DE138145C - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B3/00—General-purpose turning-machines or devices, e.g. centre lathes with feed rod and lead screw; Sets of turning-machines
- B23B3/08—Turning-machines characterised by the use of faceplates
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
Jwejrw'^^MJ^'jij'i*^^
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine aufrechte Drehbank, welche mit einem vertikal und horizontal
beweglichen Oberwerkzeugsupport und einem vertikal und horizontal beweglichen Seitenwerkzeugsupport versehen ist, wobei diese
Supporte in Verbindung mit einer Reihe von selbsttätig einstellbaren Anschlägen wirksam
sind, so dafs die verschiedenen Werkzeuge bis zu einer bestimmten Stelle arbeiten und alsdann
abgestellt werden können. Die Abstelloder Anschlagmechanismen für die verschiedenen
Werkzeuge können so eingestellt werden, dafs sie entweder unabhängig von einander
oder in bestimmter Beziehung zu einander arbeiten.
Fig. ι zeigt in kleinerem Mafsstabe eine perspectivische
Vorderansicht einer nach der Erfindung eingerichteten Drehbank.
Fig. 2 ist eine Oberansicht derselben.
Fig. 3 ist ein mittlerer Vertikalschnitt durch den oberen Revolversupport nebst Schlitten
u. s. w. nach der Linie A-A von Fig. 4.
Fig. 4 ist eine Vorderansicht des oberen Revolversupportes nebst Schlitten.
Fig. 5 ist eine Seitenansicht des Supportes und Schlittens von der linken Seite der Fig. 1
aus gesehen.
Fig. 6 ist eine theilweise fortgebrochene Detaildarstellung von der hinteren Seite der
Fig. ι und 2 aus gesehen.
Fig. 7 zeigt eine Endansicht der Querschiene für den Revolversupport von der rechten Seite
der Fig. 1 und 2 aus gesehen, wobei einige Theile im Schnitt dargestellt sind.
Fig. 8 ist eine Oberansicht des Gehäuses nach Fig. 2 und 6 und zeigt im Schnitt die
auch in Fig. 7 angegebene Kuppelungsvorrichtung.
α bezeichnet das Bett oder das Hauptgestell der
Maschine, a1 (Fig. 2) die stufenförmige Treibscheibe
und α2 die Hauptwelle, auf welcher die Treibscheibe angeordnet ist. Von dieser
Welle werden die verschiedenen Theile der Maschine durch Getriebe bewegt, welche in
Folgendem näher beschrieben werden sollen.
Die Welle α2 treibt durch Kegelräder eine
kurze vertikale Welle (die nicht dargestellt ist), um den Tisch b4 zu drehen. Zur Bewegung
des oberen Revolversupportes g3 treibt die
Welle d1 durch Kegelräder c (Fig. 2) eine horizontale
Welle c1, welche wiederum eine vertikale Welle c2 antreibt. -Die Welle c2 steht
mit einer horizontalen Welle c3 in Verbindung, welche in dem hinteren Theil des Gestelles der
Maschine drehbar gelagert ist.
Die Verbindung der Welle e1 mit der Welle c3
erfolgt durch ein Wechselgetriebe, das von einem Gehäuse c* (Fig. 2 und 8) umschlossen
wird. Der Zweck dieser Einrichtung ist, zu erreichen, wie dies bei Maschinen dieser Art
üblich ist, dafs die Maschine mit verschiedenen Geschwindigkeiten laufen kann.· Da indessen
dieses Wechselgetriebe keinen wesentlichen Theil der vorliegenden Erfindung bildet, so soll von
einer auf das Einzelne eingehenden Darstellung und Beschreibung abgesehen werden. Aus
Fig. 8 geht indessen hervor, dafs eine Reihe von Getriebeverbindungen d mit einer Welle d1
hergestellt wird, die ebenfalls in dem Gehäuse c4
gelagert und mit einem Kegeltriebe d2 ausgestattet ist. Dieser Kegeltrieb ist auf der Welle d1
lose drehbar und mit Kuppelungszähnen versehen, mit welchen eine Kuppelungsmuffe d3
in Eingriff treten kann, die auf der Welle d1 mittels Nuth und Feder verschiebbar ist und
durch einen Handhebel d* (Fig. 7 und 8) bewegt
werden kann. Auf der entgegengesetzten Seite der Kuppelungsmuffe α?3 ist ein zweites
Kegeltriebrad e angeordnet, das lose auf der Welle dl steckt und ebenfalls mit Kuppelungszähnen
versehen ist, die mit der Kuppelungsmuffe d3 in Eingriff treten können. Hieraus
geht hervor, dafs der eine oder andere der Triebe d 2 und e mit der Welle d1 gekuppelt
werden kann, wenn die Kuppelungsmuffe entsprechend verschoben wird; es wird dadurch
entweder eine Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung auf die Schneckenwelle e1 durch ihr
Triebrad e2 übertragen. Dieses Triebrad, sowie
die Kuppelung und die Welle e1 sind alle in geeigneter Weise von einem Gehäuse e3 umschlossen,
das in dem Gehäuse c4 beweglich angebracht ist und infolge dessen sich ein
wenig in seinem Lager zu einem Zwecke, der noch näher erörtert werden soll, drehen kann.
