DE580300C - Selbstgreifer - Google Patents

Selbstgreifer

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DE580300C
DE580300C DE1930580300D DE580300DD DE580300C DE 580300 C DE580300 C DE 580300C DE 1930580300 D DE1930580300 D DE 1930580300D DE 580300D D DE580300D D DE 580300DD DE 580300 C DE580300 C DE 580300C
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gripper
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DE1930580300D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C3/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
    • B66C3/12Grabs actuated by two or more ropes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

-Die Erfindung bezieht sich auf solche Selbstgreifer, bei denen die Schaufeln während des Füllvorganges einen annähernd konstanten Winkel mit der Schürfebene bilden. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, andersartige Selbstgreifer so auszugestalten, daß ihre Schaufeln beim Nachlassen der Schließseile aus der Schließstellung in die Entleerungslage kippen. Mit solchen Greifern kann das Füllgut auf einen engbegrenzten Raum abgeladen werden, da zur Entleerung der Schaufeln ein volles öffnen des Greifers nicht erforderlich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine besonders einfache Bauart gelöst, bei der die von den Schließseilen des Greifers steuerbaren Schaufeln an den freien Enden zweier Greiferarme gelenkig befestigt sind, die mittels vom Halteseil des Greifers gesteuerter Spreizglieder in ihre Spreizlage bewegbar sind. Diese Selbstgreifer sind leicht und sicher bedienbar; ihre Schaufeln können ohne volles Öffnen des Greifers entleert werden, und der Schürfwinkel, den die Schaufeln mit
as der Schürfebene bilden, bleibt während des ganzen Schließvorganges nahezu konstant, so daß eine leichte Aufnahme des Füllgutes gewährleistet ist. Selbstverständlich sind bereits Greifer bekannt, bei denen der Schürf
winkel während des Schließens sich nicht ändert. Auch Greifer mit an den Armen angelenkten Schaufeln und Spreizgliedern zwischen den Armen sind nicht neu.
Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der nachstehenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele hervor.
Die Fig. ι und 2 der Zeichnung veranschaulichen den neuen Selbstgreifer schematisch in Vorderansicht, und zwar in geschlossener und offener Stellung.
Fig. 3 zeigt einen Einzelteil in größerem Maßstabe.
In Fig. 4 ist eine Abänderungsform in Vorderansicht dargestellt.
Die Fig. 5 und 6 zeigen Darstellungen von Einzelheiten dieser Ausführungsform in größerem Maßstabe.
In den Fig. 7 und 8 ist eine weitere Abänderungsform in Vorderansicht bei geschlossenen und geöffneten Greiferecihaufeln dargestellt.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 bilden die beiden Greiferschaufeln 10 in der Schließlage einen im wesentlichen rechteckigen Eimer. Die Schürfkanten 12 der beiden Schaufeln sind schräg nach unten gerichtet. Jede Schaufel 10 ist mittels eines Gelenkzapfens 14 an dem unteren gabelförmi-
gen Ende eines Greiferarmes 16 schwenkbar gelagert. Der Gelenkzapfen 14 jeder Schaufel liegt so zu ihrem Schwerpunkt, daß sich die Schürf kante 12 auf der einen Seite, der Zapfen 14 auf der anderen Seite des Schaufelschwerpunktes befinden. Die beiden Greiferarme 16 sind an ihrem oberen Ende gelenkig miteinander verbunden; sie sind mit Anschlägen 18 versehen, die sich in der Schließlage der Schaufeln 10 berühren (Fig. 1).
An den Armen 16 greifen zwei Spreizhebel 20 an, deren untere Enden gelenkig miteinander verbunden sind. Um die auf der gemeinsamen Achse dieser Spreizhebel 20 gelagerte Scheibe 24 ist das Halteseil 22 geführt, das an dem oberen Gelenkzapfen 26 der Greiferarme befestigt ist. Wird auf dieses Seil 22 durch das Greifergewicht ein Zug ausgeübt, so strecken sich die Spreizhebel 20, bis sie gegen einen Anschlag 28 treffen. Die Greiferarme 16 nehmen dann ihre äußerste, in Fig. 2 dargestellte Spreizlage ein.
