CH368451A - Freifallbohrgerät - Google Patents
FreifallbohrgerätInfo
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- CH368451A CH368451A CH5049557A CH5049557A CH368451A CH 368451 A CH368451 A CH 368451A CH 5049557 A CH5049557 A CH 5049557A CH 5049557 A CH5049557 A CH 5049557A CH 368451 A CH368451 A CH 368451A
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
- E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
- E02F3/46—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with reciprocating digging or scraping elements moved by cables or hoisting ropes ; Drives or control devices therefor
- E02F3/47—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with reciprocating digging or scraping elements moved by cables or hoisting ropes ; Drives or control devices therefor with grab buckets
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Description
Freifallbohrgerät Die Erfindung bezieht sich auf ein Freifallbohr- gerät, dessen Greiferschalen durch Federkraft geöff net und durch den Seilzug des Windenseiles entgegen der Federkraft geschlossen werden.
Die bekannten Bohrgreifer besitzen eine Feder, die von einem im Greifer untergebrachten Flaschen zug beim Schliessen der Greiferschalen gespannt wird. Diese Feder ist nicht geeignet, die Greiferschalen wäh rend des Fallens zu öffnen. Das Seil des Flaschen- zuges ist mit dem Seil der den Greifer betätigenden Winde direkt verbunden.
Der Flaschenzug hat den Zweck, den Zug des Windenseles so zu übersetzen, dass das Schliessen der Greiferschalen und: das Span nen der Feder ohne Anheben des Bohrgreifers vor sich geht.
Erst nacherfolgter Schliessung wird der Bohrgreifer durch die Bohrwinde angehoben. Die Entleerung geschieht dadurch, dass das Gewicht des Greiferkörpers durch eine Fangglocke mit Klinken abgefangen wird.
Beim Nachlassen des Zuges des Windensei'les öffnet die Feder dann die Greiferschalen und bringt den unteren Block des Flaschenzuges wie der in seine Ausgangsstellung zurück, wobei das Seil der Winde nachgezogen wird. Die Greiferschalen wer den durch eine Sperre in der geöffneten Lage festge halten.
Diese Sperre löst sicherst, wenn der Greifer wieder in den Boden eingedrungen ist. Bei diesen Greifern ist also nicht beabsichtigt, eine Öffnung der Schalen während des Fallens zu bewirken.
Es wäre aber auch ohne das Vorhandensein einer Sperre nicht möglich, eine Öffnung der Schalen während dies Fal- lens hervorzurufen, weil beim Fallen des Bohrgreifers das Seil und die Trommel der Bohrwinde von diesem mitbeschleunigt werden müssen,
so dass im Windenscil eine Zugspannung entsteht, die weit grösser ist als die, von der Feder ausgeübte und durch den Flaschenzug untersetzte Zugspannung. Zu bemerken ist noch, dass diese Anordnungen von den bekannten Greifern für Stückgüter übernommen wurden.
Das erfindungsgemässe Freifallbohrgerät ist d'a- d'urch gekennzeichnet, dass :eine zwischen den Grei- ferkörper und den Öffnungsmechanismus mit Vor spannung eingebaute Feder vorhanden ist, deren Fe derkraft geringer als das Gewicht des Greiferkörpers, jedoch so gross ist,
dass die Feder während des Fallens des Greifers unter zusätzlicher Beschleunigung des Windenseües und der Windentrommel die Greifer- schalen öffnet. Die zusätzliche Beschleunigung des Seiles der Windentrommel gegenüber dem Bohrgreifer ist eine Funktion des Zusammenspiels zwischen der Federkraft,
der Trägheit der Windentronunel und des Seiles, der Trägheit der Greiferschalen mit ihrem Be wegungsmechanismus und der Fallbeschleunigung des Greifers.
