DE868436C - Runde Sintervorrichtung - Google Patents

Runde Sintervorrichtung

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Publication number
DE868436C
DE868436C DEM2907D DEM0002907D DE868436C DE 868436 C DE868436 C DE 868436C DE M2907 D DEM2907 D DE M2907D DE M0002907 D DEM0002907 D DE M0002907D DE 868436 C DE868436 C DE 868436C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
suction boxes
grate
suction
sintering
sinter
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Expired
Application number
DEM2907D
Other languages
English (en)
Inventor
Jakob Schwalb
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEA Group AG
Original Assignee
Metallgesellschaft AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B21/00Open or uncovered sintering apparatus; Other heat-treatment apparatus of like construction
    • F27B21/06Endless-strand sintering machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Runde Sintervorrichtung Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zum Saugzugsintern und Rösten von Erzen, insbesondere von Eisenerzen, Zement, oder zum Schwelen von bituminösem Schiefer, vön I-ohle u. dgl. oder zum Sinterrösten sulfidi-,scäer Erze usw. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine besonders rohstoffsparende Ausführungsform der Sintermaschine zu entwickeln. Als gegebener Typ hierfür hat sich die tischförmige, sogenannte runde Sintermaschine herausgestellt. Durch die Erfindung wird es nunmehr möglich, für den Bau dieser Maschine zum Teil nichteiserne bzw. nichtmetallische Rohstoffe zu verwenden. Dies wird erfindungsgemäß erreicht durch eine Trennung der bisher bei runden Sintermaschinen mit den Saugkästen starr, verbundenen Röstflächen. Hierdurch wird es möglich, den Unterteil der Sintermaschine, insbesondere die Saugkästen, in Eisenbeton oder in einer eisensparenden Bauweise auszuführen.
  • Die bisher bekannten runden Sintermiaschinen bestehen aus einem Ring aneinandergesetzter Sinterpfannen mit festen Rostrahmen, deren A:bs-augung durch sternförmige Rohrleitungen zwischen Saugkästen und dem sich mit den Saugkästen drehenden Steuerkopf erfolgt. Zum Unterschied hiervon wird bei der erfindungsgemäßen Maschine lediglich die Röstfläche selbst bewegt, während die Saugkästen und die zentrale Abführung feststehen.
  • Ein weiteres Merkmal bildet der iabklappbare Rostrahmen, der sich um eine an einer Seite radial gestellte Welle dreht und anderen einem Ende ein Hebelarm mit Rolle fest angeordnet ist, wobei derselbe mit diesem Hebel und einer Zwangsschiene -derart gesteuert wird, daß nach beendeter Sinterung der Rost nach unten albklappt und durch eine Zwangsschiene wieder in die waagerechte Lage ge-" hoben wird.
  • Weiterhin wird es ;durch idie neue Bauweise ermöglicht, den zwischen Sintermaschine und Gebläse notwendigen Staubabscheider einzusparen, indem man dem früher in der Mitte der runden Sintermaschine liegenden. Steuerkopf von vornherein erfindungsgemäß die Wirkung eines Staubabscheiders gibt und als solchen ausbildet. Dies ist nur möglich durch die stationäre Anordnung der S au.gkästen; die tangential mit -dem zentralen Staubabscheider, unter Zwischenschaltung eines Regelorgans, in Verbindung stehen. Um eine doppelte oder dreifache Absaugung, also eine fraktionierte Absaugung der Gase nach Arm- und Reichgasen zu ermöglichen, besitzt der Verteilerkasten verstellbare Wände oder sonstige Organe, um die einzelnen Absaugzonen über den Umfang der Saugkästen vergrößern oder verkleinern zu können.
  • Weitere Merkmale des Erfindungsgegenstahdes seien an Hand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel darstellt, des näheren erläutert.
  • Fig. i zeigt ;im Schnitt nach der Linie I-1 der ' Fig. 2 den runden Sintertisch mit dem in der Mitte angeordneten Staubabscheider. Hierbei ist in der linken Hälfte der Fig. i eine in Abb. 6 -vergrößert dargestellte Abdichtungsweise und in der rechten Hälfte der Fig. z eine in Fig. 7 in vergrößertem Maßstab dargestellte Abdichtungsweise gezeichnet. Fig. 2 zeigt den Sintertisch im Grundriß.
  • Fig. 3 ist eine perspektivische Darstellung der um eine radiale Achse schwenkbaren Roste über den einzelnen feststehenden Saugkästen. ' Abb. 4 zeigt einen Saugrost im Grundriß und Fig. 5 einen Querschnitt nach. :der Linie V-V 'der A:bb. 4.
  • Abb. 6 zeigt eine Einzelheit der Abb. 3 und ' Abb. 7 -die Abdichtung der beweglichen Rostwandung gegenüber dem feststehenden Saugkasten. Abb. 8 zeigt die Anordnung eines Abwurfbunkers innerhalb des abklappbaren Rostes.
  • Abb. 9 stellt einen Schnitt nach der Linie IX-IX der Abb. 8 dar.