Die Schließseile 30, und zwar je ein Seil für jede Greiferschaufel 10, sind an Ansätzen 32 dieser Schaufeln befestigt. Jedes der Seile 30 läuft um eine an dem gegenüberliegenden Arm drehbar gelagerte Rolle 34 und von dort zurück über eine zweite Rolle 34, die wieder auf dem Arm gelagert ist, der die von dem betreffenden Seil gesteuerte Schaufel 10 trägt. Beide Seile 30 laufen dann über eine auf dem Gelenkzapfen .26 gelagerte Scheibe 36. Die Rollen 34 sind so hoch gelagert, daß die Schließseile 30 die Greiferarme 16 nach innen zusammenziehen können. Wird also auf die Seile 30 ein Zug ausgeübt, so werden die Schaufeln 10 einander genähert. Sind die Schaufeln geschlossen und wird das ganze Gewicht des Greifers einschließlich des Füllgutes von dem Schließseil 30 aufgenommen, so pressen diese Seile die Schaufeln fest zusammen.
Läßt die Spannung der Schließseile 30 nach, so schwingen die Schaufeln um die Gelenkzapfen 14 der Greiferarme 16 nach unten und entleeren sich. Die Greiferarme werden hierbei nur so weit auseinandergespreizt, daß die inneren Kanten der Schaufeln 10 aneinander vorbeigehen können.
An den Seitenwänden der Schaufeln 10 sind Anschläge 38 derart angeordnet, daß die inneren Kanten der Greiferarme 16 auf diese Anschläge auftreffen, sobald die Arme ihre größte Spreizlage und die Schaufeln den wirksamsten Schürf winkel erreicht haben. Durch die Lage der Anschläge 38 ist also der Schürf winkel der Schaufeln 10 bestimmt* Bei der Abänderungsform nach Fig. 3 ist
der eine der beiden Spreizhebel 20 nicht unmittelbar an dem zugehörigen Greiferarm 16, sondern an einen kurzen Hebel 40 angeschlossen, der an dem Greiferarm angelenkt ist. Der größte Spreizabstand, den die beiden Arme voneinander einnehmen können, ist durch eine die beiden Arme verbindende Kette 42 begrenzt, die so lang ist, daß die Hebel 20 und 40 bei gespannter Kette einen spitzen Winkel miteinander bilden. Durch diese zusätzliche Einrichtung ist es vermieden, daß die Spreizhebel beim Lockern des Halteseiles 22 oder beim Anziehen der Schließseile 30 in der gestreckten Lage verharren, die Schließbewegung der Schaufeln also verhindern.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 4 bis 6 ist an jeder Schaufel 10 eine Riegelstrebe 44 angelenkt, die durch eine Zwinge 48 o. dgl. frei hindurchgeführt ist. Die beiden Zwingen sind an den zugehörigen Spreizhebeln 20 gelenkig befestigt.
Jede Riegelstrebe 44 weist an ihrer inneren Kante eine Aussparung 50 auf (Fig. 5), die in der Schließlage der Schaufeln 10 über den inneren Teil der Zwinge 48 greift. Die Riegelstreben 44 tragen überdies Ansätze 52, die außen mit hakenartigen Enden 54 auf Sitzen 56 der Zwingen 48 ruhen.
Die Schließseile 30 sind bei dieser Ausführungsform an den unteren Enden der Riegelstreben 44 befestigt. Infolgedessen nähern diese Seile beim Schließvorgang nicht nur die Schaufeln 10 einander, sondern sie halten auch die Aussparungen 50 der Riegelstreben 44 mit den Zwingen 48 in Eingriff.
Um die durch die Streben 44 bewirkte Verriegelung der Schaufeln 10 aufzuheben, ist es erforderlich, die Streben hinreichend weit nach außen zu drücken, damit die Aussparungen 50 mit den Zwingen 48 und die Haken 54 mit den Zwingensitzen 56 außer Eingriff kommen. Dann können die Streben 44 frei durch die Zwingen 48 hindurchgleiten und die Schaufeln 10 abwärts schwingen, so daß das Gut ohne Spreizung der Greiferarme 16 entladen wird.
