DE867740C - Aus zusammengeleimten Furnierholzschichten gebildeter Stuhl - Google Patents

Aus zusammengeleimten Furnierholzschichten gebildeter Stuhl

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DE867740C
DE867740C DEP34125A DEP0034125A DE867740C DE 867740 C DE867740 C DE 867740C DE P34125 A DEP34125 A DE P34125A DE P0034125 A DEP0034125 A DE P0034125A DE 867740 C DE867740 C DE 867740C
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DE
Germany
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plywood
chair
backrest
seat
strips
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Expired
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DEP34125A
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English (en)
Inventor
Erich Menzel
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WERKSTAETTEN HELLERAU VEREINIG
Original Assignee
WERKSTAETTEN HELLERAU VEREINIG
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C5/00Chairs of special materials
    • A47C5/14Chairs of special materials characterised by the use of laminated wood

Landscapes

  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description

  • Aus zusammengeleimten Furnierholzschichten gebildeter Stuhl Es ist bereits vorgeschlagen worden, einen Stuhl aus Furnierholzschichten herzustellen, und zwar auch in einer Ausführung, bei der alle Teile des Stuhles, also die Rückenlehne, der Sitz und die Füße, ausschließlich aus Furnierholzschichten gebildet werden. Dabei ist vorgesehen, daß dieser Stuhl aus Leisten entsteht, die aus einer Platte herausgeschnitten sind. Die Platte besteht aus einer Vielzahl in an sich bekannter Weise durch Verklebung miteinander verbundener dünner Furnierschichten, wobei diese Platte durch Pressung bereits auf die gewünschte geschweifte Form der einzelnen für die Zusammensetzung zum Stuhl bestimmten Bauteile gebracht wird. Dabei besteht der Stuhl aber aus einer Anzahl von zunächst baulich getrennten Teilen, die erst durch Zusammensetzung zum Stuhlgebilde gestaltet werden können und müssen. Selbst wenn dabei die die seitlichen Ränder des Stuhles bildenden leistenförmigen Bauteile so ausgebildet sind, daß sie im Bereich der Rückenlehne, der Zarge, des Sitzes und auch des Vorderfußes aus einem Stück bestehen, müssen immer noch der Sitz und die Rückenlehne besonders hergestellt und eingefügt werden, wobei es nicht ohne Verschraubungen, Verzapfungen od. dgl. abgeht.
  • Demgegenüber richtet sich das Ziel der Erfindung darauf, einen Stuhl zu erzeugen, bei welchem sämtliche Teile bis auf die Hinterfüße in einem einzigen Arbeitsgang lediglich durch Aufeinanderlegen und Verleimen der Längsstreifen und Quer-Blätter zum fertigen Gebilde gestaltet sind.
  • D-ies.es Ziel wird dadurch. erreicht, daß die Rückenlehne, der Sitz und die Vorderfüße ein einheitliches- Furnierholzschichtengefüge bilden, bei welchem die seitlichen Ränder einschließlich der Füße aus durchgehenden Furnierholzstreifen bestehen; zwischen die an den entsprechenden Stellen die die Rückenlehne und den Sitz bildenden Furnierhölzblätter eingeschossen sind.
  • Auf diese Weise entsteht ein festes, sehr widerstandsfähiges Gefüge von geringem Gewicht, dessen Herstellung in ganz einfacher Weise, und in einem Arbeitsgang so vor sich geht, daß zunächst im Abstande der Stuhlbreite zwei Stapel aus aufeinanderli@egenden I,'ürnierholzstr-eifen unter Zwischen-Schaltung der für die Rückenlehne .und- den Sitz bestimmten Furnierholzblätter unter Verleimung gebildet und danach das ebene Gefüge in einer Presse unter hohem Druck in die stufenförmige Gestalt, gegebenenfalls unter Erwärmung, gebogen wird.
  • Die Hinterfüße sind, wie das an sich bereits von der-Patentinhaberin vorgeschlagen ist, aus Furnierholzleisten gebildet, die aus einer Platte herausgeschnitten sind, welche aus einer Vielzahl durch Verklebung miteinander verbundener dünner Furnierholzschichten besteht, wobei diese Plätte bereits durch Pressung auf die gewünschte geschweifte Form gebracht ist.
  • Der neue Stuhl ist hinsichtlich der Holzersparnis gegenüber den Massivholzstühlen bemerkenswert, denen er an Haltbarkeit überlegen ist, wobei mit dem Fortfall jeglicher Zapfenverbindungen die schwachen Punkte der bekannten Sitzmöbel vermieden werden. Nicht unerheblich ist die Gewichtsersparung und die Einsparung von Arbeitsvorgängen, da ia der ganze Stuhl bis auf die Hinterfüße in einem einzigen Preßvorgang geformt wird.
  • Zur näheren Erläuterung der Erfindung dienen die Abbildungen der Zeichnung, und zwar zeigt Abb. i das Schema der zusammengelegten und später durch Verpressung miteinander zu verbindenden Furnierholzteile, -Abb.2 in verkleinertem Maßstabe den aus der Presse hervorgehenden, bis auf die Hinterfüße fertigen Stuhl, Abb. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-III in Abb. 2,.
  • Abb. 4 einen Querschnitt nach der Linie IV-IV in Abb. 2; Abb.4a denselben ohne die eingelegten Zuschnitte 14, Abb.5 bis 7 in Draufsicht einige Lagen der Furnierholzschichten im Bereiche der Rückenlehne und Abb. 8 schaubildlich den fertigen Stuhl. Wie..aus der Abb. i ersichtlich, sind im Abstand der Stuhlbreite Längsstreifen io aufeinandergestapelt, wobei die Länge der Streifen teilweise so verkürzt ist, daß Abstufungen entstehen, die beim späteren Zusammenpressen der Streifenstapel nach den beiden Enden der Streifengebilde zu Verjüngungen hervorrufen.
  • Im Bereiche der Rückenlehnen und des Sitzes sind zwischen den Streifen io Furnierholzblätter ii bzw. 12 eingeschossen, so daß z. B. im Bereiche der Rückenlehne ein Gefüge entsteht, - welches im Querschnitt in Abb.4a teilweise dargestellt ist. Auf einen Längsstreifen io folgt ein Furnierholzblatt i i, dann wieder ein Längsstreifen io, dann wieder ein Furnierholzblatt i i usf. Dabei entstehen im Bereich der Lehne zwischen den Furnierholzblättern ii Hohlräume 13. Diese Hohlräume werden durch Einsetzen entsprechend bemessener Zuschnitte 14 aus Furnierholz ausgefüllt. Die Faserrichtung der Furnierholzblätter i i verläuft quer zu der Faserrichtung der eingesetzten Ztischni.ttblätter 14, so däß beim Vereinigen ein Sperrholzverband entsteht.
  • Es entsteht ein ebener Stapel aus den Längsstreifen io und den eingeschossenen Furnierholzblättern i i und 12" wobei in an sich bekannter Weise die Schichten des Stapels durch Verleimung miteinander verbunden sind.
  • Nun wird das ganze Gebilde in eine hydraulische Presseeingebracht, wo es unter sehr hohem Druck verdichtet und zugleich in die aus Abb. 2 ersichtliche stufenförmige Gestalt gebracht wird. Dabei legen sich alle Furnierschichten fest aneinander und bilden bei der unter dem hohen Druck erfolgenden Verdichtung ein überaus festes und widerstandsfähiges Gefüge, das dann noch mit den Füßen 15 durch Verleimung od. dgl. verbunden wird. Auch diese Füße bestehen aus aufeinandergelegten Streifen aus dünnem Furnierholz, die- in' einer Presse unter Verdichtung auf die gewünschte geschweifte, winkelförmige Form gebracht werden.

