DE858673C - Tiefloeffelbagger mit einem am Spitzenausleger schwenkbar gelagerten Loeffel - Google Patents

Tiefloeffelbagger mit einem am Spitzenausleger schwenkbar gelagerten Loeffel

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Publication number
DE858673C
DE858673C DET238D DET0000238D DE858673C DE 858673 C DE858673 C DE 858673C DE T238 D DET238 D DE T238D DE T0000238 D DET0000238 D DE T0000238D DE 858673 C DE858673 C DE 858673C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spoon
bucket
fly jib
rope
excavator
Prior art date
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Expired
Application number
DET238D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Thielemann
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Individual
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Individual
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/28Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets
    • E02F3/36Component parts
    • E02F3/40Dippers; Buckets ; Grab devices, e.g. manufacturing processes for buckets, form, geometry or material of buckets
    • E02F3/413Dippers; Buckets ; Grab devices, e.g. manufacturing processes for buckets, form, geometry or material of buckets with grabbing device
    • E02F3/4135Dippers; Buckets ; Grab devices, e.g. manufacturing processes for buckets, form, geometry or material of buckets with grabbing device with grabs mounted directly on a boom

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Tieflöffelbagger mit einem -am Spitzenausleger schwenkbar gelagerten Löffel _ Die Erfindung betrifft einen Tieflöffelbagger mit am Spitzenausleger schwenkbar gelagertem Löffel, der erfindungsgemäß zum Graben im Tiefschnitt in üblicher Weise mit einer vorderen Grabschneide versehen ist und zur Verwendung als Greifer aus zwei Teilen besteht, die längs ihren Innenkanten mit Grabschneiden, oder Reißzähnen versehen sind. Vorteilhaft ist es, den Löffel so auszubilden, daß die beiden Löffelstiele mittels eines Seilzuges zwangsläufigscJhhließbar sind und zwecks Entleerung mittels des Kippseiles zwangsläufig auseinanderschwenkbar sind.
  • Durch diese Ausführung des Löffels wird ein einwandfreies und vorteilhaftes Entleeren des: Löffels erreicht und das Anne endungsgebiet des Löffeltiefbaggers gegenüber den bisher bekannten -Ausführungen erheblich erweitert. So ist es_möglieh, den Löffel an jeder im Bereich des-Spitzen,-auslegers liegenden Stelle ohne jede Streuung zu entleeren und außerdem den Tieflöffelbagger ohne jede Änderung gleichzeitig als Greifer zu verwenden, - -In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und: zwar zeigt Fig. z eine Seitenansicht des Tieflöffelbaggers mit verschiedenen Löffelstellungen. bei Verwendung als Tieflöffelbagger, Fig.2 eine Seitenansicht des Tieflöffelbaggers mit verschiedenen Löffelstellungen bei Verwendung als Greifer, Fig. 3 eine Seitenansicht des Löffels mit Spitzenausleger in der Transportstellung, Fig. 4 eine Draufsicht und einen Teilschnitt des Löffels nach Fig. 3, Fig. 5 eine Teilansicht des Hebelgestänges für den Löffel.
  • In Fig. i und 2 ist der auf einem fahrbaren Unterteil z drehbar gelagerte Oberteil mit 29 und der Ausleger mit 25 bezeichnet. An dem Spitzenausleger 2 ist in 7 der Löffel, bestehend aus den Teilen 12 und 13, schwenkbar gelagert. Mittels des Kippseiles 5, das in der auf dem drehbaren Oberteil 29 angeordneten Seiltromme131 befestigt ist, wird der Löffel 12, 13 in die Grabstellung gegen einen am Spitzenausleger :2 angebrachten Anschlag 38 gezogen. Das Kippseil 5 kann, wie in Fig. i dargestellt, direkt am Löffel befestigt sein und dann über eine am Spitzenausleger 2 angebrachte Seilrolle 37 geführt werden oder, wie in Fig. 2 gezeigt, an einem Lenker 3, der mit einem am Spitzenausleger hin und her gleitenden Schlitten 4 in Verbindung steht, befestigt werden. Das Hubseil 26 greift am hinteren Ende des Spitzenauslegers 2 an und ist auf der Seiltromme128 