DE861979C - Fangvorrichtung fuer endlose Stahlgliederbaender u. dgl. - Google Patents

Fangvorrichtung fuer endlose Stahlgliederbaender u. dgl.

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DE861979C
DE861979C DEH3042D DEH0003042D DE861979C DE 861979 C DE861979 C DE 861979C DE H3042 D DEH3042 D DE H3042D DE H0003042 D DEH0003042 D DE H0003042D DE 861979 C DE861979 C DE 861979C
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DE
Germany
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levers
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Expired
Application number
DEH3042D
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English (en)
Inventor
Anton Albers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
Original Assignee
Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G43/00Control devices, e.g. for safety, warning or fault-correcting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2812/00Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
    • B65G2812/02Belt or chain conveyors
    • B65G2812/02009Common features for belt or chain conveyors
    • B65G2812/02099Safety measures in case of driving element breakage

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  • Chain Conveyers (AREA)

Description

Bei Stahlgliederbändern u. dgl. endlosen Fördermitteln, die in geneigter Richtung fördern, ist es bekannt, Fangvorrichtungen zu verwenden, die bei Aussetzen des Antriebes ein Rückwärtslaufen des Fördermittels verhindern sollen bzw. bei Bruch desselben oder deren Zugmittel, wie Ketten u. dgl., diese festhalten. Bei der Verwendung von Laschenketten als Zug- bzw. Tragteil für das Fördermittel finden vielfach Fanghebel Verwendung, die zwischen den Laschen der Kette an den Kettenbolzen bzw. deren Hülsen zur Anlage gebracht werden. Die Einrichtung ist dabei so getroffen, daß die Fanghebel dauernd durch Gegengewichts- oder auch Federwirkung gegen die Kette gedrückt werden. Dies hat eine dauernde Aufundniederbewegung der Fanghebel zur Folge, die von jedem einzelnen Kettenbolzen bzw. dessen Hülse niedergedrückt werden müssen. Neben einem übermäßigen Verschleiß entsteht hierdurch ein störendes klapperndes Geräusch. Ein weiterer Nachteil, der sich insbeson- ao dere auf die Betriebssicherheit auswirkt, ist darin zu sehen, daß das Fördermittel und mit ihm die Laschenketten häufig auf den Tragrollen seitwärts wandern. Auch wenn dieses Wandern in verhältnismäßig engen Grenzen stattfindet, so wird dadurch dem im Gegensatz hierzu an der gleichen Stelle verbleibenden Fanghebel unter Umständen die Möglichkeit genommen, immer genau zwischen die
beiden Kettenlaschen eingreifen zu können, so daß die Wirkung der Fangvorrichtung unsicher. ist. Selbst wenn man den Fanghebel auf seiner Achse in gewissen Grenzen verschiebbar verlagern würde, wäre hierdurch noch keine vollkommene Sicherheit gegeben, da ein Verschieben desselben durch die Kette infolge der großen Hebelwirkung sehr fraglich und unsicher ist.
Nach der Erfindung wird vorgeschlagen, den ίο oder die Fanghebel an einem quer zum Fördermittel verschiebbaren Schlitten zu lagern, der zwangsweise durch das Fördermittel bei seitlichem Wandern desselben verschoben wird. Es wird hierdurch in einfacher Weise erreicht, daß der oder die Fanghebel bei jeder beliebigen Seitenlage des Fördermittels immer genau unter Kettenmitte liegen. Im weiteren Ausbau der Erfindung ist die Einrichtung darüber hinaus noch so getroffen, daß der oder dieFanghebel derart von der oderdenLaschenketten gesteuert werden, daß ein Eingreifen in die Laschenkette bzw. Anlegen an deren Bolzen oder Hülsen nur erfolgt, sobald sich die Laschenkette entgegengesetzt der Förderrichtung bewegt. Hierdurch wird das Anschlagen jedes einzelnen Kettenbolzens bzw. dessen Hülse an die Fanghebel vermieden und dadurch der Verschleiß wesentlich herabgemindert, während das störende klappernde Geräusch vollkommen fortfällt.