Die Welle e1 wird von einer längeren Hülse e4
des Gehäuses e3 umschlossen. Diese Hülse e4 besitzt ein Gelenk f, welches durch geeignete
Hebelverbindungen die Welle el und ihre Schnecke fl in ihrer Führung f2 hebt und
senkt. Diese Schnecke kann hierdurch mit Schneckenrädern /3/4 in und aufser Eingriff
gebracht werden, die über und unter derselben auf Wellen g g1 vorgesehen sind. Die
Wellen g g1 sind in geeigneter Weise in der vorderen Querschiene g2 der Maschine gelagert
und die obere Welle g dient dazu, den Revolversupport g3 nach oben oder nach unten
zu bewegen, während die Welle g1 die erforderliche
Seitenbewegung für diesen Support vermittelt. Wie aus Fig. 7 ersichtlich, ist die
Schnecke f1 in einer Zwischenstellung veranschaulicht,
wobei kein Eingriff mit Schneckenrädern vorhanden ist und die Theile auf der Querschiene sich in Ruhelage befinden. Wenn
die Schnecke in Eingriff mit dem oberen Schneckenrade steht, so wird eine vertikale
Bewegung auf den Support übertragen, die so lange andauert, bis die Schnecke selbstthätig
durch einen Anschlagmechanismus ausgelöst wird. Wenn die Schnecke mit dem Schneckenrade
der darunter befindlichen Schraubenspindel in Eingriff ist, die ebenfalls mit einem selbstthätigen
Mechanismus zur Auslösung der Schnecke versehen ist, so tritt eine horizontale Verschiebung des Supportes ein.
Aus den Fig. 1,2,3 uncl 4 ist ersichtlich,
dafs auf der Querschiene g2 ein Schlitten g4
angeordnet ist, der mit einer Mutter h (Fig. 3) ausgestattet ist, die die Schraubenspindel g1
umschliefst. Je nach dem Drehungssinn der Schraubenspindel verschiebt sich der Schlitten g·4
nach der einen oder anderen Richtung. Der Revolversupport gs ist drehbar auf einer Fläche
eines vertikalen Schlittens hl angeordnet, der in geeigneten Führungen des Schlittens g"4 auf
der Querschiene sich bewegt. Dieser vertikale Schlitten hl ist mit einer Zahnstange h2 (Fig. 3
und 4 punktirt) versehen, die mit einem Triebe h3 in Eingriff steht, das auf einer kurzen Welle
vorgesehen ist, welche in dem Schlitten g4 gelagert
ist und ein Schneckentrieb h4 am anderen Ende aufnimmt (Fig. 3). Letzteres Trieb
wird durch eine Schnecke / angetrieben, welche auf der Welle g angeordnet ist. Das Gewicht
des Schlittens wird in üblicher Weise durch eine belastete Kette Iv" (Fig. 1) ausgeglichen.
Aus Vorstehendem geht hervor, dafs der Revolverkopf und sein Schlitten durch Drehen
der Welle g gehoben oder gesenkt werden kann. Der Revolverkopf ist von üblicher Einrichtung
und kann in irgend einer bestimmten Lage festgestellt werden. Der Revolverkopf trägt verschiedene Werkzeuge V (Fig. 1).