Stellt man sich vor, dass die Federkraft gleich dem Gewicht des Greiferkörpers wäre und die Feder kraft konstant bliebe, dann wird beim Lösen der Windenbremse der Greiferkörper vorerst sich nicht bewegen, während die Feder sich gegen das Gewicht des Greifers abstützt und dem Seil und der Winden trommel eine Beschleunigung erteilt, die grösser ist als die Beschleunigung,
die vom Gewicht des Greifers erzeugt würde, weil die Feder nur eine ganz geringe Trägheit hat. Die Feder mu:ss gleichzeitig den Schalen mechanismus im Sinne der Öffnung beschleunigen, aber erstens ist die Trägheit dieser Teile verhältnis mässig gering,
und zweitens wird die nach unten ge richtete Bewegung dieser Teile noch durch die Erd- anziehung unterstützt. Daraus ergibt sich, dass am Ende des Federweges dem Seil. und der Trommel eine grössere Beschleunigung erteilt wird, als das Gewicht des Greifers auf demselben Wege hervorrufen könnte.
Dasselbe gilt auch i etwas vermindertem Masse für eine Feder, deren Federkraft kleiner ist als das Ge- wicht des Greifers und deren Spannung abnimmt. Hierzu. sei bemerkt, dass die Feder mit einer verhält nismässig grossen Verspannung eingebaut wird.
Es ist mit dem Greifer möglich, vor dem endgül- tigen Ausfahren aus dem Bohrloch mehrere aufeinan- derfolgendc Fallbewegungen auszuführen, wobei nach jeder Fallbewegung sich die Gieiferschalen schliessen und während der Fallbewegung wieder öffnen.
Somit hat dieser Bohrgreifer den grossen Vorteil, dass mit einfachsten Mitteln zwischen den einzelnen Entlee- rungen eine beliebige Zahl von Fallbewegungen aus geführt werden kann.
In der Zeichnung ist der Greifer eines Ausfüh- rungsbeispiels des erfindungsgemässen Frelfall'bohr- gerätes im Längsschnitt dargestellt.
An dem Grofferkörper <I>a</I> sind die Greiferschalen <I>b</I> angelenkt, die über eine Hebelübersetzung c an einer an der Zugstange<I>d</I> angeordneten Querplatte ange- lenkt sind. Am Ende der Zugstange <I>d</I> greift das. Seil<I>s</I> einer Hubwinde an.
Zwischen dem Boden f des Grei- ferkörpers <I>a</I> und der Querplatte der Stange <I>d</I> ist eine Druckfeder 4 angeordnet. Diese Druckfeder steht unter Verspannung, so dass die Greiferschalen b unter Wirkung dieser Verspannung in geöffneter Stellung gehalten werden.
Die von der Verspannung abhän gige Federkraft ist so bemessen, dass sie geringer ist als die durch das Gewicht des Greiferkörpers a be dingte Schwerkraft.
Wenn also der Greiferkörper, dessen Gieiferschalen b unier der Wirkung der Ver spannung der Feder e in. der Offenstellung gehalten werden, angehoben wird-, so wird sich zunächst die Stange<I>d</I> gegenüber dem Greiferkörper <I>a</I> nach oben verschieben,
da die Kraft der Feder e kleiner ist als die durch das Gewicht des Greiferkörpers a bedingte Schwerkraft, d. h.
also, dass sich beim Anheben des Greiferkörpers a die Greiferschalen b selbsttätig schliessen. Das Anheben des Greiferkörpers a erfolgt erst, nachdem die Schliessbewegung der Greiferschalen b beendet ist.
Wird der angehobene Greiferkörper im freien Fall durch Lösung der Windentrommel fallen gelassen, so ist die Federkraft e anderseits derart bemessen, dass sie in der Lage .ist, der Wind'entrommel eine zusätzliche Beschleunigung zu erteilen, d. h.
dass die Federkraft e dien der Windentrommel bestehende Reibung überwindet. Wenn also der Greiferkörper a fallen gelassen wird, so wird das an der Stange d angreifende Seil durch das Gewicht der Greifertrom- mel a abgespult. Durch die Feder e wird zusätzlich dem Windenseii eine Beschleunigung erteilt,
da sich die Feder e unter Wirkung ihrer Verspannung aus dehnt und die Stange d gegenüber dem Greiferkörper <I>a</I> nach unten zieht, wodurch die Greiferschalen <I>b</I> geöffnet werden.