  • Mit i sind die beiden ringförmig angeordneten Wände des Sintertisches bezeichnet, zwischen denen die Sinterbeschickung 2, angeordnet ist, die auf dem abklappbaren Rost 3 ruht. Die einzelnen Roste 3 sind um eine Welle 4 beweglich in einem Rahmen 5 angeordnet, der sich zusammen mit den Wänden Y auf dien f@ststehernden Sau gkastenwänden 6 bewegt. Die Abdichtung der beweglichen Wände 5 gegenüber den feststehenden Wänden 6 erfolgt, wie - in Abb.6 vergrößert dargestellt, idurch aufeinandeerliegende Gleitschienen oder Schleifleisten 7 und 8, wobei die untere Gleitschiene 8 Schmieröffnungen 9 besitzt, die durch Schmierkanäle ao und Fettbüchsen ii i gespeist werden (Abb. 6). Bei dieser Art der Abdichtunig@ trägen also die. Schleifleisten 8 die Last des oberen umlaufenden Kranzes.
  • Eine andere Art der Abdichtung des umlaufenden gegenüber dem feststehenden Teil zeigt die Abb. 7, bei welcher der obere Kranz 5 durch die in A#bb. i dargestellten Laufrollen 12 getragen wird und eine Bandage 13 am feststehenden Teil 6 befestigt ist.
  • Die feststehenden Saugkästen sind nach der Erfindung möglichst groß ausgebildet, um nicht nur ein leichtes Abscheiden des durchgesaugten Feinerzes, sondern auch eine gleichmäßige Beaufschlagung,des Rostes selbst zu erzielen und dadurch die Sinterung auf der ganzen Fläche gleichm:äß-ig zu gestalten. Die Umfassungswände der Saugkästen sind beispielsweise in Eisenbeton ausgeführt und im Innern mit einer Isolierwand als Wärmeschutz versehen, die ihrerseits wieder mit säurefesten Platten verkleidet sein kann. Die Unterteilung der Saugkästen erfolgt durch die radial gestellten Querwände 14 (Abb. z), und die Abführung der Gase aus jedem Saugkasten erfolgt oberhalb des mach unten trichterförmig gestalteten Teils des Saugkastens durch Saugrohre 1,5 mit der Drosselklappe .16. Die Saugrohre :i 5 münden tan-gentia1 in einem konzentrisch angeordneten Staubabschei@der 17.
  • Der Rostdurchfall wird aus dem unteren trichterförmigen Ende der Saugkäisten durch Öffnen der Klappe 18 ausgetragen.
  • Der Rost selbst ist nach unten klappbar eingerichtet und wird durch Zwangsschienen gesteuert. Das Herabklappen der Roste nach Beendigung der Sinterun@g erfolgt um die Achsen,ig derart, daß an einem Ende ein Hebelarm 2id mit einer Rolle 2,1 (Abb. 3 und 4) fest angeordnet ist. Die Rollencri greifen unter Zwangsschienen 2-2 und halten dadurch Aden Rost in seiner waagerechten Lage. An der Abklappstelle ist die Zwangsschiene 22 unterbrochen, so daß der Hebelarm 2o freigegeben und der Rost um seine Achse i9 nach unten klappen kann. Zur Erleichterung des Abreißens des darauf lagernden Sinterkuchens ist über der Achse iig ein Mitnelnner oder Messer 23 (Abb. 5) angeordnet. Das Hochdrücken des Rostes 3 erfolgt durch die Zwangsschiene 2i4 (Abb. 3) kurz vor der Aufgabestelle für das S.intergut.
  • In Abb. 8 iet die Abwurfstelle in senkrechtem Querschnitt besonders dargestellt. Der Sinterkuchen fällt hier in den nicht unter Saugzug stehenden Bunker 25, in dessen Innern ein Abwurfrost 26 mit einer Stachelwalze 27 zur Zerkleinerung und Absiebung des Sänters angeordnet ist. Der zerkleinerte Sinter oder Klinker fällt durch den Austrag 28 in den darunter angeordneten -Siebwuchtfönderer 29.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: u. Sintervorrichtung mit ringförmiger Anordnung des Rostes und der darunter angeordneten Saugkästen, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugkästen feststehend angeordnet und zweckmäßig in Eisenbeton ausgeführt sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch ii"dadurch .gekennzeichnet, idaß die feststehenden Säugkä@sten nach unten trichterförmig verjüngt und mit einer Austragöffnung versehen sind, die unterhalb der Absaugstelle für die Abgase liegt.
  3. 3. Vorrichtung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mitte der SIntervorrichtung ein oder mehrere Staubabschei.der angeordnet sind, in die die Sangrohre der einzelnen Saugkästen tangential einmünden. q..
  4. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Roste auf einer radial gestellten Seite mit einer Welle drehbar angeordnet sind, an die ein Hebel befestigt ist, ,der .durch eine Zwangsschiene gesteuert wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis ¢, dadurch gekennzeichnet, daB über der Drehachse des Rostes ein Mitnehmer angeordnet ist.
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