Da drei oder vier Werkzeuge in dem Revolverkopf verwendet werden, ist es nothwendig,
bestimmte Vorrichtungen vorzusehen, wodurch die Bewegung des Supportes bezw. Revolverkopfes und diejenige der verschiedenen
Werkzeuge vorher bestimmt werden kann und wodurch nach einmaliger Einstellung die Werkzeuge
die Arbeitsleistung zu wiederholen veranlafst werden können. Die Vorrichtungen bestehen
zunächst in der Anordnung von Stiften i2 auf der unteren Seite des Revolversupportes,
deren Anzahl der Zahl der Werkzeuge entspricht. Diese Stifte treten bei einer Drehung
des Supportes mit einem Sternrade i3 in Eingriff und bewegen dieses in dem Schlitten hl
angeordnete Rad derart, dafs es bei jeder Vierteldrehung des Supportes um eine Vierteldrehung
rotirt. Das hintere Ende der Sternradwelle ist mit einem Kegeltrieb z4 versehen,
das mit einem ähnlichen Triebe auf einer vertikalen Welle j des Schlittens in Eingriff
steht. Diese Welle steht mit Getrieben in Verbindung, von denen das eine dazu dient,
um die Anschläge für die Regelung der Bewegung der Zuführungswelle g zu bewegen,
während das andere in ähnlicher Weise die Bewegungen der Schraubenspindel gl regelt.
Um das Verständnifs eines der wesentlichsten Punkte vorliegender Erfindung zu ermöglichen,
sollen beide Getriebe in Folgendem beschrieben werden, wobei zuerst auf das Getriebe einzugehen
sein wird, das die Zuführungswelle und die seitliche Bewegung des Schlittens g* und
Supportes h1 regelt. Auf der Wrelle j ist ein
Trieb j' verschiebbar angeordnet, das ein Zahnrad j2 durch ein Zwischentrieb bewegt, das
auf einem Zapfen an dem Schlitten g'1 drehbar
angeordnet ist. Dieses Trieb _/2 ist auf einer vertikalen Welle ja vorgesehen, die mit
besonders gestalteten Ausschnitten j4 versehen
ist. Die Verbindungen zwischen der Welle j3 und dem Revolverkopf sind derart, dafs sie
sich zusammen drehen, wobei die Welle eine vollständige Umdrehung bei einer vollständigen
Drehung des Revolverkopfes ausführt. Infolge dessen wird bei einer Vierteldrehung des Revolverkopfes
eine Vierteldrehung auf die Welle übertragen, so dafs ein neuer Ausschnitt j4 in
die wirksame Lage gebracht wird. Der Zweck dieser Einrichtung soll in Folgendem noch
näher aus einander gesetzt werden.
Ein Block k ist in geeigneter Weise au dem Schlitten gi befestigt und innerhalb desselben
sind vier Schieber k1 angeordnet; jeder Schieber
erhalt eine Oeffnung k-, durch welche die
Welle j3 hindurchtritt und in welchen der
Ausschnitt der Welle liegt. Jeder dieser Schieber ist mit einem unter Federwirkung stehenden,
mit Kopf versehenen Stift A:3 ausgestattet, der in der Regel gegen die Welle ja anliegt und
in einen der Ausschnitte J4 fällt, wenn die
Welle sich in einer entsprechenden Lage befindet. Der Zweck dieser Feder ist, den Schieber
kl aus der Fläche des Blockes k herauszuheben,
wie aus Fig. 3 ersichtlich, wenn dieser Ausschnitt dem Stifte gegenüber sich befindet. Diese vortretenden Schieber sind für
den Eingriff mit Stellanschlägen k* eines Anschlagschiebers
Z bestimmt, der wiederum durch einen Mechanismus wirksam wird, der die Antriebsvorrichtung
der Zuführungswelle auslöst.
Natürlich kann jedesmal nur einer der Schieber k1 nach aufsen treten, und wie vorher angeführt,
ist nur ein Schieber für jedes Werkzeug in dem Support vorhanden. Wenn deshalb erfordert wird, eine ununterbrochene glatte
Arbeit zu leisten und nicht die selbsttätige Abstellvorrichtung zu verwenden, so werden
die Schieber kl aufser Eingriff mit der Welle j3
gebracht und dadurch jede Berührung mit dem Anschlagschieber Z verhindert. Dies erfolgt
(Fig. 3) durch Anbringung je einer Vertiefung in der einen Kante der Schieber, in welche
Vertiefung ein Theil der quergerichteten Schwingwelle /2 greift; diese Schwingwelle erhält
eine Handhabe /3, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist. Wenn die Welle Z2 durch Hebel Z3
in der einen Richtung gedreht wird, so werden die Schieber alle in den Block k zurückgezogen,
während die Schieber gemäfs der Bewegung des Revolversupporles nach rück- und
vorwärts bewegt werden, wenn die Welle in ihrer unthätigen Stellung belassen wird.
