DE877236C - Block- und Brammenschere mit zwei beweglichen Messern zum Schneiden von unten - Google Patents

Block- und Brammenschere mit zwei beweglichen Messern zum Schneiden von unten

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DE877236C
DE877236C DES17191D DES0017191D DE877236C DE 877236 C DE877236 C DE 877236C DE S17191 D DES17191 D DE S17191D DE S0017191 D DES0017191 D DE S0017191D DE 877236 C DE877236 C DE 877236C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
upper knife
knife
cutting
block
scissors
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Expired
Application number
DES17191D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Birkle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SIEMAG
Original Assignee
SIEMAG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE877236C publication Critical patent/DE877236C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D21/00Machines or devices for shearing or cutting tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

  • Block- und Brammenschere mit zwei beweglichen Messern zum Schneiden von unten Bei den bisher bekannten Scheren zum Schneiden walzwarmer Blöcke u. dgl. sind entweder beide Messer .beweglich, wobei die Bewegung des Untermessers einsetzt, sobald das Obermesser sich auf ,das Walzgut aufsetzt, oder das Obermesser steht über dem Block still und dieser wird von unten nach oben durchschnitten. Je nach dem Verwendungszweck wird die erstere oder letztere Ausführungsart bevorzugt.
  • Bei .der zuerst genannten Art bleibt die abzuschneidende Walzader infolge des Druckes des Obermessers auf dem Rollgang liegen, während das Untermesser den Schnitt ausführt. Das Obermesser bewegt sich dabei vor jedem Schnitt von seiner normalen Ruhelage aus so weit abwärts, bis es entweder auf der eingeführten Walzader aufsitzt oder, dicht über derselben auf einem verstellbaren Anschlag zum Halten kommt. Unmittelbar danach beginnt dann das Untermesser seinen Aufwärtsgang und schneidet die Walzader durch. Bei Scheren mit veränderlichem Hub entspricht dieser der Summe von Ober- und Untermesserweg. Der übrige Teil des Hubes entfällt auf den Weg des Obermessers. Je niedriger nun der Walzquerschnitt ist, desto größer wird der Weg,des Obermessers. Diese Ausführungsart ist mit dem Nachteil verbunden, daß hei kleinen Aderquerschnitten :der große Leerweg des Obermnesserschlittens zu erhöhtem Verschleiß und Schmiermittelverbrauch führt.
  • Bei der zweiten gekennzeichneten Art -von Scheren fällt das Bewegen des Obermessers vor jedem Schnitt fort. Es ist für jeden Walzquerschnitt nur eine einmalige senkrechte Verstellung des Ob-,t= messers entsprechend seiner Höhe erforderlich. Uni aber bei krumm ankommenden Walzstäben ein störungsfreies Einführen zu ermöglichen-, darf das Obermesser nicht dicht über den zu schneidenden Querschnitt gestellt werden. Zwischen Obermesser und Oberkante des normalen Walzquerschnittes muß deshalb ein Abstand von etwa So bis 70 mm bleiben. Daraus-ergibt sich die Notwendigkeit, daß ,das Untermesser die Walzader erst bis zur Anlage am Obermesser anheben muß, bevor der Schnitt beginnen kann. Nach Vollendung des Schnittes fällt die angehobene Walzader wieder auf den Rollgang zurück, was bei großen Adergewichten nachteilige Beanspruchungen der Rollen und ihres Antriebes zur Folge hat.
  • Die Nachteile w=erden .durch die Schere nach der Erfindung beseitigt, dieselbe ermöglicht es, bei großen Walzquerschnitten mit zwei beweglichen Messern in der üblichen Weise zu arbeiten, bei kleinen,Querschnitten, wie Brammen, Platinen usw., jedoch den oberen Messersctlitten-stillzusetzen und den Schnei.dhub nur mit dem beweglichen Untermesser auszuführen. Die Schere nach der Erfindung besitzt also alle Vorteile der beiden oben beschriebenen Scherenbauarten und unter Vermeidung ihrer Nachteile. Sie läßt sich in einfacher Weise auf die eine öder andere Betriebsweise umstellen: In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispielder Erfindung dargestellt.
  • Abb. i ist -ein Aufrißschnitt nach Linie A-B in Abb. a; Abb. 2 ist ein Schnitt nach Linie C-D in Abb. ? Abb. 3 ein Gründrißschnitt nach Linie E-F in Abb. 2; Abb. 4 zeigt in einem Ausschnitt aus Abb. i die Schere mit entkuppeltem Obermesserschlitten, also stillstehendem Obermesser.
