DE111414C - - Google Patents

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DE111414C
DE111414C DENDAT111414D DE111414DA DE111414C DE 111414 C DE111414 C DE 111414C DE NDAT111414 D DENDAT111414 D DE NDAT111414D DE 111414D A DE111414D A DE 111414DA DE 111414 C DE111414 C DE 111414C
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Germany
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chain
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gripper
shovels
traverse
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C3/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
    • B66C3/06Grabs actuated by a single rope or chain
    • B66C3/08Grabs actuated by a single rope or chain and having tipping rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
''Wasserrau.
Der zum Baggern jeder Bodenart und jeden Materials dienende einkettige Drehschaufelbagger oder Greifer kann für beliebige Tiefen sowohl im Trockenen, als auch unter Wasser verwendet werden, und hangt derselbe an einer Kette, die mittelst einer Wendetrommel auf- und abgerollt wird.
Fig. ι und 2 zeigen den Greifer in geschlossenem Zustande, wie er gefüllt aulgezogen wird, und Fig. 3 und 4 stellen den Greifer in der offenen Stellung dar, wie derselbe abgelassen wird.
Die bislang bekannten Greifer haben mit dem vorliegenden die Schaufeln, den ä'ul'seren Rahmen, sowie die Schaufelzugstangen und deren Traverse gemein, soweit nur eine Kette oder ein Seil als Zugmittel in Betracht kommt, jedoch ist die Auslösung des Greifers zwecks selbsttätigen Oeffnens und Schliefsens in Folgendem unterschiedlich:
Das Auslösen des offenen Greifers beim Aufsetzen auf den Boden geschieht stofsfrei, da nur der rückwirkende Druck in den Greiferhebeln ff mittelst der Tnnerse k und deren Verbindungsstangen /, welche mit den Auslöskünken m zwangläufig verbunden sind, letztere lösen, wobei Gegengewichtshülsen zur Bewegung der Klinken vermieden sind. Ein weiterer Vortheil wird durch die vorliegende Construction dadurch erzielt, dafs der Greifer im Stande ist, in jeder schiefen Lage auf dem Boden die Klinken m zur Auslösung zu bringen.
Gegen die bekannten Greifer ist der wesentliche Unterschied die feste Lagerung der rCetientrommel e in dem äufseren Greiferrahmen o. Es bewegt sich in letzterem nur die Traverse k, an welcher die Greiferhebel f drehbar beledigt bezw. geführt sind.
Geht der Greifer in geöffnetem Zustande abwärts, so sind die Klinken m (Fig. 4} nn die Hubkette c angedrückt, was durch das Schaufelgewichl, übertragen durch die Hebel /" bezw. Traverse λ", und die daran befindlichen Zwischenstangen / hervorgerufen wird. Setzt sich nun der Gleiter auf den Boden, so werden die Schaufeln /; zurückgedrückt, die Hubkette c wird in dieser Lage etwas lose nachgelassen, wobei der rückwirkende Druck der Schaufeln durch die Hebel f, Traverse k und Zwischenstangen / auf die Klinken m einwirkt und letztere von der Kette zurückzieht. Jetzt ist die Hubkette c\ so lange diese angezogen ist und die Schaufeln sich schliefsen, von den Klinken m befreit,
schlossenem Zustan
und 2).
Zum Entleeren bezw. OefTnen des Greifers kann eine verschiebbare Gabel dienen, in welche sich der Sa'ulenkopf α aufhängt, oder auch, wie in Fig. t, 2, 3,4 und 7 dargestellt, eine Glocke q, in welche sich zwei Nasenhebel s einhängen, welche in den Zapfen η gelagert sind und beim Sinken "des Rahmens 0 mit Hülle der unleren Hebelenden b sich scheerenartig unten und oben zusammenziehen, wobei die Klinken χ von dem Glockenrand abgleiten und der Greifer zum Ablassen in offener Stellung frei wird.
So lange die Hubkette c abwärts geht und der Greifer sich öffnet, drücken sich die Klinken m infolge des durch die Hebel/, Traverse k
Der Greifer geht nun in gcgcfüllt aufwärts (Fig. 1

Claims (1)

  1. und Zwischenslangcn / übertragenen Eigengewichts der Schaufeln an die abgehende Kette c an. Der Greifer ist dadurch vermittelst der Klinken m offen gehalten, wenn die Säule / mit ihrem Kopfe α von der Aufhängung an einer festen Gabel oder Glocke q gelöst wird. Nun kann der Gleiter für- eine neue Füllung wieder abgelassen werden.
    Die Trommelwelle
    (Fig. ι) ist in dem Rahmen ο fest gelagert und trägt eine Trommel e, auf deren seitlichen Verlängerungen sich zwei Ketten d aufwickeln, weiche wie bei bekannten Ausführungen das Schliefsen der Schaufeln Ii im Boden bewirken. Diese beiden Kellen d sind oben an einer Traverse / befestigt, welche die in der Traverse k verschiebbare Säule / t trägt (Fig. ι und 5). An diesen beiden Säulenständern sind die Klinken in m drehbar gelagert (Fig. 1,4,3 urk' ^). ^'e Traverse i hat gegen die Hebeltraverse k einen kleinen verschiebbaren Spielraum, welcher ILir die Wirkung der Klinken m nachstehende Bedeutung hat.
    Sobald der Greifer geschlossen wird, ziehen die Ketten </ die Traverse i mit dem Ständer// etwas abwärts, wodurch der Spielraum zwischen den Traversen i und k entsteht. Die Klinken vi bleiben infolge dessen zurückgezogen und lassen die Kette c durchlaufen i'Fig 1). Wird nun der Greifer zwecks Entleerung am Ständerkopf α festgehalten und die Hubkette c abgelassen, so setzen sich die beiden Traversen i und /1" auf einander, wodurch infolge dieser kleinen Verschiebung die Klinken m sich an die abgehende Kette c anlegen und beim Frei werden des Ständerkopfes den Greifer in offenem Zustande an der Hubkette arretiren.
    I5A τ f. nt-Anspruch:
    Einkettiger Dreiischaufelbaggcr, dadurch gekennzeichnet, dafs beim Niedergang des Baggers die Offensteilung der Schaufeln (Ii h) durch Klinken (mm) gesichert wird, welche unter dem Einflüsse von dem Schliefsmoment der Schaufeln entgegenwirkenden Zugstangen (ff) in die Hubkette (c) eingreifen und beim Aufsitzen der Schaufeln auf dem Boden durch die nunmehr auf Druck beanspruchten Zugstangen (ff) unter Vermittlung einer mit letzteren verbundenen Traverse (k) und an dieser angeordneter Verbindungsstangen (I I) ausgelöst werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    i'.Kiu.iN. c.i:m<PCKi in hin
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