DE40906C - Neuerung an Holzfräsmaschinen - Google Patents
Neuerung an HolzfräsmaschinenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q1/00—Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
- B23Q1/25—Movable or adjustable work or tool supports
- B23Q1/44—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms
- B23Q1/48—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with sliding pairs and rotating pairs
- B23Q1/4804—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with sliding pairs and rotating pairs a single rotating pair followed perpendicularly by a single sliding pair
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B23Q5/00—Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
- B23Q5/02—Driving main working members
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27C—PLANING, DRILLING, MILLING, TURNING OR UNIVERSAL MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL
- B27C5/00—Machines designed for producing special profiles or shaped work, e.g. by rotary cutters; Equipment therefor
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 38: Holz-Bearbeitung, Geräthe und Maschinen.
WILHELM FISCHER in HECHINGEN (Hohenzollern). Neuerung an Holzfräsmaschinen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 7. November 1886 ab.
Der Antrieb erfolgt durch die feste Riemscheibe A, welche die Scheibe B und durch
letztere die feste Scheibe C in Rotation versetzt. Treibt nun der offene Riemen b oder
der gekreuzte Riemen bl die Scheibe C, so
erfolgt, bewirkt durch die auf der Welle c sitzende Schnecke D, die Schneckenräder DD1
und die Leitspindel E, eine Vor- oder Rückwärtsbewegung des Schlittens F.
Der Schlitten F ist, um Rosetten, Platten und ähnliche Stücke fräsen zu können, bei
denen die im Holz befindlichen Schneidebahnen sich zur Herstellung von Muster der verschiedensten
Art durchkreuzen müssen, wie folgt construirt: Mit dem eigentlichen Schlitten F,
der auf der Bahn ee hin- und hergleitet, ist fest verbunden oder in einem Stück gegossen
die runde Scheibe H, auf welcher die Platte G drehbar angebracht ist, und zwar so, dafs sie
sich concentrisch zu H dreht und durch zwei Schrauben ff, welche sich in einer schwalbenschwanzförmigen
Nuth in der Platte G mit ihren Köpfen führen, in jeder beliebigen Lage auf Ή festgestellt werden kann. Löst man
mittelst der Flügelmuttern die Schrauben //, welche in der Scheibe H sitzen, so kann man
die viereckige Platte -auf der runden Scheibe drehen, und lassen sich so die verschiedensten
Kreuzungswinkel der Schneidebahnen und hierdurch, wenn man die Messerprofile variiren
1^'fst, eine unendliche Zahl von Mustern herstellen.
Um nun immer den bestimmten Kreuzungswinkel zu erhalten, ist auf der Scheibe H eine Scala und an der Platte G
ein Zeiger angebracht, so dafs man durch Einstellung des Zeigers auf der Scala zu jeder
Zeit die Platte G wieder in die gewünschte Lage bringen kann.
Der Fräskopf K wird bei dieser Maschine direct von der Antriebswelle mittelst der Holzwalze
J in schnelle Rotation versetzt und kann sowohl vertical als auch horizontal verstellt
werden. Die Verticalverstellung, durch welche sich die genauen Tiefen der profilirten
Arbeitsstücke einhalten lassen, wird durch die Zahnräder g gl und die Spindeln h h bewirkt,
während eine Horizontalverschiebung mittelst der Handkurbel i und der Spindel k erreicht
wird. Anstatt, wie in Fig. 2 und 3, den Messerkopf K durch eine Holzwalze /, auf
welcher der Riemen bei der Horrzontalverschiebung von K gleiten kann, anzutreiben,
verfährt Erfinder folgendermafsen:
In Fig. 5 und 6 ist an Stelle der Holzwalze J, Fig. 3, eine Welle α angewendet, in
welche auf ihrer ganzen Länge ein Keil I eingelassen ist. Die Antriebsscheibe J1 besitzt
eine dem Keil entsprechende Nuth und kann sich während ihrer Rotation mit der Welle auf
der letzteren leicht hin- und herverschieben. Ferner sind an dem Schlitten L, in dem die
Fräserwelle lagert, zwei Eisenschienen mm befestigt, die bis an die Scheibe J1 auf der
Keilwelle reichen und deren untere Enden nach der Nabe der Scheibe J1 zu umgebogen
sind, aber nur so weit, dafs sie mit der Welle α bezw. dem darauf befindlichen Keil
nicht in Berührung kommen. An jedem dieser Enden der Eisenschienen m m sitzt eine Rolle,
welche den Zweck hat, die zwischen der Nabe der Scheibe J1 und den Enden der Schienen
m m entstehende Reibung zu vermindern. Wird nun der Fräserkopf nach rechts oder links
transportirt, so wird durch die Schienen m m die Scheibe J1 gezwungen, der Bewegung des
Supports zu folgen,, also auf der Welle a
nach rechts oder links zu gleiten, wodurch ein Abspringen des Riemens von der Scheibe
verhindert wird. Um ein Vibriren der beiden Schienen mm zu verhindern, werden dieselben
auf der ganzen Länge durch ein Blechdach verstrebt, welches zugleich als Schutzblech für
den Riemen, der zwischen den beiden Stangen läuft, dienen soll. Diese Einrichtung an der
Maschine hat einer Holzwalze gegenüber bedeutende Vortheile, da sich die leere Welle
mit einer schmalen Scheibe bei der grofsen Tourenzahl viel leichter in Gang bringen läfst
und bedeutend leichter und ruhiger läuft, als eine so lange starke Holzwalze;
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Holzfräsmaschinen zum directen Antrieb der Fräserwelle die Anordnung eines auf einer Welle verschiebbaren und mit derselben rotirenden schmalen Scheibe J1 in Verbindung mit zwei Schienen m m, welche mit ihren oberen Enden am Fräsersupport befestigt sind, während die unteren umgebogenen Enden Rollen η η tragen, die zwischen sich die Nabe der Antriebsscheibe nehmen, so dafs letztere bei der Verschiebung des Fräsersupports gezwungen wird, die Bewegung desselben mitzumachen und so ein Abgleiten des Riemens verhindert.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE40906C true DE40906C (de) |
Family
ID=316425
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT40906D Expired - Lifetime DE40906C (de) | Neuerung an Holzfräsmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE40906C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3218107A1 (de) * | 1982-05-13 | 1983-11-17 | Maschinenfabrik Zuckermann GmbH, 1181 Wien | Vorrichtung zum quer- und/oder laengsbearbeiten von holzwerkstuecken |
| WO1986007557A1 (fr) * | 1985-06-18 | 1986-12-31 | Georg Ott Werkzeug- Und Maschinenfabrik Gmbh + Co. | Machine a travailler le bois |
| WO1987000114A1 (en) * | 1985-06-26 | 1987-01-15 | Collin Stuart Camp | Machine tool |
-
0
- DE DENDAT40906D patent/DE40906C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3218107A1 (de) * | 1982-05-13 | 1983-11-17 | Maschinenfabrik Zuckermann GmbH, 1181 Wien | Vorrichtung zum quer- und/oder laengsbearbeiten von holzwerkstuecken |
| WO1986007557A1 (fr) * | 1985-06-18 | 1986-12-31 | Georg Ott Werkzeug- Und Maschinenfabrik Gmbh + Co. | Machine a travailler le bois |
| WO1987000114A1 (en) * | 1985-06-26 | 1987-01-15 | Collin Stuart Camp | Machine tool |
| GB2190625A (en) * | 1985-06-26 | 1987-11-25 | Collin Stuart Camp | Machine tool |
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