DE861979C - Fangvorrichtung fuer endlose Stahlgliederbaender u. dgl. - Google Patents
Fangvorrichtung fuer endlose Stahlgliederbaender u. dgl.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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- B65G2812/02—Belt or chain conveyors
- B65G2812/02009—Common features for belt or chain conveyors
- B65G2812/02099—Safety measures in case of driving element breakage
Landscapes
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Description
Bei Stahlgliederbändern u. dgl. endlosen Fördermitteln,
die in geneigter Richtung fördern, ist es bekannt, Fangvorrichtungen zu verwenden, die bei
Aussetzen des Antriebes ein Rückwärtslaufen des Fördermittels verhindern sollen bzw. bei Bruch
desselben oder deren Zugmittel, wie Ketten u. dgl., diese festhalten. Bei der Verwendung von Laschenketten
als Zug- bzw. Tragteil für das Fördermittel finden vielfach Fanghebel Verwendung, die zwischen
den Laschen der Kette an den Kettenbolzen bzw. deren Hülsen zur Anlage gebracht werden. Die
Einrichtung ist dabei so getroffen, daß die Fanghebel dauernd durch Gegengewichts- oder auch
Federwirkung gegen die Kette gedrückt werden. Dies hat eine dauernde Aufundniederbewegung der
Fanghebel zur Folge, die von jedem einzelnen Kettenbolzen bzw. dessen Hülse niedergedrückt
werden müssen. Neben einem übermäßigen Verschleiß entsteht hierdurch ein störendes klapperndes
Geräusch. Ein weiterer Nachteil, der sich insbeson- ao dere auf die Betriebssicherheit auswirkt, ist darin
zu sehen, daß das Fördermittel und mit ihm die Laschenketten häufig auf den Tragrollen seitwärts
wandern. Auch wenn dieses Wandern in verhältnismäßig engen Grenzen stattfindet, so wird dadurch
dem im Gegensatz hierzu an der gleichen Stelle verbleibenden Fanghebel unter Umständen die Möglichkeit
genommen, immer genau zwischen die
beiden Kettenlaschen eingreifen zu können, so daß die Wirkung der Fangvorrichtung unsicher. ist.
Selbst wenn man den Fanghebel auf seiner Achse in gewissen Grenzen verschiebbar verlagern würde,
wäre hierdurch noch keine vollkommene Sicherheit gegeben, da ein Verschieben desselben durch die
Kette infolge der großen Hebelwirkung sehr fraglich
und unsicher ist.
Nach der Erfindung wird vorgeschlagen, den ίο oder die Fanghebel an einem quer zum Fördermittel verschiebbaren Schlitten zu lagern, der
zwangsweise durch das Fördermittel bei seitlichem Wandern desselben verschoben wird. Es wird hierdurch
in einfacher Weise erreicht, daß der oder die Fanghebel bei jeder beliebigen Seitenlage des
Fördermittels immer genau unter Kettenmitte liegen. Im weiteren Ausbau der Erfindung ist die Einrichtung
darüber hinaus noch so getroffen, daß der oder dieFanghebel derart von der oderdenLaschenketten
gesteuert werden, daß ein Eingreifen in die Laschenkette bzw. Anlegen an deren Bolzen oder
Hülsen nur erfolgt, sobald sich die Laschenkette entgegengesetzt der Förderrichtung bewegt. Hierdurch wird das Anschlagen jedes einzelnen Kettenbolzens
bzw. dessen Hülse an die Fanghebel vermieden und dadurch der Verschleiß wesentlich herabgemindert,
während das störende klappernde Geräusch vollkommen fortfällt.
Zweckmäßig sind die Fanghebel über ein Gestange
und ein Bremsband mit einem durch die Laschenkette bewegten Rad derart gekuppelt, daß
sie bei Bewegen des Fördermittels ins Förderrichtung niedergehalten, bei umgekehrter Bewegung
desselben jedoch in Fangstellung gebracht werden. .35 Durch eine weitere Ausbildung gemäß* der Erfindung,
nach welcher das Gestänge über ein Langloch mit dem oder den Fanghebeln in Verbindung
steht, kann auch während des Betriebes der einwandfreie Zustand der Fanghebel· überprüft werden.
