solche Getriebefeststellvorrichtungen vollständig im Fahrgestell
anzuordnen, um jeden Einfluß des drehbaren Oberteils fernzuhalten; jedoch hat diese Anordnung
den Nachteil, daß die Betätigung nicht vom Führerstand aus, sondern nur durch einen besonderen, neben dem Gerät stehenden
Bedienenden erfolgen kann. Um diesem Mangel abzuhelfen, sind bereits solche Getriebefeststellvorrichtungen
angewendet worden, die in Form einer ein- und ausrückbaren Kupplung unmittelbar an der zwischen
Oberteil und Unterteil hindurchführenden Drehwerkswelle angeordnet sind, wobei die
eine Kupplungshälfte undrehbar mit dem Geräteunterteil und die; andere Kupplungshälfte
mit der Antriebswelle für das Fahrwerk verbunden ist. Diese Anordnung hat den Vorteil,
daß die eigentliche Feststellung (Kupplung) ausschließlich innerhalb des Geräteunterteils
erfolgt und trotzdem die Bedienung durch im drehbaren Oberteil gelagerte mechanische Mittel möglich ist. Es ist bekannt,
bei Feststellvorrichtungen dieser Art eine Klauenkupplung zu verwenden,, wobei
die verschiebbare Kupplungshälfte durch ein in eingerücktem als auch in ausgerücktem
Zustand feststellbares Hebelgestänge erfolgt.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Erwin Bargmann in Berlin-Hermsdorf.
Die Klauenkupplung hat zwar den Vorteil der unbedingten Bewegungshemmung, andererseits
aber den Nachteil, daß zum Einrücken die Klauen der verschiebbaren Kupplungsj··
S hälfte den Lücken der festen Kupplungshälfl-'ft
gegenüberstehen müssen. Diese eingriffsgefe rechte Lage ist nun naturgemäß in der Reget
nach Stillsetzen desi Gerätes durch die Bremse
nicht vorhanden, und um nun- die Getriebefeststellvorrichtung einzurücken, bedarf es
gleichzeitig eines leichten Verfahrens des Gerätes, was für den Betrieb lästig ist und
,außerdem die Gefahr mit sich bringt, daß die Fahrantriebswelle, welche festgestellt werden
soll, vermöge der großen Geschwindigkeitsübersetzung gegenüber den Achsen in zu große Umdrehungsgeschwindigkeit gelangt,
so daß entweder die Kupplung nicht mehr oder nur mangelhaft und daher zum Herausspringen
neigend eingerückt werden kann oder wegen des zu erwartenden großen Kupplungsschlages
wegen Bruchgefahr nicht mehr eingerückt werden darf. Es sind zwar bereits Klauenkupplungen dieser Art bekanntgeworden,
bei denen die verschiebbare Kupplungshälfte nebst Bedienungsgestänge ein Übergewicht im Sinne der selbsttätigen Kupplung
aufweist, wodurch der Kupplungsvorgang erleichtert wird. Dabei ist jedoch der
Kraftüberschuß im Sinne des Kuppeins so klein und andererseits· die Massenträgheit des
außerordentlich ausgedehnten Hebelgestänges so groß, daß die verschiebbare Kupplungshälfte, wenn sie sich selbst überlassen wird,
eine zu langsame Bewegung erhält, um bei in bloßer Bereitschaft stehender Kupplung eine
plötzliche Fahrbewegung durch genügend schnelles, vollständiges Einrücken der Kupplung
sicher abzufangen.
Die Erfindung stellt sich nun zur Aufgabe, durch besondere selbsttätig wirkende Mittel
eine schnelle und bestimmte Bewegung der verschiebbaren Kupplungshälfte zu gewährleisten,
und bringt hierfür eine Sicherung· in Vorschlag in Form eines ruckartig wirkenden
Kraftspeicher^, der das Einrücken 'der verschiebbaren'
Kupplungshälfte mit größter; Beschleunigung gewährleistet. Dies ergibt den
Vorteil, daß zur Sicherung der Feststellung lediglich die Einwirkung des Kraftspeichers
auf die verschiebbare Kupplungshälfte herbeigeführt zu werden braucht, ohne daß es im
übrigen irgendwie auf die Geschicklichkeit und Sorgfalt des Bedienenden ankommt.
