DE45389C - Gewindewalzmaschine mit gei raden Walzbacken - Google Patents

Gewindewalzmaschine mit gei raden Walzbacken

Info

Publication number
DE45389C
DE45389C DENDAT45389D DE45389DA DE45389C DE 45389 C DE45389 C DE 45389C DE NDAT45389 D DENDAT45389 D DE NDAT45389D DE 45389D A DE45389D A DE 45389DA DE 45389 C DE45389 C DE 45389C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rolling
machine
screw
lever
thread
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45389D
Other languages
English (en)
Original Assignee
AMERICAN Screw Co. by Edwin G. Awgell President in New-York
Publication of DE45389C publication Critical patent/DE45389C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H3/00Making helical bodies or bodies having parts of helical shape
    • B21H3/02Making helical bodies or bodies having parts of helical shape external screw-threads ; Making dies for thread rolling
    • B21H3/06Making by means of profiled members other than rolls, e.g. reciprocating flat dies or jaws, moved longitudinally or curvilinearly with respect to each other

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft Schraubenwalzmaschinen mit geraden Backen und besteht im wesentlichen aus einer neuen und eigenartigen Führungs- und Haltevorrichtung des Schraubenbolzens, um letzterem die zu den Walzbacken genau verticale Lage während des Anwalzens des Gewindes zu sichern.
Es hat sich in der Praxis herausgestellt, dafs diese zu den Walzbacken genau senkrechte Lage der Bolzenachse während des Gewindewalzens erforderlich ist, um eine tadellose Schraube zu erzeugen. Diese normale Lage bleibt jedoch bei den bekannten Maschinen nur sehr selten während der Arbeit erhalten, sei es, dafs dieser Uebelstand durch fehlerhaftes Einführen der Bolzen in die Walzbacken, sei es, dafs er durch andere Unvollkommenheiten der Maschine veranlafst wird. Alle diese Uebelstände werden jedoch bei Anwendung der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Neuerung vermieden.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der neuen Maschine, Fig. 2 einen Querschnitt durch den Kopf der Maschine in vergröfsertetn Mafsstabe; Fig. 4 und 5 zeigen die verschiedenen Theile der Führungsplatte des Schraubcnbolzens. Fig. 6 und 7 stellen in zwei verschiedenen Arbeitsperioden die Führungs- und Haltevorrichtungen des Schraubenbolzens dar, und Fig. 8 bis 14 zeigen verschiedene Abänderungen in der Ausführungsform dieser Vorrichtung.
Auf der Bettplatte α des Maschinengestelles ab* ist die feste Walzbacke D gelagert, während die bewegliche Backe Z)', der ersteren genau gegenüberliegend, in den Führungen ml, Fig. i, gleiten kann. Die hin- und hergehende Bewegung erhält die Backe D1 durch die Kurbelscheibe d, mit der sie durch die Lenkerstange c verbunden ist. Gleichzeitig mit der Walzbacke D1, jedoch nur mit der halben Geschwindigkeit derselben, wird ein Schlitten C in dem am Maschinengestell befestigten Führungsstück g, Fig. ι und 2, hin- und herbewegt. Diese Bewegung erhält der Schlitten C unter Vermittelung der Lenkerstange cl von der Kurbelscheibe d\ welche auf der Antriebswelle s der Scheibe d befestigt ist. An diesem Schlitten C ist nun die Führungs- und Haltevorrichtung für den Schraubenbolzen befestigt, und besteht dieselbe im wesentlichen aus vier Theilen, nämlich der hinteren Führungsplatte H, der vorderen H1, der oberen H2 und dem zweiarmigen Hebel L.
Die hintere Führungsplatte H, Fig. 3 und 6, gleicht den übrigen aus Stahl und kann durch Schrauben k mit Hülfe der ovalen Schlitze u nach Bedarf an dem Schlitten C in seitlicher Richtung verstellt werden. Aus der vorderen Endfläche der Platte H springt eine- Nase t hervor, welche in eine gerade Fläche e endet. Unmittelbar unterhalb der Nase t befindet sich ein Querschnitt e°, der zur Aufnahme eines Armes des später beschriebenen Hebels L dient und eine abgeschrägte Endfläche e3 zeigt. Das Auge /' nimmt die Drehachse des soeben erwähnten Hebels L auf. Vor der hinteren Führungsplatte H ist die vordere H1 ange-
