DE83262C - - Google Patents

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DE83262C
DE83262C DENDAT83262D DE83262DA DE83262C DE 83262 C DE83262 C DE 83262C DE NDAT83262 D DENDAT83262 D DE NDAT83262D DE 83262D A DE83262D A DE 83262DA DE 83262 C DE83262 C DE 83262C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
    • B23Q35/02Copying discrete points from the pattern, e.g. for determining the position of holes to be drilled

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMTS^
Vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine, welche zum Bohren von Löchern in Holzwerk u. dergl. geeignet, besonders aber zum Bohren der Löcher in Bürstenhölzer bestimmt ist. Die wesentlichen Theile der Maschine sind eine gelochte Schablone, eine vertical auf- und abgehende Führungsspindel, ein umlaufendes und ebenfalls vertical auf- und abbewegtes Bohrwerkzeug in Zusammenstellung mit durch Schubcurve bethätigten Vorrichtungen, sowie eine Vorrichtung zur Abstellung des Bohrwerkzeuges ohne Anhalten der Maschine, falls aus irgend einer Veranlassung die Spitze der Führungsspindel nicht in eines der Löcher der Schablone getroffen haben sollte. Mittelst dieser Maschine kann das Bohren von Bürstenhölzern und dergl. mit grofser Genauigkeit und Schnelligkeit ohne besondere Geschicklichkeit bewirkt werden.
Auf den Zeichnungen ist:
Fig. ι die Vorderansicht der Maschine,
Fig. 2 eine Seitenansicht derselben;
Fig. 3, 4 und 5 sind Einzeldarstellungen von Mechanismen der Maschine;
Fig. 6 ist eine zum Theil im Schnitt dargestellte Ansicht der Führungsspindel;
Fig. 7 und 8 zeigen eine geänderte Anordnung der Schablone und des Trägers, zur Anwendung für gekrümmte Arbeitsstücke bestimmt;
Fig. 9 ist eine Ansicht des das Bohrwerkzeug tragenden Bohrkopfes.
In Lagern eines Bockgestelles A1 A 2 ist eine horizontale Welle A drehbar gelagert, die durch einen Riemen 52 getrieben wird, der um die gröfsere Scheibe A 3 der Welle und die kleinere Scheibe B1 der Welle B läuft, welche in dem Gestelltheil A^ gelagert ist, mit Fest- und Losscheibe C1 C2 versehen ist und durch den Riemen C von einer geeigneten Kraftquelle Antrieb erhält. Auf der Welle A sind zwei Curvenscheiben oder Excenter D E fest angebracht, und ein Zapfen mit Reibungsröllchen d2, welcher am unteren Ende einer verticalen Verbundstange dd1 (Fig. i, 2 und 5) vorgesehen ist, tritt mit der Curvennuth der Scheibe D in Eingriff und erhält so durch dieselbe Auf- und Niederbewegung. Diese Verbundstange wird aus zwei Theilen dd1 gebildet, die durch Bolzen und Muttern, welche durch Schlitze ds treten, lose mit einander verbunden sind. Durch eine Spiralfeder di oder dergl. werden beide Stangentheile mit einander so verbunden, dafs dieselben gemeinsam als eine starre Stange bewegt werden, so lange, als ein Hemmnifs die Bewegung des oberen Theiles d1 nicht hindert. Ist dies indessen der Fall, etwa dadurch, dafs die Führungsspindel S nicht in ein Loch der Schablone T trifft, so kann sich der untere Stangentheil d durch die Bolzen- und Schlitzverbindung von, selbst nach oben bewegen. Das untere Ende dieser Stange d d1 ist nach oben gebogen und gabelförmig ausgebildet, um die Welle A zu umfassen, und kann durch Flantschen auf derselben in Stellung gehalten werden.
Der obere Stangentheil d1 tritt mittelst eines
Zapfens oder Stiftes d& mit dem einen Ende eines horizontalen zweiarmigen Hebels s in Eingriff, der oben am Gestelltheil R drehbar angebracht ist. Die Drehung der Curvenschubscheibe D. ver'anlafst sonach durch die vorbeschriebene Anordnung eine Auf- und Abbewegung der Führungsspindel S über der Schablone T. Der Hebel s ist durch das Glied s1 oder dergl. an das obere Ende der vertical auf- und abgehenden Spindel S angelenkt, die in Führungen R1 des Gestelltheiles R läuft. Die Nuth der anderen Curvenschub-.scheibe E auf der Welle A dient durch ihren Eingriff mit einem mit Röllchen e'2 versehenen Zapfen am unteren Ende der Verbundstange e el zur entsprechenden Bewegung der letzteren. Auch diese Stange ist mit Schlitzen und Bolzen, sowie einer Feder e4 in derselben Weise wie die Stange d dl versehen. Der obere Theil e1 der Verbundstange e e1 ist gabelartig ausgebildet und ein Arm der Gabel ist bei f an einen verticalen Bohrkopf F angelenkt, der in Führungen f1 eines an den Tisch A'2 angehängten Trägers f2 läuft. Es wird also der Bohrkopf F durch die Curvenschubscheibe E durch Vermittelung der Verbundstange e e1 vertical auf- und abbewegt. Der Bohrkopf F trägt auf einer verticalen Spindel ein Futter fs zur Aufnahme des Bohrwerkzeuges, und diese Spindel wird mit hoher Umlaufsgeschwindigkeit durch den Riemen F1 angetrieben, der um die kleine Scheibe f* und die grofse Scheibe F'2 auf der Welle B führt und über die grofse Führungsscheibe Fs geleitet wird.