befestigt, während das Grabseil 26a an dem Punkt 7 angreift und über die Seiltrommel 39 zu der neben der Seiltrommel28 liegenden Seiltrommel 40 geführt wird. In der ausgezogen dargestellten Stellung der Fig. i ist der Löffel in seiner Grabstellung bei der Verwendung als Tieflöffelbagger gezeigt, während die strichpunktiert dargestellten Stellungen Ausschüttstellungen zeigen, aus denen ersichtlich ist, daß der Löffel sowohl nah am Baggerhaus als auch bei größter Reichweite entleert werden kann. In diesen Stellungen ist der Löffel gestrichelt im geöffneten Zustand dargestellt. Die in Fig. 3 bis 5 dargestellten Betätigungselemente für die beiden auseinanderzuklappenden Löffelteile ermöglichen es; den Bagger, wie in Fig. i dargestellt, als Tieflöffelbagger und auch als Greifbagger zu verwenden.
  • In Fig. 2 ist das Kippseil 5 nicht direkt am Löffel, '. sondern an dem Lenker 3 befestigt. In der Grabstellung stützt sich der Schlitten 4 gegen den Anschlag 41 ab. Außerdem ist an dem Schlitten 4 ein weiteres Seil 42 angeordnet, welches über die Rollen 30, 323 33, 34, 35, 36 auf der Seiltrommel 31 im entgegengesetzten Sinn wie das Kippseil 5 befestigt ist, d. h. wird das Seil 5 aufgewickelt, so wickelt i sieh gleichzeitig das Seil 42 ab bzw. umkehrt. Durch Anbrin.gung dieses Seiles ist es möglich, die beiden Löffelteile 12 und 13 auch zwangsläufig zu schließen. In Fig. 2 ist der Tieflöffelbagger in der ausgezogenen Stellung bei der Verwendung als Greifer gezeichnet, während die strichpunktierte Stellung den Greifer bei der Entleerung darstellt. Selbstverständlich kann das Gerät auch als Greifer , in jeder Stellung des Auslegers -und des Spitzenauslegers gefüllt und: entleert werden.
  • Die Fig. 3 bis 5 zeigen den schwenkbaren Löffel 12, 13 mit den Betätigungselementen zum Öffnen j I und Schließen des Löffels in Verbindung mit dem Spitzenausleger :2 im vergrößerten Maßstab. Die Löffelteile 12 und 13 sind an ihren Innenkanten mit Schneiden 43 oder Zähnen versehen. Auf der im Punkt 7 des Spitzenauslegers 2 gelagerten Welle 7" sind zwei Traversen 9 und io fest aufgekeilt. In beiden Traversen sind je zwei Bolzen i i gelagert, die den beiden Löffelteilen 12 und 13 als Lagerung dienen. Die Traverse 9 ist gleichzeitig als Bremsscheibe ausgebildet, auf deren Nabe 14 eine mit i zwei Sperrzapfen 17 versehene verschiebbare Muffe 15 sitzt. Die beiden Löffelteile 1.2 und 13 greifen i durch Zahnsegmente 16 ineinander und werden durch die Sperrzapfen 17, die zweckmäßigerweise in die Zahnlücken eingreifen, in der geschlossenen Stellung fest miteinander verriegelt. Die Verriegelung wird aufgehoben:, indem die Muffe 15 durch Betätigung des am Spitzenausleger 2 gelagerten Winkelhebels ig derart verschoben wird, daß die Sperrzapfen 17 nicht mehr in die Zahnsegmente eingreifen. Der Winkelhebel ig ist durch einen Lenker 8 mit dem Hebel 18 verbunden. Der. Hebel 18 ist auf dem Zapfen 2o drehbar am Spitzenausleger 2 gelagert. Auf dem gleichen Zapfen ist ein Hebel 22 angeordnet, an dem das. eine Ende des um die Traverse g gelegten Bremsbandes 24 angelenkt ist. Das andere Ende des Bremsbandes ist am Spitzenausleger befestigt. Der Hebel 18 ist mit einer Klaue 45 versehen und greift in die am Hebel 22 angebrachte Klaue 23 ein. Außerdem ist an dem Hebel 18 noch eine Feder 21 aasgelenkt, die sich am Spitzenausleger 2 abstützt und bewirkt, daß das Bremsband 24 von der Bremsscheibe gelöst ist und die Muffe 15 mit dem Sperrzapfen 17 in die Zahnlücken der Zahnsegmente 16 eingreift. Zur Entfernung der Sperrzapfen aus ihrem Eingriff und zum Anziehen des Bremsbandes 24 dient das am Hebel 18 befestigte Seil 44. An dem Lenker 3 greift das Kippseil 5 an. Sollen die beiden Löffelteile 12 und 13 zwangsläufig geschlossen werden, so wird außerdem noch an dem Schlitten 4 das Seil 42 befestigt. Beide Seile sind, wie in Fig. 2 dargestellt, zu der Seiltrommel 31 geführt und auf dieser im entgegengesetzten Sinn befestigt.
