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Blitzliditgerät Fürfotografische Blitzlichfigeräte, xiie mrit Vakuumblitzlampen
arbeiten und - bei -denen ein -kurzer Lichtblitz -durch - momentanes "-Verbrennen
,dünner Metallfolien oder -drahte in Sauerstoffatqnosphäre erzeugt wird, benötigt=
man zur Zündung der den Verbrenmungsvergang 'einleitenden Zündpille einen elektrischen
Stromstoß: Dieser Stromstoß wurde bei Aufkommen der Vakuumblitzlampen einer kleinen
Trockenbatterie entnommen. Die weitere Möglichkeit, das Blitzlichtgerät auch an
das Netz anzuschließen; soll in diesem Zusammenhang außer Betracht bleib-en, -da
durch diese Methode die Verwendungsmöglichkeit der Geräte stark eingeschränkt ist.
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Die Funktion derartiger Geräte war aber häufig in Frage gestellt,
weil wegen der variablen Widerstände im elektrischen Kreis eine kurze und definierte
Zündzeit, die besonders bei synchronisierten Aufnahmen erforderlich ist, nicht erreicht
werden konnte. Auch bereitete es Schwierigkeiten,` mit einer einzigen Batterie mehrereVakuumblitzlairipen
gleichzeitig zu zünden. Verbesserung- dagegen ließ sich nur dadurch schaffen, "daß
man die angelegte Spannung erhöhte: Damit-würden aber dieBatterien zu umfangreich,
zu schwer und unwirtschaftlich.
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Ein- weiterer Schritt in der Entwicklung, derartiger Blitzlichtgerüte
war nun der, daß man über einen höhen-Widerstaüd- -einexi Könderisator e11tsprechender
Kapazität auflud, dessen Entladungsströnistöß zur Zündung ,der Blitzlichtlampe benutzt
,wurde. Dadurch, daß der Kondensator über einen hohen Widerstand geladen
wird, wird die Ladebatterie sehr wenig beansprucht. Sie kann also trotz hoher Spannung,
gebräuchlich ist 22,5 V, sehr klein gehalten werden.
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Obwohl diese Konstruktion eine große Verbesserung darstellt, arbeiten
diese Geräte doch unwirtschaftlich: Der Nachteil der geringen Lagerfähigkeit
der
Batterie tritt .in .. den. Vordergrund; vor allem dann, wenn der Benutzer das Gerät
nur einige Male im Jahr verwendet, und das ist bei einem großen Teil der Blitzlichtamateure
der Fall, Außerdem können Geräte dieser Art' nicht mit dem wichtigen Kontrollämpchen
versehen werden, da durch dieses zum erkennbaren Aufleuchten mindestens So mA fließen
müssen. Eine derartige Belastung vertragen aber die Kleinbatterien nicht. Als Kontrollorgan
müßte ein entsprechend dimensioniertes Relais oder Zeigerinstrument geschaffen werden,
das das ganze Gerät unnötig verteuern würde.
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Um nun von den Batterien ganz abzukommen, wurde nach einem weiteren
Vorschlag ein Generator geschaffen, der von einem aufziehbaren Federwerk angetrieben
wurde. Dieser muß während der Zündung eine Leistung von etwa 3 W abgeben können,
die bei gleichzeitiger Zündung mehrerer Lampen noch entsprechend erhöht werden muß.
Solch ein Generator wurde demzufolge ebenfalls zu schwer und zu teuer. Auch treten
beim Betriebe desselben dadurch Schwierigkeiten aizf, -däß - der Blitz gezündet
werden muß, solange der Generator abläuft. Es ist dabei unvermeidlich, daß mechanische
Schwingungen des Generators. auf die Kamera übertragen werden, da ja beide fest
miteinander verbunden sind. Diese Ausführung bringt noch einige weitere Nachteile
mit sich; auf Grund -derer das Gerät nur bei einigen Kameratypen Verwendung. finden
kann.
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Diese Nachteile wurden-zum-größten Teil vermieden durch ebenfalls
inzwischen bekanntgewordene Geräte, bei denen mit Hilfe eines kleinen Generators
nach Art der Taschenlampendynamös ein Kondensator aufgeladen wird, der wiederumdie
Blitzlampe zündet. Diese an sich bekannten Anordnungen besitzen jetzt lediglich
noch deri Nachteil, daß keine Prüflampe, deren Wichtigkeit weiter oben schon betont
wurde, benutzt werden, kann.
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Dieser Mangel wird nun dadurch behoben, daß der Generator mit zwei
voneinander getrennten Wicklungen versehen wird, von denen die eine wie bisher die
Zündspannung, die zweite nunmehr die Prüfspannung erzeugt.
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In der Zeichnung ist die neue Schaltung an einem Ausführungsbeispiel
dargestellt. Der Betätigungshebel oder -knopf i setzt über das Getriebe 2. den Rotor
des Generators 3 in Bewegung. Im vorliegenden Zeichnungsbeispiel soll es sich um
einen Wechselspannungserzeuger handeln. Dieser besitzt die Zündspannungswicklung
4 und die Prüfspannung$wicklung 5., Die Zündwechselspannung wird bei 6 gleichgerichtet
-und ladet- den Kondensator 7 auf. Die Zündung der Vakuumblitzlampe 8 erfolgt durch
Schließung des am Kameraverschluß befindlichen Synchronkontaktes g.
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Für den Fall, daß es sich bei dem Generator um einen Gleichspannungserzeuger
handelt, ist an Stelle .des Gleichrichters 6 ein automatischer Ausschalter vorzusehen,
der verhindert, daß sich die Ladung des Kondensators über d.ie Wicklung q. wieder
ausgleichen kann.
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Die zweite Wicklung, nämlich diePrüfspannungswicklung 5, ist ebenfalls
mit der zu prüfenden Vakuumblitzlampe 8 verbunden, und zwar über das Kontrollämpchen
io und den Schalter ii.
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Um, die Vorteile der neuen Abblitzvorrichtung mit Kontrollampe gegenüber
den bekannten Konstruktionen noch einmal besonders deutlich hervorzuheben, soll
noch kurz die Arbeitsweise mit dem neuen Gerät beschrieben werden: Das Blitzgerät,
das normal mit der Kamera fest verbunden ist, ist so gebaut, daß der Betätigungshebel,
für- den -Generator beispielsweise unter dem linken Daumen liegt. Beim Hochheben
der Kamera ans Auge und während des Anvisierens des Aufnahmeobjekts wird der Generatorhebel
ein einziges Mal gedrückt. Der Kondensator ist geladen und hält die notwendige Spannung
über mehrere Minuten. Während dieser Zeit erfolgt dann die Aufnahme.
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. Nach dem Einsetzen einer neuen Vakuumblitzlampe wird der Prüfschalter
i i geschlossen und der Generator in Bewegung gesetzt. Leuchtet jetzt die Kontrollampe
i@o auf, so ist das ein Zeichen dafür, daß - die -Vakuumblitzlampe 8 Durchgang hat
und -in Ordnung ist.
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Selbstverständlich ist es auch möglich, durch eine entsprechende Umschaltmaßnahme
dafür zu sorgen, daß der Kondensator . während der Durchgangsprüfung nicht geladen
wird, wodurch der Generatär möglichst klein gehalten werden kann.