DE45389C - Gewindewalzmaschine mit gei raden Walzbacken - Google Patents
Gewindewalzmaschine mit gei raden WalzbackenInfo
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- DE45389C DE45389C DENDAT45389D DE45389DA DE45389C DE 45389 C DE45389 C DE 45389C DE NDAT45389 D DENDAT45389 D DE NDAT45389D DE 45389D A DE45389D A DE 45389DA DE 45389 C DE45389 C DE 45389C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21H—MAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
- B21H3/00—Making helical bodies or bodies having parts of helical shape
- B21H3/02—Making helical bodies or bodies having parts of helical shape external screw-threads ; Making dies for thread rolling
- B21H3/06—Making by means of profiled members other than rolls, e.g. reciprocating flat dies or jaws, moved longitudinally or curvilinearly with respect to each other
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft Schraubenwalzmaschinen mit geraden Backen und besteht
im wesentlichen aus einer neuen und eigenartigen Führungs- und Haltevorrichtung
des Schraubenbolzens, um letzterem die zu den Walzbacken genau verticale Lage während des
Anwalzens des Gewindes zu sichern.
Es hat sich in der Praxis herausgestellt, dafs diese zu den Walzbacken genau senkrechte
Lage der Bolzenachse während des Gewindewalzens erforderlich ist, um eine tadellose
Schraube zu erzeugen. Diese normale Lage bleibt jedoch bei den bekannten Maschinen
nur sehr selten während der Arbeit erhalten, sei es, dafs dieser Uebelstand durch fehlerhaftes
Einführen der Bolzen in die Walzbacken, sei es, dafs er durch andere Unvollkommenheiten
der Maschine veranlafst wird. Alle diese Uebelstände werden jedoch bei Anwendung
der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Neuerung vermieden.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der neuen Maschine, Fig. 2 einen
Querschnitt durch den Kopf der Maschine in vergröfsertetn Mafsstabe; Fig. 4 und 5 zeigen
die verschiedenen Theile der Führungsplatte des Schraubcnbolzens. Fig. 6 und 7 stellen
in zwei verschiedenen Arbeitsperioden die Führungs- und Haltevorrichtungen des Schraubenbolzens dar, und Fig. 8 bis 14 zeigen verschiedene
Abänderungen in der Ausführungsform dieser Vorrichtung.
Auf der Bettplatte α des Maschinengestelles
ab* ist die feste Walzbacke D gelagert,
während die bewegliche Backe Z)', der ersteren genau gegenüberliegend, in den Führungen ml,
Fig. i, gleiten kann. Die hin- und hergehende Bewegung erhält die Backe D1 durch die
Kurbelscheibe d, mit der sie durch die Lenkerstange c verbunden ist. Gleichzeitig mit der
Walzbacke D1, jedoch nur mit der halben Geschwindigkeit derselben, wird ein Schlitten C
in dem am Maschinengestell befestigten Führungsstück g, Fig. ι und 2, hin- und herbewegt.
Diese Bewegung erhält der Schlitten C unter Vermittelung der Lenkerstange cl von
der Kurbelscheibe d\ welche auf der Antriebswelle
s der Scheibe d befestigt ist. An diesem Schlitten C ist nun die Führungs- und Haltevorrichtung für den Schraubenbolzen befestigt,
und besteht dieselbe im wesentlichen aus vier Theilen, nämlich der hinteren Führungsplatte H,
der vorderen H1, der oberen H2 und dem
zweiarmigen Hebel L.
Die hintere Führungsplatte H, Fig. 3 und 6, gleicht den übrigen aus Stahl und kann durch
Schrauben k mit Hülfe der ovalen Schlitze u nach Bedarf an dem Schlitten C in seitlicher
Richtung verstellt werden. Aus der vorderen Endfläche der Platte H springt eine- Nase t
hervor, welche in eine gerade Fläche e endet. Unmittelbar unterhalb der Nase t befindet sich
ein Querschnitt e°, der zur Aufnahme eines Armes des später beschriebenen Hebels L
dient und eine abgeschrägte Endfläche e3 zeigt. Das Auge /' nimmt die Drehachse des soeben
erwähnten Hebels L auf. Vor der hinteren Führungsplatte H ist die vordere H1 ange-
ordnet, welche ihre profilirte Kante der Nase t
an der Führungsplatte H zukehrt. Die Platte H1
wird ebenfalls durch eine Schraube, Fig. 2; welche durch den ovalen Schlitz Ji1, Fig. 4)
geht, an dem Schlitten g befestigt und enthalt auf ihrer hinteren Kante zwei verschieden tiefe
rechtwinklige Ausschnitte, deren senkrechte Fluchen e1 e an einander stofsen, wobei die
letztere e durch den tiefgehenden Einschnitt e5 begrenzt wird.
