AT131653B - Hydraulische Umlegevorrichtung für selbsttätige Stauklappen. - Google Patents

Hydraulische Umlegevorrichtung für selbsttätige Stauklappen.

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AT131653B
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Voith J M Fa
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Die Erfindung bezieht sich auf selbsttätige Stauklappen, bei welchen der auf die Klappe wirkende Wasserdruck durch ein Gegengewicht ausgeglichen wird. wobei das Gegengewicht entweder an einem. das obere Ende der Stauklappe anfassende   Seil-oder Kettenmechanismus hängt (Obergewichtsklappen)   oder an einem an der Drehachse der Klappe befestigten Arm angebracht ist   (Lntergpwichtsklappel1).   
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 Gegengewicht bemessen werden muss und daher schwer und teuer wird. Damit beim   zwangsweisen Um-   legen   während Hochwassers das Gegengewicht nicht   den   Durchfluss   versperrt,   muss   das Widerlager für das Gegengewicht oberhalb des Katastrophenwasserspiegels angeordnet werden. Daraus ergibt sich 
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 beim Füllen der Kammer mit Wasser erfährt.

   Dabei müssen aber grosse Räume mit Wasser gefüllt werden und es müssen noch mehrere Vorkehrungen fir einen genau gleichmässigen Einlauf des Wassers auf beiden Seiten getroffen werden. Dieses Verfahren mit   grossen Wassermassen   ist aber umständlich, mitunter nicht ganz   ungefährlich   und im Winter wegen Eisbildung in der   Gegengewichtskammer   bedenklich. 



   Es ist auch die Verwendung von Druckstempeln bekannt, die mit dem Oberwasser in Verbindung stehen. Dabei sind die Druekstempel mit der Klappe gelenkig verbunden, so dass die Klappe sich von ihnen nicht abheben kann. Die Klappe kann also bei einer gegebenen Stellung der Stempel nicht frei spielen, sondern muss die Stempel immer   mitdrücken   oder mitziehen. Dies kann aber bei Unachtsamkeit 
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 sprechend dem   Oberwasserdruck,   wieder aufrichtet. 



   Gemäss der Erfindung werden diese Nachteile vermieden, indem unter dem Gegengewicht der Klappe hydraulische, von einer Pumpe betätigte Druckstempel derart angeordnet sind, dass das Gegengewicht bei aufgerichteter Klappe auf den   Druckstempels   aufruht, bei selbsttätiger   Umlegung   der Klappe von ihnen abgehoben und bei   zwangsweiser     Umlegung durch   sie angehoben werden kann. Die Verbindung des Gegengewichtes mit der Klappe bleibt dabei immer unverändert. Die Druckstempel haben daher 
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 die Vollast des Gegengewichtes, sondern viel schwächer zu bemessen. 



   In Fig. 3 und 4 ist eine Vorrichtung gemäss der Erfindung an   dem Ausführungsbeispiel einer Ober-   gewiehtsklappe schematisch im Schnitte und Ansicht dargestellt. 



   Das mit der Klappe   K   durch Seile, Ketten od. dgl. A verbundene Gegengewicht G ruht auf Druck- 
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 diese   und   mit ihnen das Gegengewicht a angehoben werden und die Klappe K umgelegt wird (s. Fig. 6). Soll die Klappe bei Xormalstau aus der teilweise oder ganz umgelegten Stellung wieder aufgerichtet 
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   zeigt, dass   es im Gegenteil durch die Druckstempel in seine höchste Lage gebracht wird. so dass keine Gefahr besteht, dass das Gegengewicht das Durehflussprofil versperrt. Es braucht also bei   Bemessung   der Pfeilerbauten in dieser Hinsicht auf Hochwasser keine Rücksicht genommen werden, so dass   durch     die Vorrichtung gemäss   der Erfindung dieser bauliche Teil sehr verbilligt wird. 



   Sinkt bei zwangsläufig teilweise oder ganz umgelegter Klappe der Oberwasserspiegel unter den 
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 ein oder mehrere einstellbare Sicherheitsventile S in den Vorratsbehälter entweichen, und die Klappe richtet sich selbsttätig auf. Bei den bekannten Vorrichtungen wird die in einem solchen Falle auftretende Überlast des Gegengewichtes durch das Widerlager, auf welchem das   Gegengewicht   abgesetzt ist. aufgenommen und kann zum selbsttätigen Wiederaufrichten der Klappe nicht verwendet werden   :   es muss die Klappe vielmehr durch das Windwerk hochgezogen werden, was infolge der dabei in Betracht   kom-     menden grossen Kräfte viele Stunden   dauern kann und. insbesondere wenn das   Wiederhochwinden   nicht 
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 und das Gegengewicht miteinander verbindenden Organe wirken. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:  
1.   Umlegevorriehtung   für selbsttätige Stauklappen. bei welchen der auf die Klappe wirkende Wasserdruck durch ein Gegengewicht ausbalanciert wird. dadurch gekennzeichnet, dass unter dem 
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 Gegengewicht bei aufgerichteter Klappe auf den Druckstempels aufruht. bei selbsttätiger   Umlegung   der Klappe von ihnen abhebbar und bei zwangsweiser   Fmlegung   durch sie anhebbar ist. 
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Claims (1)

  1. des Gegengewichtes eine Druekveimindeinng und daher ein selbsttätiges Wiederaufrichten der Klappe zulassen.
AT131653D 1930-07-18 1930-07-18 Hydraulische Umlegevorrichtung für selbsttätige Stauklappen. AT131653B (de)

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