ordnet, welche ihre profilirte Kante der Nase t an der Führungsplatte H zukehrt. Die Platte H1 wird ebenfalls durch eine Schraube, Fig. 2; welche durch den ovalen Schlitz Ji1, Fig. 4) geht, an dem Schlitten g befestigt und enthalt auf ihrer hinteren Kante zwei verschieden tiefe rechtwinklige Ausschnitte, deren senkrechte Fluchen e1 e an einander stofsen, wobei die letztere e durch den tiefgehenden Einschnitt e5 begrenzt wird.
Die Fläche e der Vorderplatte H1 liegt in genauer Uebereinstimmung zu der senkrechten Endfläche e der Nase t und beide halten den Schaft des Schraubenbolzens b, Fig. 6, in' senkrechter Lage,. während der Einschnitt e5 den Schraubenkopf aufnimmt. Die Höhe der Flüche e' entspricht der Länge des auszuschneidenden Gewindes. Zwischen beiden Platten H und H\ mit ihrer umgebogenen Kante r die Abdeckung für den Schraubenkopf bildend, ist die Platte i72 angeordnet, welche ebenfalls einen ovalen Schlitz k enthält , so dafs sie entsprechend der Schraubenkopfhöhe eingestellt und an den Schlitten angeschraubt werden kann.
An dem Schlitten g ist ferner die Achse I des zweiarmigen Hebels L, welche durch das Auge Z1 der hinteren Führungsplatte H1 Fig. 3, hindurchgeht, befestigt. Der nach unten zeigende Arm Z2 dieses Hebels, Fig. 2, ist nach rückwärts gebogen, so dafs er mit diesem Theil in der Ebene der Platten H H1 und zwischen diesen liegt, Fig. 6 und 7. Die hintere Kante des Hebelarmes Z2 ist entsprechend der schrägen Fläche e3 der hinteren .Führungsplatte if1 abgeschrägt, während die vordere Kante e2 eine solche Richtung besitzt, dafs sie bei geeigneter Stellung des Hebels L parallel zur Fläche e1 der vorderen Führungsplatte H gerichtet ist. Der obere, nach vorn gerichtete Arm des Hebels L trägt ein Auge m, mit dem er sich auf dem an der festen Backe D verschraubten Gleitstück η führt.
Soll nun mit der geschilderten Schraubenwalzmaschine gearbeitet werden, so wird dieselbe zuerst in die Stellung Fig. 1 und 6 gebracht. Ein Schraubenbolzen b wird zwischen die Führungsplatten H H l H2 gelegt, Fig. 6, nachdem dieselben entsprechend der Stärke der Kopfhöhe des Bolzens eingestellt sind. Der Kopf des Bolzens b liegt in dem Einschnitt e5, der Schaft an den senkrechten Flächen e und die Spitze p2 ruht auf der Gleitbahn s2 des Maschinengestelles a. Das Auge m des oberen Schenkels des Hebels L ruht auf der horizontalen Fläche »1* des Gleitstückes w, so dafs die Vorderfiäche e4 des nach unten zeigenden gekrümmten Hebelarmes fest und dicht an dem unteren Theil des Bolzens b liegt. Wird nun die Maschine angelassen, so bewegen sich, die Walzbacke D1 und der Schlitten C in Richtung der Pfeile, Fig. 6 und 7, von rechts nach links. Hierbei wird der Schraubenbolzen um die Strecke f nach links bewegt, während die Walzbacke gleichzeitig die Strecke ί und f1 zurückgelegt hat} so dafsnunmehrderSchraubenbolzen b gleichzeitig sowohl von der festen Backe X), als auch der bewegten Backe D1 erfafst wird. Die fortschreitende Bewegung der Walzbacke D' bewirkt dann die Bildung des Gewindes, da sowohl die Rippen m2 der bewegten Backe D1, als auch diejenigen der festen Backe D in den Bolzen eindringen.
Das Auge m des oberen Armes des Hebels L ist auf der horizontalen Fläche des Gleitstückes η vorwärts geglitten und hat die abgeschrägte Fläche η' dieses Stückes erreicht, so dafs es auf dieser abwärts gleitet. Die Schräge der Fläche m1 ist so geformt, dafs die Kamee2 des Hebelarmes Z2 allmälig in die vertieale Lage kommt, während sie immer den Schraubenbolzen b festhält. 1st diese Position erreicht, so ruht die Kante e3 der hinteren Führungsplatte H an der hinteren Kante des Hebelarmes Z2, Fig. 7, und die Schraube ist fertig. Bei der weiteren Vorwärtsbewegung der Walzbacke D1 und des Schlittens C passirt dann die fertige Schraube die vordere Kante der festen Walzbacke D, wird hierdurch frei und kann nun in irgend einer Weise aus der Maschine entfernt werden.