Aus den Fig. 6 und 7 geht hervor, dafs der Schieber Z in geeigneten Führungen schwalbenschwanzförmiger
Tragestücke Z4 angeordnet ist. Ein Ansatz oder eine Knagge m ist auf
der hinteren Seite- des Schiebers vorgesehen und tritt durch eine Oeffnung «z1 eines der
Tragestöcke Z4. Unter Federwirkung stehende verstellbare Anschlagstifte 77z2 sind in dem
Tragestück befestigt und treten aus demselben in die Oeffnung m1 gegen die Knagge m derart,
dafs sie diese Knagge und ihren Schieber in mittlerer Stellung halten. Die Stifte m2
können durch die Schrauben 7W3 derart eingestellt
werden, dafs jede Spannung erzielt werden kann und dafs die Knagge in der Regel in jeder gewünschten Lage bezüglich der Oeffnung
gehalten werden kann.
Die Anschläge /V4 sind der Länge nach einstellbar
auf dem Schieber Z, indem sie in Längsschlitzen 7W4 herausnehmbar festgespannt
sind. Infolge dieser Einstellung wird die Veränderung in der Hublänge der Schneidzeuge
erzielt, d. h. wenn das betreffende Werkzeug einen langen Schnitt auszuführen hat, von der
Mitte nach rechts, wie in Fig. 1 dargestellt, so würde der entsprechende Anschlag, der diese
Bewegung beherrscht, nach dem rechten Ende des Schiebers eingestellt werden, und zwar
ausreichend, um die gewünschte Bewegungslänge zu erzielen. Die Mittel zwischen dem
Schieber Z und der Schneckenwelle e1, durch welche die Schneckenwelle aufser Wirksamkeit
infolge einer Bewegung des Schiebers gesetzt wird, sind am besten aus den Fig. 6 und 7 zu
entnehmen.
Die unwirksame Lage der Schnecke fl ist
die mittlere, wie in Fig. 7 dargestellt; in derselben wird sie durch Centrirbuffer η und 711
erhalten. Diese Buffer sind in ihrer Construction übereinstimmend und denjenigen ähnlich,
welche zur Regelung der Lage des Schiebers Z benutzt werden; sie bestehen aus einem geeigneten
Gehäuse, in dem ein unter Federwirkung stehender, mit Kopf versehener Bolzen
oder Stift it1 eingeschlossen ist, der nach aufsen
gegen den Ansatz e4 vortritt; die Spannung dieser Feder wird dabei durch die Schraube 7ΐ3
geregelt. Aus dieser Einrichtung geht hervor, dafs, wenn die Schnecke in einer tiefen Lage
sich befindet, die Feder des unteren Buffers gespannt wird, während der Bolzen des oberen
Buffers in der aus der Zeichnung ersichtlichen Lage sich befindet.
Angenommen, die Schnecke f1 befinde sich
in Eingriff mit dem Schneckenrade fi der
Schraubenwelle gl, so wird der Revolversupport
und sein Schlitten gl quer verschoben. Hierbei
mufs die Stange ?74, welche an den Ansatz
e4 angelenkt ist, gesenkt sein. Es tritt dann die Ausnehmung ο in dem äufsersten
oberen Ende der Stange κ4 nach unten und
kommt mit dem Stift o1 des Winkelhebels o2
in Eingriff, wodurch die Stange gegen den Widerstand der Spiralfeder des unteren
Buffers n1 nach unten gehalten wird. Das
freie Ende des Winkelhebels o2 ist mit einer
Rolle versehen, die, wenn die Theile in dieser Lage sich befinden, in der · Regel
in einer V-förmigen Ausnehmung (Fig. i, 6 und 7) des Ansatzes o3 ruht, der an
dem Anschlagschieber befestigt ist. Es geht hieraus hervor, dafs in dem Augenblicke,
wo der Anschlagschieber getroffen und nach der Seite bewegt wird, dieses Tragestück in
gleicher Weise die Rolle und den Stift o1 nach
aufsen fort von der Stange n* bewegt, so dafs
'die Feder des Buffers nl die Schnecke/1 nach
oben aufser Eingriff mit dem Schneckenrade/4 drücken kann, so dafs dadurch der Antrieb
unterbrochen wird.