Die Entriegelung der Riegelstreben 44 wird durch Spannen der Halteseile 22 bewirkt. Diese Seile laufen wie bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 über Scheiben des Mittelgelenkes der Spreizhebel 20, sind jedoch nicht im Greiferkopf, sondern an den waagerechten Armen zweier im oberen Teil des Greifers gelenkig gelagerter Doppelhebel 58 befestigt. Der freie Arm dieser Doppelhebel 58 erstreckt sich nach unten und wirkt mit Rollen 60 zusammen, die an dem oberen Ende der Riegelstreben 44 angeordnet sind. Es ist ohne weiteres klar, daß die waagerechten Arme der Doppelhebel 58 beim Spannen der Halteseile 22 nach unten gezogen werden. Dies hat eine Spreizung der nach abwärts gerichteten Arme zur Folge, die die
Riegelstreben 44 so weit nach außen drücken, bis sie von den Zwingen 48 gelöst sind,
. Sobald sich die 'nunmehr entriegelten Schaufeln 10 in ihrer unteren Lage befinden, arbeitet die beschriebene Greifereinrichtung in der gleichen Weise wie die Einrichtung nach den Fig. 1 und 2, d. h. die Schaufeln werden in ihre äußerste Spreizlage überführt, sobald die Schließseile 30 nachgelassen werden.
Bei der Schließbewegung ist die Wirkungsweise folgende:
Sobald die Schaufeln 10 den Erdboden berühren, hört die Spannung in den Halteseilen 22 auf, und die Doppelhebel 58 können infolgedessen unter der Einwirkung ihres Eigengewichtes in ihre ursprüngliche Ausgangsstellung zurückkehren. Gegebenenfalls kann diese Bewegung mittels Federn unterstützt werden.
Werden die Schaufeln 10 beim Auftreffen auf die Schürf ebene entgegen ihrer Öffnungsbewegung, d. h. in Richtung auf die Schließstellung, zurückgeschwungen, so gleiten die Riegelstreben 44 durch die Zwingen 48 hindurch wieder nach oben. Da die beiden Streben 44 bei gespreiztem Greifer nach oben zusammenlaufen, drücken ihre inneren, die Aussparungen 50 aufweisenden Kanten unter der Einwirkung des Strebengewichts gegen die Zwingen 48. Haben die Aussparungen 50 die Zwingen erreicht, so kommen sie mit diesen in Eingriff und bleiben mit diesen infolge der Spannung der Schließseile verriegelt.
Es kann mitunter zweckmäßig sein, den geöffneten Greifer nach unten zu bewegen, hierbei die Schaufeln jedoch in ihrer Stellung festzuhalten. In diesem Falle müssen die Aussparungen 50 der Streben 44 mit den Zwingen 48 in Eingriff bleiben. Hierdurch ist die bei der beschriebenen Wirkungsweise auftretende Gefahr vermieden, daß eine der Schaufeln nicht vorschriftsmäßig in ihre Schürf stellung kippt, sofern sie auf einen unebenen Boden aufgesetzt wird. Um die Verriegelung der Schaufeln zu sichern, sind im Greiferkopf zwei Haken 62 derart pendelartig gelagert, daß der Mittelzapfen 64 der Spreizhebel 20 am Ende der Öffnungsbewegung hinter die Haken 62 schnappt und hierdurch festgehalten wird. Der Mittelzapfen kann sich also nun nicht mehr nach abwärts bewegen. Die Schaufeln verbleiben also in ihrer Spreizlage. Werden nun die Schließseile 30 gespannt, so schwingen die Schaufeln 10 um ihre Gelenkzapfen so weit nach innen, bis die Aussparungen 50 der Streben 44 wieder mit den Zwingen 48 in Eingriff kommen. Weiter können die Schaufeln 10 jedoch nicht einander genähert werden. Infolgedessen kann der Greifer mit gespreizten, jedoch verriegelten Schaufeln 10 gesenkt werden.
Es müssen natürlich Mittel vorgesehen sein, um den Eingriff der Haken 62 mit den Zapfen 64 wieder lösen zu können. Dies wird mittels der Halteseile 22 bewirkt. Sind die Greiferarme 16 nämlich auseinandergespreizt, so können die unteren Enden der Doppelhebel 58 die Streben 44 nicht erreichen. Die Haken 62 sind nun mit einem Ansatz 66 versehen, der sich in waagerechter Richtung von dem Gelenkzapfen 68 der Haken 62 erstreckt. Auf dieseim Ansatz 66 ruht ein gewichtsbelasteter, gelenkig gelagerter Arm 70, der über ein Zwischenglied 71 und einen Lenker 73 an eine nach oben gerichtete Verlängerung 75 eines der Doppelhebel 58 derart angeschlossen ist, daß sich das Gewicht des Armes 70 von dem Ansatz 66 abhebt, sobald der Doppelhebel beim Spannen der Halteseile 22 ausgeschwungen wird. Läßt nun die Seilspannung wieder nach, so fällt das Gewicht des Armes 70 nach unten auf den Ansäte 66·, und die Haken 62 geben die Zapfen 64 wieder frei.
