DE20980C - Maschine zum Hobeln von Ovalen- und Kreisbogenstücken aller Art - Google Patents

Maschine zum Hobeln von Ovalen- und Kreisbogenstücken aller Art

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DE20980C
DE20980C DENDAT20980D DE20980DA DE20980C DE 20980 C DE20980 C DE 20980C DE NDAT20980 D DENDAT20980 D DE NDAT20980D DE 20980D A DE20980D A DE 20980DA DE 20980 C DE20980 C DE 20980C
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DE
Germany
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oval
planing
workpiece
tables
machine
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Application number
DENDAT20980D
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English (en)
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J. BRANDT in Berlin W., Königgrätzerstr. 131
Publication of DE20980C publication Critical patent/DE20980C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q27/00Geometrical mechanisms for the production of work of particular shapes, not fully provided for in another subclass
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27CPLANING, DRILLING, MILLING, TURNING OR UNIVERSAL MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27C5/00Machines designed for producing special profiles or shaped work, e.g. by rotary cutters; Equipment therefor
    • B27C5/02Machines with table

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Juni 1882 ab.
Die Maschine ermöglicht die Herstellung profilirter Gegenstände von ovaler oder kreisförmiger Gestalt, als Bilderrahmen, Bogenstücke für Decorationen aller Art, Fenster- oder Thürbögen u. s. w., nach dem Princip der gewöhnlichen Holzhobel- bezw. Fräsmaschine.
A ist ein auf einer Anzahl Füfsen ruhender Tisch oder Platte, auf deren Oberseite eine passende Anzahl Rollen α befestigt sind, Fig. 1 und 2. Diese Rollen dienen zur Unterstützung der Tischplatte B, welche sich um ihren Mittelpunkt im Zapfen b drehen läfst, wobei dieser letztere in dem Ständer R, Fig. 1, seine Lagerung findet. Es wird sich also der Tisch B in beliebiger Richtung mit der Hand um seinen Mittelpunkt drehen lassen, bei Bedarf kann derselbe jedoch auch festgestellt werden, was auf irgend eine bekannte Weise durch Schrauben, Vorsteckstifte u. s. w. ermöglicht wird. Auf diesem Tisch B ruht der Ovaltisch C, Fig. 1, 2, 3 und 9, welcher von den Rollen c, Fig. 9, getragen wird.. Diese Tragerollen c drehen sich im Zapfen derart, dafs sie bei Drehung des Tisches C sich stets selbsttätig in die Bewegungsrichtung stellen.
Der Tisch C macht eine, Ovalbewegung, da er durch eine Führung beeinflufst wird, die in der Platte B angebracht ist.
Auf der unteren Seite des Tisches C sind zwei sich rechtwinklig kreuzende Nuthen d d1 eingefräst, in denen sich zwei Gleitstücke ff1 hin- und herschieben können, Fig. 8.
Das Gleitstück f ist drehbar, aber nicht verschiebbar auf dem Zapfen i angebracht, während das Gleitstück/1 drehbar auf dem Zapfen P sitzt, der vermittelst der Spindel m in dem radialen Schlitz p des Tisches B innerhalb gewisser Grenzen verstellt werden kann.
Wird der Tisch C gedreht, so macht er nach Art der bekannten sogenannten Ovalwerke die vorgeschriebene Bewegung, und ist man in der Lage, durch Verstellung des Zapfens i1, Fig. 8, das Längenverhältnifs zwischen der grofsen und kleinen Achse des Ovales zu variiren und somit entweder lange, schmale oder mehr abgerundete Ovale zu erzeugen. Die zu bearbeitenden Werkstücke werden auf dem Tisch C mittelst spitzer Stifte r, welche in konische Löcher ί derselben nach Bedarf eingesetzt werden, gehalten, und durch die Druckwalzen D, deren Einrichtung analog jeder Druckwalze bei den gewöhnlichen Holzhobelmaschinen ist. Man kann auch den Ovaltisch C vermittelst einer beliebigen Vorrichtung feststellen, so dafs man entweder durch Drehung des Tisches B das Werkstück kreisförmig führen kann, oder, wenn letzteres festgestellt wird, das Werkstück auch durch Drehung des ersteren (C) die Ovalbewegung erhält.
Die Drehung des einen oder anderen der Tische B oder C geschieht am besten mit der Hand, doch ist es nicht ausgeschlossen, dafs man die Drehung auch durch geeignete Mechanismen von der Maschine selbst besorgen läfst.