Die Fläche e der Vorderplatte H1 liegt in
genauer Uebereinstimmung zu der senkrechten Endfläche e der Nase t und beide halten den
Schaft des Schraubenbolzens b, Fig. 6, in' senkrechter Lage,. während der Einschnitt e5
den Schraubenkopf aufnimmt. Die Höhe der Flüche e' entspricht der Länge des auszuschneidenden Gewindes. Zwischen beiden
Platten H und H\ mit ihrer umgebogenen
Kante r die Abdeckung für den Schraubenkopf bildend, ist die Platte i72 angeordnet,
welche ebenfalls einen ovalen Schlitz k enthält , so dafs sie entsprechend der Schraubenkopfhöhe
eingestellt und an den Schlitten angeschraubt werden kann.
An dem Schlitten g ist ferner die Achse I
des zweiarmigen Hebels L, welche durch das Auge Z1 der hinteren Führungsplatte H1 Fig. 3,
hindurchgeht, befestigt. Der nach unten zeigende Arm Z2 dieses Hebels, Fig. 2, ist nach rückwärts
gebogen, so dafs er mit diesem Theil in der Ebene der Platten H H1 und zwischen
diesen liegt, Fig. 6 und 7. Die hintere Kante des Hebelarmes Z2 ist entsprechend der schrägen
Fläche e3 der hinteren .Führungsplatte if1 abgeschrägt,
während die vordere Kante e2 eine solche Richtung besitzt, dafs sie bei geeigneter
Stellung des Hebels L parallel zur Fläche e1 der vorderen Führungsplatte H gerichtet ist.
Der obere, nach vorn gerichtete Arm des Hebels L trägt ein Auge m, mit dem er sich auf
dem an der festen Backe D verschraubten Gleitstück η führt.
Soll nun mit der geschilderten Schraubenwalzmaschine gearbeitet werden, so wird dieselbe
zuerst in die Stellung Fig. 1 und 6 gebracht. Ein Schraubenbolzen b wird zwischen
die Führungsplatten H H l H2 gelegt, Fig. 6,
nachdem dieselben entsprechend der Stärke der Kopfhöhe des Bolzens eingestellt sind. Der
Kopf des Bolzens b liegt in dem Einschnitt e5, der Schaft an den senkrechten Flächen e und
die Spitze p2 ruht auf der Gleitbahn s2 des
Maschinengestelles a. Das Auge m des oberen Schenkels des Hebels L ruht auf der horizontalen
Fläche »1* des Gleitstückes w, so dafs die Vorderfiäche e4 des nach unten zeigenden
gekrümmten Hebelarmes fest und dicht an dem unteren Theil des Bolzens b liegt. Wird nun
die Maschine angelassen, so bewegen sich, die Walzbacke D1 und der Schlitten C in Richtung der Pfeile, Fig. 6 und 7, von rechts nach
links. Hierbei wird der Schraubenbolzen um die Strecke f nach links bewegt, während die
Walzbacke gleichzeitig die Strecke ί und f1
zurückgelegt hat} so dafsnunmehrderSchraubenbolzen
b gleichzeitig sowohl von der festen Backe X), als auch der bewegten Backe D1
erfafst wird. Die fortschreitende Bewegung der Walzbacke D' bewirkt dann die Bildung
des Gewindes, da sowohl die Rippen m2 der bewegten Backe D1, als auch diejenigen der
festen Backe D in den Bolzen eindringen.
Das Auge m des oberen Armes des Hebels L ist auf der horizontalen Fläche des Gleitstückes
η vorwärts geglitten und hat die abgeschrägte Fläche η' dieses Stückes erreicht, so
dafs es auf dieser abwärts gleitet. Die Schräge der Fläche m1 ist so geformt, dafs die Kamee2
des Hebelarmes Z2 allmälig in die vertieale
Lage kommt, während sie immer den Schraubenbolzen b festhält. 1st diese Position erreicht, so
ruht die Kante e3 der hinteren Führungsplatte H an der hinteren Kante des Hebelarmes
Z2, Fig. 7, und die Schraube ist fertig. Bei der weiteren Vorwärtsbewegung der Walzbacke
D1 und des Schlittens C passirt dann die fertige Schraube die vordere Kante der
festen Walzbacke D, wird hierdurch frei und kann nun in irgend einer Weise aus der Maschine
entfernt werden.