Wenn der an den Schließseilen 30 hängende Greifer bei verriegelten Schaufeln 10 gesenkt wird, braucht die Spannung des Halteseiles 22 nicht aufrechterhalten zu werden. Die Haken 62 bleiben mit dem Mittelzapfen 64 der Spreizhebel 20 in Eingriff, weil die gespannten Schließseile diesen Zapfen nach unten drücken. Die Haken 62 werden also mit dem Zapfen 64 trotz der Wirkung des durch ein Gewicht belasteten Armes 70 in Eingriff gehalten. Wenn der Greifer das Ende der Abwärtsbewegung erreicht hat, so hört die Spannung in den Seilen 30 auf, worauf der durch ein Gewicht belastete Arm 70 die Haken 62 freigibt und von dem Mittelzapfen der Spreizhebel 20 abkuppelt. Werden nun die Schließseile 30 wieder gespannt, so werden die Schaufeln 10 in der oben beschriebenen Weise einander genähert.
Die Gelenkzapfen der Greiferarme und Schaufeln sind so zueinander gelagert, daß die Schaufeln ihre Schließbewegung in einer Stellung beginnen, in welcher ihre Böden einen Winkel von etwa 45 ° mit der Waagerechten bilden.
Die Ausführungsform nach den Fig. 7 und 8 ist so ausgebildet, daß die Schaufeln 10 während des Schürf Vorganges in ihrer Stellung gegenüber den Greiferarmen 16 verriegelt sind. Die Schaufeln können also während des Schürfvorganges keinerlei Schwenkbewegungen um die äußeren Enden der Greiferarme ausführen. Es gelingt daher bei dieser Bauart des Greifers, die Schürftiefe der Greiferschaufeln bis zu einem gewissen Grade zu regeln; denn je tiefer der Greifer durch Nach-
lassen seines Halteseiles gesenkt wird, um so größer wind die Schürftiefe, d. h. um so tiefer dringen die mit den Greiferarmen verriegelten Schaufeln in das Schürfgut ein und umgekehrt.
Bei dieser Abänderungsform ist das Mittelgelenk 72 der Spreizhebel 20 an einem senkrechten Rohr 74 befestigt, das einen viereckigen Querschnitt hat und sich nach oben durch den oberen Teil 76 des Greifers erstreckt. In dem Rohr ist eine Stange 78 verschiebbar, die mit einem an ihrem unteren Ende vorgesehenen Schlitz 80 einen im Rohr befestigten Zapfen 82 umfaßt. An dem oberen Ende der Stange 78 ist das auf der Zeichnung nicht dargestellte Halteseil befestigt. Wird dieses Seil gespannt, so wird die Stange 78 so weit hochgehoben, bis das untere Ende des Schlitzes 80 auf den Zapfen 82 trifft. Beim weiteren Heben wird also auch das Rohr 74 mit angehoben. Hierdurch werden die Spreizhebel 20 gestreckt und somit die Schaufeln 10 auseinandergespreizt. Wenn gleichzeitig die Schließseile 30 spannungsfrei gemacht werden, geben die Doppelhebel 58, welche auf seitliche Verlängerungen 84 der Riegelstreben 44 einwirken, diese Streben frei. Die Doppelhebel 58 werden nicht, wie bei der Ausführungsform nach Fig. 4, durch Spannung des Halteseiles, sondern durch Gewichte 86 bewegt, die an den waagerechten Armen der Doppelhebel 58 befestigt sind. Hängt der Greifer an den Schließ seilen, die, wie bei dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel, an den Streben 44 befestigt sind, so hält die Spannung dieser Seile die Streben 44 in ihrer eingerückten Lage. Gleichzeitig sind die Gewichte 86 angehoben. Die Gewichte können gegebenenfalls durch Federn ersetzt werden.
Wenn die Greiferarme 16 die Lage nach Fig. 8 erreichen, dringen die am Greiferkopf pendelartig angelenkten Backen 88 in beiderseits im Rohr 74 befindliche Schlitze und treten unter das untere Ende der Stange 78 (Fig. 8). Die Backen 88 halten also die Arme 16 in der Offenlage fest. Werden die Schließseile 30 ohne Lockerung des Halteseiles gespannt, so kippen die Schaufeln 10 nach oben, und die Streben 44 gelangen wieder in Eingriff mit den Zwingen 48. Die Greifereinrichtung kann dann bis auf den Erdboden herabgelassen werden.