Durch einen gemäß der Erfindung an dem einstellbaren Bremsband angebrachten Handgriff kann
auch bei laufendem Fördermittel jeder Fanghebel vorübergehend in Eingriffstellung gebracht und
damit festgestellt werden, ob ersieh etwa-festgesetzt
hat. Bei Vorhandensein mehrerer Fanghebel kann jeder für sich bewegbar angeordnet sein. Dies ist
besonders dann von Vorteil, wenn die beiden nebeneinanderlaufenden
Trume der Laschenketten nicht genau die gleiche Lage haben und das eine gegenüber
dem anderen, wenn auch nur um ein geringes Maß, vor- bzw. nachgeeilt ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung, teilweise im Schnitt, schematisch
dargestellt.
Abb. r zeigt eine Gesamtseitenansicht mit sich in Pfeilrichtung bewegendem Fördermittel und
niedergehaltenem Fanghebel;
Abb. 2 gibt einen Ausschnitt aus Abb. 1 wieder,
mit Fanghebel in Fangstellung; Abb. j zeigt Querschnitte der Fangvorrichtung
nach den Linien A-B sowie C-D nach Abb. 2.
Mit ι ist ein Stahlgliederband bezeichnet,
welches durch die Laschenketten 2, die auf den Stützrollen 3 und 4 laufen, bewegt wird. Mit 5 sind
die Tragböcke für die Stützrollen 3 und 4 bezeichnet. Diese sind untereinander durch Winkeleisen
6 od. dgl. auf Abstand gehalten. Zwischen zweien dieser Tragböcke 5 ist ein Gestell 7 für die
Fangvorrichtung angeordnet und auf einem Rahmen 8 gelagert. Auf dem Gestell/ befindet sich ein
Schlitten 10, der quer zum Fördermittel 1 verschiebbar
ist. Zur Erleichterung seines Verschiebens können zwischen ihm und dem Gestell 7 Rollen 11
angeordnet sein. Mit 12 Sind Führungsleisten bezeichnet, die sich an den Laschenketten 2 führen
und durch welche der Schlitten 10 mit den in ihm gelagerten Fanghebeln 13 durch das Fördermittel 1
seitlich verschoben wird, so daß die Fanghebel 13 bei jeder Seitenlage des Fördermittels 1 immer
genau unter der Mitte der Laschenketten 2 liegen. Die Fanghebel 13, die in dem Schlitten 10 auf der
Achse 14 drehbar gelagert sind, sind über ein Langloch
15 mit einem Gestänge 16 verbunden, welches an einem Bremsband 17 angreift. Die Fanghebel 13
sind so ausgebildet, daß ihre linke Hälfte schwerer ist als die rechte, so daß sie von sich aus das Bestreben
haben, inFangstellung zu gehen. Das Bremsband
17 sitzt auf einer Bremsscheibe 18, die mit der Rolle 19 fest verbunden ist. Für gleichbleibende
Bremskraft sorgt eine Feder 20, wobei durch Muttern 21 die Bremskraft eingestellt werden kann.
Mit 22 ist ein Handhebel bezeichnet. Mit 25 und 26 sind Führungsleisten bezeichnet. 27 bezeichnet
Winkelstücke, durch welche ein Abheben des Schlittens 10 von dem Gestell 7 verhindert wird.
Auch wenn das Fördermittel bzw. die Laschenketten auf den Rollen 3 seitlich wandern, behalten
die Fanghebel 13 ihre genaue Lage zur Mitte der Laschenketten 2, da über die Führungsleisten 12
der Schlitten 10 und damit die gesamte Fangvorrichtung
entsprechend mitwandern. Bei Bewegung des Fördermittels in Pf einrichtung wird dieRolleio.
ebenfalls in Pfeilrichtung bewegt, wobei durch das Gestänge 16, welches unter Vermittlung des Bremsbandes
17 nach links drückt, der Fanghebel 13 niedergelegt wird. Dieser Zustand bleibt bestehen,
solange das Fördermittel sich in Förderrichtung
bewegt.
Um den einwandfreien Zustand der Fanghebel 13
auch während des Betriebes in einfachster Weise überprüfen zu können, braucht nur1 der Handhebel
22 entgegen der Drehrichtung der Bremsscheibe 18 bewegt zu werden. Hierdurch wird das
Gestänge 16 etwas nach rechts verschoben, so daß der Fanghebel 13 über das Langloch 15 Bewegungsfreiheit
erhält und in Fangstellung gelangen kann. Die Einnahme der Fangstellung ist durch ein
klapperndes Geräusch wahrnehmbar, welches dadurch hervorgerufen wird, daß in Fangstellung der
Fanghebel dauernd von jedem einzelnen Kettenbolzen bzw. dessen Hülse angeschlagen wird.