Beim Hochziehen des Greiferkörpers schliessen sich also die Greiferschalen. Der Greifer wird dann in das Bohrloch versenkt. Etwa 2 m oberhalb der Bohrsohle wird die Bremse der Windentrommel voll- ständig gelöst,
so dass der Greifer in freiem Fall nach unten fällt und die Feder während des Fallens die Greiferschalen unter zusätzlicher Beschleunigung des Windenseiles der Windentrommel öffnet. Die Greifer- schalen dringen in die
Bohrsohle ein. Wenn das Win- denseil angezogen wird, schliessen sich zunächst die Greiferschalen und erfassen eine gewisse Menge Bohr- gut. Erst dann wird der Greiferkörper angehoben.
Wenn die beim einmaligen Fall erfasste Menge an Bohrgut ungenügend ist, kann man den Greifer so oft fallen lassen, bis eine vollständige Füllung erreicht ist. Dann wird der Greifer aus dem Bohrloch gezogen.
Die Entleerung des Greifers kann bei Einseilbetrieb unter Zuhilfenahme einer Fangglocke bewirkt wer den, durch die der Greiferkörper a in angehobener Stellung festgehalten wird.
Bei Nachlass des Winden seiles öffnen sich dann unter dem Druck der Feder e die Greiferschalen b, .so dass der Greifer sich entleert. Bei erneutem Anziehen des Windenseiles schliessen sich die Greiferschalen b wieder und; bleiben so lange geschlossen, bis die Bremse der Wnudentrommel voll- ständig gelöst wird, so dass der Greiferkörper a in freiem Fall' nach unten fällt.
Bei Zweiseübetrieb ist die Fangglocke überflüssig. In diesem Fallwird das zweite Seil mit dem Greiferkörper verbunden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Freifallbohrgerät, dessen Greiferschalen durch Federkraft geöffnet und durch den Seilzug dies Win- denseiles entgegen der Federkraft geschlossen wer den, gekennzeichnet durch eine zwischen den Greifer körper (a) und den Öffnungsmechanismus (c) mit Verspannung eingebaute Feder (e), deren Federkraft geringer als das Gewicht des Greiferkörpers, jedoch so gross ist, dass die,Feder während des Fallens des Greifers unter zusätzlicher Beschleunigung dies Win- d'enseiles und der Windentrommel die Greiferschalen (b) öffnet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH28192A DE1058953B (de) | 1956-09-27 | 1956-09-27 | Bohrgreifer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH368451A true CH368451A (de) | 1963-04-15 |
Family
ID=7150797
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH5049557A CH368451A (de) | 1956-09-27 | 1957-09-13 | Freifallbohrgerät |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH368451A (de) |
| DE (1) | DE1058953B (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE2740101C2 (de) * | 1977-09-06 | 1986-04-24 | Casagrande & C. S.p.A., Fontanafredda | Bohrgreifer |
| DE3201042C2 (de) * | 1982-01-15 | 1983-11-24 | Stahl- Und Apparatebau Hans Leffer Gmbh, 6602 Dudweiler | Bohrgreifer zur Herstellung von Erdbohrlöchern |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE893481C (de) * | 1942-05-05 | 1953-10-15 | Bade & Co Gmbh | Bohrgreifer zur Herstellung von Erdbohrloechern |
| DE886582C (de) * | 1942-05-05 | 1953-08-17 | Bade & Co Gmbh | Bohrgreifer zur Herstellung von Erdbohrloechern |
-
1956
- 1956-09-27 DE DEH28192A patent/DE1058953B/de active Pending
-
1957
- 1957-09-13 CH CH5049557A patent/CH368451A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1058953B (de) | 1959-06-11 |
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