Bei der rückläufigen Bewegung der Maschine gelangt das Auge ~m des Hebels L wieder auf die schräge Fläche ηl des Gleitstückes η und von hier aus auf die horizontale Fläche η4, bis alle Theile der Maschine wieder die in den Fig. 1 und 6 angegebene Anfangsstellung eingenommen haben und ein neuer Schraubenbolzen zwischen die Führungsplatten HHXIP eingesetzt werden kann.
Natürlich können die Walzbacken auch so zu einander angeordnet werden, dafs der Schraubenbolzen fc, Fig. 8 und 9, in horizontaler Lage von den Rippen m2 dieser Backen bearbeitet wird. In diesen, sowie in den Fig. 10 bis 14 ist die Bearbeitung eines am Platze bleibenden, um seine eigene Achse rotirenden Bolzens bezw. einer um ihre Achse sich drehenden Stange durch zwei gleichzeitig gegen einander bewegte Walzbacken dargestellt. Der Kopf des Schraubenbolzens b ruht in einer konischen Bohrung des Gegenlagers c*,, Fig. 9, während ein Stellstück c5 die richtige Einstellung ermöglicht. In Fig. 11 sind zwei quer durchbohrte Lagerböcke p* auf dem Maschinengestell α befestigt und die beiden gegen einander bewegten, nur je mit einer V-förmigen; Rippe versehenen Walzbacken D2, Fig. 10, stellen in dem Stabe b* eine V-förmige Rinne g'2 und g-* her. Der Stab ί>4 dreht sich1 hierbei, wie der Pfeil in Fig. π andeutet, um seine eigene Achse in den Lagerböcken p*.
Bei der in Fig. 12 dargestellten Einrichtung wird der um seine eigene Achse infolge der gleichzeitig einander entgegengesetzt bewegten Walzbacken gedrehte Bolzen b von dem Hut rf5, welcher den Kopf ρ dieses Bolzens umfafst, in seiner senkrechten Lage festgehalten. Die Spitze p2 des Bolzens b ruht auf einem durch Schraube s4 verstellbaren Block <ze der Gestellplatte a, und dementsprechend ist auch der Hut d5 mit einer unter Federdruck stehenden Stange d* versehen, welche sich in einem festen Rahmenstück a* führt.
Werden die bei Erläuterung der Fig. 1 bis 7 beschriebenen Führungsplatten HH1IP nicht an dem bewegten Schlitten, sondern an einer festen Platte angeordnet, so bleibt die Construction und Wirkungsweise genau dieselbe, wenn, wie in Fig. 13 und 14 dargestellt, beide Walzbackcn D D1 gegen einander bewegt werden. Auch hier rotirt der Schraubenbolzen, ohne sich vom Platze zu bewegen, um seine eigene Achse.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Bei Schraubengewindewalzmaschinen mit ge- . raden Walzbacken, von denen die eine fest ist, die Anordnung einer Halte- und FUh-' Hängevorrichtung, gekennzeichnet durch die Anwendung fester Platten (H Hx H2) und eines beweglichen Hebels (L), um den Schraubenbolzen während der Bearbeitung
• genau in senkrechter Lage zu erhalten.
2. Bei der unter r. beanspruchten Maschine dieAnordnungderFührungsplattenfHJtf'jffy und des drehbaren Hebels (L) an einem mit der beweglichen Walzbacke bewegten Schlitten (C).
3. Bei der unter 1. beanspruchten Maschine die besondere Construction der Führungsplatten (H H1 H2), gekennzeichnet durch die Schrägflachen (e e*) zum Halten der Schraubenbolzen in verticaler Lage während des Anwalzens des Gewindes.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
';'·■'.K'ai e er 1 1 c h,e;&': P >' Q & *> ty, B t. ;■'■■ .■' ■: - ο *» -ν* α α: ο ο' α a a. <a ei « et β β β 'β .a «a «· »* . ' '
■■.' ..'. Boric hii Eu'n'ßß.Vl a t is ■■. /-;/ 8yr ρ a t 0 n': t 0 c h r "i ft. E? 45309·'\. ..
Bor Titol dor Patoritoehrlft Kr 45389 ^ß via folet.. caa Scrow Go by Edwin G.Aagöll . ·, .^' in Pr^videnco (V.St.A·)·11 ;0v. .; ^-J
DENDAT45389D Gewindewalzmaschine mit gei raden Walzbacken Expired - Lifetime DE45389C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE45389C true DE45389C (de)