Bezüglich der selbsttätigen Abstell- oder Anschlagsvorrichtung für die vertikale Vorführung
des Schneidzeuges ist zu bemerken, dafs nach den Fig. 3 und 4 der Antrieb dieser
Vorrichtung durch die Welle j bewirkt wird, welche mittelst eines Schneckentriebes o* eine
Querwelle ρ antreibt, und in gleicher Weise wie die Welle j3 mit einer Reihe von Ausschnitten
versehen ist, die von Schiebern pl (Fig. 4 und 5) umgeben sind, welche in dem
Tragestück j?5 angeordnet sind, das an dem
Revolversupportschlitten befestigt ist. Es sind vier derartige Schieber pl vorgesehen, je einer
für jedes Werkzeug des Supportes. Diese Schieber können mit einstellbaren Anschlägenp2
in Eingriff kommen, welche auf einem vertikal beweglichen Schieber p3 angeordnet sind, welch
letzterer in geeigneten Führungen läuft und mit einem Stellbuffer p4, sowie mit einstellbaren
Ausschnitten 0 versehen ist, um die Bewegung dieses Schiebers zu verzögern und zu begrenzen.
Besonders aus Fig. 5 ist ersichtlich, dafs hinten an dem Anschlagschieberp3 eine Knagge^1
mit einer Ausnehmung angeordnet ist, in welche eine Rolle q"* eines unter Federwirkung stehenden
Stiftes qa eingreift, der in dem Schlitten gi
gelagert ist. Das hintere Ende des Stiftes qs (ritt ein wenig vor und legt sich gegen einen
Arm q4, der an der Schwingwelle r befestigt
ist, die in dem vorerwähnten Tragestück /4 gelagert ist (Fig. 5, 6 und 7). Diese Schwingwelle
läuft hinten an dem Quersupport hindurch und an dem entgegengesetzten Ende ist
sie mit einem unter Federwirkung stehenden Arm r1 versehen, welcher einen Stift r2 trägt,
der mit der Schulter r3 der Stange n4 in Eingriff kommt (Fig. 6). Dieser Stift r2 dient,
wenn er mit der vorgenannten Schulter in Eingriff tritt, dazu, die Schnecke fl in der gehobenen
Stellung in Berührung mit dem Schneckenrade/3 der Welle g zu halten, durch
welchen Eingriff die vertikale Bewegung des Supportes vermittelt wird. Es geht hieraus
hervor, dafs, wenn die Schnecke in Eingriff mit diesem Schneckenrade gehalten wird und ,
einer der Schieber pl einen Anschlag j?2 des
Schiebers ^3 trifft, dieser eine seitliche Bewegung
erhalten würde, die veranlafst, dafs der Gleitstift qs nach hinten nach dem Arm ^4 gedrückt
wird, so dafs dadurch die Welle in Schwingung versetzt und dieser Arm und Stift aufser Eingriff mit der Stange gebracht werden
; es kann dann die Feder des oberen Buffers η wirksam werden und die Schnecke
aufser Eingriff mit dem Triebe/3 bringen und denselben feststellen.