Zweckmäßig sind die Fanghebel über ein Gestange und ein Bremsband mit einem durch die Laschenkette bewegten Rad derart gekuppelt, daß sie bei Bewegen des Fördermittels ins Förderrichtung niedergehalten, bei umgekehrter Bewegung desselben jedoch in Fangstellung gebracht werden. .35 Durch eine weitere Ausbildung gemäß* der Erfindung, nach welcher das Gestänge über ein Langloch mit dem oder den Fanghebeln in Verbindung steht, kann auch während des Betriebes der einwandfreie Zustand der Fanghebel· überprüft werden. Durch einen gemäß der Erfindung an dem einstellbaren Bremsband angebrachten Handgriff kann auch bei laufendem Fördermittel jeder Fanghebel vorübergehend in Eingriffstellung gebracht und damit festgestellt werden, ob ersieh etwa-festgesetzt hat. Bei Vorhandensein mehrerer Fanghebel kann jeder für sich bewegbar angeordnet sein. Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn die beiden nebeneinanderlaufenden Trume der Laschenketten nicht genau die gleiche Lage haben und das eine gegenüber dem anderen, wenn auch nur um ein geringes Maß, vor- bzw. nachgeeilt ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung, teilweise im Schnitt, schematisch dargestellt.
Abb. r zeigt eine Gesamtseitenansicht mit sich in Pfeilrichtung bewegendem Fördermittel und niedergehaltenem Fanghebel;
Abb. 2 gibt einen Ausschnitt aus Abb. 1 wieder, mit Fanghebel in Fangstellung; Abb. j zeigt Querschnitte der Fangvorrichtung nach den Linien A-B sowie C-D nach Abb. 2.
Mit ι ist ein Stahlgliederband bezeichnet, welches durch die Laschenketten 2, die auf den Stützrollen 3 und 4 laufen, bewegt wird. Mit 5 sind die Tragböcke für die Stützrollen 3 und 4 bezeichnet. Diese sind untereinander durch Winkeleisen 6 od. dgl. auf Abstand gehalten. Zwischen zweien dieser Tragböcke 5 ist ein Gestell 7 für die Fangvorrichtung angeordnet und auf einem Rahmen 8 gelagert. Auf dem Gestell/ befindet sich ein Schlitten 10, der quer zum Fördermittel 1 verschiebbar ist. Zur Erleichterung seines Verschiebens können zwischen ihm und dem Gestell 7 Rollen 11 angeordnet sein. Mit 12 Sind Führungsleisten bezeichnet, die sich an den Laschenketten 2 führen und durch welche der Schlitten 10 mit den in ihm gelagerten Fanghebeln 13 durch das Fördermittel 1 seitlich verschoben wird, so daß die Fanghebel 13 bei jeder Seitenlage des Fördermittels 1 immer genau unter der Mitte der Laschenketten 2 liegen. Die Fanghebel 13, die in dem Schlitten 10 auf der Achse 14 drehbar gelagert sind, sind über ein Langloch 15 mit einem Gestänge 16 verbunden, welches an einem Bremsband 17 angreift. Die Fanghebel 13 sind so ausgebildet, daß ihre linke Hälfte schwerer ist als die rechte, so daß sie von sich aus das Bestreben haben, inFangstellung zu gehen. Das Bremsband 17 sitzt auf einer Bremsscheibe 18, die mit der Rolle 19 fest verbunden ist. Für gleichbleibende Bremskraft sorgt eine Feder 20, wobei durch Muttern 21 die Bremskraft eingestellt werden kann. Mit 22 ist ein Handhebel bezeichnet. Mit 25 und 26 sind Führungsleisten bezeichnet. 27 bezeichnet Winkelstücke, durch welche ein Abheben des Schlittens 10 von dem Gestell 7 verhindert wird.
Auch wenn das Fördermittel bzw. die Laschenketten auf den Rollen 3 seitlich wandern, behalten die Fanghebel 13 ihre genaue Lage zur Mitte der Laschenketten 2, da über die Führungsleisten 12 der Schlitten 10 und damit die gesamte Fangvorrichtung entsprechend mitwandern. Bei Bewegung des Fördermittels in Pf einrichtung wird dieRolleio. ebenfalls in Pfeilrichtung bewegt, wobei durch das Gestänge 16, welches unter Vermittlung des Bremsbandes 17 nach links drückt, der Fanghebel 13 niedergelegt wird. Dieser Zustand bleibt bestehen, solange das Fördermittel sich in Förderrichtung bewegt.