Bei der rückläufigen Bewegung der Maschine gelangt das Auge ~m des Hebels L wieder auf
die schräge Fläche ηl des Gleitstückes η und
von hier aus auf die horizontale Fläche η4, bis
alle Theile der Maschine wieder die in den Fig. 1 und 6 angegebene Anfangsstellung eingenommen haben und ein neuer Schraubenbolzen zwischen die Führungsplatten HHXIP
eingesetzt werden kann.
Natürlich können die Walzbacken auch so zu einander angeordnet werden, dafs der
Schraubenbolzen fc, Fig. 8 und 9, in horizontaler Lage von den Rippen m2 dieser
Backen bearbeitet wird. In diesen, sowie in den Fig. 10 bis 14 ist die Bearbeitung eines
am Platze bleibenden, um seine eigene Achse rotirenden Bolzens bezw. einer um ihre Achse
sich drehenden Stange durch zwei gleichzeitig gegen einander bewegte Walzbacken dargestellt.
Der Kopf des Schraubenbolzens b ruht in einer konischen Bohrung des Gegenlagers c*,,
Fig. 9, während ein Stellstück c5 die richtige Einstellung ermöglicht. In Fig. 11 sind zwei
quer durchbohrte Lagerböcke p* auf dem Maschinengestell
α befestigt und die beiden gegen einander bewegten, nur je mit einer V-förmigen;
Rippe versehenen Walzbacken D2, Fig. 10, stellen in dem Stabe b* eine V-förmige
Rinne g'2 und g-* her. Der Stab ί>4 dreht sich1
hierbei, wie der Pfeil in Fig. π andeutet, um seine eigene Achse in den Lagerböcken p*.
Bei der in Fig. 12 dargestellten Einrichtung wird der um seine eigene Achse infolge der
gleichzeitig einander entgegengesetzt bewegten Walzbacken gedrehte Bolzen b von dem
Hut rf5, welcher den Kopf ρ dieses Bolzens umfafst, in seiner senkrechten Lage festgehalten.
Die Spitze p2 des Bolzens b ruht auf einem durch Schraube s4 verstellbaren Block <ze der
Gestellplatte a, und dementsprechend ist auch der Hut d5 mit einer unter Federdruck
stehenden Stange d* versehen, welche sich in einem festen Rahmenstück a* führt.
Werden die bei Erläuterung der Fig. 1 bis 7 beschriebenen Führungsplatten HH1IP nicht
an dem bewegten Schlitten, sondern an einer festen Platte angeordnet, so bleibt die Construction
und Wirkungsweise genau dieselbe, wenn, wie in Fig. 13 und 14 dargestellt, beide
Walzbackcn D D1 gegen einander bewegt werden. Auch hier rotirt der Schraubenbolzen,
ohne sich vom Platze zu bewegen, um seine eigene Achse.
Claims (3)
1. Bei Schraubengewindewalzmaschinen mit ge- .
raden Walzbacken, von denen die eine fest ist, die Anordnung einer Halte- und FUh-'
Hängevorrichtung, gekennzeichnet durch die Anwendung fester Platten (H Hx H2) und
eines beweglichen Hebels (L), um den Schraubenbolzen während der Bearbeitung
• genau in senkrechter Lage zu erhalten.
2. Bei der unter r. beanspruchten Maschine dieAnordnungderFührungsplattenfHJtf'jffy
und des drehbaren Hebels (L) an einem mit der beweglichen Walzbacke bewegten
Schlitten (C). '·
3. Bei der unter 1. beanspruchten Maschine
die besondere Construction der Führungsplatten (H H1 H2), gekennzeichnet durch
die Schrägflachen (e e*) zum Halten der Schraubenbolzen in verticaler Lage während
des Anwalzens des Gewindes.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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8yr ρ a t 0 n': t 0 c h r "i ft. E? 45309·'\. ..
Bor Titol dor Patoritoehrlft Kr 45389 ^ß via folet..
caa Scrow Go by Edwin G.Aagöll . ·, .^'
in Pr^videnco (V.St.A·)·11 ;0v. .; ^-J
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE45389C true DE45389C (de) |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT45389D Expired - Lifetime DE45389C (de) | Gewindewalzmaschine mit gei raden Walzbacken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE45389C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4229123A1 (de) * | 1992-09-01 | 1994-03-03 | Fraunhofer Ges Forschung | Verfahren zur Herstellung von wellenförmigen Werkstücken aus metallischem Werkstoff mit bezüglich ihrer Längsachse zumindest einem exzentrischen Abschnitt |
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- DE DENDAT45389D patent/DE45389C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4229123A1 (de) * | 1992-09-01 | 1994-03-03 | Fraunhofer Ges Forschung | Verfahren zur Herstellung von wellenförmigen Werkstücken aus metallischem Werkstoff mit bezüglich ihrer Längsachse zumindest einem exzentrischen Abschnitt |
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