Family

ID=320562

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT45389D Expired - Lifetime DE45389C (de) Gewindewalzmaschine mit gei raden Walzbacken

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE45389C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4229123A1 (de) * 1992-09-01 1994-03-03 Fraunhofer Ges Forschung Verfahren zur Herstellung von wellenförmigen Werkstücken aus metallischem Werkstoff mit bezüglich ihrer Längsachse zumindest einem exzentrischen Abschnitt

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4229123A1 (de) * 1992-09-01 1994-03-03 Fraunhofer Ges Forschung Verfahren zur Herstellung von wellenförmigen Werkstücken aus metallischem Werkstoff mit bezüglich ihrer Längsachse zumindest einem exzentrischen Abschnitt

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE8915512U1 (de) Einrichtung für die Halterung von Messerblättern zum Schneiden von Papierbahnen
EP0116260A2 (de) Einrichtung zur Halterung eines Gegenstandes
DE45389C (de) Gewindewalzmaschine mit gei raden Walzbacken
EP0275098A2 (de) Mehrfachbohr- und -dübelaggregat sowie Verfahren und Vorrichtung zum Bereitstellen von Dübeln oder dergl. zylindrischen Verbindungselementen
DE1903771A1 (de) Buerstenherstellungsmaschine
DE1602682A1 (de) Gewindewalzmaschine
DE1197431B (de) Buerstenbohr- und/oder -stopfmaschine mit Werk-stueckhalter und Vorratsbehaelter fuer die Werk-stuecke
DE4218933C2 (de) Vorrichtung zum Bohren von Türbandbefestigungslöchern
DE252317C (de)
DE2524098A1 (de) Werkzeugaufnahme fuer drehmaschinen von grossen abmessungen
DE2431967A1 (de) Nachschubvorrichtung fuer trennmaschinen
DE452993C (de) Vorrichtung zum Ausrichten des Satzbetts und Druckzylinders einer Druckpresse
EP0287865A2 (de) Abbundvorrichtung zum Bearbeiten von Kanthölzern oder dergleichen
DE122705C (de)
DE263552C (de)
DE2005111C3 (de) Vorrichtung zur Bearbeitung von Schienenbefestigungs eilen, insbesondere Schwellendübeln
DE102016104435A1 (de) Werkzeugpositioniervorrichtung zum Vorpositionieren eines Werkzeugaggregates
AT254495B (de) Dübellochbohrmaschine
DE919470C (de) Vorrichtung zum Einsaegen von Fuehrungsnuten in die Deck- und in die Bodenplatte vonMagazinen fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen
DE548262C (de) Vorrichtung zum Bearbeiten von Metallbaendern, insbesondere zum Herstellen von Linien, Durchschuss usw. fuer Druckereizwecke
DE44417C (de) Arbeitsstückhalter für Schraubengewindewalzmaschinen
DE260832C (de)
DE3133227C2 (de) Spannvorrichtung für Blechteile, insbesondere Bestecke
DE2255078A1 (de) Verfahren und maschine zum bohren der schwellen von gleisapparaten fuer eisenbahnen
DE138145C (de)