DE86679C - - Google Patents

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DE86679C
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DE
Germany
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ring
disk
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riveting
pin
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/38Accessories for use in connection with riveting, e.g. pliers for upsetting; Hand tools for riveting
    • B21J15/42Special clamping devices for workpieces to be riveted together, e.g. operating through the rivet holes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/10Riveting machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Maschine dient zum Nieten von Schlofstheilen, Möbel- und ThUrbeschlägen u. dergl.
Es zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht mit weggelassener Tischzarge,
Fig. 2 eine Kopfansicht mit theilweise durchschnittener Ambosscheibe und Hammerbüchse, links von Fig. 1 gesehen,
Fig. 3 eine Hinteransicht, rechts von Fig. 1 gesehen,
Fig. 4 einen Grundrifs,
Fig. 5 einen vergrößerten Querschnitt des auswechselbaren Werkstückhalters,
Fig. 6 einen einzelnen Sector desselben im Grundrifs,
Fig. 7 einen vergröfserten Verticalschnitt durch Hammer und Ambosscheibe,
Fig. 8 eine Draufsicht auf Fig. 7.
Auf einem Tisch A, der auf zwei hohen Böcken B steht, ist der Ständer C aufgeschraubt, auf dessen -oberer Fläche sich zwei Lager D zur Aufnahme der quer zur Tischlänge gelegenen Antriebswelle E befinden, welche an einem Ende das Schwungrad F, die Zahnkuppelung G und die Fest- und Losscheiben H und H1 trägt. Zwischen den Lagern D ist auf die Welle E die Schraube ohne Ende J aufgekeilt, über deren Mitte ein Schraubenrad K, auf der in den höheren Lagern L L1 drehbaren Daumenwelle M sitzend, mit ihr in Eingriff sich befindet. Diese rechtwinklig zur Antriebswelle liegende Daumenwelle trägt oberhalb des in derselben Mittelebene mit ihr, aber vertical an der Stirnwand des Ständers C angeschraubten Führungscylinders C1 einen Hebedaumen M1. Der Zapfen Af2 eines in dem Cylinder C1 geführten Stempels C2 wird von diesem Hebedaumen gehoben und fallen gelassen, wobei zur Verstärkung der Fallwirkung im Innern des Cylinders C1 die um den dünneren Stiel des Stempels C2 gelegte Schraubenfeder, durch den Deckel C3 gehalten, eingelegt ist, und der Stiel in dem Deckel eine Führung erhält.
Vor dem Ständer C in der Verticalebene der Maschine und der Daumenwelle ist im Tische in einer unterhalb angebrachten BüchseO ein verticaler Zapfen O1 drehbar mit konischer Einpassung, welcher an seinem über dem Tische hervorstehenden Kopfe eine horizontale Ambosscheibe O2 aufnimmt, die mittelst Mutter O3 befestigt ist. Unter der Mitte des Stempels C2, unter welchem der Rand der Ambosscheibe sich bis nahe an die Stirnwand des Ständers erstreckt, sitzt auf dem Tische unter der Scheibe ein den Rand derselben unterstützender Block O* (Fig. 7), unter welchem sich eine kräftige Querrippe a'2 unter dem Tisch herzieht, um die die Ambosscheibe treffenden Schläge auf die gröfsere Masse des Tisches mit' zu übertragen.
Das rückwärtige Ende der Daumenwelle L treibt durch-Zahnräder Mi und M5 den Doppeldaumen M6, der, mit M5 verbunden, sich auf demimBockZ/1 eingesetzten festen DrehzapfenL? dreht und, in ein unterhalb auf dem festen Drehzapfen Ls am Ständer C drehbares Kronrad L1 eingreifend, dasselbe in Absätzen je einen Zahn bei jeder halben Umdrehung weiterdreht. Mit
dem Kronrad Z.4 ist ein konisches Rad verbunden; dasselbe treibt durch Eingriff in das konische Rad N1 die vertical am Ständer C im Bock N2 und im Tisch selbst in Büchse ZV3 gelagerte Welle JV4. Unterhalb des Tisches sitzt auf derselben ein Kegelrad N5, eingreifend in ein anderes Ne, dessen horizontale Welle A sich in zwei Doppellagern A3 A*, die unter der Tischplatte befestigt sind, dreht. Parallel zu derselben liegt die Welle N7 in den Doppellagern ΑΆ und A*, welche an dem unter dem Ambosscheibenmittel vorstehenden Ende eine Schraube ohne Ende Ns im Eingriff mit dem Schraubenrad O5 des verticalen Zapfens O1 trägt, und welche von der Welle A1 durch Stirnräder A5 und Aä in Drehung versetzt wird. Die hierdurch erfolgende Drehung des Zapfens O1 und mit ihm der Ambosscheibe O- ist also durch den Doppeldaumen M6 eine intermittirende, aber absolut sicher rechtzeitige, da durch die verwendeten Schraubenräder ein Versagen oder Rückwärtsfedern, wie es bei Sperrklinkenantrieb vorkommt, ausgeschlossen ist.
Die Ambosscheibe O2 ist in Fig. 7 vergröfsert dargestellt, und zwar beispielsweise für das Einnieten von Zapfen in eiserne Plättchen eingerichtet.
Diese Scheibe bildet einen wichtigen Theil der Maschine, weil auf ihr sehr verschiedenartige Unterlagen angebracht werden, die jedesmal dem zu verarbeitenden Massenartikel angepafst sind. Die Scheibe O2 selbst ist als auswechselbarer Theil zuweilen durch eine andere zu ersetzen, die eine anders geformte Oberfläche hat und auch andere Unterlagsstücke trägt, als die hier dargestellte; diese Scheiben haben aber alle denselben Zweck, die Arbeitsstücke für den richtigen Augenblick unter den Hammer zu bringen und den Schlag desselben durch sich hindurch auf die unter dem Hammermittel angebrachte Stütze O4 und Querrippe A2 zu übermitteln.