Um den einwandfreien Zustand der Fanghebel 13 auch während des Betriebes in einfachster Weise überprüfen zu können, braucht nur1 der Handhebel 22 entgegen der Drehrichtung der Bremsscheibe 18 bewegt zu werden. Hierdurch wird das Gestänge 16 etwas nach rechts verschoben, so daß der Fanghebel 13 über das Langloch 15 Bewegungsfreiheit erhält und in Fangstellung gelangen kann. Die Einnahme der Fangstellung ist durch ein klapperndes Geräusch wahrnehmbar, welches dadurch hervorgerufen wird, daß in Fangstellung der Fanghebel dauernd von jedem einzelnen Kettenbolzen bzw. dessen Hülse angeschlagen wird.
Will sich die Laufrichtung des Fördermittels infolge Ausfalls des Antriebes oder Kettenrisses umkehren, so kehrt sich die Laufrichtung der Rolle 19 und damit der Bremsscheibe 18 um, so daß von dem Gestänge 16 keine Kraft mehr auf den Fanghebel 13
im Sinne seines Niederhaltens ausgeübt wird. Dieser kann vielmehr sofort in Fangstellung gelangen. Dieser Zustand ist in Abb. 2 dargestellt.
Die Einrichtung gemäß der Erfindung zeichnet sich durch ihre einfache Bauweise und große Betriebssicherheit aus. Der Verschleiß der Einzelteile ist sehr gering. Jegliche störende Nebengeräusche sind vermieden. Eine Überprüfung des einwandfreien -Zustandes drer Fangvorrichtung auch während des Betriebes ist jederzeit in einfachster Weise möglich.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Fangvorrichtung für in geneigter Richtung fördernde endlose Stahlgliederbänder u. dgl., die durch Laschenketten bewegt werden, zwischen deren Laschen an den Kettenbolzen.1 bzw. deren Hülsen Fanghebel zur Anlage gebracht werden können, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Fanghebel (13) an einem quer zum Fördermittel verschiebbaren Schlitten (10) gelagert sind, der zwangsweise durch das Fördermittel bei seitlichem Wandern desselben verschoben wird, so daß der oder die Fanghebel bei jeder Lage des Fördermittels immer unter Kettenmitte liegen, und daß der oder die Fanghebel derart von der oder den Laschenketten (2) gesteuert werden, daß ein Eingreifen in dieselben bzw. Anlegen an deren Bolzen oder Hülsen nur erfolgt, sobald sich die Laschenkette entgegengesetzt der Förderrichtung bewegt.
  2. 2. Fangvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der oder dieFanghebel(i3) über ein Gestänge (16) und ein Bremsband (17) mit einer durch die Laschenkette (2) bewegten Rolle (19) derart gekuppelt ist, daß der oder die Fanghebel bei Bewegen des Fördermittels in Förderrichtung niedergehalten, bei umgekehrter Bewegung desselben jedoch in Fangstellung gebracht werden.
  3. 3. Fangvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge (16) über ein Langloch (15) mit dem oder den Fanghebeln (13) in Verbindung steht.
  4. 4. Fangvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremsband (17) einstellbar und mit einem Handgriff (22) versehen ist, durch den zwecks Prüfung des einwandfreien Betriebszustandes der oder die Fanghebel vorübergehend in Fangstellung gebracht werden können.
  5. 5. Fangvorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vorhandensein mehrerer Fanghebel (13) diese getrennt voneinander bewegbar angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 5606 12.52
DEH3042D 1943-04-17 1943-04-17 Fangvorrichtung fuer endlose Stahlgliederbaender u. dgl. Expired DE861979C (de)

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DE (1) DE861979C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE953869C (de) * 1953-05-28 1956-12-06 Rheinpreussen Ag Fangvorrichtung fuer schraeg aufwaerts bzw. abwaerts foerdernde Stahlgliederbaender
EP0575702A1 (de) * 1992-06-26 1993-12-29 HEINRICH MACK GmbH & Co., Karussell- und Fahrzeugbau, Parkeinrichtungen Rücklaufsperre für eine Schienenbahn

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE953869C (de) * 1953-05-28 1956-12-06 Rheinpreussen Ag Fangvorrichtung fuer schraeg aufwaerts bzw. abwaerts foerdernde Stahlgliederbaender
EP0575702A1 (de) * 1992-06-26 1993-12-29 HEINRICH MACK GmbH & Co., Karussell- und Fahrzeugbau, Parkeinrichtungen Rücklaufsperre für eine Schienenbahn
US5325790A (en) * 1992-06-26 1994-07-05 Heinrich Mack Gmbh & Co. Rollback-preventing apparatus for a rail vehicle

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