  • Abb: i bis 3 zeigen die Schere in .der Einstellung zum Schneiden in üblicher Weise mit zwei beweglichen Messern, Abb. 4 in der Einstellung mit nichtbeweglichem Obermesser.In dem ScherenständerSt ist in üblicher Weise die Welle c mit dem Hauptantriebsrad a und dem fest aufgekeilten Ritzel b gelagert. Mit letzterem steht das Zahnrad d im Eingriff, das undrehbär auf einer Welle e sitzt, auf deren beide Enden je ein Ritzel f aufgekeilt ist. Diese Ritzel f stehen im Eingriff mit je einem auf der Welle c drehbaren Zahnsegment g, an dessen entgegengesetztem freiem Ende eine Zugstange h ängelenl@t ist, deren anderes Ende mit dem das Untermesser i tragenden Messerschlitten k gelenkig verbanden ist. Auf der Welle e ist ferner eine gabelförmige Traverse l -drehbar gelagert und in deren beiden Gabelarmen die Welle e der Ritzel f. An -dem freien Ende dieser Traverse l ist die Druckstange m für den .das Obermesser n tragenden Obermesserschlitten o angelenkt. Die Druckstange m trägt an ihrem anderen, in eine Aussparung des Messerschlittens o greifenden unteren Teil eine Anschlagnase p; mittels derer der Messerschlitten o über einen Getriebekeil cq lösbar mit .der Druckstange m verbunden ist.
  • -Ferner ist der Obermesserschlitten o noch außen mit einer Anschlagleiste r versehen, der eine in einem Anbau s am Ständer St verstellbar gelagerte Ristenstange t zugeordnet ist. Letztere hat den Zweck, für den Fall; daß mit feststehendem Obermesser geschnitten werden soll, jeweils die geeignete Höhe des Obermessers über der Untermesserschneide bzw. .dem Zuführrollgang einzustellen. Für diesen Zweck ist die Stange t am oberen Ende mit Gewinde und einem Schneckentrieb u versehen, der mittels eines Motors v od. dgl. betätigt werden kann.
  • Die Wirkungsweise der Schere nach -der Erfindung ist folgendie: Bei Inbetriebsetzung des Antriebsrades a dreht sich das auf .derselben Welle c aufgekeilte Ritzel b mit und dreht seinerseits das Rad d in Pfeilrichtung.
  • Rad d treibt,die beiden Ritzel f an, die sich nun an den Zähnen der beiden Segmente g nach oben abrollen. Dabei wird die Gabeltraverse l mitgenommen und drückt über .die Druckstang e m den Obermesserschlitten o so lange nach unten, bis das Obermesser n auf dem Block BI aufsitzt oder der Abwärtsgang des Oberschlittens durch den entsprechend der Blockhöhe eingestellten Anschlag t begrenzt wird. Die Traverse l bleibt nun stehen, und die weitere Drehung der Ritzel f bewirkt das Niederdrücken der Segmente g und dadurch mittels der Zugstangen h das Hochheben dies Untermessers i, welches dabei den Schnitt ausführt. Durch Umkehrung der Drehrichtung des Rades a- werden die Messer wieder in ihre Anfangslage zurückgebracht. Danach wird der Antrieb abgestellt, und die Schere steht zu einem neuen Schnitt bereit.
  • Soll die Schere nun mit stillstehendem Obermesser n arbeiten, soll also das Obermesser sich nicht vor jedem Schnitt auf den Block aufsetzen, so wird durch Zurückziehen ,des Keiles q die Verbindung zwischen Obermesserschlitten o undDruchstange m gelöst.
  • Der Obermesserschlitten o kann nun ohne Mitwirkung des Scherenantriebes mittels Hilfsantriebes v und der Spindel t so weit gesenkt werden, bis las Obermesser ia in der gewünschten Höhe über iem zu schneidenden Walzquerschnitt steht. In fieser Stellung bleibt es stehen, während die -Schere i m übrigen in der vorgeschriebenen Art, aber mit eergehender Druckstange in arbeitet. Bei kleinen Walzquerschnitten, bei .denen sonst ein großer Leerveg ,des Obermesserschlittens zu machen wäre, wird ieshalb ein geringerer Verschleiß und Schmiernittelverbrauch erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:. i. Block- und Brdrnrnenschere mit" zwei beweglichen :Messern zum Schneiden von unten, dadurch .gekennzeichnet, daß der Obermesserschlitten (o) mit seiner Antriebsstange (m) lösbar verbunden und in der Höhe feststellbar ist. z. Blockschere nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstange (m) für den Obermesserschlitten (o) mit einer Anschlagnase (p) versehen ist, der zwecks lösbarer Verbindung ein im Messerschlitten verschiebbarer Keil (q) zugeordnet ist.
DES17191D 1943-05-25 1943-05-25 Block- und Brammenschere mit zwei beweglichen Messern zum Schneiden von unten Expired DE877236C (de)

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DE877236C true DE877236C (de) 1953-05-21

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1099822B (de) * 1953-10-05 1961-02-16 Schloemann Ag Blockschere
DE3016528A1 (de) * 1980-04-29 1981-11-05 Mecapec S.A., Schmerikon Schere fuer stabfoermiges schneidgut

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE586040C (de) * 1931-05-27 1933-10-18 Heinrich Flender Elektrisch angetriebene Block- und Brammenschere, von unten nach oben schneidend
DE724410C (de) * 1939-11-03 1942-08-26 Eugen Hald Antrieb fuer Reibradspindelpressen

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