Die in der Zeichnung dargestellte Einrichtung der Scheibe besteht (Fig. 5 und 7) aus der eigentlichen Scheibe O2, der Unterlage O15 und dem Werkstückhalter 0°. Letzterer ist ebenso wie die Unterlage 0 für diesen Fall ringförmig angeordnet; während jedoch O15 einen ganzen Ring darstellt, ist O6 aus einzelnen Segmenten gebildet, die sich passend an den erhöhten Theil von O15 anschliefsen bezw. ihn concentrisch umfassen, wie Fig. 4, 5 und 6 zeigen.
In der Kreisberührungsfuge dieser concentrischen Ringe sind in jeden zur Hälfte, und zwar in regelmäfsiger Kreistheilung, die Löcher zur Aufnahme der zu vernietenden Zapfen angebracht, der Ring hat aber eine Dicke, welche geringer ist als die Länge der Zapfen.
Der ganze Ring O15 hat genau mit derselben Theilung wie 0° in demselben Kreis die gleiche Zahl von gebohrten Vertiefungen von solcher Tiefe, dafs der, wie in Fig. 7 dargestellt, eingelegte Zapfen, auf ,dem Boden derselben aufruhend, das angesetzte dünnere Ende über dem Doppelring vorstehend zeigt. Das darüber gelegte, entsprechend gebohrte Plättchen,- in Fig. 7 gezeigt, läfst dann gerade so viel von dem dünneren Ende des angesetzten Zapfens vorstehen, als zur Vernietung des Zapfens im Plättchen nöthig ist.
Der Doppelring O15 Oe zeigt in Fig. 5 und 6 noch vier Befestigungsschrauben, welche so bemessen sind, dafs sie den Ring O15 auf der Ambosscheibe festhalten und mit den versenkten Köpfen auch die Sectoren des Ringes O6 niederhalten ; die Bohrung für die Schrauben O7 ist länglich, so dafs mittelst Eingreifens in die Löcher O8 die äufseren Sectoren etwas von dem inneren erhabenen Ring . abgezogen werden können. Diese Einrichtung hat den Zweck, die Zapfen in den Bohrungen lockern zu können, nachdem sie vernietet sind, da durch geringe Unterschiede in der Härte der Zapfen bisweilen ein geringes Stauchen eintreten kann, wonach die Plättchen mit dem Zapfen sich schwer aus den Bohrungen des Ringes herausnehmen lassen würden.
Um während des Schlages des Hammers den Zapfen, der gerade unter dem Hammermittel steht, sicher geschlossen und vertical zu halten, so dafs ein schiefes Einnieten vermieden wird, ist aufserhalb am Rand der Scheibe O2 eine am zweiarmigen Hebel O10 angebrachte Druckrolle O12 gegen die Sectoren wirkend vorgesehen, welche durch eine Feder O11 nach Bedarf angespannt werden kann.
Um beim Schlage des Hammers das Werkstück bezw. das Plättchen, welches über den Zapfenansatz gelegt ist, fest auf den Ansatz niederzudrücken, so dafs der Nietkopf auch bei geringem Unterschiede in der Dicke der Plättchen immer sicher ist, den Zapfen fest im Plättchen zu halten, ist am Kopfe des Niethammers der federnde Niederdrücker C4 angebracht, der, in der Bohrung von C2 geführt und durch einen in Schlitz P geführten Stift Q. an der Drehung verhindert, bei dem erfolgenden Schlage des Hammers zuerst auf das Stück aufsetzt und dasselbe fest niederprefst, soweit die Spannung der Schraubenfeder R dies bedingt.
Durch die Stellung des Doppeldaumens zum Hebedaumen ist die Ruhepause bedingt, welche die Ambosscheibe bei jedem Schlage macht, obgleich die Daumenwelle continuirlich weiter rotirt, während der Hammer fällt, wie auch das rechtzeitige Unterschieben unter, den Stempel in der Ruhestellung der Scheibe geschieht.
Andere Unterlagen an Stelle von O15 und andere Werkstückhalter an Stelle von O6, so-
wie längere oder kürzere Schlagstempel oder Hämmer, die zur Auswechselung der hier beschriebenen dienen, ermöglichen die continuirliche Vernietung z. B. von Riegelplatten für Schlösser, das Einnieten von Zargen- und Stehblechen für Schlösser, von Schlüsselreifen und Schlüsselstiften, kurz, eine Menge verschiedener bisher von Hand ausgeführter Nietarbeiten oder Einschlagen von Stiften u. s. w. können mittelst dieser Nietmaschine nebst Ambosscheibe in ununterbrochener Reihenfolge ausgeführt werden, wobei nur ein Lehrbursche das Auf- und Ablegen der Werkstücke zu besorgen hat.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Maschine zum aufeinanderfolgenden Nieten vieler gleichzeitig eingespannter Gegenstände, dadurch gekennzeichnet, dafs eine in intermittirende Drehung versetzte Ambosscheibe (O2J mit einem zweitheiligen, ringförmigen Werkstückhalter (O6 O15J verbunden ist, dessen innerer Ring (O15J (aus einem Stück bestehend) mit seiner Unterlage fest vereinigt ist, während der aus einzelnen Segmentstücken bestehende äufsere Ring (O6) beweglich und an der jeweiligen Arbeitsstelle radial nach innen geprefst wird, zum Zwecke, das Werkstück genau unter dem Schlagstempel fest einzuspannen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT86679D Active DE86679C (de)

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