Ferner'bedarf es keiner Feststellung der Betätigungsvorrichtung in der Feststellage,, weil
der Kraftspeicher nicht nur ruckartig die Feststellung besorgt, sondern auch die Feststellungslage
der verschiebbaren Kupplung kraftschlüssig aufrechterhält. Stehen beispielsweise!
bei Verwendung einer Klauenkupplung die beiden Kupplungshälften einander nicht eingriffsgefecht gegenüber, so ist
,.trotzdem die vollkommen sichere Eingriffs-ίBereitschaft
infolge des Kraftspeichers ge-.Svithrleistet;
denn die geringste Fahrbewegung '' *J'~-'' Gerätes in der einen oder anderen Rich-
führt sofort die eingriffsgerechte Lage der Klauen herbei, so daß unmittelbar darauf
das selbsttätige Einrücken sowie die sofortige Getriebefeststellung vermöge des Kraftspeichers
erfolgt. Gleichzeitig sichert letzterer die eingerückte Lage gegen zufälliges Entkuppeln,
so daß die Klaue nicht herausspringen kann. Bei Verwendung von Reibungskupplungen
läßt sich der Kraftspeicher außerdem so bemessen, daß die Reibungsbremskraft der notwendigen Feststellkraft entspricht,
so daß unabhängig von der Bedienung die Gewähr für eine dauernd richtig bemessene
Feststellkraft gegeben ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel unter Verwendung einer Kegelkupplung
dargestellt.
Abb. ι zeigt die ausgerückte Stellung,
Abb. 2 die eingerückte.
Es bezeichnen α einen Teil des Fahrgestelles, b den Fahrzeugoberteil, c den am Fahrgestell befestigten Drehzapfen, welcher gleichzeitig die Lager für die vertikale Getriebewelle d enthält. Der Antrieb der Welle ti erfolgt durch das mit ihr fest verbundene Zahnrad e. Die Kraftübergabe an das Fahrgetriebe geschieht durch das Kegelrad /.
Es bezeichnen α einen Teil des Fahrgestelles, b den Fahrzeugoberteil, c den am Fahrgestell befestigten Drehzapfen, welcher gleichzeitig die Lager für die vertikale Getriebewelle d enthält. Der Antrieb der Welle ti erfolgt durch das mit ihr fest verbundene Zahnrad e. Die Kraftübergabe an das Fahrgetriebe geschieht durch das Kegelrad /.
Auf der Nabe g des Zahnrades e ist vermittels Nut und Keils die eine Hälfte h einer
Kegelkupplung axial verschiebbar gelagert. Die untere Kupplungshälfte i ist fest mit dem
Drehzapfen c verbunden. Zwischen dem Zahnrad e und der Kupplungshälfte h ist ein Kraftspeicher,
z. B. eine Druckfeder k, eingeschaltet, die das selbsttätige Anpressen der Kupplungshälften
gegeneinander bewirkt. Zum Lösen der Kupplung dient ein doppelarmiger, im Oberteil b gelagerter Hebel /, der in bekannter
Weise in eine! Ringnut m der Kupplungshälfte h eingreift.
Während der Fahrbewegung hat der Hebel I die in Abb. 1 dargestellte Lage, die
vermittels einer nicht dargestellten Sperrung "° ;esichert ist. Die Kupplung ist ausgerückt.
Die obere Kupplungshälfte h kann sich gemeinsam mit der Welle d gegenüber dem
Hebel I vermöge der Ringnut m frei drehen.
Soll das Getriebe stillgelegt werden, so "5
wird die Sperrung des Hebels / gelöst. Die obere Kupplungshälfte h wird vermöge der
Feder k selbsttätig mit der unteren Kupp-'ungshälfte i in Eingriff gebracht, so daß die
jetriebe welle d gegenüber dem Drehzapfen c und somit auch dem Fahrgestell α feststeht
(Abb. 2).
Claims (1)
- Patentanspruch:Sicherung für eine Getriebefeststellvor-! richtung für das Fahrwerk von Geräten, mit drehbarem Oberteil, insbesondere für Schwenkbagger, mittels einer zentrisch zum Drehzapfen angeordneten, durch mechanische, im drehbaren Geräteoberteil gelagerte Mittel ein- und ausrückbaren Kupplung, deren eine Kupplungshälfte undrehbar mit dem Geräteunterteil und deren andere Kupplungshälfte mit der Antriebswelle für das Fahrwerk verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die axial verschiebbare Kupplungshälfte (h) der Kupplung (h, i) durch einen ruckartig wirkenden Kraftspeicher (K) einrückbar ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE635237T | 1930-03-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE635237C true DE635237C (de) | 1936-09-12 |
Family
ID=6579353
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930635237D Expired DE635237C (de) | 1930-03-08 | 1930-03-08 | Sicherung fuer eine Getriebe-Feststellvorrichtung fuer das Fahrwerk von Geraeten mitdrehbarem Oberteil, insbesondere fuer Schwenkbagger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE635237C (de) |
-
1930
- 1930-03-08 DE DE1930635237D patent/DE635237C/de not_active Expired
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