Der untere Teil der Stange 78 weist eine Verbreiterung 90 auf, die in entsprechenden Schlitzen des Rohres 74 gleitet (Fig. 7). Das
untere Ende der Stange ist in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise verjüngt.
Ruhen die Schaufeln auf dem Erdboden, so fällt beim Lösen des Halteseiles die Stange herunter. Hierdurch bringt das untere Ende der Stange 78 die Backen 88 wieder außer Eingriff mit dem Rohr 74, so daß die Spreizhebel freigegeben werden und die Schließbewegung der Schaufeln 10 beginnen kann.
Bei Beginn der Schließbewegung bewegen sich die Schlitze des Rohres aus dem Bereich der Backen 88 heraus. Daher kann jetzt das Halteseil unter Spannung gesetzt werden, ohne daß die Backen von neuem in das Rohr eingreifen. Da die Hebel 58 unter der Wirkung der Schwerkraft und nicht unter dem Einfluß der Spannung des Halteseiles stehen, werden die Hebel die Riegelstreben 44 nicht von den Spreizhebeln 20 lösen, sobald die Verlängerungen 84 bei der Schließbewegung auf die Hebel 20 auftreffen. Infolgedessen kann das Gewicht des Greifers während der Arbeitsbewegung von dem Halteseil aufgenommen werden, und eis kann der Greifer in jeder beliebigen Lage festgehalten werden, so daß sich die Bewegungen, welche die Arbeitskanten der Schaufeln 10 ausführen, genau regeln lassen. '85
Nach Beendigung der Schließbewegung nehmen die Teile die Stellung nach Fig. 7 ein. Der Greifer wird beim Einholen der Schließseile hochgehoben, und die Schaufeln 10 werden in die Entleerungsstellung nach unten g0 geschwungen, sobald das Gewicht von den Schließseilen 30 auf das Halteseil übertragen wird.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Selbstgreifer mit an den Armen angelenkten Schaufeln und Spreizgliedern zwischen den Armen, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme an den Schaufeln außen außerhalb des Schwerpunktes angelenkt sind und daß die die Flaschenzugverbindung zwischen den Armen bildenden Schließseile mit der inneren Seite der an dem gegenüberliegenden Arm angelenkten Schaufel verbunden sind.
2. Selbstgreifer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch an den Schaufeln angebrachte, sich beim Anziehen der Schließseile gegen die Arme legende An-Schläge (38).
3. Selbstgreifer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch an der inneren Seite jeder Schaufel angelenkte, in einer Zwinge (48) am zugehörigen Arm geführte und verriegelte Lenker (44), an denen die Schließ seile angreifen und dadurch, daß die über die an dem gemeinsamen Drehpunkt der Spreizglieder (20) sitzenden Rollen (24) geführten Halteseile (22) an im Greiferkopf drehbar gelagerten Winkelhebeln (58) angreifen,
deren freier Hebelarm beim Spannen der Halteseile die Verriegelung der Lenker (44) aufhebt (Fig. 4).
4. Selbstgreifer nach den Ansprüchen 1 und 3, gekennzeichnet durch im Greiferkopf drehbar gelagerte, vom. Halteseil über die Winkelhebel (58) steuerbare, die Achse (64) der Spreizglieder (20) in der Offenlage des Greifers unterfassende Haken (62).
5. Selbstgreifer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch an der inneren Seite jeder Schaufel angelenkte, in einer Zwinge am zugehörigen Arm geführte und verriegelte Lenker (44), an denen die Schließseiie angreifen, und durch die Entriegelung der Lenker (44) bewirkende, im Greiferkopf drehbar gelagerte, gewichtsbelastete Winkelhebel (58, 86, Fig. 7).
6. Selbstgreifer nach den Ansprüchen 1 und 5, gekennzeichnet durch im Greiferkopf pendelnd aufgehängte, in der Offenlage des Greifers in Schlitze eines das Gelenk der Spreizglieder (20) mit dem Halteseil über eine Stange (78) verbindenden Rohres (74) einfallende, durch die Stange (78) steuerbare Backen (88, Fig. 8).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DE1930580300D 1929-08-20 1930-08-20 Selbstgreifer Expired DE580300C (de)

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