DE861971C - Vorrichtung zum Einruecken von Reibungskupplungen, insbesondere fuer Kolbendampfmaschinen mit Abdampfturbinen fuer Schiffsantrieb - Google Patents

Vorrichtung zum Einruecken von Reibungskupplungen, insbesondere fuer Kolbendampfmaschinen mit Abdampfturbinen fuer Schiffsantrieb

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DE861971C
DE861971C DEB1611D DEB0001611D DE861971C DE 861971 C DE861971 C DE 861971C DE B1611 D DEB1611 D DE B1611D DE B0001611 D DEB0001611 D DE B0001611D DE 861971 C DE861971 C DE 861971C
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Germany
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turbine
clutch
friction clutches
ship propulsion
engaging friction
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DEB1611D
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English (en)
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Gustav Dr Bauer
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K7/00Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating
    • F01K7/02Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being of multiple-expansion type
    • F01K7/025Consecutive expansion in a turbine or a positive displacement engine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description

  • Die Schwierigkeiten. des.-Einrückens. von Reibungskupplungen zum Verbinden einer Turbine mit einer umlaufenden Getriebewelle, insbesondere bei einer Kolbendampfmaschine mit nachgeschalteter Abdampfturbine zum Antrieb-- einer Schiffsschraubenwelle, sind bekannt. Zur Überwindung derselben sind bereits Synchronisiervorrichtungen verschiedenster Art vorgeschlagen worden: Zu diesen Vorschlägen zählt auch die Erfindung, die,sich hauptsächlich auf Kraftanlagen, bestehend aus Kolbenmaschine mit nachgeschalteter Turbine, bezieht, die gemeinsam über ein Rädergetriebe eine Hauptwelle, z. B. eine Schiffsschraubenwelle, antreiben. Diese Anlagen müssen so eingerichtet sein, besonders im letztgenannten Anwendungsfalle, -daß die Turbine abkuppelbar ist. Zu diesem Zweck ist in manchen Fällen zwischen Turbinenwelle- und Rädergetriebe eine ein- und aus.rückbare Reibungskupplung angeordnet. Da der Turbinenläufer ein Gebilde von beträchtlichem Massengewicht darstellt, dessen Andrehen einen erheblichen Kraftaufwand erfordert, der anfänglich von den Reibungsflächen der Kupplung aufgenommen werden muB, so ergeben sich die bekannten Kupplungsschäden.
  • Um diese Schäden zu vermeiden, schlägt die Erfindung. vor, die Turbinenwelle -zusätzlich- mittels einer Schlupfkupplung mit der das Getriebe antreibenden Maschine zu kuppeln, wobei diese Kupplung vor dem Einrücken der Reibungskupplung eingeschaltet wird. Durch die Hilfsvorrichtung wird die Turbine vor dem Einrücken der Reibungskupplung auf-die Getriebedrehzahl -beschleunigt, so. daß die Reibungskupplung selbst keine oder nur eine unschädliche Belastung durch den Andrehwiderstand erfährt.
  • Die Zeichnung zeigt skizzenhaft ein Ausführungsbeispiel im Grundriß.
  • Es bezeichnet r die Kolbenmaschine, z. B. eine mehrstufige Kolbendampfmaschine, 2 die Turbine, z. B. eine Abdampfturbine, 3, und 4 ein zweistufiges Rädergetriebe. 5 die gemeinsame Hauptwelle und 6 die Reibungskupplung " zwischen Turbine und Rädergetriebe. Mit dem der Reibungskupplung 6 gegenüberliegenden Ende der Turbinenwelle ist z. B. eine durch Füllen und Entleeren ein- und auszurückende Flüssigkeitsströmungskupplung 7 verbunden, deren eine Hälfte zweckmäßig entweder dauernd oder zeitweise von der Kolbenmaschine .aus beliebig angetrieben wird. Ist die Hauptkupplung 6 eingerückt, die Turbine also in Betrieb, so ist die Hilfskupplung 7 ausgerückt bzw. läuft leer mit. Soll die Turbine aus dem Stillstand an das Getriebe gekuppelt werden, so wird gleichzeitig mit der Beaufschlagung der Turhine die umlaufende Kupplung 7, z. B. durch Füllen, mit der Turbinenwelle verbunden. Sie arb,-itet dann als Flüts-sigkeitskupplung zunächst mit hoher, dann mit zunehmender Füllung der Kupplung und zunehmender Drehzahl der Turbine mit abnehmendem Schlupf bis zur Erreichung ihres vollen Wirkungsgrads, womit gleichzeitig die angenäherte oder volle Synchronisierung der Turbinendrehzahl mit der Drehzahl der anzukuppelnden Getriebewelle erreicht ist. Das Einrücken der Hauptkupplung 6- bietet dann keine Schwierig-. _ keiten-mehr. Es genügt eine Hilfskupplung von verhältnismäßig kleinsten Abmessungen und geringstem Kraft- bzw. Betriebsstoffbedarf,- z. B. auch eine regelbare elektromagnetische Schlupfkupplung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: -Vorrichtung zum -Einrücken von Reibungskupplungen zur Verbindung einer Turbine mit einer umlaufenden Getriebewelle, insbesondere für eine Kolbendampfmaschine mit nachgeschalteter Abdampfturbine zum Antrieb einer Schiffsschraubenwelle, dadurch gekennzeichnet, daß die Turbinenwelle zusätzlich mittels einer Schlupfkupplung, z. B. Flüssigkeitsströmungskupplung (7), mit der das Getriebe antreibenden Maschine kuppelbar ist, wobei diese Kupplung vor dem Einrücken der Reibungskupplung (6) eingeschaltet wird.
DEB1611D 1943-04-04 1943-04-04 Vorrichtung zum Einruecken von Reibungskupplungen, insbesondere fuer Kolbendampfmaschinen mit Abdampfturbinen fuer Schiffsantrieb Expired DE861971C (de)

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