Das Schneckentrieb/1 kann in Eingriff entweder
mit dem Triebe/8 oder/1 durch eine Handbewegung eines Hebels r* (Fig. 7) gebracht
werden, der an der Querschiene der Maschine beweglich angebracht und mit einem
Stift ί versehen ist, der frei durch den Schlitz s1
der Stange w* hindurch und mit einem Auslöseschieber
j2 in Eingriff tritt. Dieser Auslöseschieber
ist in Fig. 7 in punktirten Linien veranschaulicht und in einem geeigneten Ausschnitt
bezw. einer Aussparung in der hinteren Seite der Stange«4 vorgesehen, in welcher er
festgehalten wird. Er ist mit zwei abgeschrägten Kanten oder Ecken ausgestattet, die, wenn die
Theile in der aus Fig. 7 ersichtlichen Lage sich befinden, mit den Schultern 0 und r3 der
Stange zusammenfallen und verhindern, dafs die Stifte mit diesen Schultern in Eingriff
kommen. Soll die Schnecke mit dem Triebe/4 in Eingriff gebracht werden, so hat der die
Maschine Bedienende den Griff r4 (der fortgebrochen dargestellt ist) nach rückwärts umzulegen,
wodurch zuerst der Schieber s2 niedergezogen wird, bis der Stift mit dem Ende des
Schiebers der Stange κ4 in Eingriff tritt, worauf
die Stange und die Schnecke gegen das Trieb niedergeführt wird, bis der Stift o1 in die
Schulter 0 des oberen Endes der Stange einschnappt; hierdurch wird die Schnecke in
diesem Eingriff erhalten, bis eine selbsttätige Auslösung durch den vorbezeichneten Mechanismus
erfolgt oder bis eine Abstellung durch den die Maschine Bedienenden durch die Bethätigung
desselben Hebels r4 vermittelt wird. Es ist ersichtlich, dafs, wenn die Theile in
dieser gesenkten Lage sich befinden und das vordere Ende des Hebels bethätigt wird, der
Schieber s'2 nach oben bewegt wird, wodurch die obere schräge Schulter r3 mit der Kante
des Stiftes o1 in Eingriff tritt und ihn aus dem
Ausschnitt herausdrückt, so dafs die Theile in die regelrechte Lage durch die Feder des unteren
Buffers gehoben werden können. Verbindungen mit dem oberen Triebe können durch Verwendung des Hebels r* im Wesentlichen
, wie für die Verbindung mit dem unteren Triebe beschrieben, hergestellt werden.
Diese Verbindungen können mit dem selbst-' thiitigen Auslösemechanismus durch eine umgekehrte
Bewegung des Hebels ausgelöst werden.
Ueber den Seitensupportmechanismus ist
Folgendes zu sagen: Aufser dem vorderen Revolversupport, wie bereits erwähnt worden
ist, wird ein Seitensupport i3 verwendet, der
wie der vordere Support mit vier Schneidzeugen von verschiedener Art ausgestattet sein
kann, die einzeln oder nach einander in Wirksamkeit treten können. Dieser Support ist
auch mit einer vertikalen und horizontalen Bewegung ausgestattet, die ihn befähigt, die
verschiedenen Aufgaben zu verrichten, welche von ihm erfordert werden; er ist unter einem
Winkel zu der Fläche des vorderen Supportes angeordnet.
Die wirksamen Verbindungen zur Bewegung dieses Supportes in den verschiedenen Richtungen
erfolgen von der Welle α2 (Fig. 2) aus,
und zwar durch Vermittelung eines Kegelgetriebes mit der horizontalen Welle s4, die eine
(nichtdargestellte) Triebverbindung erhält, welche durch das Gehäuse t (Fig. 1 und 2) eingeschlossen
wird und die beiden vertikalen Wellen if1 und tantreibt, die in derselben Weise wie die Wellen g
und g1 zum Betriebe des oberen Revolversupportes
wirken, wobei die eine die vertikale Bewegung des Supportes und die andere die horizontale Bewegung vermittelt.
Der Seitensupport ist auch mit einem selbstthätigen Abstellmechanismus zur Begrenzung
sowohl der vertikalen wie horizontalen Bewegung der Schneidzeuge in ähnlicher Weise wie
für den vorderen Support versehen; da dieser Mechanismus im Wesentlichen derselbe . wie
der bereits früher beschriebene ist, so soll von einer nochmaligen Beschreibung im Einzelnen
abgesehen werden.
Aufser der horizontalen Bewegung, welche dem Seitensupport von der Welle f2 mitgetheilt
wird, wird eine von der Welle f2 unabhängige
Vorrichtung vorgesehen, um eine geringe horizontale Bewegung auf denselben sowohl nach
vorwärts wie rückwärts zu übertragen; das Mafs und die Richtung jeder Bewegung wird
dabei durch besonders eingestellte Führungen bestimmt, von denen eine in Fig. 1 dargestellt
und mit n> bezeichnet worden ist. Diese Führung erhält die Form einer abnehmbaren Platte,
welche an dem Gestell durch Bolzen w1 befestigt
ist und einen Schlitz w1 in dem mittleren
Theil erhält. Die besondere Gestalt dieses Schlitzes bestimmt die eigenartige Bewegungsrichtung
des Schneidzeuges.