Claims (3)

  1. PATEN TANSPRÜCHN:-i. Aus zusammengeleimten Furnierholzschichten gebildeter Stuhl, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückenlehne, der Sitz und die Vorderfüße ein einheitliches Furnierholzschichtengefüge bilden, bei welchem die seitlichen. Ränder einschließlich der Füße aus durchgehenden Furnierho.lzstreifen (io) bestehen, zwischen die an den entsprechenden Stellen die die Rückenlehne und den Sitz bildenden Furnierholzblätter (ii und i2) eingeschossen sind.
  2. 2. Stuhl nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die seitlichen Furnierholzstreifen (io) entstehenden Hohlräume (i3) zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Blättern der Rückenlehne (ii) bzw. des Sitzes (i2) durch eingelegte Furnierholzblätter (i4) ausgefüllt sind.
  3. 3. Stuhl nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Faserrichtung bei den seitlichen Furnierholzstreifen (io) in deren Längsrichtung; verläuft, während die Faserrichtungen der aufeinanderfolgenden Furnierholzblätter (i i bzw. 12 und 14.) der Rückenlehne und des Sitzes sich kreuzen. Verfahren zur Herstellung des Stuhles nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, dali zunächst im Abstande der Stuhlbreite zwei Stapel von aufeinanderliegenden Furnierholzstreifen (io) unter Zwischenschaltung der für die Rückenlehne und den Sitz bestimmten Furnierholzblätter (11, 12, 14.) unter Verleimung gebildet und danach das ebene Gefüge in einer Presse unter hohem Druck in die stufenförmige Gestalt, gegebenenfalls unter Erwärmung, gebogen wird.
DEP34125A 1949-02-15 1949-02-15 Aus zusammengeleimten Furnierholzschichten gebildeter Stuhl Expired DE867740C (de)

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