Zum Bearbeiten des Werkstückes dienen zwei vertical laufende Messerköpfe und eine horizontal gelagerte Messerwelle, durch deren Zusammenwirkung das Werkstück gleichzeitig von drei Seiten mit Profilen von beliebigem Querschnitt auf einen Durchgang versehen werden kann.
Zur Seite der drehbaren Tische sind zwei Ständer E E fest aufgestellt und mittelst einer Quertraverse F fest verbunden. Auf diesen Ständern E E bewegt sich in Supportführungen der Querträger G, welcher vermittelst der Spindeln n, der Welle ο nebst konischen Getrieben ν durch Drehung der Welle ο mit der Handkurbel u in verticaler Richtung auf- und abbewegt werden kann. Auf dem Querträger G ist in zwei feststehenden Lagern w w, Fig. 2, 4, 5, 6 und 7, die horizontale Messerwelle J gehalten, die auf zwei gegenüberliegenden Seiten in ihrer ganzen Länge genuthet ist, um die profilirten Messer L beliebig seitlich verstellen zu können, Fig. 6. An der Vorderseite des Querträgers G sind in Support- oder Schwalbenschwanzführungen die beiden Lager für die verticalen Messerköpfe HH angebracht, Fig. i, 3, 5, 6 und 7. Die Wellen χ χ derselben werden in je einem Supporttheil yy gehalten, welches auf einem zweiten Theil q befestigt ist, das in verticaler Richtung vermittelst der Spindel ζ ζ auf- und abbewegt werden kann. Die Supporttheile yy sind aufserdem um den Zapfen β2 drehbar, Fig. 5, 6 und 7, so dafs jede Welle auch schräg zur Verticalachse gestellt werden kann. Zum Einstellen der Neigung der Welle χ dient ein daran befestigter Zeiger nebst Gradeintheilung, während der ganze Theil y an q vermittelst der Schrauben P P, Fig. 6 und 7, festgehalten wird. Der Theil q schiebt sich in verticaler Richtung auf der Führung t, die sich ihrerseits auf dem Querträger G in horizontaler Richtung bewegen läfst.
Jeder Support zur Aufnahme der Messerköpfe HH läfst sich durch eine Spindel k unabhängig vom anderen in horizontaler Richtung verschieben, und sind diese Spindeln k über einander, Fig. 5 und 6, angeordnet, damit eine die andere nicht hindert. Der Antrieb der verticalen Messerköpfe HH geschieht durch die Riemscheiben MM auf der Welle χ χ, die Drehung der horizontalen Messerwelle durch die Scheibe JV.
Die Leitung bezw. Führung sämmtlicher Antriebriemen wird je nach den örtlichen Verhältnissen verschieden sein, weshalb hier nicht näher darauf eingegangen wird.
Man kann durch geeignete Stellung der beiden vertical arbeitenden Messerköpfe alle Arten von Profilen in Hohlkehlen, und zwar in kreisbogenförmigen oder ovalen Stücken, auch vollständig geschlossene Kreisbögen oder Ovale herstellen. Endlich kann man sogar durch schräge Stellung der beiden verticalen Messerköpfe sogenannte unterschnittene Profile herstellen.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Die ganze durch Zeichnung und Beschreibung dargestellte generelle Anordnung der Maschine zum Hobeln von Ovalen oder Kreisbögen beliebiger Art, wesentlich die Combination zweier verticaler und einer horizontalen Messerwelle mit zwei über einander liegenden Tischen, deren einer sich um seinen Mittelpunkt drehen läfst, während bei dem andern jedoch das Werkstück nach Art der Ovalwerke mehr oder weniger grofse geschlossene Ovallinien beschreibt.
2. An der dargestellten Maschine zum Hobeln von Ovalen, Kreisbogenstücken etc.:
a) die Anwendung von zwei über einander liegenden Tischen B und C, von denen der erste um seinen Mittelpunkt, der zweite jedoch eine Bewegung analog den Ovalwerken ausführt, und wobei jeder dieser Tische unabhängig vom anderen bewegt werden kann;
b) die Anwendung zweier verticaler Messerköpfe HH, welche nach allen Richtungen hin verstellbar sind und ferner in horizontaler und verticaler Richtung unabhängig von einander bewegt werden können, in Verbindung mit der horizontalen Messerwelle J, zum Zweck, Profile aller Art, selbst sogen, unterschnittene, gleichzeitig von drei Seiten in das Werkstück einzuarbeiten;
c) zum Halten des Arbeitsstückes die Anwendung der konisch eingesetzten. Dorne r auf dem Ovaltische C, und die Lagerung des letzteren auf Rollen c, welche um ihre verticale Achse drehbar sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT20980D Maschine zum Hobeln von Ovalen- und Kreisbogenstücken aller Art Active DE20980C (de)

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