DE85780C - - Google Patents
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- DE85780C DE85780C DENDAT85780D DE85780DA DE85780C DE 85780 C DE85780 C DE 85780C DE NDAT85780 D DENDAT85780 D DE NDAT85780D DE 85780D A DE85780D A DE 85780DA DE 85780 C DE85780 C DE 85780C
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- DE
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C25/00—Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
- E21C25/16—Machines slitting solely by one or more rotating saws, cutting discs, or wheels
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
KLASSE 5: Bergbau.
Schrämwerkzeug mit zwei sich drehenden Messerscheiben.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. April 1895 ab.
Bei der nachstehend beschriebenen Maschine arbeiten die Schrämscheibenpaare, von denen
zwei oder mehrere an einer Maschine vorhanden sind, derart, dafs die eine untere Scheibe
horizontal liegt, die obere Scheibe aber, welche die untere antreibt und selbst von der Triebwelle
angetrieben wird, im Winkel zu dieser unteren Scheibe geneigt ist; ferner ist der
Scheibenrahmen mit der Triebwelle in dem Maschinengestell verstellbar und bewegt sich in
Längsrichtung der Triebwelle, so dafs die Schrämscheiben langsam vorwärts in das Kohlenflötz
bewegt werden und in letzteres einschneiden , dann aber rasch zurückgezogen
werden.
Die Maschine ist in
Fig. ι in Oberansicht, in
Fig. 2 in Seitenansicht, und in
Fig. 3 in Ansicht von vorn, nach Weglassung der Schrämscheiben dargestellt.
Fig.- 4 zeigt die obere Schrämscheibe in Oberansicht,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch die beiden Schrämscheiben eines Paares.
Fig. 6 veranschaulicht den Rahmen für je ein Schrämscheibenpaar, welcher in dem Schrämmaschinengesten
beweglich angeordnet ist und durch die Schaltbewegung allmälig vor- und
rascher zurückgeschoben wird.
Fig. 7 ist eine Constructionseinzelheit, nämlich die Vorderansicht des zum Antrieb je eines
Schrämscheibenpaares dienenden, mit beiderseitigem Bord versehenen Zahnrades.
Die Maschine hat folgende Einrichtung:
Die Schrämscheiben d dl sind an einem
Zapfenstück b (Fig. 1, 2 und 5) gelagert, und zwar derart, dafs die untere Schrämscheibe d
horizontal, die obere d1 dagegen geneigt zur
unteren liegt und die untere von der oberen angetrieben wird. Zu dem Zwecke besitzt die
Schrämscheibe d1 Zähne f, welche in die Zähne g der unteren Schrämscheibe d eingreifen.
Ferner besitzt die obere Schrämscheibe d Zähne i, in welche der auf der Antriebswelle
T sitzende Zahntrieb h eingreift. Um letzteren passiren zu lassen, ist die Scheibe d
mit den Ringausschnitten j j versehen.
Die Schrämscheiben dd1 werden in dem
Zapfenstück b durch Schrauben e, Scheiben e1
gehalten, wobei die Schraube e der oberen Schrämscheibe d1 versenkt liegt, um ein Abnutzen
derselben zu verhindern.
Die Schrämscheiben sind in irgend einer geeigneten Weise mit den Schrämmessern K
besetzt.
Die Antriebswelle T wird von einem Elektromotor C oder einer anderen geeigneten Betriebsvorrichtung
in Drehung versetzt, wodurch die Schrämscheibenpaare d d1 entsprechend gedreht
werden. Zu dem Zwecke treibt der auf dem Maschinengestell A mittelst der Balken B
gelagerte Motor C unter Vermittelung des Antriebsrades E auf der Motorwelle D ein Zahnrad
F auf der Vorgelegewelle G; die Welle G ist in Böcken H gelagert und treibt mittelst
des Zahnrades K ein Rad f auf der in den
Böcken / gelagerten Welle 3, wobei ein anderes Zahnrad J1 und die dazugehörige Welle von
dem Rad y gleichmä'fsig und nach der entgegengesetzten Richtung hin gedreht wird.
Durch die beiderseits mit Wangen versehenen Räder r (Fig. 7) werden die Wellen T in Umdrehung
versetzt, wobei letztere infolge Anordnung der Nuthen und Federn s t in den Zahnrädern r r
verschoben werden können. Die Wellen T sind in Rahmen JV gelagert, deren hintere
Zapfen ρ in Schuhen η stecken, die in dem Längsschlitz q des Gestelles A verschiebbar
sind. Das vordere Ende der Rahmen JV greift durch Schlitze M der Querbalken L des
Gestelles A. In den Rahmen JV sind die Antriebswellen J drehbar, aber in Längenrichtung
unverschiebbar gelagert. Die Verstellung beider Rahmen JV zu gleicher Zeit nach Art des Fortschreitens
der Schrämarbeit erfolgt von einer Traverse Q. aus, welche beide Rahmen JV mit
einander verbindet, auf Stangen mm (Fig. 1)
geführt ist · und durch eine Schraube 5 in Verbindung mit der Mutter R in der Traverse Q
allmälig nach vorwärts oder rückwärts geschoben wird. Diese Schaltbewegung wird von
einer Klauenkuppelung 12 bei geeigneter Stellung des Kuppelungshebels ν derart abgeleitet, dafs die
Schraube S langsam nach der einen Richtung gedreht und dadurch die Rahmen JV zum
Schrämen langsam vorwärts geschoben werden, wenn die Kuppelung mit dem einen Klauentheil
3 in Eingriff ist, aber durch Verschiebung der Kuppelung nach dem anderen Kuppelungstheile
4 die Schraube S in entgegengesetzter Richtung und rasch umgedreht wird und
deshalb auch die Schrämscheibenpaare rasch zurückbewegt werden. Bei dem Gebrauche
vorliegender Schrämmaschine wird nach Festlegung des Rahmens und nachdem die TraverseQ.
auf der Schraube S die hintere Stellung eingenommen hat, der Elektromotor in Bewegung
gesetzt und gleichzeitig der Hebel ν für den Vorwärtsgang der Rahmen JV eingestellt. Die
Scheibenpaare drehen sich dann langsam, die Rahmen JV gehen langsam vorwärts, und die
Messer K schneiden hierbei in die Kohlenbank einen geeigneten, an der Bodenfläche ebenen
Schnitt. Ist dieser tief genug erfolgt, so wird der Kuppelungshandgriff ν zum Eingriff in die
andere Kuppelungshälfte gestellt, die Rahmen JV gehen rasch mit den Schrämscheibenpaaren
zurück, so dafs die Scheibenpaare aus der Kohle heraustreten.
Letztere wird dann in einem grofsen Block abgesprengt, sodann wird die Maschine weiter
vorwärts gerichtet, und die Arbeit beginnt von neuem.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schrämvorrichtung mit zwei sich drehenden Messerscheiben, dadurch gekennzeichnet, dafs die eine derselben (d) parallel der Antriebswelle T und die andere (dx) zu dieser Welle geneigt liegt, so dafs dl von T aus und d von d1 aus durch Kegelräder getrieben werden kann. :;·.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE85780C true DE85780C (de) |
Family
ID=357889
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT85780D Active DE85780C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE85780C (de) |
-
0
- DE DENDAT85780D patent/DE85780C/de active Active
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