Bei einer nach unten gerichteten Bewegung des Supportes, die von der Spitze bei der besonderen
Gestalt der dargestellten Platte ausgeht, würde dieser Support nach aufsen gezogen
und allmählich nach innen geführt werden, wodurch eine ovale Oberfläche auf dem Werkzeug erzeugt wird. Derartige Bearbeitungen
sind besonders zur Fertigstellung von Treibscheiben geeignet. Diese Gleitbewegung wird
dem Schlitten mittelst eines Bolzens ^1 (Fig. 1)
mitgetheilt, der in dem Schlitten befestigt ist und mit dem Schlitz w1 in freiem Eingriff
steht.
Claims (4)
1. Vertikale Drehbank mit zwei horizontal und vertikal verschiebbaren Supporten, dadurch
gekennzeichnet, dafs die vertikale und horizontale Bewegung des oberen Supportes
mittels eines schwenkbaren Schneckentriebes (f1) erfolgt, bei dessen Eingriff mit
dem Schneckenrade (fB) einer Welle (g) die vertikale und bei dessen Eingriff mit
dem Schneckenrade (fi) einer anderen Welle (g1) die horizontale Bewegung des
Supportes hervorgerufen wird.
2. Ausführungsform der Drehbank gemäfs An-. spruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs der
Eingriff des schwenkbaren Schneckentriebes (f1) mit dem Schneckenrade (ß) der Welle (g1)
für die horizontale Bewegung des Supportes durch eine Stange (n*) gesichert wird, welche
mit dem zwischen Buffern (n?) angeordneten Lager (el) der Schneckenwelle (e1) gelenkig
verbunden und mit einer Aussparung fei) ausgestattet ist, in welche sich der Stift (o1)
eines Winkelhebels (o1 o1) legt, dessen anderer
Arm (o1) mit einer Rolle in eine Vertiefung eines mit Anschlägen (kl) versehenen
Schiebers (I) greift und hier so lange festgehalten wird, bis einer der Anschläge
(k^) des Schiebers (I) von durch
eine Welle (j3) einstellbaren Schiebern (kl)
getroffen wird, wodurch der Schieber (I) verschoben, der Winkelhebel (o1 o1) gedreht
und der Stift (o1) aus der Aussparung (0)
herausbewegt wird, so dafs die Stange fn*) freigegeben wird und das Schneckentrieb (f1)
infolge der Ausdehnung der Feder des einen Buffers (τι1) aufser Eingriff mit dem
Schneckenrade (f*) und in seine unwirksame Mittellage gelangt.
3. Ausführungsform der Drehbank gemäfs Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die
zur Auslösung der horizontalen Bewegung erforderlichen Schieber (k1) in einem Lager
(k) angeordnet und mittelst einer mit Ausschnitten versehenen WTelle (j3) verschoben
werden, die ihre Bewegung unter Vermittelung der Zahnräder (J2J1), der
Stange (j) und der Winkelräder (i*) von einem Sternrad (iz) erhält, welches durch
Zapfen. ft2) des Revolversupportes gedreht
wird.
4. Ausführungsform der Drehbank gemäfs Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die
Feststellung des Schneckentriebes der Welle (g) für die vertikale Bewegung des Supportes
ff1) in dem Schneckenrade (fs)
mittelst einer Aussparung fr3) an der Stange
(η4) erfolgt, in welche ein Stift fr2) eines
Hebels fr1) greift, der in dieser Stellung mittelst eines auf derselben Welle fr)
sitzenden Armes fq*) so lange festgehalten wird, bis ein gegen den Arm fq*) anliegender
Gleitstift fq3) durch die Erhöhung (q1) eines Schiebers fps) vorgeschoben
wird, wodurch der Hebel fr1) gedreht und dadurch der Stift fr2) aus der
Aussparung fr3) gebracht wird, so dafs das Schneckentrieb ff1) aufser Eingriff mit dem
Schneckenrade ff3) gelangt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE138145C true DE138145C (de) |
Family
ID=405978
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT138145D Active DE138145C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE138145C (de) |
-
0
- DE DENDAT138145D patent/DE138145C/de active Active
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