Will sich die Laufrichtung des Fördermittels infolge
Ausfalls des Antriebes oder Kettenrisses umkehren, so kehrt sich die Laufrichtung der Rolle 19
und damit der Bremsscheibe 18 um, so daß von dem Gestänge 16 keine Kraft mehr auf den Fanghebel 13
im Sinne seines Niederhaltens ausgeübt wird. Dieser kann vielmehr sofort in Fangstellung gelangen.
Dieser Zustand ist in Abb. 2 dargestellt.
Die Einrichtung gemäß der Erfindung zeichnet sich durch ihre einfache Bauweise und große Betriebssicherheit
aus. Der Verschleiß der Einzelteile ist sehr gering. Jegliche störende Nebengeräusche
sind vermieden. Eine Überprüfung des einwandfreien -Zustandes drer Fangvorrichtung auch während
des Betriebes ist jederzeit in einfachster Weise möglich.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Fangvorrichtung für in geneigter Richtung fördernde endlose Stahlgliederbänder u. dgl., die durch Laschenketten bewegt werden, zwischen deren Laschen an den Kettenbolzen.1 bzw. deren Hülsen Fanghebel zur Anlage gebracht werden können, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Fanghebel (13) an einem quer zum Fördermittel verschiebbaren Schlitten (10) gelagert sind, der zwangsweise durch das Fördermittel bei seitlichem Wandern desselben verschoben wird, so daß der oder die Fanghebel bei jeder Lage des Fördermittels immer unter Kettenmitte liegen, und daß der oder die Fanghebel derart von der oder den Laschenketten (2) gesteuert werden, daß ein Eingreifen in dieselben bzw. Anlegen an deren Bolzen oder Hülsen nur erfolgt, sobald sich die Laschenkette entgegengesetzt der Förderrichtung bewegt.
- 2. Fangvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der oder dieFanghebel(i3) über ein Gestänge (16) und ein Bremsband (17) mit einer durch die Laschenkette (2) bewegten Rolle (19) derart gekuppelt ist, daß der oder die Fanghebel bei Bewegen des Fördermittels in Förderrichtung niedergehalten, bei umgekehrter Bewegung desselben jedoch in Fangstellung gebracht werden.
- 3. Fangvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge (16) über ein Langloch (15) mit dem oder den Fanghebeln (13) in Verbindung steht.
- 4. Fangvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremsband (17) einstellbar und mit einem Handgriff (22) versehen ist, durch den zwecks Prüfung des einwandfreien Betriebszustandes der oder die Fanghebel vorübergehend in Fangstellung gebracht werden können.
- 5. Fangvorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vorhandensein mehrerer Fanghebel (13) diese getrennt voneinander bewegbar angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 5606 12.52
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH3042D DE861979C (de) | 1943-04-17 | 1943-04-17 | Fangvorrichtung fuer endlose Stahlgliederbaender u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH3042D DE861979C (de) | 1943-04-17 | 1943-04-17 | Fangvorrichtung fuer endlose Stahlgliederbaender u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE861979C true DE861979C (de) | 1953-01-08 |
Family
ID=7143397
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH3042D Expired DE861979C (de) | 1943-04-17 | 1943-04-17 | Fangvorrichtung fuer endlose Stahlgliederbaender u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE861979C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE953869C (de) * | 1953-05-28 | 1956-12-06 | Rheinpreussen Ag | Fangvorrichtung fuer schraeg aufwaerts bzw. abwaerts foerdernde Stahlgliederbaender |
| EP0575702A1 (de) * | 1992-06-26 | 1993-12-29 | HEINRICH MACK GmbH & Co., Karussell- und Fahrzeugbau, Parkeinrichtungen | Rücklaufsperre für eine Schienenbahn |
-
1943
- 1943-04-17 DE DEH3042D patent/DE861979C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE953869C (de) * | 1953-05-28 | 1956-12-06 | Rheinpreussen Ag | Fangvorrichtung fuer schraeg aufwaerts bzw. abwaerts foerdernde Stahlgliederbaender |
| EP0575702A1 (de) * | 1992-06-26 | 1993-12-29 | HEINRICH MACK GmbH & Co., Karussell- und Fahrzeugbau, Parkeinrichtungen | Rücklaufsperre für eine Schienenbahn |
| US5325790A (en) * | 1992-06-26 | 1994-07-05 | Heinrich Mack Gmbh & Co. | Rollback-preventing apparatus for a rail vehicle |
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