  • Die Arbeitsweise des Tieflöffelbaggers ist wie folgt: Nach Beendigung des Grabvorganges schwenkt der Löffel 1.2, 13 :durch Nachlassen des Kippseiles 5 so weit herum, daß er sich unter seinem Schwerpunkt aufhängt. Er gelangt somit in die Transportstellung, die gleichzeitig auch die Entleerungsstellung ist. Soll der Löffel nun entleert werden, er kann das in jeder Stellung vom Ausleger und Spitzenausleger, so bringt der Baggerführer durch Zug am Seil 44 mittels des Hebels 18 zunächst die Sperrzapfen 17 aus dem Eingriff mit,den Zahnsegmenten 16 und hebt somit die Sperrung der Zahnsegmente auf. Erst jetzt legt sich die Klaue 45 des Hebels 18 an die Klaue 23 des Hebels 22, und bei weiterem Zug am Seil 44 wird das Bremsband 24 angezogen und die Welle 7" gegenüber dem Spitzenausleger 2 festgesetzt. Wenn jetzt das Kippseil 5 angezogen wird, so schwingt der Löffelteil 12 um seinen Drehpunkt i i und der Löffelteil 13 zwangsläufig infolge Abrollens der Zahnsegmente 16 nach der entgegengesetzten: Seite aus. Dadurch fällt das im Löffel befindliche Baggergut aus dem offenen Löffel 'heraus. Nachdem der Löffel 12, 13 entleert ist, läßt :der Baggerführer das Kippseil 5 wieder nach, und: der Löffel schließt sich durch sein Eigengewicht. Gleichzeitig wird durch Nachlassen des Seiles 44 mittels der Feder 21 das Bremsband 24 wieder gelöst, und die beiden Sperrzapfen 17 schnappen -wieder in die Zahnlücken der Zahnsegmente 16 ein. Die Löffelteile 12 und 13 sind also wieder fest miteinander verbunden. Durch Zug am Kippseil 5 dreht sich der geschlossene Löffel 12, 13 wieder um seinen Drehpunkt 7 in die Grabstellung.
  • Soll der Tieflöffelbagger als Greifer arbeiten, so ist die Grabstellung des Löffels auch gleichzeitig die Transport- und auch die Entleerungsstellung. Die Betätigung des Löffels geschieht in derselben Weise, wie oben beschrieben.
  • Um den Löffel 12, 13 auch zwangsläufig schließen zu können, was vor allem bei .der Verwendung als Greifer angebracht ist, wird zum Schließen das Seil q.2 benutzt. Die Arbeitsweise ist im übrigen dieselbe, wie oben beschrieben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tieflöffelbagger mit einem am Spitzenausleger schwenkbar gelagerten Löffel, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Graben im Tiefschnitt in üblicher Weise mit einer vorderen Grabschneide versehene Löffel zur Verwendung als Greifer aus zwei Teilen (12, 13) besteht, die längs ihrer Innenkanten mit Grabschneiden, oder Reißzähnen (q.3) versehen sind.
  2. 2. Tieflöffelbagger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, :daß die beiden Löffelteile (12, 13) mittels eines Seilzuges (q.-2) zwangsläufig schließbar sind.
  3. 3. Tieflöffelbagger nach Anspruch, i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Löffelteile (12, 13) zwecks Entleerung des Löffels mittels des Kippseiles (5) zwangsläufig auseinanderschwenkbar sind.
DET238D 1941-05-18 1941-05-18 Tiefloeffelbagger mit einem am Spitzenausleger schwenkbar gelagerten Loeffel Expired DE858673C (de)

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DE (1) DE858673C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1092394B (de) * 1954-02-03 1960-11-03 Hans Liebherr Bagger, dessen Grabwerkzeug aus einem sowohl als Greifer als auch als Tiefloeffel verwendbaren Schaufelpaar besteht
US3116845A (en) * 1960-06-28 1964-01-07 Wain Roy Corp Material handling apparatus
EP1837445A3 (de) * 2006-03-20 2007-11-21 Gottlieb Tesch Bauunternehmen GmbH Arbeitsgerät für einen Bagger

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1092394B (de) * 1954-02-03 1960-11-03 Hans Liebherr Bagger, dessen Grabwerkzeug aus einem sowohl als Greifer als auch als Tiefloeffel verwendbaren Schaufelpaar besteht
US3116845A (en) * 1960-06-28 1964-01-07 Wain Roy Corp Material handling apparatus
EP1837445A3 (de) * 2006-03-20 2007-11-21 Gottlieb Tesch Bauunternehmen GmbH Arbeitsgerät für einen Bagger

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