Die Schablone T, welche in Fig. 3 und 4 in Seiten- und Oberansicht getrennt dargestellt ist, erhält die erforderliche Anzahl von Löchern und trägt das zu bohrende Holz t mittelst Ansätze i1, gegen welche das Holz durch einen Knaggen oder Lappen t'2, welcher an einem unter Wirkung einer Feder i4 stehenden Hebel f3 sitzt, gehalten wird. Gleichzeitig wird das Holz von der Schablone T durch Knaggen oder Stifte i5 entfernt gehalten. Diese Schablone T wird an dem unteren Theil eines rechteckigen Tragerahmens G derart befestigt, dafs sie um die Bolzen G4 schwingende Bewegung ausführen kann. Der Rahmen G wird durch eine Reibungsrolle G1 aufgehängt, welche auf der gekrümmten oberen Seite einer Platte G2 aufliegt, die von einem oberen Consolarm H des Gestelles R getragen wird.
Der Tragerahmen G schwingt um den Bolzen G3 als Drehmitte, und die Rolle G1, welche gegen die Curve der Platte G2 anliegt, gestattet, dafs die Schablone T und das von derselben getragene Holz gegen den Bohrer derart sich einstellt, dafs das Bohren der Löcher unter dem entsprechenden Winkel erfolgt. Für die verschiedenen Erfordernisse kommen Platten G2 mit verschiedenen Leitcurven zur Anwendung.
Um Löcher in gebogene Bürstenhölzer zu bohren, wird der rechteckige Tragerahmen G abgenommen und eine besondere gekrümmte Schablone T (Fig. 7 und 8) angewendet, an deren Unterseite das Holz t durch Ansätze i1 i5 und Federklemmen ie am Ende festgehalten wird.
Diese Schablone wird durch einen Rahmen G getragen, der durch eine Rolle G1 an der gebogenen Kante der Platte G2 aufgehängt wird, die an dem vor der Führungsspindel 5 auf dem Tisch A'2 anzubringenden Tragestück H befestigt ist. Die Schablone und ihr Rahmen G schwingen um den Bolzen G3 in der einen und um die Bolzen G4 in der anderen Richtung, so dafs das Bürstenholz gegen den Bohrer unter dem entsprechenden Winkel sich einstellt.
Wenn nach Ingangsetzen der Maschine die Schablone T derart bewegt wird, dafs die Löcher der Schablone nach einander unter die Spitze der Führungsspindel S gebracht werden, so steigt, wenn diese Spindel in jedes Schablonenloch niedergeht, das · Bohrwerkzeug nach oben und bohrt das erforderliche Loch. Wenn indessen die Bewegung der Schablone nicht derart erfolgt, dafs eines der Löcher in Richtung mit der Spitze der Führungsspindel fällt, so kann diese Spindel nicht nach unten gehen, sondern trifft auf das volle Metall der Schablone, und es läfst die Feder d4 der Bethätigungsstange den unteren Theil derselben hochgehen, ohne dafs der obere Theil d1 mitgenommen wird.. Gleichzeitig kommt ein Ansatz oder Knaggen <f6 am oberen Theil dl der Verbundstange mit einem Ende J1 eines gebogenen Hebels J in Eingriff und veranlafst dessen anderes Ende J2, den Bohrkopf -F niederzudrücken und das Hochgehen mit dem Bohrer zu verhindern, während die Feder e4 den unteren Theil e. der Stange e e1 hochgehen läfst, ohne dafs der obere Theil mitgenommen wird. Unten am Tisch A"2 ist ein Anschlag K angebracht, welcher den Seitendruck der Stange if (^.aufnimmt und verhindert, dafs diese verbogen oder verschoben wird. Auf diese Weise werden bei der Maschine alle Stöfse oder Schläge vermieden.
Nach Fig. 6 ist die Spitze S1 der Führungsspindel 5 auswechselbar angeordnet.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Bohrmaschine für Holz und dergl., bei welcher die genaue Lage der zu bohrenden Löcher durch eine Lochschablone (T) gesichert wird, derart, dafs der durch Curvenscheiben (D E) vermittelte, gegen einander gerichtete Vorschub des Bohrers und einer Führungsspindel (S) nur erfolgt, wenn
    letztere in ein Loch der Schablone trifft, eine selbstthätige Abstellung beider im anderen Falle dagegen durch die Anordnung getheilter, unter Federwirkung gesetzter Antriebsgestänge,(e e1 bezw. ddl) für dieselbe bewirkt wird.
    2. Ausführungsform der im Anspruch ι gekennzeichneten Bohrmaschine, bei welcher die Schablone mit Arbeitsstück zur Veranlassung schräger Einstellung desselben gegen den Bohrer mit einem schwingenden Rahmen (G) in Gelenkverbindung steht, der seinerseits an einer auf gekrümmter auswechselbarer Leitfläche (G2) . laufenden Rolle (G1) aufgehängt ist.
    Ausführungsform der im Anspruch ι gekennzeichneten Bohrmaschine, bei welcher das Gestänge für die Führungsspindel (S) durch einen Anschlag (d6) und einen gebogenen Hebel (J) das Niederdrücken des Bohrkopfes vermittelt und sein Hochgehen mit dem Bohrer verhindert, da der Gestängeuntertheil (el) allein der Antriebsbewegung folgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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