DE85878C - - Google Patents

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DE85878C
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capsule
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G23/00Other table equipment
    • A47G23/10Devices for counting or marking the number of consumptions
    • A47G23/12Consumption counters combined with table-ware or table-service
    • A47G23/14Consumption counters combined with table-ware or table-service combined with underlays or holders, e.g. for glasses

Landscapes

  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. August 1895 ab.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Bieruntersatz, welcher in einem unterhalb befestigten Gehäuse eine Controlvorrichtung enthält, welche die Zahl der verabreichten Gläser leicht von aufsen erkennen läfst und durch einfaches Drücken auf einen seitlich hervorstehenden Hebel bethätigt werden kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der neue Bieruntersatz dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι denselben im Längsschnitt nach Linie y-y der Fig. 2,
Fig. 2 einen Horizontalschnitt durch denselben nach Linie x-x der Fig. 1 und
Fig. 3 eine perspectivische Ansicht der die Anzahl der verabreichten Gläser angebenden, oben genannten Kapsel.
Der Apparat besteht aus einem Gehäuse a, das an dem eigentlichen Bieruntersatz b angelöthet ist. Es enthält vorn eine. Oeffnung c, durch welche hindurch die auf der innen liegenden Kapsel d angeordneten Zahlen zu erkennen sind, und hinten eine schmale Führung für den Feststellhebel e. Die Kapsel d ist drehbar auf einem mit einem Vierkant, versehenen Stift f gelagert, um welch letzteren sich eine Feder g legt, die mit ihrem freien Ende auf einen an dem Gehäuse befestigten Stift h wirkt. Das Aufziehen der Kapsel wird dadurch begrenzt, dafs ein an der Kapsel angeordneter Stift i an eine am Bieruntersatz befestigten Anschlag k sich stöfst. Die Feststellung dagegen findet durch einen Hebel / statt, der am Bieruntersatz gelagert ist und mit einem zahnförmigen Ansatz m in. die Zähne η der Kapsel d eingreift. Unterstützt wird dieses Eingreifen noch durch eine Feder o, die auf den Hebel / drückt. Ein zweiter Hebel e ist ebenfalls am Bieruntersatz angeordnet und trägt derselbe aufser einem zahnförmigen Ansatz q noch einen Knopf r, welcher seitlich aus dem Gehäuse α heraustritt. Das letztere ist durch eine Platte s abgeschlossen, welche eine kleine Oeffnung erhält. Durch diese tritt das zum Aufziehen der Feder nothwendige Vierkant t heraus. Die Hebel / und e besitzen die in der Zeichnung dargestellte eigenthümliche Form.
Soll der Apparat in Gebrauch genommen werden, so drückt man, nachdem die Kapsel aufgezogen ist, auf den Knopf r des Hebels e; hierdurch tritt der zahnförmige Ansatz m des Hebels / aus dem Zahnkranz der Kapsel d heraus und dieselbe dreht sich, durch die Feder g angetrieben, weiter. Zu gleicher Zeit tritt aber der Lappen q des Hebels e in den Zahnkranz ein und läfst die Kapsel nur um einen Zahn weiter rücken. Giebt man den Knopf r wieder frei, so drückt die Feder 0 den Zahn m in den Zahnkranz, und der Lappen q des Hebels e tritt aus demselben heraus. Die Ziffern, welche sich am Umfange der Kapsel d befinden, sind so angeordnet, dafs sie immer in einer Zahnlücke des Kapselzahnkranzes stehen. Sie sind am Untersatz deutlich von aufsen durch die Oeffnung c zu erkennen.
Der hauptsächlichste Vortheil des Apparates ist der, dafs durch denselben eine genaue Controle ausgeübt werden kann und ein
etwaiges Zurückstellen der Kapsel ohne Willen der die Controle ausübenden Person zur Unmöglichkeit gemacht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bieruntersatz mit Controlvorrichtung, gekennzeichnet durch eine in einem Gehäuse (a) drehbar gelagerte, am Umfang und Rand mit von aufsen sichtbaren Ziffern bezw. Zähnen versehene Kapsel (d), welche durch eine Hebelanordnung (I und e) mit daran befindlichen Zähnen (m und q) gesperrt, beim Seitwärtsdrücken des Hebels (r) ausgelöst und durch die im Innern des Gehäuses festgelegte Feder (g) um einen Zahn weiter gedreht wird, wobei der Aufzug der Feder (g) durch einen Anschlag (k), an welchen ein an der Kapsel (d) angeordneter Stift (i) anstöfst, begrenzt und ein selbstthätiges Einschnappen des Arretirungshebels (I) durch eine Feder (o) veranlafst wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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